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Weiterbildung Allgemeinmedizin in einem Umfang von fünf Jahren

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Academic year: 2022

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Ärzteblatt Sachsen 7/1999

Amtliche Bekanntmachungen Mitteilungen der Geschäftsstelle

315 Der Vorstand der Sächsischen Landes-

ärztekammer hat durch Beschluß festge- stellt, daß auf der Grundlage von Artikel 2 der Satzung zur Änderung der Wei- terbildungsordnung vom 20. Nov. 1998 (veröffentlicht im „Ärzteblatt Sachsen”, Heft 12/1998, Seite 575) die gesetzli- chen oder vertraglichen Regelungen zur Finanzierung der fünfjährigen Weiter- bildung Allgemeinmedizin im Sinne des Initiativprogrammes vorliegen.

Die Kammerversammlung hatte am 14. 11. 1998 beschlossen, daß Artikel 1 Nr. 2 und Nr. 5 Buchstabe a) (Einfüh- rung der fünfjährigen Weiterbildung Allgemeinmedizin) am 1. Januar 1999 mit der Maßgabe in Kraft tritt, daß zu diesem Zeitpunkt durch gesetzliche oder vertragliche Regelungen die Finanzie- rung im Sinne des Initiativprogrammes zur Sicherstellung der allgemeinmedizi- nischen Versorgung (Stand 23.04.1998, Ergebnis der 71. Gesundheitsminister- konferenz) gesichert ist. Das Vorliegen dieser Voraussetzung stellt der Vorstand der Sächsischen Landesärztekammer durch Beschluß fest. Sofern die gesetzli- chen und vertraglichen Regelungen zu einem späteren Zeitpunkt als dem 1. Ja- nuar 1999 in Kraft treten, tritt Artikel 1 Nr. 2 und Nr. 5 Buchstabe a) zu dem Zeitpunkt in Kraft, an dem der Vorstand durch Beschluß aufgrund der gesetzli- chen oder vertraglichen Regelungen die Finanzierung als gesichert ansieht.

Die gesetzliche Regelung zur Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinme- dizin gemäß Artikel 8 des Solidaritäts- stärkungsgesetzes und die aufgrund die- ses Gesetzes vorgeschriebenen Verträge zwischen den Spitzenverbänden der

Krankenkassen gemeinsam und einheit- lich mit der Kassenärztlichen Bundes- vereinigung sowie der Deutschen Kran- kenhausgesellschaft sind nunmehr un- terschrieben (Der zuletzt unterschriebe- ne Vertrag ist der Sächsischen Landes- ärztekammer am 09.06.1999 zugegan- gen). Beide Verträge sehen vor, daß sie zum 1. Januar 1999 in Kraft treten. Da- mit liegen die Voraussetzungen für die Finanzierung im Sinne des Initiativpro- grammes zur Sicherstellung der allge- mein-medizinischen Förderung seit dem 1. Januar 1999 vor. Daraufhin konnte der Vorstand das Vorliegen der Voraus- setzung feststellen. Folglich tritt die Einführung der fünfjährigen Weiterbil- dung Allgemeinmedizin zum 1. Januar 1999 in Kraft.

Hinweise zur Einführung der fünfjährigen Weiterbildung Allgemeinmedizin:

1. Weiterbildungsassistenten und/oder Weiterbilder, die Fragen zu Gestaltung und Inhalt der Weiterbildung Allge- meinmedizin haben, können sich gerne an Herrn Dr. Herzig, Ärztlicher Ge- schäftsführer, Tel.-Nr.: (0351) 8267 310, sowie Frau DM Gäbler, Ärztin in der Geschäftsführung Weiterbildung/Prü- fungswesen, Tel.-Nr. (0351) 8267 313, wenden.

2. Ärzte, die an einer stationären Wei- terbildungsstätte die Verantwortung für den ärztlichen Bereich tragen (z. B. Lei- tender Chefarzt im Krankenhaus oder in der Universität Ärztlicher Direktor), er- halten auf Antrag von der Sächsischen Landesärztekammer die Organisations-

ermächtigung. Aufgabe des für die Or- ganisation ermächtigten Arztes ist es, im Einvernehmen mit den für den jeweili- gen Weiterbildungsabschnitt befugten Ärzten (z. B. Chirurgie, Innere Medizin, Kinderheilkunde u. ä.) die allgemeinme- dizinische Weiterbildung des Weiterzu- bildenden persönlich zu organisieren.

Ansprechpartner ist Frau DM Gäbler, Ärztin in der Geschäftsführung Weiter- bildung/Prüfungswesen, sowie Herr Dr.

Herzig, Ärztlicher Geschäftsführer.

3. Anträge auf Inanspruchnahme der Förderung sind für den niedergelasse- nen Bereich bei den zuständigen Be- zirksstellen der Kassenärztlichen Verei- nigung Sachsen und für den stationären Bereich bei der Geschäftsstelle der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dezernat 1, Postfach 30 02 53, 40402 Düsseldorf, zu stellen.

Glowik Juristische Geschäftsführerin Dr. Herzig Ärztlicher Geschäftsführer

Weiterbildung Allgemeinmedizin in einem Umfang von fünf Jahren

Ausstellung in der Sächsischen Landesärztekammer

Malerei und Zeichnungen „Erlebnis Krankheit”

vom 28. 6. 1999 bis 24. 8. 1999

Vernissage am Donnerstag, dem 8. Juli 1999, 19.00 Uhr Vortrag: Herr Prof. Dr. med. Albrecht Scholz

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