EINLADUNG: Pressegespräch von proholz Austria Forst macht unser Morgen. ots.at vom

Volltext

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Inhaltsverzeichnis

"Essen und Trinken mit Weitblick"

meinbezirk.at vom 15.03.2021

Seite 3

Let's talk about vibes | Folge #002

superfly.fm vom 15.03.2021

Seite 5

Bildung

Salzburger Nachrichten vom 15.03.2021 (Seite L15)

Seite 6

Klima- gegen Artenschutz?

Kurier vom 14.03.2021 (Seite 26)

Seite 7

Umfrage: Was machen Sie mit Ihrem Biomüll?

dolomitenstadt.at vom 14.03.2021

Seite 9

Bedroht die Energiewende die heimische Tierwelt?

kurier.at vom 14.03.2021

Seite 11

Rohmilch aus dem Automaten

diepresse.com vom 14.03.2021

Seite 14

Innovative Gründungen prämiert

sn.at vom 14.03.2021

Seite 16

Rohmilch aus dem Automaten

Die Presse vom 14.03.2021 (Seite 12-13)

Seite 17

Sonnenwende

Profil vom 14.03.2021 (Seite 76-79)

Seite 19

Verpackungsmaterial aus Wasserpflanzen

vn.at vom 13.03.2021

Seite 22

Phönix-Gründerpreis für Futter aus dem Bioreaktor

derstandard.at vom 13.03.2021

Seite 23

Für mehr Diversität auf Feldern und Tellern

Die Presse vom 13.03.2021 (Seite 37)

Seite 25

Verpackungsmaterial aus Wasserpflanzen

Vorarlberger Nachrichten vom 13.03.2021 (Seite F2)

Seite 27

ZAR-Seminar 2021 erstmals online und mit Teilnehmerrekord

lko.at vom 12.03.2021

Seite 28

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

ots.at vom 12.03.2021

Seite 30

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

brandaktuell.at vom 12.03.2021

Seite 31

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

top-news.at vom 12.03.2021

Seite 32

Vegetarischer Frühling für den Klimaschutz

meiheimat.at vom 12.03.2021

Seite 33

ZAR-Seminar 2021 erstmals online und mit Teilnehmerrekord

aiz.info vom 12.03.2021

Seite 35

ZAR-Seminar 2021 – erstmals Online und mit Teilnehmerrekord

zar.at vom 12.03.2021

Seite 37

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Verpackung aus Wasserpflanzen erhält Energy Globe Award Niederösterreich

lifescienceaustria.at vom 12.03.2021

Seite 39

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"meinbezirk.at" gefunden am 15.03.2021 07:57 Uhr

"Essen und Trinken mit Weitblick"

Anneliese und Johannes Steinmayr verbinden Bio-Landwirtschaft und Gastronomie.

Ihr Biohof in Niederwaldkirchen ist Hauptlieferant für viele ihrer Gerichte. Ihr Motto

„regional.bio.echt“ spiegelt ihre Arbeits- und Lebenseinstellung wider.

NIEDERWALDKIRCHEN, ST. JOHANN. 2011 entschieden sich Anneliese (33) und Johannes Steinmayr (36), neben ihrem Studium an der BOKU Wien, die Jausenstation am Hansberg zu führen. Dies mit Einbindung ihres Biohofes, den sie 2014 von Johannes Eltern übernommen haben. Nachhaltigkeit, Regionalität und biologische Landwirtschaft sind für sie keine Schlagworte, sondern eine Lebensphilosophie.

Was motiviert Akademiker einen landwirtschaftlichen Betrieb zu führen?

Anneliese Steinmayr: Bäuerin zu sein war schon immer mein Berufswunsch. Ich liebe es mit den eigenen Händen etwas schaffen zu können und dabei in der Natur zu sein.

Johannes Steinmayr: Die Landwirtschaft und das handwerkliche Arbeiten haben mich von klein an auf unserem Hof begeistert. Einen landwirtschaftlichen Betrieb in der heutigen Zeit zukunftsorientiert zu führen, ist eine sehr anspruchsvolle Managementtätigkeit.

Wie kommt euer Motto "regional.bio.echt" auf dem Hof zum Ausdruck?

Johannes: Unser Hof wird seit 1995 biologisch bewirtschaftet. Natürlich setzten wir auf naturnahe Tierhaltung. Dank unserer Schlacht- und Verarbeitungsmöglichkeiten vor Ort können wir unseren Tieren jeden Transportstress ersparen, was sich auch in der Qualität des Fleisches äußert. Wer bei uns einkauft, hat das Recht sich umzusehen, nachzufragen und neugierig zu sein.

Wie äußert sich das in eurer Jausenstation?

Anneliese: Unsere Gerichte werden Großteils aus eigenen Produkten hergestellt. Weitere Zutaten beziehen wir von Betrieben unseres Vertrauens aus der Region. Transparenz in unserer Speisekarte ist uns ein großes Anliegen.

Johannes: Ein Motto von uns ist "Essen und Trinken mit Weitblick.“ Denn Weitblick ist mehr als Ausblick.

Fragen Gäste nach der Herkunft der Produkte?

Anneliese: Ja, vermehrt junge Leute fragen interessiert nach. Viele besuchen uns am Hof.

Wie äußerst sich Nachhaltigkeit sonst noch?

Wir beschäftigen im Sommer viele junge Leute und versuchen ihnen durch einen wertschätzenden Umgang einen guten Einstieg in die Arbeitswelt zu bieten.

Wie funktioniert der Einkauf bei euch am Hof?

Anneliese: Wir vermarkten unser Biofleisch auf Vorbestellung. Die Produkte können über unseren Online-Shop vorbestellt werden und sind zum jeweiligen Termin im Hofladen abzuholen. Die Möglichkeit, sich unsere Produkte österreichweit per Kühlversand liefern zu lassen, erfreut sich steigender Beliebtheit.

Was sind Eure Pläne für die Zukunft?

Anneliese: Aktuell arbeiten wir an der Weiterwicklung unseres Online-Shops.

Johannes: In nächster Zeit schauen wir darauf, das Bestehende zu professionalisieren. Aber neue Projektideen gehen uns nie aus.

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Beide: Natürlich hoffen wir, dass wir ab 1. Mai wieder unsere Gäste am Hansberg bewirten können.

Mehr zum Biohof Steinmayr unter www.bio-bauernhof.at Inhalt melden

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"superfly.fm" gefunden am 15.03.2021 08:03 Uhr

Let's talk about vibes | Folge #002

Ingmar Höbarth ist Geschäftsführer des Klima & Energiefonds und seit Anbeginn der Umweltbewegung auf den Beinen, um für eine nachhaltige Welt zu werben. Und zu

kämpfen. Er verzichtet auf kurzsichtige Argumente und packt lieber an - die Bilanz seines Erfolges ist beeindruckend.

Gute Stimmung für die Zukunftwhatabout?

Österreich soll bis 2040 klimaneutral werden. Der Klima- und Energiefonds unterstützt dieses ambitionierte Ziel mit seinen Programmen und Initiativen. Er entwickelt richtungsweisende Strategien, Konzepte und Programme in den Bereichen Energie- und Mobilitätswende, Klimawandel und Bewusstseinsbildung.

In diese Agenda fällt auch das Programm „E-Mobilität in der Praxis“, das sich mit vielfältigsten Themen rund um den neuen Antrieb in unserem Alltag beschäftig. Und so ist auch die Zusammenarbeit mit vibe und dem Fonds entstanden. Ein Ergebnis dieser Kooperation ist die Interviewreihe „Let´s talk about vibes“, in der Christian Clerici Gespräche mit visionären Denkern, Lenkern und Machern über die Zukunft der Mobilität führt.

whoitis?

Ingmar Höbarth ist seit der Einrichtung des Klima- und Energiefonds im Jahr 2007 Geschäftsführer des Fonds. Der Absolvent der Universität für Bodenkultur in Wien begann sein umweltpolitisches Engagement 1982 als Gründungsmitglied der Umweltorganisationen GLOBAL 2000 und Greenpeace. Als Kampagnenleiter koordinierte Ingmar Höbarth im Rahmen seiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit bei GLOBAL 2000 unter anderem Kampagnen zu den Themen Kraftwerk Hainburg, Regenwald, grenznahe Atomkraftwerke, Gentechnik, Klima und Pestizide und führte das Pestizidreduktionsprogramm mit REWE zum Abschluss. Ingmar Höbarth war bis 2006 Vorstandsmitglied und Geschäftsführer von GLOBAL 2000. Auf internationaler Ebene war Ingmar Höbarth acht Jahre Vertreter von GLOBAL 2000 bei Friends of the Earth International und Vorstandsmitglied im Ökobüro - der Koordinationsstelle österreichischer Umweltschutzorganisationen.

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"Salzburger Nachrichten" Nr. 61 vom 15.03.2021 Seite: L14 Ressort: life Von: Sn

Bildung

Klimakrise und nachhaltige Ernährung. Zugänge aus der Wissenschaft und einer persönlichen kulturellen Praxis. Online-Gastgespräch 18.00–19.30 mit Martin Schlatzer (BOKU Wien), Anmeldung: roswitha.gabriel@ sbg.ac.at. Beschäftigungsformen in gemeinnützigen Unternehmen Vereinsakademie online 19.00–20.30 Anmeldung: office@sbw.salzburg.at Wer braucht Superhelden? Onlinevortrag 19.30 mit Lisz Hirn, Philosophin, Publizistin & Dozentin in der Jugend- und Erwachsenenbildung, Anmeldung: www.jungk-bibliothek.org

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"Kurier" vom 14.03.2021 Seite: 26 Ressort: Chronik Länder

Klima- gegen Artenschutz?

Konflikt. Bis 2030 soll Österreichs Strombedarf zur Gänze aus erneuerbaren

Energiequellen kommen. Doch der Ausbau von Wasser-, Wind- und Sonnenenergie gefährdet Flora und Fauna. Was ist die Lösung?

Von Caroline Ferstl Die größte, im Süßwasser lebende Lachsart der Welt, der Huchen, ist vom Aussterben bedroht. Auch in Österreich. Er kommt nur mehr in rund 50 Prozent seines ehemaligen Verbreitungsgebiets vor. Zurückzuführen ist das nicht auf die große Lust der Österreicherinnen und Österreicher auf den "Donaulachs", sondern - dem WWF zufolge - auf den steigendem Stromverbrauch. Denn dort, wo der Huchen lebt - in der Ybbs oder der Mur - bedrohen Kraftwerke - wie jene in Ferschnitz (Bezirk Amstetten) und St. Michael (Bezirk Leoben) - seinen Lebensraum.

Der Interessenskonflikt Klima- gegen Artenschutz ist real: Der Stromverbrauch in Österreich nimmt stetig zu, Grund dafür ist der Umstieg von Kohle, Öl und Gas auf erneuerbare Energien.

Bis 2030 soll der österreichische Strom zur Gänze aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, muss die Windenergie drei Mal so viel Strom liefern wie derzeit, der Anteil an Energie aus Sonnenstrom verzehnfacht werden. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen bedroht jedoch die heimische Flora und Fauna. Was ist die Lösung für diesen Konflikt?

Die Quelle als Problem Wasserkraft genießt in Österreich einen besonders guten Ruf, sie gilt als klimaneutral, sauber und unabhängig. 5.200 Wasserkraftwerke gibt es bereits insgesamt, 60,2 Prozent unseres Strombedarfs werden damit produziert.

Eine Studie der Boku und des WWF warnt jedoch vor einem weiteren Ausbau von Wasserkraft:

Nur mehr 17 Prozent der heimischen Flüsse sind laut Studie in einem sehr guten ökologischen Zustand und können frei von Verbauung fließen. Zudem gelten rund 60 Prozent der heimischen Fischarten heute als gefährdet, der Huchen ist eine davon.

Auch der Fisch des Jahres 2021, die Äsche, gilt der Roten Liste Österreich zufolge als gefährdet.

Verbauung setzt ihr besonders zu. Beheimatet ist die Äsche unter anderem in Tirol, dort bedrohen mehrere geplante Wasserkraftwerke an den Zubringerflüssen rund um das Schutzgebiet der Isel die Bestände. Auch am Inn ist sie bei Weitem nicht mehr so häufig anzutreffen wie noch vor einigen Jahren: Bis vor Kurzem war das Aufkommen der Äsche dort so imposant, dass die Studierenden der Boku dafür jedes Jahr zur Beobachtung nach Tirol pilgerten. Mittlerweile muss man einzelne Exemplare suchen, warnt der Tiroler Fischereiverband.

Vögel sind von dem Bau von Wasserkraftwerken ebenfalls betroffen: Der Flussuferläufer legt seine Eier an Kies- und Schotterbänken von Flussufern ab. Durch Regulierungen und Verbauungen gehen diese Lebensräume ebenfalls verloren. Er wird bereits als stark gefährdet eingestuft.

"Keine neuen Wasserkraftwerke", fordern daher NGOs und Naturschützer. "Es braucht eine Revitalisierung und Effizienzsteigerung bestehender Anlagen, bevor man neue Anlagen baut", erklärt WWF-Gewässerschutzexpertin Marianne Götsch, Mitinitiatorin des Isel-Manifests zum Schutz der Region.

Wer Wind sät ... Die EVN, der größte Strom-, Gas- und Wärmeversorger in Niederösterreich, sieht das genauso - und will deswegen den Ausbau von Wind- und Solarenergie forcieren. Das Potenzial dieser beiden Energieformen sie noch lange nicht ausgeschöpft.

Doch auch diese Formen der Stromgewinnung stehen immer wieder in Konflikt mit Artenschutz:

weniger aufgrund der Gefahr von Kollisionen zwischen Vögeln und Windrädern, sondern weil durch den Bau von Windparks Lebensräume verloren gehen. Zuletzt wurde dem Windpark

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Amaliendorf im Waldviertel nach jahrelangem Konflikt im Dezember 2019 eine endgültige Absage erteilt, weil dort der Seeadler brütet. Dieser ist laut Roter Liste Österreich vom Aussterben bedroht.

Die Landschaft des Weinviertels bietet sich ebenfalls an für den Ausbau von Windenergie.

Mehreren Großprojekten, konkret im Raum Zistersdorf (Bezirk Gänserndorf), stehen dort jedoch die Lebensräume von See- und Kaiseradler sowie Rotmilan gegenüber. Zwar werden Betreiber häufig zur Schaffung von Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet, etwa zur Bereitstellung eines ähnlichen Gebietes als neuen Lebensraum für die Tiere. Doch damit lässt sich nur ein Teil des Konflikts lösen, kritisiert BirdLife Österreich: "Lebensräume von Greifvögeln lassen sich nicht einfach verschieben. Diese naturschutzfachlich wertvollen Gebiete sollten frei von Windkraft- Anlagen bleiben."

Auch Fledermausarten wie der Abendsegler haben Probleme mit Windrädern: Grund dafür sind die enormen Druckunterschiede, die durch die schnelle Umdrehung der Räder entstehen. Diese lassen die Lunge der Fledermaus expandieren, die Fledermaus - Achtung, es wird unappetitlich - zerplatzt mitten im Flug.

Plädoyer für Verzicht Was ist die Lösung? Die EVN nimmt die Bedenken der Bevölkerung ernst, sagt Pressesprecher Stefan Zach: "Wir sind aber dem Klimaschutz und den Energiezielen des Landes und der Republik verpflichtet." Der Ausbau von erneuerbaren Energiequellen hat demnach Priorität.

Götsch kontert: "Neben starken Naturschutz-Kriterien im Ausbau des Ökostroms müssen wir unseren Strom- und Energieverbrauch allgemein senken. Wir können unseren jetzigen Standard niemals allein durch erneuerbare Energie erhalten, das funktioniert nicht", meint Götsch. Das unterschreibt auch die EVN. Und der Huchen sowieso.

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"dolomitenstadt.at" gefunden am 14.03.2021 08:18 Uhr

Umfrage: Was machen Sie mit Ihrem Biomüll?

Alle Osttiroler Haushalte sind im Rahmen einer Masterarbeit an der Boku zur Teilnahme aufgerufen.

Wie gut ist Osttirol in der Sammlung und Verwertung biogener Abfälle? Dieser Frage geht Laura Kumpf, Mitarbeiterin im Abfallwirtschaftsverband Osttirol wissenschaftlich auf den Grund. Es gibt zwar statistische Zahlen zur Nutzung der Biotonne, aber die geben nur eingeschränkt Auskunft über das tatsächliche Verhalten einzelner Haushalte.

Im gesamten Bundesland Tirol sind 44 Prozent der Haushalte an das Sammelsystem der Biotonne angeschlossen, in Osttirol 45 Prozent. Aber: Der Großteil der Biotonnen steht in der Stadt Lienz zur Verfügung. Nimmt man die Stadt aus, liegt der Anschlussgrad nur bei 19 Prozent. „Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 81 Prozent der Osttiroler Haushalte Eigenkompostierung im eigenen Garten betreiben müssten,” erklärt Laura Kumpf, die mit weiteren Zahlen aufwarten kann.

Österreich ist eines der Vorzeigeländer in Sachen Bioabfallrecycling – bereits 1995 wurde hierzulande die Verordnung zur verpflichtenden getrennten Sammlung biogener Abfälle erlassen.

Im Jahr 2018 sind laut dem Bundesabfallwirtschaftsplan österreichweit 1,03 Mio. Tonnen Bioabfälle getrennt gesammelt worden, die Pro-Kopf-Sammelmenge lag zwischen 54 und 191 Kilogramm. Wo kommen die großen Unterschiede her? Kumpf: „Die Verfügbarkeit von Biotonnen, unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten und Eigenkompostierung sind einige Ursachen.“

Wer entsorgt Biomüll in die Tonne, wer macht Hauskompostierung und was geschieht mit diesem Kompost? Solche Fragen soll eine Umfrage des Abfallwirtschaftsverbandes in Osttirol klären.

Foto: Höhne/Unsplash

In Osttirol wurden laut Aufzeichnungen im Jahr 2019 rund 2.440 Tonnen an biogenen Abfällen getrennt gesammelt, dies entspricht einem Pro-Kopf-Aufkommen von 50 Kilogramm. „Damit liegt Osttirol also im unteren Bereich des österreichischen Sammlerdurchschnitts. Allerdings ist hier die geringe Bevölkerungsdichte im Bezirk Lienz zu berücksichtigen und davon auszugehen, dass die Eigenkompostierungsrate, also die Hausgartenkompostierung sehr hoch ist. Genaue Aufzeichnungen über die Anzahl der Haushalte, welche tatsächlich Eigenkompostierung betreiben, gibt es allerdings nicht,” erklärt die Mitarbeiterin des Abfallwirtschaftsverbands.

Laura Kumpf führt ihre Umfrage im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien durch und will damit auch einen Beitrag zur Optimierung der Bioabfallsammlung zu leisten. Der Abfallwirtschaftsverband bittet um eine zahlreiche Teilnahme an der Umfrage und bedankt sich für die Unterstützung. Als kleine Motivation, sich 10 Minuten Zeit für ein wichtiges Umweltthema zu nehmen, wird unter allen UmfrageteilnehmerInnen ein kleines Gewinnspiel veranstaltet.

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Haupttreffer ist ein Selbstbauset für einer erstaunlichen Wurmkiste (www.wurmkiste.at)!.

Außerdem kann man ein Jahres-Abo der Zeitschrift Kraut & Rüben, ein Bioabfallküberl der Marke Joseph Joseph, ein Starterset zum Sprossenziehen und eine Beet-Box Kräutergarten von Samen Maier gewinnen!

Die Umfrage kann bis zum 4. April beantwortet werden. Hier der Link:

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"kurier.at" gefunden am 14.03.2021 08:03 Uhr

Bedroht die Energiewende die heimische Tierwelt?

Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen gefährdet Flora und Fauna, wie etwa den Huchen. Was ist die Lösung des Konflikt?

© Bild: Eber/KURIER WWF-Gewässerschutzexpertin Marianne Götsch ist Mitinitiatorin des Isel-Manifests zum Schutz der Region.

© Bild: Wolfgang Retter Der Seeadler ist laut Roter Liste Österreich vom Aussterben bedroht.

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Juckreiz am Gesäß: Das kann die Ursache sein

Die größte im Süßwasser lebende Lachsart der Welt, der Huchen, ist vom Aussterben bedroht.

Auch in Österreich. Er kommt nur mehr in rund 50 Prozent seines ehemaligen Verbreitungsgebiets vor.

Zurückzuführen ist das nicht auf die große Lust der Österreicherinnen und Österreicher auf den

„Donaulachs“, sondern – dem WWF zufolge – auf den steigendem Stromverbrauch. Denn dort, wo der Huchen lebt – in der Ybbs oder der Mur – bedrohen Kraftwerke wie jene in Ferschnitz (Bezirk Amstetten) und St. Michael (Bezirk Leoben) seinen Lebensraum.

Der Interessenskonflikt Klima- gegen Artenschutz ist real: Der Stromverbrauch in Österreich nimmt stetig zu, Grund dafür ist der Umstieg von Kohle, Öl und Gas auf erneuerbare Energien.

Bis 2030 soll der österreichische Strom zur Gänze aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden.

Damit dieses Ziel erreicht werden kann, muss die Windenergie drei Mal so viel Strom liefern wie derzeit, der Anteil an Energie aus Sonnenstrom verzehnfacht werden. Der Ausbau erneuerbarer Energiequellen bedroht jedoch die heimische Flora und Fauna. Was ist die Lösung für diesen Konflikt?

Die Quelle als Problem

Wasserkraft genießt in Österreich einen besonders guten Ruf, sie gilt als klimaneutral, sauber und unabhängig. 5.200 Wasserkraftwerke gibt es bereits insgesamt, 60,2 Prozent unseres Strombedarfs werden damit produziert.

Eine Studie der Boku und des WWF warnt jedoch vor einem weiteren Ausbau von Wasserkraft:

Nur mehr 17 Prozent der heimischen Flüsse sind laut Studie in einem sehr guten ökologischen Zustand und können frei von Verbauung fließen. Zudem gelten rund 60 Prozent der heimischen Fischarten heute als gefährdet, der Huchen ist eine davon.

Auch der Fisch des Jahres 2021, die Äsche, gilt der Roten Liste Österreich zufolge als gefährdet.

Verbauung setzt ihr besonders zu. Beheimatet ist die Äsche unter anderem in Tirol. Dort bedrohen mehrere geplante Wasserkraftwerke an den Zubringerflüssen rund um das Schutzgebiet der Isel die Bestände.

Auch am Inn ist sie bei Weitem nicht mehr so häufig anzutreffen wie noch vor einigen Jahren: Bis vor Kurzem war das Aufkommen der Äsche dort so imposant, dass die Studierenden der Boku dafür jedes Jahr zur Beobachtung nach Tirol pilgerten. Mittlerweile muss man einzelne Exemplare suchen, warnt der Tiroler Fischereiverband.

Vögel sind vom Bau von Wasserkraftwerken ebenfalls betroffen: Der Flussuferläufer legt seine Eier an Kies- und Schotterbänken von Flussufern ab. Durch Regulierungen und Verbauungen gehen diese Lebensräume ebenfalls verloren. Er wird bereits als stark gefährdet eingestuft.

„Keine neuen Wasserkraftwerke“, fordern daher NGOs und Naturschützer. „Es braucht eine Revitalisierung und Effizienzsteigerung bestehender Anlagen, bevor man neue Anlagen baut“, erklärt WWF-Gewässerschutzexpertin Marianne Götsch, Mitinitiatorin des Isel-Manifests zum Schutz der Region.

Wer Wind sät ...

Die EVN, der größte Strom-, Gas- und Wärmeversorger in Niederösterreich, sieht das genauso – und will deswegen den Ausbau von Wind- und Solarenergie forcieren. Das Potenzial dieser beiden Energieformen sei noch lange nicht ausgeschöpft.

Doch auch diese Formen der Stromgewinnung stehen immer wieder in Konflikt mit Artenschutz:

weniger aufgrund der Gefahr von Kollisionen zwischen Vögeln und Windrädern, sondern weil durch den Bau von Windparks Lebensräume verloren gehen. Zuletzt wurde dem Windpark

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Amaliendorf im Waldviertel nach jahrelangem Konflikt im Dezember 2019 eine endgültige Absage erteilt, weil dort der Seeadler brütet. Dieser ist laut Roter Liste Österreich vom Aussterben bedroht.

Die Landschaft des Weinviertels bietet sich ebenfalls an für den Ausbau von Windenergie.

Mehreren Großprojekten, konkret im Raum Zistersdorf (Bezirk Gänserndorf), stehen dort jedoch die Lebensräume von See- und Kaiseradler sowie Rotmilan gegenüber. Zwar werden Betreiber häufig zur Schaffung von Ausgleichsmaßnahmen verpflichtet, etwa zur Bereitstellung eines ähnlichen Gebietes als neuen Lebensraum für die Tiere.

Doch damit lässt sich nur ein Teil des Konflikts lösen, kritisiert BirdLife Österreich: „Lebensräume von Greifvögeln lassen sich nicht einfach verschieben. Diese naturschutzfachlich wertvollen Gebiete sollten frei von Windkraft-Anlagen bleiben.“

Auch Fledermausarten wie der Abendsegler haben Probleme mit Windrädern: Grund dafür sind die enormen Druckunterschiede, die durch die schnelle Umdrehung der Räder entstehen. Diese lassen die Lunge der Fledermaus expandieren, die Fledermaus – Achtung, es wird unappetitlich – zerplatzt mitten im Flug.

Plädoyer für Verzicht

Was ist die Lösung? Die EVN nimmt die Bedenken der Bevölkerung ernst, sagt Pressesprecher Stefan Zach: „Wir sind aber dem Klimaschutz und den Energiezielen des Landes und der Republik verpflichtet.“ Der Ausbau von erneuerbaren Energiequellen hat demnach Priorität.

Götsch kontert: „Neben starken Naturschutz-Kriterien im Ausbau des Ökostroms müssen wir unseren Strom- und Energieverbrauch allgemein senken. Wir können unseren jetzigen Standard niemals allein durch erneuerbare Energie erhalten, das funktioniert nicht“, meint Götsch.

Das unterschreibt auch die EVN. Und der Huchen sowieso.

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"diepresse.com" gefunden am 14.03.2021 11:03 Uhr

Rohmilch aus dem Automaten

Klaus Pickl und Anette Körbler bringen mit ihrer Meizenzi die Rohmilch in die Stadt.

Rohmilch ist eine Nische.

Rohmilch ist eine Nische. (c) imago images/dolgachov (dolgachov via www.imago-images.d)

Eine aber, die – wie es Nischen so an sich haben – durchaus ihre Fans hat. Das hat auch Familie Pickl gespürt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Rohmilch in die Stadt zu bringen.

„Rohmilch ist ja kaum wo erhältlich, wir wollten sie wieder aufleben lassen“, sagt Klaus Pickl, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anette Körbler im niederösterreichischen Mostviertel einen Milchviehbetrieb mit 60 Kühen (und Ackerbau) bewirtschaftet.

Weil aber Rohmilch gesetzlich sehr streng geregelt ist – nur innerhalb weniger Tage verkauft werden darf, sich kein Zwischenhändler einschalten und auch die Kühlkette auf keinen Fall unterbrochen werden darf – haben sie sich etwas Spezielles einfallen lassen.

Die Rohmilch wird an zwei Milchautomaten in Wels und Linz verkauft, die jeweils vor einer Filiale einer großen Supermarktkette angebracht sind.Vielen war der Automat zunächst dabei fast zu professionell. „Die konnten sich nicht vorstellen, dass da Landwirte dahinterstehen“, sagt Körbler.

Das liegt vielleicht auch daran, dass die beiden Nutztierhaltung an der Boku Wien studiert und auch im Ausland gearbeitet haben. Sie haben sich also gut überlegt, wie sie dieses ursprüngliche Produkt zu den Konsumenten bringen können. Seit zweieinhalb Jahren gibt es die Rohmilchautomaten, mittlerweile werden sie gut angenommen. „Viele sind froh, dass sie wieder Rohmilch direkt vom Bauern kaufen können“, sagt Pickl. Für die Kooperation mit Interspar haben sie sich deshalb entschieden, weil ihnen ein gut frequentierter Platz wichtig gewesen ist. Immerhin muss der Automat jeden zweiten Tag frisch befüllt werden, da Rohmilch nur sehr kurz haltbar ist.

Seltenes Produkt. Dass Rohmilch ein sehr seltenes Produkt ist, bestätigt Martin Rogenhofer vom Lebensmitteltechnologiezentrum am Josephinum Wieselburg. „Die Mengen sind verschwindend gering.“ Er schätzt, dass es sich bei mehr als 99 Prozent der hierzulande verkauften Milch um pasteurisierte Milch handelt. Das hat auch mit den strengen gesetzlichen Regelungen zu tun, unter denen Rohmilch verkauft werden darf. So darf sie nur am Tag der Gewinnung und an zwei darauffolgenden Tagen verkauft werden. Wichtig ist, dass sie nach dem Melken und Filtrieren sofort gekühlt wird. Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. Und auf dem Produkt muss sich der Hinweis befinden, dass die Milch vor dem Verzehr erhitzt werden soll.

Wobei das natürlich kaum jemand macht, denn sonst würde er oder sie ja gleich zu pasteurisierter Milch greifen. Da Rohmilch nicht erhitzt wird, ist die Gefahr, dass sich etwaige Bakterien und Krankheitserreger darin befinden, höher. „Deshalb ist es wichtig, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Schwache, Alte, Schwangere und kleine Kinder keine Rohmilch trinken“, sagt Rogenhofer. Wobei sich die Risken durch eine hohe Stallhygiene durchaus minimieren.

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Warum manche Menschen auf Rohmilch schwören, kann sich Rogenhofer nicht ganz erklären.

Er führt das auf eine Skepsis gegenüber der Technik zurück. Denn pasteurisierte Milch, die mindestens 15 Sekunden lang auf 72 Grad erhitzt wird, habe ebenso viele gesunde Inhaltsstoffe. Sofern es sich um die klassische pasteurisierte Frischmilch handelt. Die mittlerweile stark vertretene „Länger-Frisch“-Milch, die mindestens drei Wochen haltbar ist, wird natürlich wesentlich stärker erhitzt. „Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Rohmilch pasteurisierter Milch nicht vorzuziehen. Da gibt es nur minimale Unterschiede, die ist nicht wirklich gesünder. Ich beschäftige mich jetzt 30 Jahre mit dem Thema Milch und mir ist keine Studie bekannt, die eine gesündere Wirkung von Rohmilch bestätigt“, so Rogenhofer.

Für die Kunden von Familie Pickl dürfte auch weniger die Gesundheit als der Geschmack ausschlaggebend dafür sein, warum sie zur Rohmilch greifen. „Sie schmeckt einfach intensiver“, sagt Klaus Pickl. Zu seinen Kunden zählen einerseits Menschen ab 50, aber auch junge Familien, bei denen die Kinder, wenn sie die Rohmilch einmal gekostet haben, danach verlangen würden, wie er berichtet.

190 Liter fassen die Tanks der Milchautomaten, wobei Pickl sie nicht immer komplett auffüllt.

Damit sich kein Rahm im Automaten bildet (was die Rohmilch in der Flasche schnell tut, durch leichtes Schütteln löst sich das aber wieder), wird die Rohmilch mit einem Rührwerk bewegt. Zu Hause sei sie dann etwa fünf Tage haltbar, meint Pickl. Allerdings nur, wenn der Kühlschrank auf vier Grad eingestellt und die Kühlkette nicht unterbrochen worden sei. In die Kühlschranktür (der wärmste Platz im Kühlschrank) würde er sie auch nicht stellen.

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"sn.at" gefunden am 14.03.2021 00:15 Uhr

Innovative Gründungen prämiert

Der Gründerpreis Phönix ehrt österreichische Jungunternehmerinnen und -unternehmer.

Mit dabei ist ein Onlinebauernmarkt, der im Coronajahr 2020 durchstartete.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ihren Daten

Gründerpreis Phönix in der Kategorie Start-up: markta.at - direkt vom Bauer zum Kunden

Um das Zehnfache stieg die bestellte Menge beim im März 2018 gegründeten Onlinebauernmarkt markta.at im Vorjahr. Das Jungunternehmen siedelte innerhalb von Wien in ein größeres Logistikzentrum, um die großen Mengen vom Bauernhof an die Kundschaft zu bringen. Was als Vermarktungsschiene von 450 Bauern direkt an Kunden begonnen hat, ist nun um Bestellung beim und Zustellung durch das Start-up gewachsen. Die junge steirische Gründerin Theresa Imre beliefert mit ihrem zehnköpfigen Team Kundschaft mit landwirtschaftlichen Produkten von mehr als 100 Klein- und Familienbetrieben. Verkauft werden hochwertige regionale Lebensmittel in Bioqualität. Für diese Stärkung der regionalen Wirtschaft und von Kleinbetrieben erhielt markta.at kürzlich den Gründerpreis Phönix in der Kategorie Start-up. Der Onlinebauernmarkt ist einer von vier Siegerbetrieben. Mit dem Preis werden jedes Jahr österreichische Start-ups, Spin-offs, Prototypen und Female Entrepreneurs ausgezeichnet.

Gründerpreis Phönix in der Kategorie Prototypen: Carbofeed

Mit neuartigem Tierfutter rückte der Prototyp Carbofeed der Universität für Bodenkultur in die Reihe der Sieger. Im Carbofeed-Prozess wandelt ein Hefestamm CO2 und Elektrizität in Biomasse um. Dabei entsteht hochwertiges Tierfutter oder Futtermittel-Zusatzstoffe. Der Prozess weist eine CO2-negative Klimabilanz auf. Produziert wird ohne agrarische Ausgangsprodukte und ohne Einsatz von Pestiziden.

Gründerpreis Phönix in der Kategorie Female Entrepreneurs: Evelyn Haslinger von Symflower In der Kategorie Female Entrepreneurs siegte Evelyn Haslinger, Gründerin und Geschäftsführerin der Symflower GmbH. Das Unternehmen generiert automatisierte Tests jeder Art von Softwareentwicklung. Diese sparen bis zu 30 Prozent der Entwicklungszeit ein, da Fehler und Probleme im Quellcode mithilfe mathematischer Modelle und künstlicher Intelligenz 1000 Mal schneller und 100 Mal genauer aufgedeckt werden als von Menschen.

Gründerpreis Phönix in der Kategorie Spin-off: Parity Quantum Computing Gmbh

Aus der IT stammt auch der Sieger in der Kategorie Spin-off, die Parity Quantum Computing Gmbh. Durch die Softwaresteuerung der Parity QC Architektur kann jedes Problem mit derselben skalierbaren Hardware gesteuert werden. Die patentierte Innovation könnte ein Standard werden.

Mit ihr können Plattformen, die beispielsweise bei Google oder IBM entstehen, arbeiten. Der österreichische Gründerpreis Phönix wird von der Austria Wirtschaftsservice Gmbh (aws) in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung organisiert. Für den Phönixpreis 2020 gab es 180 Einreichungen.

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"Die Presse am Sonntag" vom 14.03.2021 Seite: 12 Ressort: Chronik Abend, Morgen

Rohmilch aus dem Automaten

Klaus Pickl und Anette Körbler bringen mit ihrer Meizenzi die Rohmilch in die Stadt. @LR von Karin Schuh

Rohmilch ist eine Nische. Eine aber, die - wie es Nischen so an sich haben - durchaus ihre Fans hat. Das hat auch Familie Pickl gespürt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Rohmilch in die Stadt zu bringen. "Rohmilch ist ja kaum wo erhältlich, wir wollten sie wieder aufleben lassen", sagt Klaus Pickl, der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Anette Körbler im niederösterreichischen Mostviertel einen Milchviehbetrieb mit 60 Kühen (und Ackerbau) bewirtschaftet.

Weil aber Rohmilch gesetzlich sehr streng geregelt ist - nur innerhalb weniger Tage verkauft werden darf, sich kein Zwischenhändler einschalten und auch die Kühlkette auf keinen Fall unterbrochen werden darf - haben sie sich etwas Spezielles einfallen lassen.

Die Rohmilch wird an zwei Milchautomaten in Wels und Linz verkauft, die jeweils vor einer Filiale einer großen Supermarktkette angebracht sind. Vielen war der Automat zunächst dabei fast zu professionell. "Die konnten sich nicht vorstellen, dass da Landwirte dahinterstehen", sagt Körbler.

Das liegt vielleicht auch daran, dass die beiden Nutztierhaltung an der Boku Wien studiert und auch im Ausland gearbeitet haben. Sie haben sich also gut überlegt, wie sie dieses ursprüngliche Produkt zu den Konsumenten bringen können. Seit zweieinhalb Jahren gibt es die Rohmilchautomaten, mittlerweile werden sie gut angenommen. "Viele sind froh, dass sie wieder Rohmilch direkt vom Bauern kaufen können", sagt Pickl. Für die Kooperation mit Interspar haben sie sich deshalb entschieden, weil ihnen ein gut frequentierter Platz wichtig gewesen ist. Immerhin muss der Automat jeden zweiten Tag frisch befüllt werden, da Rohmilch nur sehr kurz haltbar ist.

Seltenes Produkt. Dass Rohmilch ein sehr seltenes Produkt ist, bestätigt Martin Rogenhofer vom Lebensmitteltechnologiezentrum am Josephinum Wieselburg. "Die Mengen sind verschwindend gering." Er schätzt, dass es sich bei mehr als 99 Prozent der hierzulande verkauften Milch um pasteurisierte Milch handelt. Das hat auch mit den strengen gesetzlichen Regelungen zu tun, unter denen Rohmilch verkauft werden darf. So darf sie nur am Tag der Gewinnung und an zwei darauffolgenden Tagen verkauft werden. Wichtig ist, dass sie nach dem Melken und Filtrieren sofort gekühlt wird. Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden. Und auf dem Produkt muss sich der Hinweis befinden, dass die Milch vor dem Verzehr erhitzt werden soll.

Wobei das natürlich kaum jemand macht, denn sonst würde er oder sie ja gleich zu pasteurisierter Milch greifen. Da Rohmilch nicht erhitzt wird, ist die Gefahr, dass sich etwaige Bakterien und Krankheitserreger darin befinden, höher. "Deshalb ist es wichtig, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Schwache, Alte, Schwangere und kleine Kinder keine Rohmilch trinken", sagt Rogenhofer. Wobei sich die Risken durch eine hohe Stallhygiene durchaus minimieren.

Warum manche Menschen auf Rohmilch schwören, kann sich Rogenhofer nicht ganz erklären.

Er führt das auf eine Skepsis gegenüber der Technik zurück. Denn pasteurisierte Milch, die mindestens 15 Sekunden lang auf 72 Grad erhitzt wird, habe ebenso viele gesunde Inhaltsstoffe. Sofern es sich um die klassische pasteurisierte Frischmilch handelt. Die mittlerweile stark vertretene "Länger-Frisch"-Milch, die mindestens drei Wochen haltbar ist, wird natürlich wesentlich stärker erhitzt. "Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Rohmilch pasteurisierter Milch nicht vorzuziehen. Da gibt es nur minimale Unterschiede, die ist nicht wirklich gesünder. Ich beschäftige mich jetzt 30 Jahre mit dem Thema Milch und mir ist keine Studie bekannt, die eine gesündere Wirkung von Rohmilch bestätigt", so Rogenhofer.

Für die Kunden von Familie Pickl dürfte auch weniger die Gesundheit als der Geschmack ausschlaggebend dafür sein, warum sie zur Rohmilch greifen. "Sie schmeckt einfach intensiver",

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sagt Klaus Pickl. Zu seinen Kunden zählen einerseits Menschen ab 50, aber auch junge Familien, bei denen die Kinder, wenn sie die Rohmilch einmal gekostet haben, danach verlangen würden, wie er berichtet.

190 Liter fassen die Tanks der Milchautomaten, wobei Pickl sie nicht immer komplett auffüllt.

Damit sich kein Rahm im Automaten bildet (was die Rohmilch in der Flasche schnell tut, durch leichtes Schütteln löst sich das aber wieder), wird die Rohmilch mit einem Rührwerk bewegt. Zu Hause sei sie dann etwa fünf Tage haltbar, meint Pickl. Allerdings nur, wenn der Kühlschrank auf vier Grad eingestellt und die Kühlkette nicht unterbrochen worden sei. In die Kühlschranktür (der wärmste Platz im Kühlschrank) würde er sie auch nicht stellen. @LU

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"Profil" Nr. 11/2021 vom 14.03.2021 Seite 76,77,78,79 Ressort: Wissenschaft Von: FRANZISKA DZUGAN

Sonnenwende

Solarstrom spielt im Kampf gegen den Klimawandel eine zentrale Rolle-diese Erkenntnis kommt langsam auch in Österreich an. Wie gut ist die Photovoltaik, und rechnen sich Solarzellen auf dem eigenen Dach?

Ein Wiener Forscherteam störte es seit Langem, dass Flachdächer mit Solarpaneelen für erholungsbedürftige Menschen in den Städten verloren sind. Warum geht nicht beides, Gründach und Sonnenstrom? Mit dieser Frage im Kopf entwarfen Irene Zluwa und ihre Kollegen ein Konzept, für das sich heute Architekten aus ganz Europa interessieren. Zwei Jahre lang pflanzten sie Gemüse, Kräuter und Blumen unter lichtdurchlässige Photovoltaik-Module und prüften, unter welchen Bedingungen sie am besten wachsen. Dann bauten sie auf dem Flachdach der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien-Döbling eine Versuchsanlage. Aus der grauen Raucherecke entstand eine Stadtoase, die Studenten, Lehrkräften und Pflanzen Schatten spendet-und gleichzeitig Strom produziert.

Weltweit boomt die Photovoltaik seit gut zehn Jahren, Österreich hinkte lange hinterher. Will die Regierung ihre Energieziele erreichen, muss sich das schleunigst ändern. Erste Weichen sind gestellt: Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) verdoppelte im Februar das jährliche Förderbudget für kleine Anlagen von 50 auf 100 Millionen Euro. Bis 2030 soll auf einer Million heimischer Dächer Sonnenstrom gesammelt werden. Wird das ausreichen? Welche Rolle wird die Sonnenenergie bei der Energiewende spielen? Und rechnet sich eine Photovoltaikanlage für einen Einzelhaushalt überhaupt?

Wer Solarenergie auf seinem Dach nutzen will, für den ist die ideale Zeit gekommen. Die Technologie ist so effizient und billig wie noch nie: 8500 Euro muss die Besitzerin eines Einfamilienhauses in etwa investieren, wovon der Staat 1250 Euro übernimmt, macht also insgesamt 7250 Euro. Vor zehn Jahren mussten Private doppelt so viel für eine fünf Kilowatt- Anlage berappen. "Viel günstiger werden die Photovoltaik-Anlagen nicht mehr", sagt Vera Immitzer, Geschäftsführerin vom Verband Photovoltaic Austria. Nach acht bis zehn Jahren hat sich die Anlage amortisiert. Wie schnell es tatsächlich geht, hängt vom eigenen Stromverbrauch ab. Denn: Sonnenstrom fließt naturgemäß nur tagsüber. Wer also darauf achtet, Waschmaschine, Geschirrspüler und E-Auto zur richtigen Zeit anzustecken, für den zahlen sich die Paneele schneller aus.

Sowohl Private als auch die Betreiber von Großanlagen setzen derzeit auf die Technologie mit dem Namen Mono-PERC. Diese monokristallinen Siliziumzellen fangen die Strahlung auch bei bedecktem Himmel ein und erreichen einen Wirkungsgrad von über 21 Prozent (26 Prozent sind physikalisch möglich).Seit etwa zwei Jahren sind die Module bifazial erhältlich-das heißt, sie nehmen auch von der Rückseite Strahlung auf. Auf einem schwarzen Dach bringt das aufgrund der geringen Reflexion wenig, bei hellem Untergrund können sich die um etwa fünf Prozent höheren Anschaffungskosten aber durchaus rechnen. Auf dem Boden oder auf dem Flachdach heißt das: Weißer Kiesel steigert die Erträge um 15 bis 20 Prozent, bei Grasflächen kommt man immerhin noch auf fünf Prozent.

Irene Zluwa und das Team von der BOKU entschieden sich für monokristalline Modelle, die 30 Prozent des Sonnenlichts durchlassen. "Salat, Basilikum, Chili, Mangold und Gräser gedeihen darunter wunderbar", sagt die Forscherin. Mittlerweile ist auch das Dach eines neuen Unigebäudes (Tüwi) am Wiener Türkenschanzpark mit einer Pergola aus Solarmodulen bestückt.

"Die Kosten sind ähnlich hoch wie bei einem Wintergarten",sagt Zluwa.

Sonnenstrom hat eine gute Öko-Bilanz. Etwa 2,5 Jahre muss eine Anlage laufen, bis sie jene Energiemenge produziert hat, die bei ihrer Herstellung angefallen ist. "Das kann sich bei einer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren sehen lassen",sagt Robert Höller von der FH

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Oberösterreich. Der Wissenschafter kennt die Pionier-Anlagen Österreichs, die man Anfang der 1990er-Jahre installiert hat-und sie laufen immer noch einwandfrei. Lediglich der

Wechselrichter, der den gewonnenen Gleich-in Wechselstrom umwandelt, muss nach etwa 15 Jahren getauscht werden. Während der Wechselrichter zu Elektroschrott wird, können ausgediente Solarpaneele fast zu 100 Prozent recycelt werden.

Erfunden wurde die Silizium-Solarzelle Anfang der 1950er-Jahre. Richtig durchgestartet ist sie um 2010, als China die Technologie für sich entdeckte. Bis heute wird das Gros der Zellen in China gefertigt, wodurch die Photovoltaik immer billiger wurde. Auch die USA setzen verstärkt auf Sonnenstrom. Silicon-Valley-Giganten wie Google errichten riesige Kraftwerke in Arizona und anderen Staaten des Südwestens, und sogar die US-Armee bezieht mittlerweile einen großen Teil ihres Energiebedarfs aus Solarzellen. In Europa führt Deutschland mit großem Abstand vor Italien und Großbritannien (siehe Grafik).

Weltweit sind heute Photovoltaik-Anlagen mit 627 Gigawatt Leistung installiert. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches europäisches Atomkraftwerk schafft 1,5 Gigawatt. Insgesamt ist die Ausbeute trotz des enormen Booms noch relativ gering: Der Anteil der Solarenergie liegt auf dem internationalen Energiemarkt bei nur knapp drei Prozent. Doch das wird sich ändern, denn auch Erdölländer wie Saudi-Arabien setzen massiv auf Sonnenergie. Gemeinsam mit Japan plant der Golfstaat ein 200 Milliarden Dollar teures Sonnenkraftwerk. Es soll eine Leistung von 200 Gigawatt erbringen und wird 100 Mal größer sein als die derzeit größten Anlagen.

Die Schweiz, Deutschland und Österreich reißen sich gerade um ein Pilotprojekt , das ein Stück Autobahn mit Photovoltaik überdachen wird. Das eine Million Euro schwere Experiment namens PV-Süd, das von allen drei Ländern finanziert wird, soll viele Fragen klären: Wie wartungsintensiv sind Solarmodule über der Fahrbahn? Wie viel Licht sollen sie durchlassen? Welche mechanische Stabilität müssen die Anlagen erfüllen? Schont die Überdachung den Straßenbelag? Und bietet sie Lärmschutz? "Noch heuer soll mit dem Bau begonnen werden", sagt Christoph Mayr vom AIT Austrian Institute of Technology, das die Leitung des Projekts innehat.

Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen? Das ist der ambitionierte Plan der schwarz- grünen Regierung bis 2030. Wollen wir das schaffen, geht das nur mit einem massiven Ausbau der Photovoltaik. Das Problem: Derzeit liefert die Sonne hierzulande nur 1,2 Prozent des Stromaufkommens, in zehn Jahren müssten es 15 Prozent sein. Dafür reichen die heimischen Dächer bei Weitem nicht aus, auch wenn die meisten Industriehallen mit Solarpaneelen bestückt werden würden. Selbst wenn man Fassaden, Parkplätze, Verkehrsflächen und Deponien einrechnet-den größten Brocken müssten Anlagen auf der freien Fläche liefern (siehe Grafik).

150 Schafe werden sich ab April auf einer Weide im Osten Wiens tummeln. Wenn es regnet, werden sie Unterschlupf unter den mehr als 25.000 PhotovoltaikModulen finden. Anfang März eröffnete die Stadt die bislang größte Solaranlage Österreichs, die 4900 Haushalte mit Strom versorgen wird. Während die Schafe in der Schafflerhofstraße für die Mahd zuständig sind, wird in einem anderen Teil der Fläche Gemüse wachsen. Die Paneele stehen hier vertikal, Traktoren können die Reihen dazwischen beackern.

Versuchsfelder des deutschen Fraunhofer-Instituts zeigten, wie gut die sogenannte Agrophotovoltaik funktioniert. Ein Bauer kann bei einer Doppelnutzung 83 Prozent der Sonnenergie ernten, die er auf einem reinen Solarfeld ernten würde-und dazu mehr Gemüse als auf einem normalen Acker. Denn: Erdäpfel, Sellerie und Winterweizen profitieren von den schattenspendenden Solarmodulen. Die Versuchsfelder am Bodensee lieferten zwischen drei und zehn Prozent mehr Ertrag.

Doch was heißt das für Österreichs Landschaftsbild? Werden bald alle Äcker unter schwarzen Schildern verschwinden? Keine reizvolle Vorstellung, ist doch die Alpenrepublik seit Jahrzehnten Europameister im Flächenverbrauch. Jährlich verschwinden 43 Quadratkilometer unter Beton.

Im Vergleich dazu würde die Agrophotovoltaik allerdings wenig Platz beanspruchen: 57

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produzieren. Das entspricht 0,2 Prozent der heimischen Felder-und ziemlich genau der Fläche der gesetzlich vorgeschriebenen Grünlandbrachen.

Ein weiterer Vorteil: Solarfelder versiegeln den Boden nicht. Der Regen kann zwischen den in den Boden getriebenen Metallständern versickern, Beton wird hier nicht benötigt. Studien zeigten zudem, dass Solaranlagen im Vergleich zu intensiver Landwirtschaft die Biodiversität fördern.

Der größte Stolperstein beim Ausbau der Sonnenergie ist die österreichische Bürokratie. Neun verschiedene Bauordnungen in den Bundesländern, von denen die meisten auf der Bremse stehen; eine fehlende Strategie für den Netzausbau und ein Förderdschungel, der momentan Großanlagen an Industriestandorten behindert. "Es liegt kein österreichweiter Masterplan vor, der ein strukturiertes Vorgehen bei der massiven Einführung der Photovoltaik sicherstellt", so das Resümee einer umfassenden Studie der FH Technikum Wien. Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) sollte eigentlich seit Jänner Abhilfe schaffen, verzögert sich aber nun mindestens bis zum Sommer.

Wenn nicht gerade eine Pandemie wütet, ist Ida Poinstingl in der ganzen Welt unterwegs.

Zuletzt betreute die Ingenieurin des Wiener Generalunternehmers LSG Group den Bau einer Photovoltaikanlage in Sibirien. 20 Hektar Kaltsteppe liefern nun Sonnenstrom für 5000 Haushalte.

Die Technologie sei so ausgereift und günstig, dass sie mittlerweile auch im hohen Norden mit konventionellen Produzenten mithalten könne, sagt Poinstingl: "Die Photovoltaik explodiert förmlich."

SCHAFE IM SOLARKRAFTWERK Ab April sorgen auf Österreichs bislang größter Anlage in der Wiener Schafflerhofstraße Schafe für die Mahd.

SOLARANLAGEN WELTWEIT China führt bei der Produktion von Sonnenstrom haushoch, gefolgt von den USA, Japan und Deutschland.

"Die Photovoltaik explodiert förmlich."

Ida Poinstingl, die gerade eine Solaranlage in Sibirien installierte

HEIMISCHE STROMPRODUKTION Die Photovoltaik muss auf 15 Prozent anwachsen, wenn das von der Regierung ausgerufene Ziel von 100 Prozent Ökostrom erreicht werden soll.

AUSBAU IN ÖSTERREICH Mit den Dächern allein geht sich die Energiewende bis 2030 nicht aus. Freiflächen und Agrophotovoltaik werden immer wichtiger.

SOLAR-PERGOLA auf dem neuen Unigebäude am Wiener Türkenschanzpark

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"vn.at" gefunden am 13.03.2021 02:48 Uhr

Verpackungsmaterial aus Wasserpflanzen

Wien Im Vorjahr haben die Mähboote der Stadt Wien 2600 Tonnen Wasserpflanzen aus der Alten Donau geholt, im Rekordjahr 2018 waren es sogar 3350 Tonnen.

Forscher der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien arbeiten daran, aus den wuchernden Pflanzen – sie können in vier Wochen bis zu zwei Meter wachsen – Verpackungsmaterial herzustellen und sie weiter als Rohstoff zu nutzen. Ihr Projekt wurde nun mit dem „Energy Globe Award Niederösterreich“ prämiert.

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"derstandard.at" gefunden am 13.03.2021 12:24 Uhr

Phönix-Gründerpreis für Futter aus dem Bioreaktor

Forscher entwickeln CO2-schluckende Hefe Die Hefe soll als Ersatz für herkömmliche Futtermittel wie Sojamehl oder Fischmehl positioniert werden.

Foto: APA / dpa / Friso Gentsch

Wien – Das Privileg, sich von Kohlendioxid zu ernähren, hat die Natur den Pflanzen und manchen Bakterien vorbehalten. Im Rahmen des Projekts Carbofeed ist es Wissenschaftern an der Universität für Bodenkultur allerdings gelungen, einem Hefestamm diese Ernährungsart

"beizubringen".

Die speziell designte Hefe befindet sich dazu in gläsernen, mit einem flüssigen Nährmedium gefüllten Bioreaktoren, in denen exakt definierte Bedingungen herrschen. In diese Reaktoren wird Kohlendioxid und Luft eingeblasen. Die Hefe kann den Kohlenstoff in ihre Biomasse einbauen und wächst somit. Als Energiequelle, die den Prozess am Laufen hält, wird Methanol verwendet. Es übernimmt damit jene Rolle, die bei der Photosynthese der Pflanzen dem Sonnenlicht zukommt.

Hefe statt Sojamehl

Die Glasreaktoren haben ein Volumen von bis zu 1,5 Litern. In industriellem Maßstab sollen später Edelstahlreaktoren mit mehreren Tausend Litern Füllvermögen eingesetzt werden. In den vergangenen zwei Jahren optimierten die Mitarbeiter von Carbofeed den Prozess im Rahmen eines von der Förderagentur FFG finanzierten Spin-off-Fellowships. Jetzt ist die Entwicklung so weit, dass eine Firmenausgründung in Planung ist.

Doch was tut man eigentlich mit so viel Hefe? Die Grundidee von Carbofeed ist es, Hefe als Ersatz für herkömmliche Futtermittel wie Sojamehl oder Fischmehl zu positionieren. Im Vergleich zu Sojamehl könnte auf der gleichen Grundfläche die tausend- bis zehntausendfache Menge produziert werden.

"Der Vorteil eines Mikroorganismus ist immer, dass er viel schneller wächst und viel weniger Platz braucht als Pflanzen", sagt Michael Egermeier von Carbofeed. "Deshalb können Mikrobiologie und Biotechnologie uns dabei helfen, Prozesse wie die Eiweißproduktion für Futtermittel oder auch direkt für die menschliche Ernährung nachhaltiger zu machen."

Vier Preisträger

Dass die Entwicklung Zukunftspotenzial hat, erkannten auch die Juroren des vergangene Woche bereits zum siebten Mal vergebenen Phönix-Gründerpreises . Carbofeed wurde dabei in der Kategorie "Prototyp" ausgezeichnet. Der Preis wird von Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium vergeben. Die Durchführung erfolgt durch das Austria Wirtschaftsservice (AWS) in Kooperation mit der FFG.

Neben Carbofeed wurden noch drei weitere Preisträger ausgezeichnet. In der Kategorie "Start- up" gewann das Wiener Unternehmen Markta, das regionale Biolebensmittel über nachhaltige Transportwege an die Endkonsumenten bringt. Über den Preis in der Kategorie "Spin-off" kann

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sich die Firma Parity Quantum Computing aus Innsbruck freuen, die Hardware und Software für die Lösung von Optimierungsproblemen mittels Quantencomputern entwickelt.

Die Oberösterreicherin Evelyn Haslinger – bzw. das von ihr gegründete Unternehmen Symflower – gewann in der Kategorie "Frauen". Symflower bietet ein System an, das unter Einsatz mathematischer Modellierung und künstlicher Intelligenz vollautomatisch Software testet.

(Raimund Lang, 13.3.2021)

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"Die Presse" vom 13.03.2021 Seite: 37 Ressort: Wf Österreich, Abend, Österreich, Morgen

Für mehr Diversität auf Feldern und Tellern

Agrarökologie. Welche Veränderungen braucht es, damit eine Welt ohne Hunger Wirklichkeit wird? Michael Hauser forscht in Kenia gemeinsam mit einem international agierenden Team an Lösungen für globale Herausforderungen.

von Cornelia Grobner

Natürlich finde man die klassischen Klischees, wenn man sie suche, meint Michael Hauser. "Die Strände von Kenia, die Safaris, das sind Erkennungsmerkmale und kulturelle Symbole, aber sie repräsentieren nicht die Vielfalt des Landes." Was er an seiner vorübergehenden Wahlheimat besonders schätze? "Ich mag die Offenheit der Menschen im Umgang mit anderen. Mir fällt jeden Tag auf, wie authentisch das Lächeln ist, mit dem man mir begegnet."

Seit 2017 lebt der Agrarökologe von der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien in Kenia, wo er zu Entwicklungsfragen, Ernährungszielen und Armutsdynamiken forscht. Im Zentrum seiner Arbeit für das International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics (Icrisat) in der Hauptstadt Nairobi steht nachhaltige Landwirtschaft in Trockengebieten mit einem semiariden Klima, für das eine ausgeprägte Trockenzeit sowie drei bis fünf feuchte Monate charakteristisch sind.

Landwirtschaft neu denken

Der afrikanische Kontinent ist für Hauser keinesfalls Neuland, forschte er doch schon in Uganda, Simbabwe, Mosambik, Tansania, Nigeria und Malawi. Am Icrisat leitet er eine 25- köpfige internationale Gruppe, die sich mit landwirtschaftlichen Transformationen in prekären Lebensverhältnissen in Tropengebieten befasst.

"Es geht um die großen Veränderungen in der Landwirtschaft und in den Ernährungssystemen in Afrika und Asien", sagt Hauser. Klimawandel, aber auch Überweidung oder Abholzung sorgen in trockenen Erdregionen für eine Desertifikation, also eine Verschlechterung des Bodens. Wüstenähnliche Verhältnisse breiten sich aus. Das beeinträchtigt die Produktion von Nahrungsmitteln. Während Züchterinnen und Züchter Nutzpflanzen resilienter gegenüber Trockenheit, Wasserstress oder biotischen Druck machen, ergründet Hauser, wie diese ins Agrarsystem eingebracht werden könnten. "Wir verbessern die Technologien aus der Sicht der Nutzerinnen und Nutzer."

Die "großen Drei" ersetzen

Potenzial ortet der Forscher dabei für Nutzpflanzen wie Hirse oder Erbsen. "Das sind Hülsenfrüchte, die sich positiv auf die Qualität und die Gesundheit von Böden auswirken, die aber in der konventionellen Agrarforschung ignoriert werden. Da dreht sich alles um Weizen, Reis und Mais, die in den Klimaten, in denen wir arbeiten, oftmals nicht mehr überleben." Doch auch die politische Ökonomie dahinter - von der Industrie bis zur landwirtschaftlichen Beratung - sei auf die

"großen Drei" ausgerichtet. Hauser: "Wir brauchen klimaangepasste Pflanzen, damit Menschen überleben können. Und aus ernährungsphysiologischer Sicht ist die Diversifizierung weg von der Weizen- und Maisabhängigkeit ebenso zentral."

Für Probleme sorgen darüber hinaus Mykotoxine (Schimmelpilze), das betrifft unter anderem besonders Erdnüsse. "Erdnüsse sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung in West- und in Ostafrika", erklärt Hauser. "Wir wollen das Grundnahrungsmittel in Produktion, Handel und Konsumtion frei von Mykotoxinen halten - und zwar auch für arme Menschen, die pro Tag vielleicht gerade einmal einen US-Dollar für Nahrung zur Verfügung haben, nicht nur für eine Mittelklasse, die sich sichere Lebensmittel leisten kann." Gemeinsam mit Sozialunternehmen in Nairobi arbeitet das Icrisat-Team derzeit an einer Wertschöpfungskette zu Erdnüssen aus ländlichen Regionen bis in die Armenviertel der Hauptstadt.

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"Über ein entsprechendes Businessmodell sollen sichere Erdnüsse nach Biostandards produziert werden und auch einkommensschwachen Menschen zur Verfügung gestellt werden", erklärt Hauser. Die Bäuerinnen und Bauern bekommen von Hauser und seinem Team landwirtschaftliche Beratung etwa zum richtigen Saatgut oder zur richtigen Bewirtschaftungsform, das weiterverarbeitende Unternehmen erhält Mykotoxin-Testkits und Empfehlungen zur Preisgestaltung.

Darüber hinaus hat der Agrarökologe auch die Konsumentenseite im Blick: "Ziel ist, das Bewusstsein für die Schädlichkeit von Schimmelpilzen zu erhöhen. Wir versuchen zu verstehen, wie Menschen in prekären Verhältnissen Ernährungsentscheidungen treffen." Diese seien geprägt von der jeweiligen Kaufkraft, aber eben nicht nur.

Mit Musikvideos für bio werben

"Eine Rolle spielen auch soziale Netzwerke, Familiendynamiken und Geschlechterverhältnisse.

Die schauen wir uns an und entwickeln dann Maßnahmen, um bestehende Denk- und Verhaltensstrukturen aufzulösen." Dazu setzt er schon bei Jugendlichen an. Diese sollen durch thematisch passende Musikvideos erreicht werden, die in Slums - mit Akteurinnen und Akteuren von dort - gedreht werden.

Hausers Gruppe forscht nicht nur in Kenia, sondern ebenso in anderen Ländern, die von Desertifikation betroffen sind: "Wir sind eingebettet in die internationale Agrarforschung und generieren regional Erkenntnisse und Techniken für globale Herausforderungen." Dem trägt auch die transkulturelle Atmosphäre am Campus des World-Agroforestry-Centre, wo Icrisat beherbergt ist, Rechnung: "Jeden Morgen legen wir am Gate einen Teil unserer kulturellen Persönlichkeit ab.

Dadurch entsteht ein neues Miteinander, ein neuer Kulturraum." ( Foto: Immaculate Edel/Icrisat ) Auf einen Blick

Michael Hauser ist Agrarökologe und forscht seit 2017 am International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics (Icrisat) in Nairobi, Kenia. Davor war er Direktor des Instituts für Entwicklungsforschung der Boku Wien.

Das International Crops Research Institute for the Semi-Arid Tropics hat seinen Hauptsitz in Indien und wurde Anfang der 1970er-Jahre gegründet, um die Lebensbedingungen in den halbtrockenen Tropen Asiens und Subsahara-Afrikas durch landwirtschaftliche Forschung zu verbessern. ( Foto:

M. Hauser )

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"Vorarlberger Nachrichten" vom 13.03.2021 Ressort: VN-F

Verpackungsmaterial aus Wasserpflanzen

Wien Im Vorjahr haben die Mähboote der Stadt Wien 2600 Tonnen Wasserpflanzen aus der Alten Donau geholt, im Rekordjahr 2018 waren es sogar 3350 Tonnen. Forscher der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien arbeiten daran, aus den wuchernden Pflanzen - sie können in vier Wochen bis zu zwei Meter wachsen - Verpackungsmaterial herzustellen und sie weiter als Rohstoff zu nutzen. Ihr Projekt wurde nun mit dem „Energy Globe Award Niederösterreich“

prämiert.

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"lko.at" gefunden am 12.03.2021 11:27 Uhr

ZAR-Seminar 2021 erstmals online und mit Teilnehmerrekord

Neueste Erkenntnisse zu Stoffwechselerkrankungen bei Rindern diskutiert

Wien, 12. März 2021 (aiz.info). - Das traditionelle ZAR-Seminar der Rinderzucht Austria fand heuer vom 10. bis 11. März statt und wurde Corona-bedingt als Webinar durchgeführt.

Diese Premiere brachte gleich einen Rekord mit 237 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich. Im Mittelpunkt stand das für die Rinderzucht so wichtige Thema "Strategien zur stoffwechselstabilen Milchkuh - frühzeitig erkennen und nachhaltig verbessern". Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland stellten dabei unter der Moderation von ZAR-Geschäftsführer Martin Stegfellner die neuesten Erkenntnisse zu Stoffwechselerkrankungen aus den eigenen Projekten vor. Oberstes Ziel ist dabei, die aus den Forschungstätigkeiten von D4Dairy, FoKUHs, Klauen-Q-Wohl gewonnenen neuesten Erkenntnisse möglichst schnell in der Praxis auf den Betrieben vorzustellen und neue Tools für das Herdenmanagement anzubieten.

Ursachen und Erkennung von Stoffwechselstörungen

Die Abendsession des ersten Tages startete gleich mit komprimierten Inputs von Thomas Wittek von der Veterinärmedizinischen Universität Wien zur Ketose, der häufigsten Stoffwechselkrankheit. Dabei wurden die Zeitpunkte des Auftretens, die verschiedenen Formen, die Bedeutung der Futteraufnahme sowie der prophylaktische Umgang damit beleuchtet.

Wie sehr die Klauengesundheit mit dem Stoffwechsel verbunden ist, zeigte die professionelle Klauenpflegerin Katharina Hoffelner aus der Steiermark. Die Klauen, vergleichbar mit den menschlichen Fingern, können als Abbild des Stoffwechsels gesehen werden. Für die Bildung von gesundem Klauenhorn ist eine bedarfsgerechte Fütterung Grundvoraussetzung. Franz Steininger, ZuchtData, stellte in diesem Zusammenhang via Live-Demo die neue Klauen- Handy-App als Ergebnis des Klauen-Q-Wohl-Projektes der Rinderzucht Austria vor. Dieser Fahrtenschreiber der Klauengesundheit steht seit einem Jahr allen LKV-Mitgliedsbetrieben gratis im LKV-Herdenmanager zur Verfügung und wird laufend an die Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer angepasst.

Im Anschluss daran präsentierten Monica Dale und Andreas Werner vom LKV Baden- Württemberg das von ihnen mithilfe von standardisierten Spektren und Ketose-Diagnose entwickelte Ketose-Gefährdungsmodell KetoMIR, das seit 2017 im RDV-Herdenmanager integriert ist. Was alles mit Sensoren, meist am oder im Tier mittels Boli, gemessen werden kann, brachte Lena Lemmens von der Veterinärmedizinischen Universität Wien näher. Die Sensoren nehmen immer mehr Einzug in die Ställe, die Daten daraus können früherkennend für Stoffwechselerkrankungen genutzt werden. Im Sensorbereich liegt viel Potenzial für die Zukunft, die Technik ist allerdings laut Lemmens nur so gut wie ihr Anwender.

Big-Data-Analysen zur Identifikation von Risikofaktoren

Was Digitalisierung zur Früherkennung und zur Prävention von Tierkrankheiten beitragen kann, erläuterte der bekannte Komplexitätsforscher Peter Klimek anhand des Forschungsprojektes D4Dairy. Mit der Erstellung von Risikoprofilen können Zusammenhänge aufgestellt und Erkrankungen vorhergesagt werden. Das Sammeln, Vernetzen und Analysieren der umfassenden Daten stellt eine große Herausforderung dar, als Ziel sollen Prototypen zur Anwendung in der Praxis entwickelt werden.

Welche Zusammenhänge Stoffwechselstörungen mit Milchleistung, Fruchtbarkeit und anderen Krankheiten haben und wie LKV-Daten zur Erkennung und Vorbeugung von Ketose genutzt

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Astrid Köck von der ZuchtData und Karl Wurm, Fütterungsberater der Landwirtschaftskammer Steiermark.

Andreas Steinwidder als Experte für weidebasierte Fütterung von der HBLFA Raumberg- Gumpenstein skizzierte eine optimale Weidekuh, die sich als fleißige Graserin, nicht zu groß und zu schwer und mit guter Milchleistung sowie Persistenz auszeichnet. Der international anerkannte Ökonom Hans-Jürgen Kunz von der Universität Kiel machte in seinem Vortrag auf die notwendige Energie- und Nährstoffversorgung der Kälber aufmerksam und betonte die Wichtigkeit der bedarfsdeckenden Versorgung.

Beitrag der Zucht zum Stoffwechsel

Birgit Fürst-Waltl vom Institut für Nutztierhaltung an der Universität für Bodenkultur betrachtete in ihrem Beitrag nicht nur die direkten Merkmale der Stoffwechselstabilität, wie Milchfieber, Ketose, Labmagenverlagerung, in der Zucht, sondern auch die indirekten Hilfsmerkmale, wie etwa Fett-Eiweiß-Quotient, Blut- und Milchschnelltests sowie die Sensorinformationen. In der gemeinsamen Zuchtwertschätzung von Österreich, Deutschland und Tschechien wird das Thema Stoffwechsel durch das Merkmal Milchfieber abgedeckt, die genomische Zuchtwertschätzung für Gesundheitsmerkmale Single-Step steht kurz vor der Einführung.

Im Anschluss an die Vorträge gab es an beiden Tagen jeweils eine intensive Diskussion mit den Referentinnen und Referenten sowie Antworten auf die Fragen aus dem Chat. Der Tagungsband steht auf www.zar.at als Download zur Verfügung. (Schluss)

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"ots.at" gefunden am 12.03.2021 09:18 Uhr

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

Pressegespräch mit virtuellem Waldspaziergang zum Tag des Waldes.

Wien / Griffen (OTS) - Wir laden die Kolleginnen und Kollegen von Presse, Hörfunk, Fernsehen, Foto- und Onlineredaktionen herzlich zu einem

PRESSEGESPRÄCH mit

VIRTUELLEM WALDSPAZIERGANG zum Thema

"FORST MACHT UNSER MORGEN" –

Bewirtschaftung sorgt für den klimafitten Wald der Zukunft mit

Richard Stralz, Obmann proHolz Austria, Hubert Hasenauer, Universität für Bodenkultur, Christiane und Christian Benger, Forstgut Wallersberg (Griffen)

Georg Binder, Geschäftsführer proHolz Austria ZEIT: Freitag, 19. März 2021, 10.30 Uhr.

Das Pressegespräch erfolgt über Online-Schnittstelle live im pro:Holz-Studio in Wien und direkt via Live-Stream im Forstgut Wallersberg in Griffen, Kärnten.

Teilnahmelink:

https://streaming.ots.at/streaming/proHolz-Waldspaziergang

Im Anschluss an das Pressegespräch ist der Stream unter dem angegebenen Link auch als Video zum „Nachsehen“ verfügbar.

Rückfragen & Kontakt:

pro:Holz Austria, Mag. Karin Giselbrecht Tel. 01/712 04 74, giselbrecht @ proholz.at Agenturkontakt:

Cayenne Marketingagentur GmbH, Barbara Böhm, BA MSc Tel. 01 / 524 5144 21, b.boehm @ cayenne.at

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"brandaktuell.at" gefunden am 12.03.2021 09:24 Uhr

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

Wien / Griffen (OTS) – Wir laden die Kolleginnen und Kollegen von Presse, Hörfunk, Fernsehen, Foto- und Onlineredaktionen herzlich zu einem

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„FORST MACHT UNSER MORGEN“ –

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Richard Stralz, Obmann proHolz Austria, Hubert Hasenauer, Universität für Bodenkultur, Christiane und Christian Benger, Forstgut Wallersberg (Griffen)

Georg Binder, Geschäftsführer proHolz Austria ZEIT: Freitag, 19. März 2021, 10.30 Uhr.

Das Pressegespräch erfolgt über Online-Schnittstelle live im pro:Holz-Studio in Wien und direkt via Live-Stream im Forstgut Wallersberg in Griffen, Kärnten.

Teilnahmelink: [ https://streaming.ots.at/streaming/proHolz-Waldspaziergang]

( https://streaming.ots.at/streaming/proHolz-Waldspaziergang )

Im Anschluss an das Pressegespräch ist der Stream unter dem angegebenen Link auch als Video zum „Nachsehen“ verfügbar.

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"top-news.at" gefunden am 12.03.2021 09:18 Uhr

EINLADUNG: Pressegespräch von proHolz Austria „Forst macht unser Morgen.“ –

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Wien / Griffen (OTS) – Wir laden die Kolleginnen und Kollegen von Presse, Hörfunk, Fernsehen, Foto- und Onlineredaktionen herzlich zu einem

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Richard Stralz, Obmann proHolz Austria, Hubert Hasenauer, Universität für Bodenkultur, Christiane und Christian Benger, Forstgut Wallersberg (Griffen)

Georg Binder, Geschäftsführer proHolz Austria ZEIT: Freitag, 19. März 2021, 10.30 Uhr.

Das Pressegespräch erfolgt über Online-Schnittstelle live im pro:Holz-Studio in Wien und direkt via Live-Stream im Forstgut Wallersberg in Griffen, Kärnten.

Teilnahmelink: [ https://streaming.ots.at/streaming/proHolz-Waldspaziergang]

(https://streaming.ots.at/streaming/proHolz-Waldspaziergang)

Im Anschluss an das Pressegespräch ist der Stream unter dem angegebenen Link auch als Video zum „Nachsehen“ verfügbar.

pro:Holz Austria, Mag. Karin Giselbrecht Tel. 01/712 04 74, giselbrecht@proholz.at Agenturkontakt:

Cayenne Marketingagentur GmbH, Barbara Böhm, BA MSc

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"meiheimat.at" gefunden am 12.03.2021 20:45 Uhr

Vegetarischer Frühling für den Klimaschutz

Mit ihrer bewussten Entscheidung für ein gesundes Veggie-Gericht in der Kantine, gehen die Gäste von GOURMET Business mit gutem Beispiel beim Klimaschutz voran.

Die jährlichen GOURMET Gäste-Befragungen in über 2.500 Unternehmen zeigen deutlich, vegetarische Gerichte liegen im Trend. GOURMET Business macht es mit der neuen À-la- Carte-Speisekarte besonders leicht, sich vegetarisch, gesund und klimafreundlicher zu ernähren.

75 abwechslungsreiche, saisonale Gemüse-Gerichte stehen für das Essen am Arbeitsplatz zur Auswahl. "Mit unserem großen Angebot an Veggie-Speisen und der klimabewussten Wahl beim Mittagstisch setzen wir gemeinsam mit unseren Gästen in Zeichen für den Klimaschutz", betont Mag.a Claudia Horacek, Geschäftsfeldleiterin von GOURMET Business Menü-Service.

Denn ein Viertel unseres ökologischen Fußabdruckes ist auf die Ernährung zurückzuführen.

" Klimafreundlicher genießen heißt: Fleisch auch öfter mal wegzulassen und zu Gemüse und innovativen pflanzlichen Alternativen zu greifen. Ein vegetarischer Mittagstisch verbraucht deutlich weniger Ressourcen und schont die Umwelt und das Klima ." Das verdeutlicht auch eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU): Wer sich vegetarisch ernährt, spart pro Jahr rund die Hälfte (47,7 Prozent) an ernährungsbedingten Treibhausgasen (CO2-eq). *

Saisonales Gemüse aus Österreich

Die große Vielfalt an erntefrischem Gemüse und Obst ermöglicht einen ausgewogenen und gesunden Speiseplan. Aufgetischt werden saisonale Gerichte, wie Spargel-Zartweizenrisotto und Eierschwammerl in Rahmsauce, aber auch Spezialitäten aus anderen Ländern, wie gebratener Tofu auf buntem Gemüse oder Spaghetti á la Provence. Gekocht wird vorrangig mit Lebensmitteln, die aus unmittelbarer Nähe zur Küche stammen. Frisches Gemüse wie Spinat, Erbsen, Karotten oder Erdäpfel kommen von Lieferanten aus dem Marchfeld und dem Weinviertel.

Claudia Horacek ist überzeugt: " Guter Geschmack ist auch mit kleinem CO2-Abdruck möglich.

Dafür sorgen bei unserem Essen für den Arbeitsplatz ausgewogene Rezepturen mit mehr von der Pflanze und weniger vom Tier, frische Zutaten und Leidenschaft beim Kochen." Insgesamt bezieht GOURMET bereits zwei Drittel aller Zutaten aus Österreich, viele davon in Bio-Qualität.

Botschafter für eine klimafreundliche Ernährung

Gemeinsam mit den Klima- und UmweltexpertInnen des WWF Österreich arbeiten die ErnährungsexpertInnen bereits seit über sechs Jahren daran, den Gästen Klimaschutz auf kulinarische Weise schmackhaft zu machen. Dies geschieht mit Klimaschutzwochen,

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