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Konjunkturbericht

Zur wirtschaftlichen Lage in Berlin 2. Quartal 2012

Q 1 Q 2 Q 3 Q 4

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Impressum

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Referat Grundsatzangelegenheiten der Wirtschaftspolitik Martin-Luther-Straße 105

10825 Berlin

Telefon (030) 90 13 74 18 Telefax (030) 90 13 82 81

Internet: www.berlin.de/wirtschaftssenat

Der Bericht enthält Zahlen, die bis zum 30. August 2012 vorlagen.

Titelfotos: Jim D. Woodward; Hans-Georg Kauert; hosszuka; Gregor Fischer; Ferdinand-Braun-Institut/Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH); Arbeitgeberverband Gesamtmetall; Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB); Jean-Pierre Dalbéra; Felix O.; Mathias Richel; Daniel Neugebauer

Dieser Bericht ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Landes Berlin.

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Inhalt

Zur wirtschaftlichen Lage in Berlin

2. QUARTAL 2012

Standort Berlin 3

Wirtschaft in stabiler Verfassung

VERARBEITENDES GEWERBE

Industriestadt Berlin 4

Tragfähiges Fundament in schwierigerem Konjunkturumfeld

BAUHAUPTGEWERBE

Bauplatz Berlin 6

Bau auf hohem Niveau

TOURISMUS, EINZELHANDEL UND GASTGEWERBE

Tourismushochburg Berlin 7

Attraktive Metropole zieht an

UNTERNEHMENSGRÜNDUNGEN

Gründungsmetropole Berlin 9

Dynamischer Zuwachs an Unternehmen

ARBEITSMARKT

Arbeitsplatz Berlin 10

Beschäftigtendynamik senkt Arbeitslosenzahl

AUF EINEN BLICK

Zahlenwerk Berlin 13

Wirtschaftsdaten auf einen Blick

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Gesamttendenz

2. Quartal 2012

Umsatz Beschäftigte Aufträge

Veränderung gegenüber Vorjahr

Verarbeitendes Gewerbe1

Bauhauptgewerbe2

Einzelhandel

Gastgewerbe

bis +/- 5 %

▲ ▼

mehr als +/- 5 %

1 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk).

2 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

Standort Berlin

Wirtschaft in stabiler Verfassung

Berlins Wirtschaft zeigte sich trotz unsicherem Konjunkturumfeld im zweiten Quartal 2012 insgesamt stabil. Die Binnenkräfte sind intakt und die Beschäftigtenzahl liegt in den Dienstleistungsbereichen teils deutlich über dem Vorjahresstand, ist aber auch bei Industrie und Bau gewachsen.

Die Industrienachfrage erreicht zwar nicht die Dynamik aus 2011, blieb im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr aber stabil.

Industrie gefestigt, Wohnungsbau expandiert

Die Berliner Industrie ist trotz schwieri- gerem Umfeld insgesamt stabil und die Bestellungen lagen im zweiten Quartal 2012 mit einem leichten Plus von 0,8 % etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Bei den Umsätzen wird jedoch ein Rückgang von 6,5  % ausgewiesen. Hier dürfte ein Struktureffekt in der umsatzinten- siven Tabakindustrie dämpfend wir- ken. Industriezweige wie z. B. Pharma und elektrische Ausrüstungen konnten die Umsätze teils deutlich steigern. In- diz für die insgesamt robuste Lage am Industriestandort Berlin ist auch, dass die Zahl der Industriearbeitsplätze in der Hauptstadt gegenüber dem Vor- jahr gestiegen ist und somit einen Bei- trag zur guten Beschäftigtenentwick- lung in Berlin leistet.

Im Bauhauptgewerbe gibt es nach wie vor Impulse durch den Wohnungsbau, der Umsätze und Aufträge des Vorjah- res deutlich übertrifft. Verbunden mit der auch im Gewerbebau expansiven Entwicklung hat sich die Zahl der Ar- beitsplätze im Vergleich zum Vorjahr im Bauhauptgewerbe erhöht.

Gästezahlen wachsen mit hohem Tempo

Berlin bleibt als Ziel nationaler und internationaler Städtetouristen hoch attraktiv und im gesamten ersten Halbjahr 2012 stiegen die Gäste- und Übernachtungszahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar mit zweistel- ligen Raten an. Auch die Einzelhandels-

umsätze waren in den ersten sechs Mo- naten im Plus. Bezogen auf das zweite Quartal 2012 wirkte sich aber ein Basis- effekt in Form hoher Vergleichswerte vom Frühjahr 2011 aus, was im Ein- zelhandel und Gastgewerbe dazu bei- getragen hat, dass die realen Umsätze vom Vorjahr nicht erreicht wurden.

Beschäftigtenzahl steigt überdurchschnittlich

Die Beschäftigtenzahl nimmt in Ber- lin mit hoher Dynamik zu und wächst auch stärker als deutschlandweit. Im Juni 2012 waren insgesamt 1,192 Mio.

Personen sozialversicherungspflichtig tätig, ein Zuwachs gegenüber dem Vor- jahresmonat um 40.800 bzw. 3,5  %.

Das war der stärkste Anstieg unter den Bundesländern, im Bundesdurchschnitt wuchs die Beschäftigtenzahl um 1,9 %.

Verbunden mit der Zunahme an Arbeits- plätzen geht auch die Zahl der Arbeits- losen spürbar zurück. Im August 2012 waren in Berlin insgesamt 214.796 Per- sonen arbeitslos und damit 15.979 bzw.

6,9  % weniger als im Vorjahresmonat.

Nur in Sachsen ging die Arbeitslosen- zahl stärker zurück als in Berlin. Das ist ein positives Signal, gleichwohl bewegt sich die Arbeitslosigkeit noch auf hohem Niveau. Die Arbeitslosenquote lag im August 2012 in Berlin bei 12,2 %, dar- unter 11,4 % bei den Frauen und 12,9 % bei den Männern. Im August 2011 hatte die Arbeitslosenquote in Berlin insge- samt noch 13,3 % betragen.

Weiterhin reges Gründungsgeschehen

Berlin liegt bei den Gründungen im Län- dervergleich vorne und auch 2012 hält der dynamische Zuwachs an Unternehmen an. Der Saldo aus Gewerbeneuerrich- tungen und -stilllegungen lag im ersten Halbjahr bei rund 6.900 und fällt damit weiterhin deutlich positiv aus. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bewegte sich in Berlin in den ersten sechs Monaten 2012 leicht unter dem Vorjahresniveau.

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Verarbeitendes Gewerbe

Umsatz (nominal) im Verarbeitenden Gewerbe1

BERLIN in Mrd. Euro

6,10

6,00 5,90

5,80 5,70

5,60 5,50

5,40 5,30

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

1 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

Industriestadt Berlin

Tragfähiges Fundament in schwierigerem Konjunkturumfeld

Das konjunkturelle Umfeld hat sich zuletzt eingetrübt und Stimmungsin- dikatoren wie der ifo- bzw. ZEW-Index signalisieren für das kommende Halb- jahr eine bundesweit insgesamt ge- dämpftere Entwicklung. In Berlin lagen zahlreiche Industriezweige bei den Um- sätzen aber auch im zweiten Quartal 2012 über Vorjahresniveau. Dazu zählt nicht nur die starke Pharmaindustrie.

Auch andere Industriezweige fungieren als Stabilitätsanker, etwa die Herstel- ler von elektrischen Ausrüstungen und der Maschinenbau, beide lagen deutlich über dem Umsatzniveau vom zweiten Quartal 2011. Insgesamt wurden die Umsätze vom Vorjahresquartal den- noch nicht erreicht. Hier ist eine Stand- ortverlagerung in der umsatzintensiven

Die Berliner Industrie befindet sich in robuster Verfassung, was auch an der Zahl der Industriearbeitsplätze sichtbar wird, die höher ausfällt als vor einem Jahr. Auch bei den Umsätzen befinden sich zahlreiche Berliner Industriezweige im Plus, während sich in der Tabakindustrie ein Struk- tureffekt negativ auswirken dürfte. Die Bestellungen lagen im zweiten Quartal 2012 insgesamt etwa auf Vorjahresniveau.

Tabakindustrie zu beachten, womit das konjunkturelle Bild unterzeichnet sein dürfte. Alles in allem lagen Berlins In- dustrieumsätze zwischen April und Juni 2012 um 6,5 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Bezogen auf das ge- samte erste Halbjahr 2012 wird gegen- über dem Vorjahreszeitraum ein Um- satzrückgang von 4,4 % ausgewiesen.

Differenziert war die Entwicklung auch zwischen Inlands- und Auslandsge- schäft. Während auf den Auslands- märkten im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2012 jeweils ein spür- bares Umsatzplus gegenüber dem Vor- jahr verzeichnet wurde, kam es demge- genüber zu noch stärkeren Rückgängen auf dem Inlandsmarkt. Auch hier dürfte der Basiseffekt in der Tabakindustrie ausgestrahlt haben.

Berlins Industrie

mit höherem Personalstand

Positiv und Zeichen industrieller Sta- bilität ist, dass die Beschäftigtenzahl weiter über dem Vorjahresniveau liegt.

In den Betrieben ab 50 Beschäftigten

Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe1

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun

2011 2012

Berlin Deutschland

1 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk).

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt WiTechForsch 2012 6,0

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

0,0

-1,0

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Verarbeitendes Gewerbe

waren im Juni wie im gesamten zwei- ten Quartal 2012 insgesamt 1,6  % mehr Personen tätig als ein Jahr zuvor (Deutschland +2,7  %). Beschäftigten- aufbau gab es beispielsweise bei der Herstellung von Metallerzeugnissen, beim Maschinenbau und Fahrzeugbau.

Zu beachten ist bei der Zeitreihe eine Anpassung des statistischen Berichts- kreises im Jahr 2010, durch die der Beschäftigtenanstieg bis August 2011 überzeichnet ist.

Günstig hat sich entsprechend auch die Zahl der sozialversicherungspflich- tig tätigen Personen entwickelt, die im Juni 2012 in der Berliner Industrie bei insgesamt 106.900 lag. Das waren rund 1.300 Beschäftigte mehr als im Vorjahresmonat.

Bestellungen auf Stand von 2011

Mit einem geringfügigen Plus von 0,8 % gingen in Berlins Industrie im zweiten Quartal 2012 etwa so viele Aufträge ein wie im Vorjahreszeitraum (Deutsch- land -6,5  %). Im ersten Quartal 2012 war noch ein Minus entstanden, wobei beim Vorjahresvergleich zu beachten ist, dass 2011 der Februar der auftrags- stärkste Monat war. Die Aufträge für

die Berliner Industrie bewegten sich zwischen April und Juni 2012 etwa auf dem Niveau vom Vorquartal. Das auch gegenüber dem Vorjahresquartal ähn- lich hohe Niveau an Auftragseingängen deutet ebenso die insgesamt weiter stabile industrielle Lage an.

Bezogen auf den Zeitraum Januar bis Juni 2012 befanden sich die Industrie- aufträge in Berlin leicht um 2,0 % unter dem Stand des Vorjahres (Deutschland

-4,8 %). Ein Minus entstand u. a. bei Metallerzeugung und -bearbeitung so- wie beim Maschinenbau und Fahrzeug- bau. Höher als im ersten Halbjahr 2011 fielen die Industrieaufträge dagegen u.  a. in der Berliner Pharmaindustrie und bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen aus.

Auslandsnachfrage stabil

Ein höheres Bestellniveau verzeichnete die Industrie in der Hauptstadt zuletzt bei den Inlandsaufträgen, die im zweiten Quartal um 2,2 % über dem Vergleichs- wert aus 2011 lagen. Im Plus befanden sich bspw. die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und DV-Geräten, elektro- nischen und optischen Erzeugnissen. Im ersten Quartal hatte es insgesamt bei den Inlandsaufträgen noch einen Rück- gang von 11,4 % gegeben.

Kaum Bewegung gab es bei der Aus- landsnachfrage. Nach einem Plus von 0,8 % im ersten Quartal kam es zu ei- nem Minus von 0,1 % im zweiten Quar- tal. Pharma und elektrische Ausrüstun- gen sind Beispiele für Industriezweige, bei denen die Bestellungen aus dem Ausland höher ausfielen als im Vorjah- reszeitraum.

Auftragseingang (real) im Verarbeitenden Gewerbe1

BERLIN 2005 = 100

130 127 124 121 118 115 112 109 106 103 100

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

1 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

Auftragseingang (real) im Verarbeitenden Gewerbe1

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

25,0 22,5 20,0 17,5 15,0 12,5 10,0 7,5 5,0 2,5 0,0 -2,5 -5,0 -7,5

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Berlin Deutschland

1 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk).

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt WiTechForsch 2012

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Bauhauptgewerbe

Bauplatz Berlin

Bau auf hohem Niveau

Berlins Bauhauptgewerbe übertraf bei den Umsätzen auch im zweiten Quartal 2012 den Vorjahresstand, ausgelöst durch spürbare Zuwächse im Wohnungsbau und im Gewerbebau. Auch bei den Aufträgen gibt es Zuwachs und es entstand ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahres- quartal. Verbunden mit dem regen Baugeschehen hat sich die Baube- schäftigung in der Hauptstadt erhöht.

Das Umsatzplus im Berliner Bauhaupt- gewerbe (Betriebe ab 20 Beschäftigten) ist u. a. auf den Wohnungsbau zurück- zuführen, der im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum dank günstiger Rahmenbedingungen einen Zuwachs von 21,0 % verbuchen konnte. Aber auch der Gewerbebau legte deutlich um 23,3 % zu, ein wei- teres Indiz für das rege Baugeschehen am Standort Berlin. Der öffentliche Bau verzeichnete ein Minus von 14,4 %. Zu- sammen entstand im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr ein Um- satzplus von 12,6 %. Günstig ist das Gesamtergebnis auch für das erste Halbjahr. Die Bauumsätze übertrafen den Vorjahresstand um 9,5  %, wobei auch hier der Wohnungs- und der Ge- werbebau positive Beiträge leisteten.

Zuwachs an Arbeitsplätzen

Die Beschäftigtenzahl im Bauhauptge- werbe lag im zweiten Quartal 2012 um 2,8  % über dem Niveau vom Vorjah- resquartal und unterstreicht die ins- gesamt gute Entwicklung am Bauplatz Berlin. Ein Zuwachs entstand außerdem bei der Baunachfrage.

Aufträge weiter im Plus

Auch die gegenüber 2011 gestiegenen Aufträge resultieren in starkem Maße aus dem Wohnungsbau, wo die Nach- frage bereits seit Anfang 2010 über dem Vorjahresstand liegt. Der gewerbliche Bau übertraf, nachdem im ersten Quar- tal noch ein Minus entstanden war, nun im zweiten Quartal im Gegensatz zum öffentlichen Bau das Vorjahresniveau.

Alles in allem ist das Bild positiv und die Aufträge für Berlins Bauhauptgewerbe lagen in den ersten sechs Monaten 2012 um insgesamt 17,4 % über dem Stand im Vorjahreszeitraum.

Auftragseingang (nominal) im Bauhauptgewerbe1

BERLIN 2005 = 100

200 190 180 170 160 150 140 130 120 110 100

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

1 Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

Auftragseingang (nominal) im Bauhauptgewerbe1

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

35 30 25 20 15 10 5 0 -5 -10 -15

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Berlin Deutschland

1 Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl).

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt WiTechForsch 2012

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Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Tourismus, Einzelhandel und Gastgewerbe

Tourismushochburg Berlin

Attraktive Metropole zieht an

Tourismus mit hoher Dynamik

Die Besucherströme in die Hauptstadt nehmen weiter in hohem Maße zu. Im zweiten Quartal 2012 lag die Gästezahl um 7,4 % über dem Stand des Vorjah- res, nachdem im ersten Quartal sogar ein Plus von 15,6 % erzielt worden war.

Bei den Übernachtungszahlen entstan- den Zuwächse von 14,7  % im ersten Quartal und 8,2 % im zweiten Quartal.

Das festigt Berlins Position im Städte- tourismus national wie international.

Entsprechend positiv ist das Ergebnis für das gesamte erste Halbjahr 2012.

Insgesamt kamen in den ersten sechs Monaten 2012 knapp 5,1 Mio. Gäste nach Berlin, 10,8 % mehr als im Vorjah-

reszeitraum. Gleichzeitig wurden rund 11,3 Mio. Übernachtungen gezählt, was einem Anstieg von 10,9  % entsprach.

Damit wurden die Wachstumsraten von Deutschland insgesamt übertroffen. Im Bundesdurchschnitt wurde bei Gästen und Übernachtungen lediglich ein Plus von 5,2 % bzw. 4,8 % erzielt.

Auch Kapazitäten gestiegen

Überdurchschnittlich entwickelten sich im ersten Halbjahr 2012 die Touristen- zahlen aus dem Ausland, die rund 36 % aller Gäste ausmachten. Die größte Besuchergruppe kam aus Großbritan- nien (179.500), gefolgt von den USA (140.900), Italien (140.300), den Nieder- landen (128.400), Frankreich (109.200) und Spanien (103.600).

Das anhaltende Wachstum des Ber- lin-Tourismus führt in der deutschen Hauptstadt zu steigenden Beherber- gungskapazitäten. Im Juni 2012 wurden insgesamt 125.700 Gästebetten ange- boten, 4,8  % mehr als ein Jahr zuvor.

Beim Berlin-Tourismus stehen die Signale stetig auf Zuwachs. Sowohl bei Gästen als auch bei Übernachtungen wird der Vorjahresstand deut- lich überschritten. Auch der Einzelhandelsumsatz ist im ersten Halbjahr 2012 gewachsen. Bezogen auf das zweite Quartal 2012 tragen bei Ein- zelhandel und Gastgewerbe aber hohe Vergleichswerte vom Frühjahr 2011 dazu bei, dass die Vorjahresumsätze nicht erreicht wurden.

Gästeankünfte in Beherbergungsstätten1

BERLIN Anzahl in Mio.

3,3

3,0

2,7

2,4

2,1

1,8

1,5

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

1 Einschließlich übrige Beherbergungsstätten.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

Gästeankünfte in Beherbergungsstätten1

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

18 16 14 12 10 8 6 4 2 0 -2

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Berlin Deutschland

1 Einschließlich übrige Beherbergungsstätten.

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt WiTechForsch 2012

(10)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Tourismus , Einzelhandel und Gastgewerbe

Angesichts noch stärkerer Wachstums- raten der Übernachtungszahlen lag die Auslastung im ersten Halbjahr 2012 bei 50,4 % und fiel damit höher aus als im Vorjahreszeitraum mit 48,1 %.

Handel im ersten Halbjahr im Plus

Berlins Einzelhandel bewegt sich bei den preisbereinigten Umsätzen in den ersten sechs Monaten 2012 mit einem Zuwachs von 1,1 % leicht über dem Vor- jahresniveau (Deutschland +0,8 %).

Das geht einher mit der insgesamt ro- busten konjunkturellen Entwicklung in der Hauptstadt, die durch stetig stei- gende Beschäftigtenzahlen und das anhaltende Wachstum im Tourismus begleitet wird. Für das zweite Quartal 2012 weist die amtliche Statistik vergli- chen mit dem Vorjahreszeitraum indes ein Minus von 0,3 % aus (Deutschland -0,8 %). Hier wirkt sich aber ein Basisef- fekt aus, bedingt durch hohe Vergleichs- werte vom Frühjahr 2011.

Weiterhin deutlich im Plus ist Berlins Einzelhandel außerhalb von Verkaufs- räumen (u.  a. Onlinehandel), der im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem jeweiligen Vorjah-

reszeitraum spürbar zulegen konnte.

Im Plus befand sich in der Hauptstadt auch der Großhandel.

Mehr Personal bei Handel und Gastgewerbe

Das höhere Umsatzniveau, das der Berliner Einzelhandel im ersten Halb- jahr 2012 erreichte, wird begleitet von einem größeren Personalstand. Dieser geht jedoch auf einen Zuwachs an Teil-

Umsatz (real) im Einzelhandel1

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

6,0

5,0

4,0

3,0

2,0

1,0

0,0

-1,0

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Berlin Deutschland

1 Einzelhandel ohne Kfz-Handel.

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt WiTechForsch 2012

zeitkräften zurück, deren Zahl den Vor- jahresstand im zweiten Quartal und ers- ten Halbjahr 2012 um 2,9 % bzw. 2,8 % übertraf. Bei den Vollzeitstellen gab es einen leichten Rückgang. Insgesamt lag die Beschäftigtenzahl im Berlins Einzel- handel im zweiten Quartal um 1,5  % und im ersten Halbjahr 2012 um 1,4 % über den Vergleichswerten aus 2011.

Expansiv entwickelt sich auch die Zahl der Arbeitsplätze im Gastgewerbe, mit Zuwächsen im zweiten Quartal und im ersten Halbjahr 2012 von 1,2  % bzw.

1,7  %. Der Zuwachs an Teilzeitarbeit hat dazu beigetragen, dass der Perso- nalstand des Vorjahres überschritten wird. Bezogen auf das zweite Quartal 2012 gab es beispielsweise 5,3 % mehr Teilzeitstellen als im Vorjahr, während die Zahl der Vollzeitstellen gleichzeitig um 2,0 % gesunken ist. Trotz gestiege- ner Beschäftigten- und Touristenzah- len weist die amtliche Statistik für das Berliner Gastgewerbe aber verglichen mit dem Vorjahr für das zweite Quartal ein Umsatzminus aus. Neben dem Ba- siseffekt im Sinne hoher Vergleichswer- te vom Frühjahr 2011 kann es hierfür weitere Gründe geben, etwa der hohe Preisdruck im Beherbergungssektor oder verzögerte Anpassungen des sta- tistischen Berichtskreises.

Umsatz (real) im Einzelhandel1

BERLIN 2005 = 100

136 132 128 124 120 116 112 108 104 100 96

1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

1 Einzelhandel ohne Kfz-Handel, ab 2010 veränderter Berichtskreis.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg WiTechForsch 2012

(11)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Unternehmensgründungen

Gründungsmetropole Berlin

Dynamischer Zuwachs an Unternehmen

Die Gründungsdynamik ist in der Hauptstadt wichtiger Impulsgeber für Wachstum, Innovation und neue Arbeitsplätze. Erfreulich ist, dass der Gründungssaldo aus Neuerrichtungen und Stilllegungen weiterhin klar im positiven Bereich liegt und auch im ersten Halbjahr 2012 wieder viele Unternehmen hinzugekommen sind. Das unterstreicht Berlins Position als Gründerhauptstadt.

In den ersten sechs Monaten 2012 gab es in Berlin insgesamt 22.476 Gewer- beneuerrichtungen, gegenüber 15.597 Stilllegungen. Damit sind trotz vermin- dertem Gründungszuschuss 6.879 Un- ternehmen hinzugekommen.

Gründungssaldo weiter deutlich positiv

Die Neuerrichtungen überwiegen somit nach wie vor deutlich die Stilllegungen und der Gründungssaldo ist spürbar im positiven Bereich. Ein bedeutender Fak- tor im Gründungsprozess war im ersten Halbjahr 2012 in Berlin das Baugewer- be. Auch die weit gefassten Bereiche der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleis- tungen und der sonstigen inkl. persönli-

Saldo Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen1

BERLIN Saldo in 1.000

5,0 4,5 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0

-0,5 1. Vj. 2. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj. 2. Vj.

2011 2012

Berlin

1 Neuerrichtungen berücksichtigen nicht die Anmeldungen wegen Übernahme eines Betriebes, Gesellschaftereintritt, Änderung der Rechtsform oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk.

Zu den Stilllegungen zählen nicht die Abmeldungen bei Verkauf, Verpachtung, Änderung der Rechtsform, Gesellschafteraustritt oder Verle- gung in einen anderen Meldebezirk.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; eigene Berechnungen WiTechForsch 2012

chen Dienstleistungen waren wiederum Treiber des Gründungsgeschehens. Von den insgesamt 6.879 Unternehmen, die im ersten Halbjahr 2012 im Saldo in Berlin entstanden, entfielen rund 43 % auf diese beiden Dienstleistungsbereiche.

Wichtige Dienstleistungsbereiche beim Gründungsgeschehen sind darüber hi- naus die freiberuflichen/wissenschaft- lichen/technischen Dienstleistungen, aber auch Erziehung/Unterricht/Ge- sundheit/Sozialwesen sowie Informati- on und Kommunikation.

Wie bisher entfielen im ersten Halbjahr 2012 in der Hauptstadt rund 83 % aller Neuerrichtungen auf Einzelunterneh- men. Auch wurde wiederum etwa ein Drittel aller Einzelunternehmen durch Frauen gegründet.

Verbunden mit der nach wie vor robus- ten Konjunktur blieb die Zahl der Unter- nehmensinsolvenzen im Wesentlichen stabil. Von Januar bis Juni 2012 wurden in Berlin 649 entsprechende Verfahren registriert, das entsprach einem leichten Rückgang um 3,9 %.

Saldo Gewerbeneuerrichtungen und -stilllegungen im 1. Halbjahr 2012

BERLIN

Berlin

1 z. B. Vermietung von beweglichen Sachen, Vermittlung von Arbeitskräften, Reisebüros, Gebäudebetreuung.

2 z. B. Reparatur von DV-Geräten und Gebrauchsgütern.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnungen. WiTechForsch 2012

Baugewerbe Sonstige wirtschaftl. Dienstleistungen1 Sonstige inkl. persönl. Dienstleistungen2 Freiberufliche wiss. u. techn. Dienstleistungen

Erziehung u. Unterricht, Gesundheit, Sozialwesen Information u. Kommunikation Grundstücks- u. Wohnungswesen Verarbeitendes Gewerbe

+ 1.934 + 1.535 + 1.447 + 920

+ 472 + 456

+ 104 + 272

(12)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Arbeitsmarkt

Arbeitsplatz Berlin

Beschäftigtendynamik senkt Arbeitslosenzahl

In Berlin wächst die Zahl der Arbeitsplätze mit hoher Dynamik. Mitte 2012 gab es rund 40.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr als ein Jahr zuvor, ein Anstieg um 3,5 %. Das ist nicht nur das höchste Wachstum unter den Bundesländern, sondern führt zu einem spürba- ren Rückgang der Arbeitslosenzahlen, die in Berlin zuletzt stärker als deutschlandweit gesunken sind.

Im Zeitraum Januar bis August 2012 lag die Arbeitslosenzahl in der Hauptstadt um 15.202 bzw. 6,4 % unter dem Stand vom entsprechenden Vorjahreszeit- raum (Deutschland -4,3 %).

Arbeitslosigkeit geht spürbar zurück

Positiv ist, dass die Arbeitslosenzahl dank hoher und überdurchschnittlicher Beschäftigtendynamik nun stärker zu- rückgeht als im Bundesdurchschnitt.

Damit wird deutlich, dass viele Berli- nerinnen und Berliner von der stabilen Konjunktur und dem Entstehen neuer Arbeitsplätze profitieren, obwohl vie- le Stellen auch von außerhalb besetzt werden. Neben den stark wachsen- den Beschäftigtenzahlen wirken sich

beispielsweise die intensiveren Ver- mittlungsaktivitäten über die Berliner Joboffensive positiv aus.

Die gute Entwicklung der Arbeitslosen- zahlen im laufenden Jahr findet ihren Niederschlag auch in den neuesten Arbeitsmarktzahlen vom August 2012.

Insgesamt 214.796 Personen waren im betreffenden Monat in Berlin arbeits- los, worunter sich 95.601 Frauen und 119.195 Männer befanden. Insgesamt waren das 15.979 bzw. 6,9 % weniger als im Vorjahresmonat. Unter den Bun- desländern ging die Arbeitslosenzahl nur in Sachsen (-7,4 %) stärker zurück als in Berlin. Bundesweit lag der Rück- gang bei lediglich 1,3 %.

Damit betrug die Arbeitslosenquote im August 2012 in Berlin 12,2 % (Deutsch- land 6,8 %), gegenüber 13,3 % im Au- gust 2011. Das ist der niedrigste Wert im Monat August seit 1994. Bei den Frauen lag die Arbeitslosenquote im Au- gust 2012 in Berlin bei 11,4 % (Deutsch- land 6,9 %), bei den Männern waren es 12,9 % (Deutschland 6,7 %).

Arbeitslose

BERLIN Anzahl in 1.000

250 245 240 235 230 225 220 215 210 205 200

Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug

2011 2012

Aktuell Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

Quelle: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit WiTechForsch 2012

Arbeitslose

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

2,0

0,0

-2,0

-4,0

-6,0

-8,0

-10,0

Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug

2011 2012

Berlin Deutschland

Quellen: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur für Arbeit WiTechForsch 2012

(13)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Arbeitsmarkt

Stärkster Beschäftigungsaufbau in Berlin

In Berlin wächst die Beschäftigtenzahl stärker als im Bundesdurchschnitt und auch stärker als in jedem anderen Bundesland. Mit Stand Juni 2012 wa- ren in der Hauptstadt rund 1,192 Mio.

Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht einem Zu- wachs von 40.800 bzw. 3,5  %. In Deutschland insgesamt entstand nur ein Plus von 1,9 %.

Der Personalaufbau in Berlin vollzieht sich vorwiegend in den Dienstleis-

tungsbereichen, aber auch bei Indus- trie und Bau entstehen zusätzliche Ar- beitsplätze.

Im Berliner Dienstleistungssektor sind es besonders die wirtschaftlichen Dienstleistungen, die zusätzliche Stel- len schaffen. Hier fiel die Zahl der sozi- alversicherungspflichtig Beschäftigten im Juni 2012 um 11.800 höher aus als ein Jahr zuvor.

Im Gesundheits- und Sozialwesen gab es binnen Jahresfrist rund 6.700 sozi- alversicherungspflichtig Beschäftigte mehr. Viele neue Beschäftigungsver- hältnisse entstanden daneben im Han- del sowie bei Information und Kommu- nikation mit einem Plus von 5.800 bzw.

4.700 Personen.

Expansiv ist die Beschäftigtenentwick- lung auch in produzierenden Bran- chen. In der Berliner Industrie waren im Juni 2012 rund 1.300 mehr Perso- nen sozialversicherungspflichtig tätig als im Vorjahresmonat. Im gesamten Berliner Baugewerbe gab es gleichzei- tig einen Beschäftigtenzuwachs um 2.500 Personen.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

BERLIN im Vergleich mit Deutschland Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Apr Mai Jun

2011 2012

Berlin Deutschland

Quellen: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur für Arbeit WiTechForsch 2012 4,0

3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 -0,5

(14)
(15)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Auf einen Blick

Zahlenwerk Berlin

Wirtschaftsdaten auf einen Blick

Wirtschaftszweige

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 20121. Vj. 2. Vj. 1. Hj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

Verarbeitendes Gewerbe

Auftragseingang (real) insgesamt1 + 4,9 + 7,1 - 3,6 - 4,6 + 0,8 - 2,0

Inland - 0,4 + 11,6 + 3,6 - 11,4 + 2,2 - 5,3

Ausland + 8,5 + 3,7 - 8,0 + 0,8 - 0,1 + 0,4

darunter: H. v. pharmazeutischen Erzeugnissen + 0,2 - 4,6 - 3,1 + 9,3 + 1,4 + 5,3

H. v. chemischen Erzeugnissen - 3,0 - 3,6 + 1,5 + 7,2 + 8,1 + 7,7

Metallerzeugung und -bearbeitung + 4,1 - 0,4 - 11,7 - 11,3 - 6,3 - 8,8

H. v. Metallerzeugnissen + 11,2 + 8,6 - 0,6 + 4,4 + 3,8 + 4,1

H. v. DV-geräten, elektron. u. optischen Erzeugnissen + 7,4 + 4,7 + 1,8 - 9,5 + 7,3 - 0,9

H. v. elektrischen Ausrüstungen + 1,0 + 32,3 - 1,4 + 1,0 + 10,0 + 4,9

Maschinenbau + 45,9 + 13,7 - 7,0 - 31,8 - 10,6 - 22,1

Fahrzeugbau2 - 12,6 + 11,6 - 15,7 - 3,7 - 4,7 - 4,1

Umsatz (nominal) insgesamt1 + 6,9 + 3,5 + 2,4 - 2,1 - 6,5 - 4,4

Inland + 10,1 + 6,5 + 5,2 - 15,5 - 20,4 - 18,0

Ausland + 3,6 + 2,8 - 0,8 + 12,4 + 8,6 + 10,4

darunter: H. v. Nahrungs- und Futtermitteln + 12,6 + 3,5 + 6,1 - 1,0 - 2,6 - 1,8

H. v. Druckerzeugnissen; Vervielfältigung

von bespielten Ton-, Bild- u. Datenträgern + 4,5 + 25,3 - 2,3 - 2,8 + 9,9 + 3,5

H. v. pharmazeutischen Erzeugnissen - 1,6 - 0,4 + 3,6 + 10,9 + 2,6 + 6,6

H. v. chemischen Erzeugnissen +46,6 + 49,6 + 61,2 - 26,4 - 24,9 - 25,7

H. v. Gummi- u. Kunststoffwaren + 8,2 - 5,4 - 0,2 - 11,6 - 2,7 - 7,0

Metallerzeugung und -bearbeitung + 16,3 + 4,3 - 14,1 - 18,0 - 11,8 - 14,9

H. v. Metallerzeugnissen + 5,3 + 7,7 + 1,4 + 5,3 + 4,0 + 4,6

H. v. DV-geräten, elektron. u. optischen Erzeugnissen + 3,7 - 14,2 - 17,7 + 11,3 - 1,3 + 4,4

H. v. elektrischen Ausrüstungen + 25,4 + 30,4 + 13,5 + 25,2 + 12,8 + 18,9

Maschinenbau + 4,1 + 8,2 + 1,4 + 26,6 + 29,1 + 27,9

Bauhauptgewerbe

Auftragseingang (nominal) insgesamt3 + 12,7 + 29,6 + 2,9 + 23,3 + 12,0 + 17,4

Hochbau - 1,2 + 39,2 - 6,5 + 34,8 + 22,5 + 28,1

Gewerblicher Bau - 17,0 + 16,3 - 27,7 - 8,1 + 18,2 + 5,5

Öffentlicher Bau + 32,0 + 50,1 + 39,0 + 225,2 + 8,2 + 68,6

Wohnungsbau + 2,8 + 61,7 + 12,8 + 31,1 + 34,4 + 32,7

Tiefbau + 36,0 + 15,9 + 19,8 + 11,7 - 0,8 + 5,5

Gewerblicher Tiefbau + 58,6 + 80,0 + 16,0 - 32,5 + 12,0 - 12,1

Öffentlicher Bau + 12,9 - 24,1 + 24,8 + 113,9 - 19,1 + 37,7

Umsatz insgesamt3 + 9,1 + 1,6 + 17,4 + 5,9 + 12,6 + 9,5

Hochbau + 3,6 - 4,1 - 4,9 + 4,8 + 6,8 + 5,9

Gewerblicher Bau + 5,6 - 21,5 - 14,8 - 11,1 + 11,1 - 0,7

Öffentlicher Bau - 16,2 - 33,9 - 28,8 - 15,1 - 36,3 - 27,2

Wohnungsbau + 12,9 + 42,5 + 22,9 + 39,3 + 21,0 + 28,7

Tiefbau + 16,5 + 9,2 + 46,6 + 7,4 + 19,6 + 14,2

Gewerblicher Bau + 39,7 + 24,5 + 73,7 + 11,8 + 33,4 + 23,3

Öffentlicher Bau - 7,9 - 10,0 + 5,5 - 1,9 - 2,5 - 2,2

1 Betriebe mit 50 u. mehr tätigen Personen (einschl. prod. Handwerk); Ergebnisse ggf. verzerrt infolge Anpassungen des statistischen Berichtskreises.

2 Kraftwagen und -teile und sonstiger Fahrzeugbau.

3 Betriebe von Unternehmen mit 20 u. mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl).

(16)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Gesamttendenz

Wirtschaftszweige

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 20121. Vj. 2. Vj. 1. Hj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

Einzelhandel

Umsatz (real) insgesamt1 + 4,9 + 1,7 + 1,2 + 2,5 - 0,3 + 1,1

darunter: Einzelhandel in Verkaufsräumen

mit Waren verschiedener Art + 1,9 - 0,1 - 1,3 + 2,5 - 1,0 + 0,7

Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln,

Getränken und Tabakwaren + 23,5 + 12,9 + 7,7 + 2,8 - 4,2 - 1,0

mit IK-Technik, Haushaltsgeräten,

Heimtextilien, Einrichtungsbedarf u. a. + 4,1 + 2,9 + 3,4 - 0,4 + 2,5 + 1,0

mit Verlagsprodukten, Sportausrüst. u. a. + 6,1 + 0,8 + 1,8 + 3,7 - 1,7 + 0,9

Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen2 + 25,6 + 17,1 + 7,9 + 7,8 + 10,9 + 9,2

Kraftfahrzeughandel, -instandhaltung und

-reparatur + 4,6 - 1,0 - 1,6 - 18,2 - 14,0 - 16,0

darunter: Handel mit Kraftwagen + 4,3 - 1,8 - 0,9 - 22,3 - 16,0 - 19,1

Instandhaltung u. Reparatur von Kraftwagen + 1,2 - 3,7 - 4,9 - 8,5 - 10,7 - 9,7

Gastgewerbe

Umsatz (real) insgesamt + 6,7 + 4,0 + 0,6 + 1,1 - 2,9 - 1,1

darunter: Beherbergung + 10,1 + 3,7 - 3,3 - 0,2 - 2,9 - 1,8

darunter: Hotellerie + 7,3 + 0,6 - 6,3 - 0,6 - 3,0 - 1,9

Gastronomie + 3,8 + 4,2 + 4,0 + 2,2 - 2,8 - 0,5

Gästeankünfte insgesamt3 + 11,0 + 9,4 + 10,2 + 15,6 + 7,4 + 10,8

Inland + 10,2 + 10,3 + 10,0 + 16,6 + 4,7 + 9,6

Ausland + 12,5 + 7,9 + 10,4 + 13,8 + 12,1 + 12,8

Gästeübernachtungen insgesamt3 + 10,1 + 7,1 + 10,1 + 14,7 + 8,4 + 10,9

Inland + 8,6 + 8,0 + 9,6 + 16,0 + 5,4 + 9,6

Ausland + 12,5 + 6,0 + 10,8 + 12,8 + 12,8 + 12,8

Unternehmensgründungen

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 20121. Vj. 2. Vj. 1. Hj.

Anzahl

Neuerrichtungen4 10.508 11.255 11.312 11.620 10.856 22.476

Stilllegungen5 6.705 7.186 7.994 8.512 7.085 15.597

SALDO + 3.803 + 4.069 + 3.318 + 3.108 + 3.771 + 6.879

Einzelunternehmen

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 20121. Vj. 2. Vj. 1. Hj.

Anzahl

Neuerrichtungen von Einzelunternehmen 8.771 9.418 9.417 9.604 9.042 18.646

weiblich 2.872 2.941 3.090 3.109 2.799 5.908

männlich 5.899 6.477 6.327 6.495 6.243 12.738

deutsch 4.918 5.350 5.072 5.142 4.482 9.624

ausländisch 3.853 4.068 4.345 4.462 4.560 9.022

1 Einzelhandel ohne Kfz-Handel.

2 Versand- (inkl. Internethandel), Markt- und Lagerhandel sowie sonstiger Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen.

3 In Beherbergungsstätten einschließlich übrige Beherbergungsstätten.

4 Neuerrichtungen berücksichtigen nicht die Gewerbeanmeldungen wegen Übernahme eines Betriebes, Gesellschaftereintritt, Änderung der Rechtsform oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk.

5 Zu den Stilllegungen zählen nicht die Gewerbeabmeldungen bei Verkauf, Verpachtung, Änderung der Rechtsform, Gesellschafteraustritt oder Verlegung in einen anderen Meldebezirk.

(17)

Konjunkturbericht 2. Quartal 2012 — Gesamttendenz

noch Einzelunternehmen

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj.2012 2. Vj. 1. Hj.

Anzahl

Stilllegungen von Einzelunternehmen 5.539 5.951 6.768 7.143 5.975 13.118

weiblich 1.757 1.875 2.015 2.099 1.883 3.982

männlich 3.782 4.076 4.753 5.044 4.092 9.136

deutsch 3.482 3.625 4.105 4.482 3.542 8.024

ausländisch 2.057 2.326 2.663 2.661 2.433 5.094

SALDO Einzelunternehmen + 3.232 + 3.467 + 2.649 + 2.461 + 3.067 + 5.528

weiblich + 1.115 + 1.066 + 1.075 + 1.010 + 916 + 1.926

männlich + 2.117 + 2.401 + 1.574 + 1.451 + 2.151 + 3.602

deutsch + 1.436 + 1.725 + 967 + 660 + 940 + 1.600

ausländisch + 1.796 + 1.742 + 1.682 + 1.801 + 2.127 + 3.928

Beschäftigung

20112. Vj. 3. Vj. 4. Vj. 1. Vj.2012 2. Vj. 1. Hj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

Verarbeitendes Gewerbe1 + 5,4 + 4,7 + 4,0 + 2,5 + 1,6 + 2,0

darunter: H. v. Nahrungs- und Futtermitteln - 1,0 - 2,2 + 0,6 + 0,4 + 1,5 + 0,9

H. v. Druckerzeugnissen; Vervielfältigung

von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern + 5,9 + 3,8 + 0,8 - 7,2 - 7,7 - 7,4

H. v. pharmazeutischen Erzeugnissen + 1,2 + 0,8 - 0,1 - 2,3 - 3,9 - 3,1

H. v. chemischen Erzeugnissen + 27,9 + 28,0 + 26,5 - 12,8 - 13,0 - 12,9

H. v. Gummi- und Kunststoffwaren + 2,7 + 1,7 - 1,1 - 8,4 - 7,7 - 8,1

Metallerzeugung und -bearbeitung + 5,0 + 3,2 + 1,9 + 0,9 - 0,5 + 0,2

H. v. Metallerzeugnissen + 1,9 + 2,2 + 0,6 + 6,6 + 5,4 + 6,0

H. v. DV-geräten, elektron. und optischen Erzeugnissen + 0,6 + 2,1 + 4,1 + 13,2 + 11,3 + 12,3

H. v. elektrischen Ausrüstungen + 7,4 + 7,0 + 6,9 + 5,4 - 0,8 + 2,2

Maschinenbau + 1,8 + 2,5 + 3,8 + 1,9 + 8,2 + 5,0

Bauhauptgewerbe2 + 7,4 + 8,5 + 4,5 + 2,2 + 2,8 + 2,5

Einzelhandel3 + 0,7 + 1,8 + 0,9 + 1,3 + 1,5 + 1,4

Gastgewerbe + 2,0 + 3,7 + 3,1 + 2,3 + 1,2 + 1,7

Arbeitslosigkeit

2012Mrz Apr Mai Jun Jul Aug

Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat

Arbeitslose insgesamt - 15.536 - 14.412 - 18.734 - 18.446 - 16.782 - 15.979

Frauen - 6.506 - 5.391 - 7.552 - 7.307 - 6.552 - 6.689

Männer - 9.030 - 9.021 - 11.182 - 11.139 - 10.230 - 9.290

in %

Arbeitslosenquote insgesamt4 13,0 12,9 12,2 12,0 12,3 12,2

Frauen 11,7 11,8 11,2 11,0 11,5 11,4

Männer 14,2 14,0 13,2 12,9 13,0 12,9

1 Betriebe mit 50 u. mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk); Ergebnisse ggf. verzerrt infolge Anpassungen des statistischen Berichtskreises.

2 Betriebe von Unternehmen mit 20 u. mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl).

3 Einzelhandel ohne Kfz-Handel.

4 Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit; eigene Berechnungen

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Referenzen

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