Chile – eine Förderanlage  erzeugt Strom

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Die Kupfermine Los Pelambres in Chile ist eine der profitabelsten Minen der Welt, obwohl sie hoch in den Anden liegt und hier nur unter schwierigen Bedingungen Erz abgebaut wer-den kann. Das Erfolgsgeheimnis der Mine ist eine 13 Kilometer lange Förderanlage, die von Siemens mit einer Antriebs- und Automati-sierungslösung ausgestattet worden ist und stündlich 8.700 Tonnen Kupfererz aus 3.200 Metern Höhe bergab zur Aufbereitungsanlage in 1.600 Metern Höhe transportiert. Der Clou:

Dabei erzeugt die Anlage rund 15 Prozent der

für ihren Betrieb benötigten elektrischen Ener-gie selbst – rund 90 Millionen Kilowattstunden pro Jahr bei einer jährlichen CO2-Einsparung von etwa 50.000 Tonnen. Denn wenn das Band voll beladen ist, läuft es dank der Schwerkraft, die das Gestein nach unten zieht, von allein.

Zehn Siemens-Antriebseinheiten, die zum Anfahren und zum gleichmäßigen Antrieb der Anlage nötig sind, arbeiten bis zu einer Auslas-tung von 15 Prozent im Generatorbetrieb und erzeugen dabei Strom. Eine weitere technolo-gische Errungenschaft in der Mine sind die rie-sigen getriebelosen Ringmotoren für Erzmühlen von Siemens, in denen das Erz gemahlen wird.

Die getriebelosen Ringmotoren haben einen höheren Wirkungsgrad und einen niedrigeren Verschleiß und sind dadurch energiesparender als andere Motoren.

»Die Bandanlage ist das Rückgrat unseres Betriebs. Ohne die Förder­

anlage würde es die Mine nicht geben.«

Ricardo Funes Maggi,

Betriebsleiter bei Minera Los Pelambres www.siemens.com/nb/weltreise

29° 51’ S, 31° 1’ O

Unsere Eltern arbeiten dafür, dass die Welt in guten Händen ist.

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Das Siemens-Umweltportfolio

Kraftwerke, die Strom aus der Sonne gewinnen, Fabriken und Gebäude, die mit wenig Energie auskommen, Züge, die schnell und umwelt-freundlich fahren – viele unserer Produkte tragen wesentlich dazu bei, die Welt auch für unsere Kinder lebenswert zu gestalten.

Unser Umweltportfolio schafft mit energieeffizienten Lösungen und Umwelttechnologien einen drei­

fachen Nutzen: für unsere Kunden, die durch niedrigere Energiekosten und höhere Produktivität ihren Unternehmenserfolg steigern, für künftige Generationen, deren Lebens­ und Umweltbedingungen wir erhalten und verbessern helfen, und für Siemens selbst, da wir attraktive Märkte erschließen und so profitabel wachsen können.

Ein breites Spektrum an Umwelttechnologien und energieeffizienten lösungen

Siemens bietet von jeher Produkte und Lösungen für den Umwelt­ und Klimaschutz an. Nur ein Bei­

spiel: Bereits 1873 entwickelte Werner von Siemens eine Technik zur Vermeidung von Ascheemissionen durch Schornsteine. Heute bündeln wir diejenigen Technologien im Siemens­Umweltportfolio, die nachweislich zum Umweltschutz bei unseren Kunden beitragen. Dazu gehören:

▪ Produkte und Systeme, die deutlich energieeffizienter sind als vergleichbare Lösungen, beispiels­

weise Gas­ und Dampfturbinenkraftwerke, Energiesparlampen oder intelligente Gebäudetechnik,

▪ Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie deren Komponenten, zum Beispiel Windkraft­

anlagen oder Dampfturbinen für Solarenergie, und

▪ Umwelttechnologien, mit denen wir für sauberes Wasser und reinere Luft sorgen.

Das Siemens-Umweltport-folio umfasst die gesam-te Energieumwandlungs-kette – von der effizienten Stromerzeugung über die Energieverteilung bis zur Nutzung – sowie Umwelt-technologien.

Mit dem Siemens-Umweltportfolio erwirtschafteter Umsatz (in Milliarden Euro)

GJ 2011 25,0

GJ 2009 23,0

GJ 2008 1 20,7 CO2-Minderung bei unseren Kunden durch Produkte und lösungen

des Siemens-Umweltportfolios (in Millionen Tonnen)

GJ 2011 300

GJ 2009 210

GJ 2008 1 158

CO2-Minderung durch neu installierte Produkte und Lösungen CO2-Minderung durch zuvor installierte Produkte und Lösungen

1 Im Geschäftsjahr 2009 haben wir neue Produkte und Lösungen in das Siemens-Umweltport-folio aufgenommen. Die hier ausgewiesenen Umsatzangaben für das Geschäftsjahr 2008 beziehen sich auf eine vergleichbare Basis. Daher weichen die Umsatzangaben für 2008 in diesem Bericht von den im Vorjahr veröffentlichten Angaben ab.

Ziel Ziel

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Im Geschäftsjahr 2009 haben wir unser Umweltportfolio erneut um zahlreiche Produkte erweitert;

dazu zählen Energiesparmotoren, Solar­Wechselrichter, Lösungen für effiziente und emissionsarme Prozesse in der Öl­ und Gas­ sowie der Metallindustrie und ausgewählte Komponenten für energiespa­

rende Gebäudetechnik.

Ein Gewinn für die Umwelt

Dass unser Umweltportfolio einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leistet, belegen die Zahlen in der Grafik »CO2­Minderung« auf der linken Seite. Die von 2002 bis Ende 2008 installierten Lösungen tragen zu einer CO2­Minderung von jährlich rund 160 Millionen Tonnen bei, und die im Geschäftsjahr 2009 neu bei unseren Kunden installierten Produkte und Systeme unseres Umweltportfolios vermei­

den weitere rund 50 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Damit ergibt sich für 2009 eine gesamte jährliche CO2­Einsparung von 210 Millionen Tonnen. Das entspricht der Menge an CO2­Emissionen, die New York, Tokio, London, München und Berlin in Summe jährlich ausstoßen. Diese Einsparung bei unseren Kunden liegt damit um mehr als den Faktor 50 über unseren eigenen Treibhausgasemissionen von 3,8 Millionen Tonnen im Jahr 2009 (siehe Seite 109).

Dennoch: Mit dem bisher Erreichten geben wir uns nicht zufrieden. Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2011 die Einsparungen der Treibhausgasemissionen bei unseren Kunden auf 300 Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern.

Angesetzte Faktoren zur Errechnung der Emissionsminderungen

Kategorie Emissionsfaktor

(g CO2 / kWh) Vergleichsbasis

für Produkte und Lösung aus dem Umweltportfolio Erzeugung Strom Welt – alle Primärenergieträger 578 Stromerzeugung ohne erneuerbare Energien Erzeugung Strom Welt – fossile Primärenergieträger 870 Stromerzeugung erneuerbare Energien/Wind Erzeugung Strom Welt – Kohle als Primärenergieträger 940 Service für Elektrofilter

Stromnutzung (einschl. Übertragungsverluste von 9,3 %) 631 Alle Typen der Stromnutzung Stromnutzung – Bahnstrom (einschl. Übertragungsverluste von 6 %) 612 Züge

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Transparente Berechnung der Emissionsminderung

Grundlage für die Berechnung der Einsparungen an Treibhausgasemissionen ist eine produkt­ bezie­

hungsweise lösungsspezifische Vergleichsbasis. Im Wesentlichen haben wir drei unterschiedliche Me­

thoden zur Ermittlung der Emissionsminderung herangezogen:

▪ direkter Vergleich der Emissionen vorher – nachher, beispielsweise bei Modernisierungen und Up­

grades von Kraftwerken oder Energiespar­Contracting für die energetische Optimierung von Gebäu­

den;

▪ direkter Vergleich mit einer Referenztechnologie – auf diese Weise haben wir die Emissionsminde­

rungen bei der Nutzung der verlustarmen Hochspannungsgleichstromübertragung (HGÜ) durch den Vergleich mit konventioneller Wechselstromübertragung ermittelt;

▪ Vergleich mit der installierten Basis – dies gilt zum Beispiel für die Energieerzeugung aus modernen GuD­Kraftwerken und für Züge. Hier haben wir entsprechende Emissionsfaktoren für die Stromer­

zeugung im Weltdurchschnitt verwendet.

Unsere Berechnung der Emissionsfaktoren für die Stromerzeugung basiert auf Angaben der Interna­

tionalen Energieagentur IEA (IEA Electricity Information 2007) zur Bruttostromerzeugung und zu Netz­

verlusten, auf Angaben des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zu brennstoffbezoge­

nen Emissionsfaktoren und auf eigenen Analysen zu Wirkungsgraden der Stromerzeugung.

Erneuerbare Energieerzeugung

– Windkraftanlagen

– Photovoltaikanlagen für Freifl ächen und Dachanlagen – Solarthermische Kraftwerke

– Komponenten für Biomasse­Kraftwerke

Förderung, Transport und Weiterverarbeitung von fossilen Primärenergieträgern

– GuD­Kraftwerke für die Öl­ und Gasindustrie – Elektromotoren anstelle von mechanischen Antrieben

Energieumwandlungskette

Fossile Energieerzeugung

– Gas­ und Dampfturbinen­(GuD­)Kraftwerke – Kraft­Wärme­Kopplung

– Kraftwerksleittechnik – Modernisierungen und Upgrades

Energieübertragung und ­verteilung

– Hochspannungs­Gleichstrom­Übertragung (HGÜ) – Netzanschluss für Offshore­Windkraftanlagen – Gasisolierte Umspannanlagen – Netzmanagement – Gasisolierte Übertragungsleitungen – Siplink­Gleichstromkupplung für Schiffe

Prozent weniger Energieverbrauch bei Gebäuden mit Siemens Technologie – das Beispiel Klinikum Bremerhaven zeigt, wie unser Umweltportfolio unseren Kunden hilft, Kosten zu sparen und die

Umwelt zu schonen.

Erstens für unsere Kunden, die ihren Unter-nehmenserfolg steigern – dank niedrigerer

Energiekosten, höherer Produktivität und profi tablerem Wachstum.

Unser Umweltportfolio ist in dreifacher hinsicht gewinnbringend:

Industrielösungen

– Energiesparmotoren

– Antriebe/Umrichter mit Energierückspeisung – Dieselelektrische Antriebe für Schiffe – Lösungen für Metall­ und Bergbau – Energierückgewinnung

– Wasser­ und Abwasseraufbereitung in der Papierindustrie – Energiemanagement und Beratung

IT­Lösungen und Dienstleistungen

– Transformational Data Center – Smarter Working

Mobilität

– Hochgeschwindigkeitszüge – Lokomotiven – Regionalzüge – Straßenbahnen – Verkehrsmanagementsysteme – LED­Ampeln – Parkplatz­Managementsysteme – Schienenverkehrsautomatisierung

und ­stromversorgung

zweitens für die Gesellschaft, die mit unseren technologien die Umwelt schützen und die

Lebensbedingungen verbessern kann.

Milliarden Euro Umsatz mit Produkten und Lösungen des Umweltportfolios bis 2011. Gebäudetechnik

– Energiespar­Contracting – Gebäudemodernisierung – Komponenten für Heizung, Lüftung und Klimaanlagen

Beleuchtung (OSRAM)

– Leuchtdioden (LED) – Energiesparlampen (Dulux) – Leuchtstoffl ampen (Lumilux) und

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) – Halogenlampen (Halogen Energy Savers) – Hochdruckentladungslampen

(HQI, HCI, NAV)

Umwelttechnologien

– Wasserreinhaltung – Luftreinhaltung

Gesundheitswesen

– Refurbished Systems

– Computertomographie: SOMATOM Defi nition AS – Magnetresonanztomographie: MAGNETOM ESSENZA,

MAGNETOM Verio

Drittens für Siemens, da wir attraktive Märkte erschließen und so profi tabel

wachsen können.

Millionen Tonnen CO2-Einsparung bei unseren Kunden bis 2011 – unser Beitrag zu

einer nachhaltigen Entwicklung. www.siemens.com/nb/umweltportfolio

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Wie dies funktioniert, zeigt die Berechnung am Beispiel von Gas­ und Dampfturbinen­(GuD­)Kraft­

werken: Neue Kraftwerke dieser Art haben einen Wirkungsgrad von rund 58 Prozent. GuD­Kraftwerke, die Gas als Brennstoff einsetzen, weisen somit einen Emissionsfaktor von rund 345 g CO2 / kWh auf.

Dieser Wert ergibt sich aus dem Kohlenstoffgehalt des Energieträgers Gas, der Umwandlung des Koh­

lenstoffs in CO2 bei der Verbrennung und dem Wirkungsgrad. Als Vergleichsgröße haben wir den Emis­

sionsfaktor der Stromerzeugung im Weltdurchschnitt (über alle Energieträger) – 578 g CO2 / kWh – heran­

gezogen. Die Differenz multipliziert mit der Strommenge, die jährlich in jenen GuD­Kraftwerken erzeugt wird, die im selben Geschäftsjahr von Siemens neu installiert wurden, ergibt die Emissionsminderung.

Bei der Ermittlung der Emissionsminderungen bei unseren Kunden konzentrieren wir uns auf die CO2­Einsparung während der Nutzung*. Für die in einem Geschäftsjahr installierten Produkte und Lö­

sungen berechnen wir jeweils die Emissionsminderung für das gesamte Geschäftsjahr bei einem typi­

schen Einsatzfall. Die CO2­Emissionen der Herstellung der einzelnen Produkte in unseren Werken sind in unserem eigenen CO2­Footprint enthalten und nicht Gegenstand der hier dargestellten Emissionsbe­

rechnungen.

Einzelheiten zu den Treibhausgasemissionen von Siemens finden Sie in diesem Bericht auf Seite 109.

* Bei gasisolierten Schaltanlagen rechnen wir zusätzlich Schwefelhexafluorid in CO2-Äquivalente um. Auf diese Weise ermöglichen wir einen Gesamtvergleich der Systeme.

Diese Übersicht finden Sie im Siemens-Geschäftsbericht 2009.

Erneuerbare Energieerzeugung

– Windkraftanlagen

– Photovoltaikanlagen für Freifl ächen und Dachanlagen – Solarthermische Kraftwerke

– Komponenten für Biomasse­Kraftwerke

Förderung, Transport und Weiterverarbeitung von fossilen Primärenergieträgern

– GuD­Kraftwerke für die Öl­ und Gasindustrie – Elektromotoren anstelle von mechanischen Antrieben

Energieumwandlungskette

Fossile Energieerzeugung

– Gas­ und Dampfturbinen­(GuD­)Kraftwerke – Kraft­Wärme­Kopplung

– Kraftwerksleittechnik – Modernisierungen und Upgrades

Energieübertragung und ­verteilung

– Hochspannungs­Gleichstrom­Übertragung (HGÜ) – Netzanschluss für Offshore­Windkraftanlagen – Gasisolierte Umspannanlagen – Netzmanagement – Gasisolierte Übertragungsleitungen – Siplink­Gleichstromkupplung für Schiffe

Prozent weniger Energieverbrauch bei Gebäuden mit Siemens Technologie – das Beispiel Klinikum Bremerhaven zeigt, wie unser Umweltportfolio unseren Kunden hilft, Kosten zu sparen und die

Umwelt zu schonen.

Erstens für unsere Kunden, die ihren Unter-nehmenserfolg steigern – dank niedrigerer

Energiekosten, höherer Produktivität und profi tablerem Wachstum.

Unser Umweltportfolio ist in dreifacher hinsicht gewinnbringend:

Industrielösungen

– Energiesparmotoren

– Antriebe/Umrichter mit Energierückspeisung – Dieselelektrische Antriebe für Schiffe – Lösungen für Metall­ und Bergbau – Energierückgewinnung

– Wasser­ und Abwasseraufbereitung in der Papierindustrie – Energiemanagement und Beratung

IT­Lösungen und Dienstleistungen

– Transformational Data Center – Smarter Working

Mobilität

– Hochgeschwindigkeitszüge – Lokomotiven – Regionalzüge – Straßenbahnen – Verkehrsmanagementsysteme – LED­Ampeln – Parkplatz­Managementsysteme – Schienenverkehrsautomatisierung

und ­stromversorgung

zweitens für die Gesellschaft, die mit unseren technologien die Umwelt schützen und die

Lebensbedingungen verbessern kann.

Milliarden Euro Umsatz mit Produkten und Lösungen des Umweltportfolios bis 2011.

Gebäudetechnik

– Energiespar­Contracting – Gebäudemodernisierung – Komponenten für Heizung, Lüftung und Klimaanlagen

Beleuchtung (OSRAM)

– Leuchtdioden (LED) – Energiesparlampen (Dulux) – Leuchtstoffl ampen (Lumilux) und

Elektronische Vorschaltgeräte (EVG) – Halogenlampen (Halogen Energy Savers) – Hochdruckentladungslampen

(HQI, HCI, NAV)

Umwelttechnologien

– Wasserreinhaltung – Luftreinhaltung

Gesundheitswesen

– Refurbished Systems

– Computertomographie: SOMATOM Defi nition AS – Magnetresonanztomographie: MAGNETOM ESSENZA,

MAGNETOM Verio

Drittens für Siemens, da wir attraktive Märkte erschließen und so profi tabel

wachsen können.

Millionen Tonnen CO2-Einsparung bei unseren Kunden bis 2011 – unser Beitrag zu

einer nachhaltigen Entwicklung.

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Wirtschaftlicher Nutzen für Siemens

Der Blick auf die Umsatzzahlen verdeutlicht, wie wichtig das Umweltportfolio für Siemens ist: Unserem Ziel von 25 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2011 sind wir im Geschäftsjahr 2009 ein gutes Stück näher gekommen, konnten wir doch den Umsatz aus dem Umweltportfolio gegenüber dem Vorjahr um rund 11 Prozent auf 23 Milliarden Euro steigern. Damit erweist sich unser Umweltportfolio auch in wirt­

schaftlich schwierigen Zeiten als Wachstumstreiber (siehe hierzu die Grafik »Mit dem Siemens­Umwelt­

potfolio erwirtschafteter Umsatz« auf Seite 56). Besonders gut kamen wir bei Windkraftanlagen voran.

So erhielten wir unter anderem für den Bau des weltweit größten Windparks in der Themsemündung nahe London umfangreiche Aufträge. Die Leistung des Windparks wird ausreichen, um 750.000 Haus­

halte mit umweltfreundlichem Strom zu versorgen. Dies entspricht etwa einem Viertel der Einwohner des Großraums London. Der Windpark wird die Atmosphäre jährlich um rund 1,9 Millionen Tonnen CO2 entlasten. Innovative Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Energieübertra­

gung, wo sich im Bereich der Smart Grids gerade ein neuer wichtiger Markt zu entwickeln beginnt, werden auch in Zukunft zu den Wachstumstreibern des Siemens­Umweltportfolios gehören. Ähnliches gilt für neue Lösungen zur effizienten Energienutzung, zum Beispiel im Bereich der industriellen Auto­

matisierungs­ und Antriebstechnik. Angesichts der Wachstumsperspektiven und der Bedeutung für das Unternehmen haben wir das Umweltportfolio fest in unseren strategischen Planungsprozessen verankert. Interne Richtlinien regeln die Erweiterung des Umweltportfolios. So müssen Produkte und Lösungen festgelegte Kriterien – beispielsweise zur Energieeffizienz – für die Aufnahme in das Um­

weltportfolio erfüllen. Das Sustainability Board entscheidet dann über die Aufnahme. Darüber hinaus lassen wir das Umweltportfolio auch von unabhängiger Seite überprüfen.

Unabhängige Überprüfung durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) bestätigt Daten

Siemens hat PricewaterhouseCoopers für das Geschäftsjahr 2009 erneut mit einer betriebswirtschaft­

lichen Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit ausgewählter Angaben des Siemens­Um­

weltportfolios beauftragt. In der Prüfung wurde unter anderem untersucht, ob die Qualität der Anga­

ben zum Umsatz mit den Produkten und Lösungen des Umweltportfolios und die beim Kunden einge­

sparte CO2­Menge den fünf Kriterien (Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz, Transparenz und Genauigkeit) aus den »Accounting and Reporting Principles« der Greenhouse Gas Protocol Initiative entsprechen und ob die internen Vorgaben aus unseren internen Richtlinien zum Umweltportfolio eingehalten wurden. Die ausführliche Prüfungsbescheinigung mit dem Ergebnis sowie detaillierten Angaben zum Vorgehen bei der Prüfung sind in der separaten Broschüre »Unser Umweltportfolio.

Auszug aus dem Siemens­Nachhaltigkeitsbericht 2009« veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Siemens-Umwelt-portfolio und der unab-hängigen Prüfung finden Sie im Internet unter www.siemens.com/nb/

umweltportfolio

Ziele Siemens-Umweltportfolio

Ziel Zieltermin Status

25 Milliarden Euro Umsatz mit Umweltportfolio erwirtschaften.

bis 09/2011 Im Geschäftsjahr 2009 hat Siemens mit dem Umweltportfolio 23 Milliarden Euro erwirtschaftet.

300 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr bei unseren Kunden einsparen.

bis 09/2011 Im Geschäftsjahr 2009 haben unsere Kunden weltweit mit den ein-gesetzten Produkten und Lösungen des Siemens-Umweltportfolios ihre CO2-Emissionen um rund 210 Millionen Tonnen gesenkt.

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IT-lösungen

und -Dienstleistungen

– Transformational Data Center – Smarter Working

Mobilität

– Hochgeschwindigkeitszüge – Lokomotiven

– Regionalzüge – Straßenbahnen

– Verkehrsmanagementsysteme – LED­Ampeln

– Parkplatz­Managementsysteme

– Schienenverkehrsautomatisierung und ­stromversorgung

Gebäudetechnik

– Energiespar­Contracting – Gebäudemodernisierung

– Komponenten für Heizung, Lüftung und Klimaanlagen

Beleuchtung (OSRAM) – Leuchtdioden (LED) – Energiesparlampen (Dulux)

– Leuchtstofflampen (Lumilux) und Elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

– Halogenlampen (Halogen Energy Savers) – Hochdruckentladungslampen (HQI, HCI, NAV)

Umwelttechnologien – Wasserreinhaltung – Luftreinhaltung

Gesundheitswesen – Refurbished Systems

– Computertomographie: SOMATOM Definition AS – Magnetresonanztomographie: MAGNETOM ESSENZA,

MAGNETOM Verio Förderung, Transport und Weiterverarbeitung

von fossilen Primärenergieträgern

– GuD­Kraftwerke für die Öl­ und Gasindustrie

– Elektromotoren anstelle von mechanischen Antrieben

Erzeugung fossiler Energie

– Gas­ und Dampfturbinen­(GuD­)Kraftwerke – Kraft­Wärme­Kopplung

– Kraftwerksleittechnik

– Modernisierungen und Upgrades

Erzeugung erneuerbarer Energie – Windkraftanlagen

– Photovoltaikanlagen für Freiflächen und Dachanlagen – Solarthermische Kraftwerke

– Komponenten für Biomasse­Kraftwerke

Energieübertragung und -verteilung

– Hochspannungs­Gleichstrom­Übertragung (HGÜ) – Netzanschluss für Offshore­Windkraftanlagen – Gasisolierte Umspannanlagen

– Netzmanagement

– Gasisolierte Übertragungsleitungen – Siplink­Gleichstromkupplung für Schiffe

Industrielösungen – Energiesparmotoren

– Antriebe/Umrichter mit Energierückspeisung – Dieselelektrische Antriebe für Schiffe – Lösungen für Metall­ und Bergbau – Energierückgewinnung

– Wasser­ und Abwasseraufbereitung in der Papierindustrie

– Energiemanagement und Beratung

* Auch unsere Kapitalbeteiligungen und Joint Ventures wie zum Beispiel BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH verfügen über zahlreiche, besonders energieeffiziente und ressourcen-schonende Produkte und Lösungen. Im Siemens-Umweltportfolio haben wir uns jedoch auf Produkte und Lösungen von Siemens beschränkt.

Die hier dargestellte Übersicht fasst die wesentlichen Produkte und Lösungen des Siemens-Umweltportfolios zusammen. Dahinter stehen zahlreiche einzelne Produkte; die Tabelle erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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