Gewerbeentwicklung Baden-Baden GmbH

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Gesellschaften mit beschränkter Haftung

X. Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung

4.12 Gewerbeentwicklung Baden-Baden GmbH

I. Gegenstand des Unternehmens und öffentlicher Zweck

Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Erschließung und Vermarktung von Gewer-beflächen sowie die Wirtschaftsförderung.

Der öffentliche Zweck des Unternehmens ist gegeben.

II. Beteiligungsverhältnisse

Die Stadt Baden-Baden ist alleinige Gesellschafterin. Das Stammkapital beträgt 100.000 €.

III. Besetzung der Organe

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung.

Der gesetzliche Vertreter der Stadt Baden-Baden in der Gesellschafterversammlung ist Herr Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, Vorsitzender

Herr Erster Bürgermeister Werner Hirth, Stellvertreter des Vorsitzenden

Herr Stadtrat Andreas Frietsch

Herr Stadtrat Heinz Gehri

Herr Stadtrat Jürgen Waldvogel

Herr Stadtrat Paul Haussmann

Frau Stadträtin Beate Böhlen

Her Stadtrat Dr. Hans-Peter Ehinger

Herr Stadtrat Christian Mussler

Herr Stadtrat Hans Schindler

Herr Stadtrat Hans-Jürgen Schnurr

Herr Stadtrat Günter Seifermann

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr sind Herr Markus Börsig und Herr Alexander Wieland.

IV. Beteiligungen der Gesellschaft

Eine geringfügige Beteiligung am Stammkapital besteht beim Badischen Gemeinde- Versi-cherungs-Verband in Karlsruhe in Höhe von 100 €.

V. Grundzüge des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens

Die Gewerbeentwicklung Baden-Baden kann auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Insbesondere im Gewerbepark Oos-West nahm die Nachfrage kontinuierlich zu. Mit Abschluss des Übertragungsvertrages mit der Stadt Baden-Baden erhielt die Gewer-beentwicklung die restlichen Grundstücke des 3. Bauabschnittes zur weiteren Vermarktung.

Im Gewerbepark Wörnersangewand wurden im Geschäftsjahr 2012 zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 7.803 m² verkauft. Ein Kaufvertrag mit einer Fläche von 6.331 m² musste rückabgewickelt werden.

Das Gründerzentrum Elan war im dritten Betriebsjahr von einer umfangreichen Zahl von Mie-terwechseln geprägt.

Die Öffentlichkeitsarbeit wurde 2012 kontinuierlich fortgeführt, vor allem im Bereich der Printwerbung, bei offiziellen Terminen und im Internet.

Gewerbepark Oos-West

Im Geschäftsjahr 2012 wurden die restlichen Flächen (86.710 m²) des 3. Bauabschnittes durch den Übertragungsvertrag vom 02.04.2012 von der Stadt Baden-Baden an die GEBB übergeben. Im Gegenzug werden der Stadt 776 m² an Verkehrsfläche übertragen.

Im Berichtsjahr wurden vier Kaufverträge mit einer Gesamtfläche von 10.972 m² ertragswirk-sam, davon wurden drei Kaufverträge bereits im Jahr 2011 protokolliert. Im mittleren Bauab-schnitt ist die Entwicklung aktuell am deutlichsten sichtbar. Nachdem die Firmen Möbel AS, KW-Dach und Autoteile Schumacher ihre Gewerbeobjekte bezogen haben, wurde im Früh-jahr 2013 mit dem Bau der Projekte der Lohn AG und des Badischen Tagblattes begonnen.

Das Interesse an Grundstücken im Gewerbepark Oos-West war weiter hoch. Dies war neben der guten ÖPNV-Anbindung durch den direkten Zugang zum Bahnhof Baden-Baden auch

Ähnliches gilt für die Lage am Westrand. Dort führen die Möglichkeit zur Schaffung von klei-nen Grundstücken aufgrund der geringen Grundstückstiefe sowie die naturnahe Lage am Segelflugplatz zu einer kontinuierlichen Nachfrage. Da die Erschließung im Berichtszeitraum noch im Gange war, konnten keine Verkäufe umgesetzt werden.

Neben der laufenden Betreuung der Gebäude der Firma Ipetronik, hat die GEBB eine zu-sätzliche Doppelgarage auf dem Gelände errichtet. In Ergänzung hat die GEBB 2012 für einen anderen Gewerbetreibenden auf Nachfrage ein Angebot für ein weiteres Investoren-projekt gemacht.

Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Grundstück für den Mömax Möbelmarkt für den Verkauf vorbereitet, so dass am 4. März 2013 der Kaufvertrag mit dem Lutz Konzern geschlossen werden konnte.

Die Planungsarbeiten für den dritten Bauabschnitt wurden 2011 abgeschlossen, so dass mit den Erschließungsarbeiten 2012 begonnen werden konnte. Die GEBB fungiert in Folge der aktuellen Rechtsprechung nur noch als Dienstleister für die Stadt. Die Baufeldfreimachung wurde auf Rechnung der Gewerbeentwicklung durchgeführt. Nach finaler Fertigstellung konnte der 3. und somit der letzte Abschnitt feierlich am 19.04.2013 eingeweiht werden.

Gewerbepark Wörnersangewand (Haueneberstein)

Im Gewerbepark Wörnersangewand wurde ein Grundstück mit 1.472 m² (Krüger & Grimmei-sen) verkauft und erfolgswirksam. Außerdem musste ein Grundstück mit 6.331 m² rückab-gewickelt werden. Dieses Areal konnte kurz darauf an die Firma Ziegler wieder verkauft wer-den.

Gewerbegebiet Steinbach-West/ Gewerbepark Bollgraben

Das südlichste Gewerbegebiet der Stadt Baden-Baden befindet sich weiter im Umbruch. Im Südbereich des Gewerbegebietes entstanden auf dem Keller Areal nach Jahren des Still-stands zwei Firmengebäude. Außerdem finden auf den Arealen der ehemaligen Unterneh-men Schwendilator und Druckerei Wesel positive Entwicklungen und somit eine neue Bele-bung statt.

Der Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Bollgraben soll geändert und grundlegend über-arbeitet werden. Hierzu wurde vom Gemeinderat bereits eine Teilaufhebung, sowie die Än-derung und die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit beschlossen. Im Kern soll die Er-schließungsfläche um 2/3 reduziert, das Erschließungskonzept optimiert, der Eingriff in

sen-sible Bereiche (Biotop) vermieden und vor allem marktgerechte Grundstücke (ab ca. 1.500 m²) geschaffen werden. Im Geschäftsjahr wurde eine Machbarkeitsstudie be-züglich der Änderungen im Erschließungskonzept erstellt.

Flächennutzungsplan/ künftige Gewerbegebiete

Die Schaffung des Gewerbeparks Hüfenau steht aufgrund der regen Nachfrage für Flächen im Gewerbepark Oos-West im Focus. Der Gewerbepark soll in nördliche Richtung erweitert werden. Um auch im Stadtteil Sandweier Gewerbeareale anbieten zu können, wurde mit dem Oberfeld eines der drei im Flächennutzungsplan gesicherten Areale angegangen.

Im Geschäftsjahr 2012 wird ein Jahresüberschuss von 77 T€ ausgewiesen. Somit ist der Jahresüberschuss um 66 T€ höher als im Wirtschaftsplan (11 T€) und um 123 T€ geringer als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse setzen sich hauptsächlich aus den Verkaufserlösen von Grundstücken zusammen, welche durch den Verkauf von 7.803 m² Gewerbefläche im Ge-werbepark Wörnersangewand und den Verkauf von 11.748 m² Gewerbefläche im Gewerbe-gebiet Oos-West resultieren. Die Gesamterlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.490 T€ auf 3.801 T€ erhöht. Maßgebend war hier die Erhöhung der Erlöse aus dem Ver-kauf von Grundstücken (+ 417 T€) und die Bestandsveränderungen (+1.985 T€) aufgrund der Einlage von Verkaufsgrundstücken. Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen sind insbesondere durch die Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke (+2.326 T€) um 2.355 T€ gestiegen.

Auf der Aktivseite der Bilanz hat sich das Anlagevermögen zum 31.12.2012 um 59 T€ auf 3.442 T€ verringert und das Umlaufvermögen sich um 2.681 T€ auf 7.156 T€ erhöht. Im We-sentlichen sind die Abgänge im Anlagevermögen auf die Abschreibung zurückzuführen und die Erhöhung im Umlaufvermögen auf Grundstücke ohne Bauten.

Aktiva 31.12.2012

T€

31.12.2011 T€

31.12.2010 T€

31.12.2009 T€

31.12.2008 T€

Anlagevermögen 3.442 3.501 1.691 1.205 9

Umlaufvermögen 7.156 4.475 4.420 3.463 2.071

aktive RAP 0 0 0 0 0

Gesamtvermögen 10.598 7.976 6.111 4.668 2.080

Passiva 31.12.2012

T€

31.12.2011 T€

31.12.2010 T€

31.12.2009 T€

31.12.2008 T€

Eigenkapital 7.396 5.056 4.816 3.717 1.971

Fremdkapital 3.202 2.920 1.295 951 89

davon langfristig 2.438 1.708 687 483 0

passive RAP 0 0 0 0 20

Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital infolge von Zuführungen des Gesellschafters in die Kapitalrücklage (2.264 T€) zuzüglich des Jahresüberschusses 2012 (77 T€) um 2.341 T€ auf 7.396 T€. Im Berichtsjahr wurden Darlehen in Höhe von 730 T€

abgerufen. Abzüglich der planmäßigen Tilgungsleistung (89 T€) erhöhte sich das langfristige Fremdkapital um 641 T€.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich insbesondere durch den Kauf eines Grundstückes vom Land Baden-Württemberg (524 T€) im Vorjahr, der im Be-richtsjahr abgewickelt wurde, um 726 T€ auf 38 T€ verringert. Die sonstigen kurzfristigen Schulden gegenüber Dritten sind um 367 T€ höher als zum Vorjahresstichtag. Ausschlagge-bend hierfür war eine erhaltene Anzahlung für den Verkauf eines Grundstücks (310 T€).

VI. Ausblick

Auch im Jahr 2012 verzeichnet die Gewerbeentwicklung Baden-Baden eine rege Grund-stücksnachfrage, welche sich auch 2013 fortsetzt. Die im Wirtschaftsplan für 2013 und 2014 prognostizierten positiven Ergebnisse können aus jetziger Sicht erreicht werden.

Die Voraussetzung um die positive Nachfrage nach Grundstücken adäquat bedienen zu können, war der Abschluss der Erschließungstätigkeit im Gewerbepark Oos-West. Bereits ein Drittel des neuen Teilabschnittes ist belegt. Umso wichtiger ist für die Zukunft die Ände-rung des Flächennutzungsplanes zügig umzusetzen, um das Gewerbegebiet am nördlichen Ende durch den neu zu schaffenden Gewerbepark Hüfenau zu ergänzen.

Nachdem die Investorenprojekte mit der Firma Ipetronik reibungslos funktionieren, besteht die Nachfrage nach weiteren vergleichbaren Objekten. Entsprechend konnte im Juni 2013 sowohl ein Projekt- als auch ein Mietvertrag für ein weiteres Objekt dieser Art unterzeichnet werden.

Nach der Bundestagswahl 2013 wird mit einer Gesetzesänderung bezüglich der Recht-sprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Erschließungsrecht gewartet.

VII. Kapitalzuführungen und -entnahmen durch die Stadt

Die Stammeinlage der Stadt Baden-Baden beträgt unverändert 100 T€.

KENNZAHLEN 2012 2011 2010 2009 2008 Vermögenslage

Anlagenintensität 32,5 43,9 27,7 25,8 0,4 % =(AV/Gesamtvermögen)*100

Finanzlage

Eigenkapitalquote 69,8 63,4 78,8 79,6 94,8 % =(EK/GK)*100

Fremdkapitalquote 30,2 36,6 21,2 20,4 4,3 % =(FK/GK)*100

Anlagendeckung I 214,9 144,4 284,8 308,5 21.900,0 % =(EK/AV)*100

Anlagendeckung II 285,7 193,2 325,4 348,5 21.900,0 % =((EK+ lfr. FK)/AV)*100 Ertragslage

Umsatzrentabilität 4,8 18,4 9,2 -9,8 -120 % =(Jahresüberschuss/UE)*100

EK-Rentabilität 1,0 4,0 4,2 -2,2 -5,2 % =(Jahresüberschuss/EK)*100

GK-Rentabilität 1,7 3,6 3,9 -1,6 -4,9 % =((JÜ+FK-Zins)/GK)*100

Kostendeckung 43,3 79,7 67,1 23,6 21,5 % =(UE/Gesamtaufw and)*100

Cash-Flow 178 124 523 102 -101T€

Positionen aus der GuV (in T€)

2012 2011 2010 2009 2008

Gewinn-/Verlust 77 200 201 -80 -102

Umsatzerlöse 1.617 1.089 2.193 818 85

Gesamtaufwand 3.733 1.366 3.267 3.459 395

FK-Zinsen 102 87 38 6 0

Abschreibungen 109 67 48 6 1

Veränderung Rückstellungen,

Zunahme/Abnahme (-) -8 -143 274 176 0

Die Zuführung der Stadt Baden-Baden in die Kapitalrücklage beträgt 2.263.998,10 € (Vorjahr: 40.041,00€) und wurde durch die Einbringung von Grundstücken erbracht.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Stadt Baden-Baden in Höhe von 2 T €.

VIII. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die Gewerbeentwicklung Baden-Baden GmbH verfügt über kein eigenes Personal. Von der Gesellschafterin werden im Rahmen eines Dienstüberlassungsvertrages zwei Mitarbeiter bei der Gesellschaft eingesetzt. Des Weiteren besteht ein Geschäftsbesorgungsvertrag mit der Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung mbH (GSE).

IX. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Anlagenintensität ist aufgrund der Abschreibung im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 % gesunken. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich um 6,4 % aufgrund der Grundstücksein-bringung durch die Stadt Baden-Baden (2.264 T€) sowie dem Jahresüberschuss 2012

X. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Die Prüfung durch den Abschluss-prüfer EversheimStuible Treuberater GmbH, Stuttgart hat zu keinen Einwendungen geführt.

XI. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008

T€ T€ T€ T€

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 0 1 4 4

II. Sachanlagen

1. Grundstücke mit anderen Bauten 3.439.764,51 3.498 1.363 1.134 0

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.608,00 3 4 5 0

3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 322 63 5

3.442.372,51 3.501 1.689 1.202 5

III. Finanzanlagen

Beteiligungen 100,00 0 0 0 0

3.442.475,51 3.501 1.690 1.206 9

B. Umlaufvermögen

I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte

1. Grundstücke ohne Bauten 5.545.285,38 3.457 3.199 2.512

2. Unfertige Leistungen 738.411,79 645 703 518 290

6.283.697,17 4.102 3.902 3.030 290

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Vermietungen 4.151,31 2 8 0

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.686,64 52 20 29 71

3. Forderungen gegenüber Gesellschafter 209.078,25 182 138 0 0

4. Sonstige Vermögensgegenstände 52.494,49 36 85 170 43

272.410,69 272 251 199 114

III. Flüssige Mittel

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 600.265,01 101 268 233 1.667

7.156.372,87 4.475 4.421 3.462 2.071

10.598.848,38 7.976 6.111 2.156 2.080

Aktiva

Summe Aktiva

31.12.2011 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008

T€ T€ T€ T€

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100 100 100 100

II. Kapitalrücklagen 6.818.592,40 4.555 4.515 3.697 1.973

III. Gewinnvortrag 401.049,48 201 0

IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (-) 77.115,77 200 201 -80 -102

7.396.757,65 5.056 4.816 3.717 1.971

B. Rückstellungen

Steuerrückstellungen 35.484,00 90 13 0

Sonstige Rückstellungen 269.120,00 223 442 182 5

304.604,00 313 455 182 5

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 2.447.282,42 1.797 721 507

2. Erhaltene Anzahlungen 310.338,00 0 0 0 0

3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 26.411,42 27 22 14

4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen 37.908,48 764 97 248 83

5. Sonstige Verbindlichkeiten 75.546,41 19 0 0 0

(davon aus Steuern) (75.546,41) (19) 0 (0) (0)

2.897.486,73 2.607 840 769 84

D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 0 0 0 20

10.598.848,38 7.976 6.111 4.668 2.080

Passiva

Summe Passiva

Gewinn- und Verlustrechnung 2012 2012 2011 2010 2009 2008

(01.01. - 31.12.2012) T€ T€ T€ T€

1. Umsatzerlöse

a) aus der Hausbewirtschaftung 397.728,80 251 187 9

b) aus Verkauf von Grundstücken 1.170.647,50 754 1.921 463

c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 48.557,21 85 84 346 85

2. Erhöhung des Bestandes an Verkaufsgrundstücken und unfertigen Leistungen 2.181.975,16 197 1.160 2.545 159

3. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.990,60 25 14 0

4. Sonstige betriebliche Erträge 1.451,00 253 0 0 3

5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen

a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 163.042,40 156 155 0

b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 2.983.857,28 658 2.704 3.168 159

c) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 31.233,10 9 5 0

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

und Sachanlagen 109.312,60 67 48 6 1

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 291.832,43 285 298 279 236

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.494,57 1 101 16 48

- davon Erträge aus der Abzinsung (4.486,00) (0,00) (99)

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.800,89 106 38 6

- davon Aufwendungen aus der Abzinsung (8.058,00) (19)

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 120.766,14 285 219 -80 -101

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 37.090,61 77 14 0

12. sonstige Steuern 6.559,76 9 4 0

13. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 77.115,77 199 201 -80 -101

4.13 Baden-Baden Award GmbH 

I. Gegenstand des Unternehmens und öffentlicher Zweck

Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsausbil-dung einschließlich der Studentenhilfe, insbesondere die Förderung der bundesweit ausge-lobten Bildungspreise. Der Gesellschaftszweck soll durch Auslobung und Verleihung des

„Baden-Baden Award“, eines Nachwuchspreises für Theater-, Film-, Fernseh- und Veranstal-tungsberufe, verwirklicht werden. Weitere Preise für eine Weiterentwicklung des Baden-Baden Award sind möglich.

Die Baden-Baden Award GmbH führte im Berichtsjahr die Preisverleihung des Baden-Baden Award 2012 durch. Die erbrachte Leistung stimmt mit dem Unternehmensgegenstand ge-mäß Gesellschaftsvertrag überein. Der öffentliche Zweck des Unternehmens ist erfüllt.

II. Beteiligungsverhältnisse

Die EurAka Baden-Baden gGmbH (Stadt Baden-Baden) ist alleinige Gesellschafterin. Das Stammkapital beträgt 25.000 €.

III. Besetzung der Organe

Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung, die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat.

Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:

Herr Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner, Vorsitzender

Herr Bürgermeister Michael Geggus, stellv. Vorsitzender

Frau Stadträtin Reinhilde Kailbach-Siegle

Herr Stadtrat Klaus Maas

Herr Stadtrat Uwe Serr

Herr Stadtrat Werner Henn

Herr Stadtrat Dr. Kurt Hochstuhl

Herr Stadtrat Werner Schmoll

Herr Stadtrat Dr. Hans-Peter Ehinger

Frau Stadträtin Margit Oser

Frau Stadträtin Ulla Opitz

Herr Stadtrat Michael Bauer

Der gesetzliche Vertreter der Stadt Baden-Baden in der Gesellschafterversammlung ist Herr Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Thomas Eibl, Fachbereichsleiter Finanzen der Stadt Baden-Baden.

IV. Beteiligungen der Gesellschaft

Die Baden-Baden Award GmbH ist an keinen Gesellschaften beteiligt.

V. Grundzüge des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens

Die Baden-Baden Award GmbH wurde im Jahr 2009 als 100%ige Tochter der EurAka Ba-den-Baden gGmbH gegründet, um jährlich die Preisverleihung der von der IHK ermittelten Preisträger des Baden-Baden Awards durchzuführen. Dabei sollen die Berufsgruppen Mas-kenbildner, Bühnenmaler, Bühnenplastiker, Veranstaltungskaufleute, Veranstaltungstechni-ker und Mediengestalter für Bild und Ton, die hinter den Kulissen Herausragendes leisten, ins Rampenlicht gerückt und geehrt werden.

Der jährliche Event hat sich zwischenzeitlich in der Branche etabliert und ist zum Highlight für alle Nachwuchskräfte in der Veranstaltungsbranche geworden. Ein weiterer Sponsor hat bereits angekündigt, die Veranstaltung im Folgejahr zu unterstützen.

Ab dem 01.01.2011 wurde in Abstimmung mit dem Finanzamt Baden-Baden die Gemeinnüt-zigkeit der Gesellschaft aufgegeben. Die Gesellschaft ist seither ertragssteuerpflichtig.

Insgesamt schloss das Geschäftsjahr 2012 mit einem Gesamtertrag in Höhe von 51 T€ und einem Gesamtaufwand von 46 T€ ab. Durch den daraus entstehenden Jahresüberschuss von 5 T€ (Plan: 4 T€) konnte ein Bilanzgewinn in Höhe von 1 T€ ausgewiesen werden.

Die betrieblichen Erträge setzen sich vorwiegend aus den Sponsoringerlösen (33 T€) und aus dem Zuschuss der EurAka (15 T€) zusammen. Die Sponsorengelder konnten die Veran-staltungskosten des Baden-Baden Award 2012 zu 100 % (Vorjahr 77 %) decken.

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beinhaltet kein eigenes Anlagevermögen. Es besteht aus liquiden Mitteln.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 durch den Jahres-überschuss (+5 T€) auf 26 T€. Die Verbindlichkeiten (Darlehen) gegenüber der Gesellschaf-terin, welche zur Erhaltung der Liquidität dienen, haben sich zum 31.12.2012 von 10 T€ auf 5 T€ verringert. Das Darlehen wird mit 3,5 % verzinst.

VI. Ausblick

Die Gesellschaft hat sich mit ihrer jährlichen Preisverleihung zwischenzeitlich in der Branche etabliert, so dass die Sponsorengelder das Defizit des ersten Jahres in 2012 erstmalig aus-geglichen haben. Für das Geschäftsjahr 2013 ist ein Jahresüberschuss von 1 T€ geplant.

Das Risiko der Gesellschaft besteht in Abhängigkeit von den Sponsoren und den Kosten der Veranstaltung. Falls die Erlöse die Veranstaltungskosten zukünftig nicht abdecken, kann sich hieraus ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft ergeben. Die Geschäftsfüh-rung geht davon jedoch derzeit nicht aus.

VII. Kapitalzuführungen und -entnahmen durch die Stadt Baden-Baden

Das Stammkapital wurde durch die Gesellschafterin EurAka Baden-Baden gGmbH (Stadt Baden-Baden) mit 25 T€ voll einbezahlt.

Finanzbeziehung zur Stadt Baden-Baden:

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Form eines Darlehens zur Erhaltung der Liquidität, in Höhe von insgesamt 5 T€.

Aktiva 31.12.2012

T€

31.12.2011 T€

31.12.2010 T€

31.12.2009 T€

Anlagevermögen - - -

-Umlaufvermögen 53 41 38 27

aktive RAP 0 0 0 0

Gesamtvermögen 53 41 38 27

Passiva 31.12.2012

T€

31.12.2011 T€

31.12.2010 T€

31.12.2009 T€

Eigenkapital 26 21 18 7

Fremdkapital 27 20 20 20

davon langfristig 5 10 18 17

passive RAP 0 0 0 0

Gesamtkapital 53 41 38 27

VIII. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die Baden-Baden Award GmbH hat keine eigenen Mitarbeiter.

IX. Kennzahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft hat kein eigenes Anlagevermögen, weshalb die Anlagenintensität sowie die Anlagendeckung einen Wert von 0 % ausweisen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich ge-ringfügig auf 49,1 % (Vorjahr 51,2 %). Dagegen erhöhte sich die Fremdkapitalquote auf 50,9 % (Vorjahr 48,8 %). Die Kennzahlen der Ertragslage erhöhten sich aufgrund des, im Vergleich zum Vorjahr, höheren Jahresüberschusses (2012: +5 T€; 2011: +3 T€).

X. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Die Prüfung durch den Abschluss-prüfer Residenz Treuhand Dr. Eichhorn, Oberle und Partner GmbH hat zu keinen Einwen-dungen geführt.

Positionen aus der GuV (in T€)

2012 2011 2010 2009

Gewinn-/Verlust 5 3 11 -18

Umsatzerlöse 51 36 53 9

Gesamtaufwand 46 34 41 27

FK-Zinsen 0 0 1 0

Abschreibungen 0 0 0 0

Veränderung Rückstellungen,

Zunahme/Abnahme '(-) 0 0 0 3

KENNZAHLEN 2012 2011 2010 2009

Vermögenslage

Anlagenintensität 0,0 0,0 0,0 0,0 % =(AV/Gesamtvermögen)*100

Finanzlage

Eigenkapitalquote 49,1 51,2 47,4 25,6 % =(EK/GK)*100

Fremdkapitalquote 50,9 48,8 52,6 74,4 % =(FK/GK)*100

Anlagendeckung I - - - - % =(EK/AV)*100

Anlagendeckung II - - - - % =((EK+ lfr. FK)/AV)*100

Ertragslage

Umsatzrentabilität 9,6 8,3 20,8 -200,0 % =(Jahresüberschuss/UE)*100 EK-Rentabilität 19,2 14,3 61,1 -257,1 % =(Jahresüberschuss/EK)*100

GK-Rentabilität 9,4 7,3 31,6 -65,8 % =((JÜ+FK-Zins)/GK)*100

Kostendeckung 113,0 105,9 129,3 33,0 % =(UE/Gesamtaufw and)*100

Cash-Flow 5 3 11 -15T€

XI. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009

T€ T€ T€

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0 5 1

II. Guthaben bei Kreditinstituten 53.128,23 41 33 26

Summe Aktiva 53.128,23 41 38,00 27,00

AKTIVA

31.12.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009

T€ T€

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Eigenkapital 25.000,00 25 25 25

II. Verlustvortrag -4.476,74 -7 -18 0

III. Jahresüberschuss 5.367,95 3 11 -18

25.891,21 21 18 7

B. Rückstellungen

1. sonstige Rückstellungen 2.500,00 2 2 3

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.643,57 4 0 0

2. Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 5.069,03 10 18 17

3. sonstige Verbindlichkeiten 1.024,42 4 0 0

24.737,02 18 18 17

Summe Passiva 53.128,23 41 38 27

PASSIVA

Gewinn- und Verlustrechnung 2012 2012 2011 2010 2009

(01.01. - 31.12.2012) T€ T€

1. sonstige betriebliche Erträge 51.592,90 37 53 9

2. Materialaufwand

a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 31.565,53 27 29 24

3. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.523,88 7 12 3

4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 145,43 0 0 0

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 280,97 0 1 0

(davon an verbundene Unternehmen) (280,97) (0) (1) (0)

6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit / 5.367,95 3 11 -18

Jahresüberschuss

4.14 Gemeinnützige Gesellschaft zum Erwerb und

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