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Deutsches Buchbesprechungen

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Academic year: 2022

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Berufliche Mitteilungen

lnCom'94 (International Symposium on Instru- mentalized Analytikal Chemistry and Computer Technology)

Die lnCom'94 vom 14. bis 18. März wird die folgenden besonderen Schwerpunkte haben:

- Sensorik

- Laseranalytik und Laseranwendungen

- Dünnschichtchromatographie und Akkreditierung - Recht in der Analytik-GLP

Ort: Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf Information durch:

Incom Bureau Düsseldorf, Werner Günther, Tel. 02 11 -450854.

- "Immunstimulation" Phytotherapie. Hier wird das Präparat

"Esberitox" etwas zu ausführlich behandelt. Ozon-Therapie wird bei HIV-Infektionen eingesetzt. Eine „Immuno-Augmen- tative Therapie" soll die Tumorentstehung verhindern.

In der Diskussion wird sorgfältig auf die verschiedenen Begrif- fe eingegangen, die sehr unterschiedlich belegt sind und von denen in der Medizin üblichen stark abweichen. Es sind auch die Ansichten über immunologische Vorgänge sehr divergent und entsprechen nicht den wissenschaftlichen Erkenntnis- sen. Die diagnostischen Maßnahmen sind nicht nachvollzieh- bar, die therapeutischen Indikationen rein willkürlich. Schließ- lich wird auf die rechtlichen Konsequenzen der unkonventio- nellen Methoden ausführlich eingegangen.

Da der Arzt immer mehr mit der Paramedizin, die als „Natur- heilkunde" angepriesen wird, in Berührung kommt, ist diese Darstellung besonders, bedeutsam und zu empfehlen. Über unterschiedliche Begriffsauslegungen und eigenwillige Vor- stellungen von Funktionsabläufen sollte ein Arzt schon orien- tiert sein. Nur mit diesem Wissen kann er seine Patienten auch zweckmäßig beraten.

W. Schütz, Berlin

Buchbesprechungen

Willi Mumenthaler:

Unkonventionelle Methoden in der Immunologie.

Eine kritische Literaturstudie

Inaugural-Dissertation, 1993, Broschur, 408 Seiten, 29 Abb., 6 Tab., DM 70, Universitätsverlag Ulm GmbH, ISBN 3-927 402-76-1.

Das zunehmende Angebot von Behandlungsmethoden, die der „Stärkung des Immunsystems" dienen sollen, fordern eine kritische Stellungnahme heraus. Diese liegt hier vor und beginnt mit einer sehr guten Einführung über den heutigen.

Kenntnisstand der Immunologie. Diese ist deswegen beson- ders erfreulich, da im Folgenden dargelegt wird, wie die Begriffe unterschiedlich und unscharf belegt werden können.

Zunächst wird auf die verschiedenen diagnostischen Verfah- ren eingegangen, die „Immunschwäche11 und „Regulations- störungen des Immunsystems" feststellen sollen. Hierher gehören alle in der Paramedizin verwendeten Verfahren, die ausführlich besprochen werden. Es werden aber auch magi- sche Methoden, wie Wünschelrute oder Pendel zur Diagnose eingesetzt.

Vielfältiger ist der Einsatz therapeutischer Maßnahmen. Großen Raum nehmen die verschiedenen Formen der Zelltherapie.

ein. Hier wird ausführlich auf die „Thymustherapie" eingegan- gen. Es erschreckt die ungeheure Vielfalt von Präparaten und die unterschiedlichen Erklärungen über deren Wirkungsme- chanismus. Es fehlen jedoch genaue Angaben über die Inhaltsstoffe der angewandten Präparate, wie das am Bei- spiel der „Biologischen Tumortherapie", Autovakzine und Enzymtherapie („Zerlegung pathologischer Immunkomple- xe") nachzuweisen ist. Die Wirksamkeit wird nur durch unzu- reichende Studien belegt. Randomisierte Studien fehlen meist und werden aus ethischen Gründen abgelehnt, da die Auto- ren an die von ihnen propagierte Wirksamkeit glauben - das genügt!

Es werden auch die Probleme der Homöopathie und Anthro- posophischen Medizin behandelt. Hier steht das Mistelpräpa- rat Jscador" an erster Stelle. Es werden auffallend enge Beziehungen der Autoren zu den Herstellern nachgewiesen.

Das Recht der Heilberufe, Hebammen und Heilpraktiker

Textsammlung mit Erläuterungen

Bearbeitet von Alfred Theobald und Helmut Erle. 21. Ergän- zungslieferung, 98 Seiten DIN A 5, DM37,20. Rechtsstand:

20. 5. 1993. Gesamtwerk: 998 Seiten in einem Ordner, DM 88,-, ISBN 3-8073-0121-6, Verlag Franz Rehm GmbH & Co KG, Einsteinstraße 172, 81675 München.

Nach Niedersachsen (1982) hat nun auch das Land Bayern die Ausbildung medizinischer Fußpfleger geregelt durch die

„Schulordnung für die Berufsschulen für medizinische Fuß- pflege (Berufsschulordnung medizinische Fußpflege - BFSO Fußpflege) vom 23. 4.1993. Die Ausbildung dauert 2 Jahre mit der Voraussetzung der mittleren Reife und enthält ein Praktikum von 1400 Stunden. Diese Schulordnung ist mit 67 Paragraphen außerordentlich aufwendig und enthält eine sehr komplizierte Prüfungsordnung. Im Abschlußzeugnis wird die Berechtigung ausgesprochen, die Bezeichnung „staatlich geprüfter medizinischer Fußpfleger/-gerin" zu führen. Der Umfang dieser Ordnung verwundert etwas, wenn man be- denkt, daß das Heilpraktikergesetz mit sieben und das MTA-G mit 19 Paragraphen auskommt.

In der Lieferung sind auch einige Anpassungen enthalten, die durch veränderte Zuständigkeiten erforderlich geworden sind.

Ferner finden sich Aktualisierungen der Tarifvorschriften mit neuen Tabellen und veränderte Auszüge einiger Nebenge- setze.

Neu aufgenommen wurden Auszüge aus dem SGB V und dem Berufsbildungsgesetz vom 14. 8.1989 / 27. 7.1992.

W. Schütz, Berlin

DIN - Deutsches Institut für Normung e.V.

NA Medizin im DIN

•Normen, Norm-Entwürfe und Vornormen, die vom Norme- nausschuß Medizin (NAMed) erarbeitet und (mit NAMed als Träger) neu erschienen sind, darüber hinaus auch der Nor- Lab.med.18:41 (1994) 41

Referenzen

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