BOZ DAS MAGAZIN ZUR BOTTROPER ONLINE ZEITUNG Kim Heimann, der Amtsleiter der Feuerwehr Bottrop

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Neue Lokal- zeitung für

Bottrop

BOZ Magazin ergänzt digitales Angebot

Die Bottroper Online Zeitung (BOZ) ist lokal, tagesaktuell, unabhängig, überparteilich und kostenlos. Die BOZ informiert Sie über alles, was in Bottrop und Kirchhellen passiert – aus allen Stadtgebieten von Ebel bis Ekel. Die digitale Zeitung berichtet über Aktuelles, lie- fert Hintergründe und bringt spannende Interviews und Geschichten, von denen viele zuvor exklusiv im kostenlosen BOZ Magazin erscheinen.

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KOMMENTAR Stephan Kückelmann

Worauf

warten wir eigentlich?

Viele Fragen bleiben in der Coronakrise unbeantwortet.

Mich nervt Corona. Alles dreht sich um dieses eine Thema.

Ich hätte gerne die gute alte

„Normalität“ zurück. Waren das nicht schöne Zeiten! Aus- gehen, Freunde treffen, Ver- anstaltungen organisieren und sich nach erfolgreichen Projek- ten mit einem Kurztrip in die Sonne belohnen. Aber es ist alles anders. Hoffen, dass man ohne Quarantäne ins Nachbar- land kommt und sich beruflich neu erfinden. Den Kopf in den Sand stecken ist keine Option.

Ein Gutes hat Corona für mich:

Unsere Stadt ist um eine Zei- tung reicher geworden. Vielfalt in der lokalen Berichterstattung ist sicherlich eine Bereiche- rung für Bottrop. Aber was ge- nau muss eigentlich passieren, damit weitere Erleichterungen kommen können, die Kontakt- beschränkungen aufgehoben und der Mund-Nase-Schutz verbannt werden kann? Die Antwort lautet wohl: Wir müs- sen auf den Impfstoff warten.

Bis dahin werde ich weiterhin die Corona-Warn-App nutzen, Hygieneauflagen beachten, Abstand halten und hoffen, dass der Spuk bald endet und wir alle zum Weihnachtszau- ber wieder zusammenfinden können. Bleiben Sie gesund!

„Bottrop tagt“

Der Krisenstab zur Corona-Zeit bezieht Stellung.

Plötzlich muss es schnell ge- hen. Mitarbeiter werden zu- sammengerufen. Die Stadt bildet Krisenstäbe. Unsicher- heit im Umgang miteinander herrscht. Hände schütteln un- tersagt. Schutzmasken im Ge- sicht. Der Krisenstab der Stadt Bottrop trifft Entscheidungen wie am Fließband. Entschei- dungen über die Gesundheit

jeder Mitbürgerin und jedes Mitbürgers. Man versucht Klar- heit zu schaffen. Und sie nach Außen zutragen. Lange Tage, schlaflose Nächte. Zwischen- fazit der Behörden: Das war notwendig. Aber das war es wert!

Weiterlesen auf Seite 3 ...

Kim Heimann, der Amtsleiter der Feuerwehr Bottrop

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Top-Themen

Seite 3: „Bottrop tagt“ – Der Krisenstab bezieht Stellung Seite 5: Das Ende von Stadt- mann und der Alten Apotheke Seite 6: Das Doppelleben der Inga Riegel

Seite 7: Gastromeile Bottrop Seite 10: Bernd Tischler privat Seite 10: Mario Grube Story Seite 14: Siegen durch Nach- geben von Sven Helbing Seite 16: „Eine zweite Welle wäre kritisch“

Seite 17: Schritte zum norma- len Wahnsinn - Glosse

Seite 20: Interview mit Ludger Schnieder

Seite 21: Aus dem Leben einer englischen Bulldogge

Seite 23: Lars Fiele über Bott- roper Unternehmertum

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BIO | NACHHALTIG EINKAUFEN

Nach dem Tönnies-Skandal fragen sich viele Menschen:

kann ich Fleisch überhaupt noch ohne schlechtes Ge- wissen kaufen? „Ja“, sagt Bernadette Müting-Spicker- mann vom Bioladen in Kirch- hellen. Die Unternehmerin legt großen Wert darauf, dass das Fleisch, welches bei ihr über die Theke geht, von Tieren stammt, die vor-

„Die ökologische Landwirt- schaft und ganz besonders die artgerechte Tierhaltung haben bei den Verbrauchern einen immer höheren Stellen- wert“, so Uli Scharun. „Das Interesse an gesunder und regionaler Nahrung gewinnt an Bedeutung. Die Kunden wollen wissen, woher das Fleisch kommt und wie es

produziert wurde“. Tierwohl, eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, regio- nale Zusammenarbeit und Wertschöpfung, handwerk- liche Lebensmittelverarbei- tung – dafür stehen die Pro- dukte von Scharun.

Fast 30 Jahre ist es her, dass die beiden Brüder Uli und Burk-

hard Scharun den Betrieb auf Biofleisch umgestellt haben.

„Bio ist für uns ein ganzheitli- ches Konzept. An erster Stel- le steht, beste Produkte aus besten Rohstoffen anzubie- ten“, beschreibt Ulrich Scha- run. Damit die Bio-Metzgerei den eigenen hohen Ansprü- chen gerecht wird, bezieht sie ihr Fleisch von Betrieben des Biopark-Verbundes mit Haupt- sitz in Malchin. Artgerechte Tierhaltung, gentechnikfreie Fütterung sowie eine werter- haltende Weiterverarbeitung garantieren einen hohen Qua- litätsstandard, der sich deutlich im Geschmack widerspiegelt.

Biopark-Landwirtinnen und -Landwirte produzieren in den verschiedensten Bereichen in allen Bundesländern. Die Tiere werden in kleinen Beständen auf Stroh gehalten. Schweine haben einen Auslauf, Rinder leben im Sommer mit den Käl- bern auf der Weide. Es dürfen keine Medikamente wie Anti- biotika gefüttert werden. Das Futter stammt von hofeigenen,

ökologisch bewirtschafteten Feldern. „Eine ökologische Tierhaltung, die dem Tier gut- tut und die den Verbrauche- rinnen und dem Verbraucher am Ende schmeckt“, fasst Uli Scharun zusammen.

Sein Bruder Burkhard Scharun ergänzt: „Die Verbraucher be- ginnen zu verstehen, dass das Mehr an Sorgfalt und das Mehr an Arbeit den höheren Preis für Bio-Produkte rechtfertigt. Un- ser Biofleisch ist so nicht nur um einiges hochwertiger – es schmeckt auch viel besser als anderes Fleisch.“ Ralf Pieper

Fleischkonsum ohne schlechtes Gewissen

In Spickermanns Bioladen gibt es nur Fleisch von Lieferanten, die ihre Tiere artgerecht halten.

Scharun setzt seit 30 Jahren auf Biofleisch

Tierwohl und eine artgerechte Tierhaltung, die man schmeckt

her ein glückliches Leben hatten.

„Wir haben uns Lieferanten ausgesucht, die ihre Tiere rich- tig gut behandeln“, versichert Bernadette Müting-Spicker- mann. „Denn wenn die Tiere schon sterben müssen, dann sollten sie bis dahin ein gutes Leben haben.“ Die Bioladen- Besitzerin kennt ihr Lieferan-

ten – und weiß, wie es auf den Höfen aussieht.

Schweinefleisch bekommt Spickermanns Bioladen von Heinrich Rülfing aus Rhede.

Der Vorsitzende der deutschen Bioschweinehaltevereinigung beheimatet auf seinem Hof rund 1.000 Tiere. Seit 17 Jah- ren hält er seine Schweine nach strengen Biostandards.

„Wenn ich in den Stall kom- me, meint man, jedes Schwein strahlt einen an“, sagt er.

Im Vergleich zur konventionel- len Haltung haben Bioschwei- ne dreimal so viel Platz in ihren Ställen, leben auf Stroh und haben einen Zugang nach draußen. Gefüttert werden die Tiere mit ungespritztem Bio- futter. Die Schlachtung selbst erfolgt ohne Zeitdruck und von Menschen, die im Zeit- lohn beschäftigt sind. „Und das schmeckt man auch an der Qualität des Fleisches“, versi- chert Bernadette Müting-Spi- ckermann.

Immer samstags bestellt Spi- ckermanns Bioladen Fleisch bei den Lieferanten. Beliefert wird der Kirchhellener Laden Dienstagsabend mit frischer Ware. Natürlich dürfen Kunden beim Fleisch keine Discounter- Preise erwarten. Aber: „Durch den Preis kann die ganze Wertschöpfungskette leben“, erklärt Bernadette Müting-Spi- ckermann.

Der Spruch „Von glücklichen Tieren“, der über der Fleisch- theke steht, ist bei Spicker- manns nicht nur eine Floskel.

„Unser Fleisch kann mit bes- tem Gewissen verzerrt wer- den“, sagt Bernadette Müting- Spickermann. „Denn wir haben uns Lieferanten ausgesucht, die die Tierhaltung aus unserer Sicht richtig machen.“ js

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„Bottrop tagt“

Der Krisenstab zur Corona-Zeit bezieht Stellung.

... Fortsetzung von Seite 1 Ab Anfang März kommt der Krisenstab der Stadt Bottrop zweimal täglich zusammen.

Ordnungsbehörden, Gesund- heitsamt, Pressestelle, Feuer- wehr. Vor ihnen: der 1. Bei- geordnete Paul Ketzer. Zwei Beteiligte des Krisenstabs fanden trotz der andauernden, hektischen Phase Zeit für ein Interview.

Häufig offene Fragen vom Krisenmanagement des Lan- des NRW

Kim Heimann, der Amtsleiter der Feuerwehr Bottrop, betont die außerordentliche Rolle der einzelnen Städte während des Corona-Virus. Viele Entschei- dungen mussten schnell auf kommunaler Ebene getroffen werden, bevor die Landes- regierung Vorgaben machte.

„Das Krisenmanagement des Landes ließ häufig Fragen offen.“ Nachdem die Vorga- ben kamen, mussten sich die Städte wieder anpassen. Eine wechselnde Situation, die für alle Beteiligten die anstren- gendste Zeit in diesem Jahr darstellte.

„Forderungen vom Land und Bund, Entscheidungskompe- tenzen aus den Städten abzu- geben, sind hier völlig fehl am Platz!“ Denn die Arbeit in den Städten läuft ausgezeichnet.

Heimann lobt die kommunale Zusammenarbeit aller Betei- ligten immer wieder und aus- giebig. Es gebe keine Not- wendigkeit, dass Städte ihre Entscheidungen an Land und Bund abgeben sollten.

Er selbst hat die Rolle des Ver- bindungsbeamten zwischen dem städtischen Krisenstab und der Einsatzleitung der Feuerwehr Bottrop. „Ich ver- trete alle Belange unserer Ein- heiten im Krisenstab.“ Parallel dazu tagt die eigene Einsatz- leitung regelmäßig, sodass Heimann sich zum größten Teil seiner Arbeitszeit in verschie- denen Krisenstäben wieder- findet.

Extrem anstrengende, aber positive Erinnerungen

„Die Tage seit dem 10. März

waren extrem anstrengend.

Irgendwann fordert der Kör- per seine Erholung einfach ein. Der Forderung sollte man dann auch nachgehen.“ In den Stäben sei man dennoch froh über schnelle, konsequente Maßnahmen zum Infektions- schutz der Stadt, so Heimann:

„Ohne die bekannten Maßnah- men sehe die Situation in der Stadt ganz anders aus!“

Heimann wünscht sich für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, worunter er sich selbst auch zählt, dass sich jeder besinnt und sein eigenes Handeln in der Krise kritisch betrachtet.

„Jeder sollte für sich reflektie- ren, wie es gelaufen ist und sein Verhalten gegebenenfalls anpassen. Dann können wir gemeinsam auch andere Kri- sen besser durchstehen!“

„Eine Situation, die es noch nie gegeben hat und für die es keine Vorbilder gab“

Andreas Pläsken betont den zeitlichen und inhaltlichen Druck hinter den Aufgaben, vor denen die Stadt stand und steht. Er ist der Pressespre- cher der Stadt Bottrop und im Krisenstab für die Bürger- information und Medienarbeit zuständig. Pläsken muss dem Informationsdurst der Bürge- rinnen und Bürger nachkom- men. Eine vermutlich heikle Arbeit, wenn Informationen knapp und Situationen unklar sind.

„Schwierig wurde es immer dann, wenn Entscheidungen des Krisenstabs weitreichen- de Konsequenzen finanzieller oder anderer Art nach sich zo-

gen.“ Dort die richtigen Worte für die Betroffenen zu finden, kann keine leichte Aufgabe sein.

Pläsken nutzt für sein persön- liches Befinden eindringliche Worte. Es seien nicht nur die vielen, anstrengenden Sit- zungsstunden und die ständi- ge Arbeit unter Zeitdruck, die an den Nerven ziehen. Vor allem die „schwierigen Ge- spräche mit Zeitgenossen“ er- schweren die Arbeit.

„Wir haben von einigen un- serer Zeitgenossen schon immer geahnt, dass sie Idio- ten sind. Jetzt in der Krise lernen wir sie alle persön- lich kennen!“ Leider stoßen die zum Schutz der Bevölke- rung getroffen Maßnahmen nicht durchweg auf positives Feedback. Für Personen, die die Notwendigkeit von Schutz- maßnahmen nicht anerken- nen, herrscht wenig Toleranz im Krisenstab.

Der Pressesprecher zieht kein voreiliges Fazit. Eine Kri- se sei nicht wünschenswert als „Lehrmeister“. Man lerne aber oft besser aus ihnen, als durch positive Erfahrungen.

Leider. Dennoch sieht er das Gesundheitssystem als durch- aus belastbar und die Zusam- menarbeit aller Ämter und Be- teiligten als funktionierend an.

„Ich drücke die Daumen, dass wir als Gemeinwesen struk- turell und finanziell mit einem blauen Auge aus der Situation herauskommen!“

Die BOZ sagt „Danke!“ im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Diese Botschaft richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitar- beiter der Krisenstäbe und der systemrelevanten Organisatio- nen. An alle Entscheiderinnen und Entscheider. An Männer und Frauen, die viele Wochen am Stück zeitlich und nervlich eingespannt waren und wei- terhin sind. Ämter, Kranken- häuser, Polizei, Feuerwehr, Ordnungsbehörden und alle Menschen, die zum Schutz und Aufrechterhaltung der Be- völkerung beauftragt und be- teiligt sind:

Ein riesengroßes Danke- schön an alle!

Wir, die Bottroperinnen und Bottroper, vertrauen Ihnen. So, wie Sie auf die Zuverlässigkeit von uns vertrauen. Besonde- re Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Und wenn sich jeder von uns kurz besinnt und die bisherige Krise reflektiert:

Wem haben wir konkret die Aufrechterhaltung unseres Le- bensstandards zu verdanken?

Auch dort: Einfach mal Danke sagen.

Meckerei und Unmut dürfen nicht überwiegen. Wer unter hohem Zeitdruck enorm ein- flussreiche Entscheidungen treffen muss, hat schon genug zu tun. Im Vordergrund stehen das Leben und die Gesundheit von uns allen. Die Personen, die sich tagtäglich darum be- mühen, haben ein Danke mehr als verdient. mm

Andreas Pläsken, Pressesprecher der Stadt Bottrop

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FITNESS & GESUNDHEIT

Abnehmen, Muskeln auf- bauen oder allgemein seine Fitness verbessern: EMS- Training (Elektro-Muskel-Sti- mulation) ist eine effiziente und zeitsparende Methode, um persönliche Körperzie- le zu erreichen. In Bottrop und Kirchhellen sorgen die Personaltrainer von twobfit dafür, dass ihre Mitglieder schon nach wenigen Wo- chen positive Veränderun-

„Ich sah immer aus, als ob ich nichts zu Essen kriege“, erinnert sich Peter Schöps an die Zeit bevor er seine große Leidenschaft ent- deckt. Anfang der 1980er Jahre eröffnet schließlich eine eigene Muckibude. Das Fitnessstudio war sein Le- ben und damals der Treff-

punkt für ganz Bottrop.

Mit 32 Jahren besucht Peter Schöps, damals noch bekannt unter dem Namen Peter Koop, zum ersten Mal ein Fitness- studio in Osterfeld, um etwas gegen sein Untergewicht zu tun. Er merkt, wie in den ersten Monaten sein Rücken breiter, die Arme dicker und er insge-

samt definierter und sportlicher wird. Der Sport wird sein neu- es Hobby. Doch es soll nicht nur bei einem Hobby bleiben, sondern sein ganzes Leben verändern...

„Das Studio damals war sehr klein und überfüllt. Es hat über- all nach Schweiß gestunken.

Wasser lief von den Fenstern runter“, erinnert sich Peter Schöps. Er und sein Kollege Gunther Bohn wittern ein Ge- schäft. Sie erkennen die große Nachfrage und wollen es bes- ser machen. Im Mai 1983 eröff- nen sie ein eigenes Fitnessstu-

dio an der Horster Straße 277.

Das alte Kino wird komplett re- noviert. Umkleiden, Duschen und Sauna werden gebaut, neue Geräte gekauft. Das

„Sport-Fitness-Center Koop“

ist damals mit 500 Quadrat- metern das größte in Bottrop.

„Wir haben die Türen aufge- macht und die Leute kamen“, erinnert sich Peter Schöps.

Das Geschäft boomt. „Wir mussten zeitweise sogar einen Aufnahmestopp machen“, so der sportliche Bottroper. Nach einem Jahr trennt er sich von seinem Partner und führt das Fitnessstudio danach alleine weiter.

Peters Eisenschmiede wird zum zentralen Treffpunkt für die Menschen der Stadt. „Viele Freundschaften sind dadurch entstanden“, erinnert sich Pe- ter Schöps. Und auch seine große Liebe Anette lernt er in seinem Fitnessstudio kennen.

„Das ist das beste was mir dort passiert ist“, sagt er stolz. js gen bemerken. Wir erzählen

in den nächsten Monaten die Erfolgsgeschichten der Mitglieder. Diesmal berich- tet die Sängerin Ina Colada, warum sie auf EMS-Training nicht verzichten kann:

Als Sängerin und Mutter hat die Kirchhellenerin Inga Rie- gel, besser bekannt als Ina Colada, oftmals nur wenig Zeit für Sport. Trotzdem muss die

34-Jährige sich für ihre Auf- tritte fit halten. Deswegen be- sucht sie einmal die Woche das EMS-Studio twobfit in Kirchhellen. Denn hier kann sie in nur 20 Minuten Trainingszeit schnell gute Resultate erzie- len.

„Ich kenne keine Sportart, bei der man so schnell Kalo- rien verbrennen kann“, sagt die Sängerin. Seit September 2018 trainiert sie im Kirchhel- lener Studio und hat seitdem schon drei Zentimeter Umfang an der Taille verloren und Fett in Muskelmasse umgewandelt.

Außerdem hat sich durch das intensive Training ihr Kondition verbessert. „Ich habe gemerkt, dass ich durch das Training einfacher durch die Auftritte komme. Ich komm nicht mehr so schnell in Atemnot“, so Ina Colada.

Die professionelle Betreuung durch die Personaltrainer ist für Ina Colada ausschlagge- bend, um Erfolge zu erzielen.

Es wird beim Training nicht

nur motiviert durchzuhalten, sondern auch darauf geach- tet, dass die Übungen richtig durchgeführt werden. „Lieber 20 Minuten effektiv und richtig trainieren statt zwei Stunden im Fitnessstudio falsch“, findet Ina Colada. Außerdem weiß sie die familiäre Atmosphäre bei twobfit zu schätzen. „Man geht zu Freunden trainieren.

Alle Trainier sind locker und gut drauf. Außerdem treffe ich hier immer alte Freunde und Bekannte.“ js

Fit für die Bühne

Ballermann-Star Ina Colada bereitet sich im EMS-Studio twobfit auf ihre Auftritte vor.

Muskeln aus Eisen

In den 80er Jahren eröffnet Peter Schöps die legendäre Muckibude an der Horster Straße.

Der Sport hat sein Leben stark geprägt.

Durch das 20-minütige Training ein- mal die Woche hält sich Ina Colada für ihre Bühnenauftritte fit. Foto: js

Seine Frau Anette lernt Peter Schöps 1995 bei sich im Fitness- studio kennen und lieben. Foto: hc

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INNENSTADT

Das Ende von Peter Stadtmann und der Alten Apotheke

Was soll mit den 13,6 Millionen Euro passieren, die eingezogen wurden.

Der Skandal rund um den Alten Apotheker Peter Stadt- mann in Bottrop ist nach gut 4 Jahren abgeschlossen.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des verurteil- ten Kriminellen zurückge- wiesen. Peter Stadtmann ist rechtskräftig zu 12 Jahren Haft verurteilt. Das höchs- te deutsche Gericht sieht das zehntausendfache Pan- schen von Medikamenten, den gewerbsmäßigen Be- trug als bewiesen an. Der Bottroper Peter Stadtmann ist damit für einen der größ- ten Medizinskandale seit dem zweiten Weltkrieg ver- antwortlich. Zu seinen Op- fern gehören Menschen in ganz Deutschland. Nun geht es darum, wie die 13,6 Milli- onen verwendet werden sol- len, die das Gericht aus dem Vermögen von Peter Stadt- mann abgeschöpft hat.

Im Rückblick ist der Skandal immer noch kaum zu erfas- sen. Einer der am meisten ge- achteten Bürger der Stadt ist einer der größten Kriminellen der Republik. Seinen Reich- tum hatte er nicht mit Fleiß und Wissen aufgebaut, son- dern mit Lüge und skrupello- sem Verbrechen. Seine Opfer:

schwache Menschen aus allen Schichten und allen Altergrup- pen. Die Frau eines Arztes, die Mutter einer 10 Jährigen Kin- des, der Mann einer Verkäufe- rin. Menschen mitten aus dem Leben, die an Krebs litten und die um ihre Heilungschancen gebracht wurden. Die Trauer und der Zorn der Überleben- den ist unermesslich. Ihr Leid wurde nicht vor Gericht ver- handelt. Peter Stadtmann wur- de nicht wegen Verbrechen gegen Leib und Körper ver- urteilt: Nur wegen Betrug und Verstößen gegen das Arznei- mittelgesetz.

Dies ist nachweislich gesche- hen: Peter Stadtmann hat unter anderem Krebsmedika- mente bei Discountern unter dem tatsächlichen Handels-

wert eingekauft, dann bei Krankenkassen diese Mittel sehr teuer abgerechnet, die Krebsmittel in der Folge aber nicht den Patienten gegeben, sondern bei einem Großhänd- ler zurückgegeben und sich den tatsächlichen Handelswert erstatten lassen. Die vielen tausend Patienten bekamen oft Wasser mit Salz anstelle von wirksamen Krebsmedi- kamenten. Peter Stadtmann machte Millionen.

Mit dem ergaunerten Geld hat sich Peter Stadtmann ein großes Haus in Kirchhellen gekauft, etliche Immobilien in der Bottroper Hochstrasse und Freunde in der Stadt.

Doch dies alles ist vorbei.

Das Urteil ist unwiderruflich gefällt. Nie wieder darf Peter Stadtmann als Apotheker ar- beiten. Bis mindestens Ende 2024 sitzt er in Haft. Die Alte Apotheke in Bottrop wurde an eine Apothekerin aus dem Um- feld der Familie Stadtmann ab- gegeben und umbenannt. Ist der Fall damit abgeschlossen, kann die Stadt nun weiterma- chen, als sei nichts gesche- hen?

Nein: Noch immer warten die Opfer auf Gerechtigkeit. Ihnen wurde bislang kein Schaden erstattet. Sie bekamen weder Schmerzensgeld noch An-

erkennung. Dies gilt es jetzt nachzuholen. Doch das gestal- tet sich schwierig.

Der Insolvenzverwalter über das Vermögen von Peter Stadt- mann streitet sich mit dessen Mutter. Die alte Dame hatte Peter noch in Haft Dokumen- te unterschreiben lassen, die den Zugriff auf das Vermögen des Alten Apothekers zu gro- ßen Teilen auf sie selbst und Peters Vater übertrugen. Der Insolvenzverwalter will dieses Vermögen nun zurück – er sieht einige Übertragungen als unrechtmäßig an. Es geht um etliche Millionen Euro, die bis- lang nicht den Gläubigern und den Opfern Peter Stadtmanns zur Verfügung gestellt werden können.

Auch ist offen, wie die 13,6 Millionen Euro eingesetzt wer- den sollen, die der Bundes- gerichtshof nun endgültig von Peter Stadtmann eingezogen hat. Das Landgericht Essen, das die Mittel am Ende verteilt, kann die Millionen einem Tier- heim oder einem Tennisclub zur Verfügung stellen – oder mit dem Geld etwas Sinnvolle- res anfangen.

Eine Idee wäre es zum Bei- spiel, die Millionen zu nutzen, um eine Bottroper Opferstif- tung zu gründen, die den Be- troffenen in der Stadt hilft,

die an das Verbrechen erin- nert und dennoch nach vorne schaut: als Stiftung zum Wohl aller in der Gemeinde.

Eine andere Idee wäre es, das Geld in die Krebsforschung zu stecken, um zum Beispiel her- auszufinden, wie sich das Pan- schen auf die Entwicklung der Krebserkrankungen der vielen tausend Opfer ausgewirkt hat.

In jedem Fall wünschenswert wäre eine öffentliche Debat- te, die sowohl Opfer als auch Betroffene einbezieht und Rücksicht auf die Dimension des Verbrechens nimmt – und keine heimliche Ausschüttung durch das Gericht an Vereine, die nicht nichts mit der Stadt Bottrop zu tun haben. David Schraven

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Riegel als gutgelaunte Par- tysängerin und Stimmungs- kanone Ina Colada. In ihrer Heimat Kirchhellen führt sie fernab der Insel ein ganz nor- males Leben und zieht einen dreijährigen Sohn groß. Wie sie diesen Spagat schafft und wie die bodenständige Kirchhellenerin zu einem der beliebtesten Mallorca-Acts geworden ist, hat sie uns im Interview verraten.

Angefangen hat alles im Jahr 2007 als Inga Riegel das erste Mal Mallorca besucht. „Ich war sofort infiziert“, erinnert sich die 34-jährige Sängerin. „Bei Ballermann-Musik bin ich im- mer steil gegangen.“ Zwei Jah- re später wird sie auf der Insel entdeckt. Zusammen mit einer Freundin wird sie spontan ge- fragt, ob sie nicht Lust hat in einem Musikvideo mitzuspie- len und abends auf der Bühne die Leute zu animieren.

An diesem Abend fängt sie Feuer – und trifft die richtigen Leute, die ihr Türen öffnen. Der Partysänger Rick Arena mo- tiviert sie ein Lied aufzuneh- men. Inga leiht sich Geld von einer Bank, um ihren ersten Song „Schöner fremder Mann“

in Eigenregie produzieren zu können. Und der Plan als Mal- lorca-Star durchzustarten geht auf.

Im nächsten Jahr hat sie mit dem Lied ihren ersten eigenen Auftritt auf der Insel – und wird dabei von ihrem jetzigen Pro- duzenten Mike Röttgens (Xtre-

me Sound) entdeckt. 2010 bringt Inga ihre Single „Alle Kinder lernen lesen“ raus und steigt damit bis auf Platz 57 in den Charts. Es folgen weitere Partyhits und zahlreiche Bu- chungen für Auftritte in den an- gesagtesten Diskotheken der Insel und in Deutschland.

Künstlername fällt ihr in der Erdbeerbude ein

Unter dem Künstlernamen Ina Colada tritt die 34-jährige üb- rigens nicht zu ihren Anfangs- zeiten an. „Bei meinen ersten Auftritten habe ich mich noch Inga von der Playa genannt“, erzählt die Kirchhellerin. „Mein Produzent meinte aber, wir brauchen einen Namenswech- sel.“ In der Erdbeerbude bei Miermann, wo Inga 2009 noch regelmäßig arbeitete, kommt ihr die Idee. „Ich habe an ver- schiedene Cocktails gedacht.

So entstand der Name Ina Co- lada.“

Ihren gelernten Beruf als Pro- phylaxeassistentin kann Inga mit wachsender Bekanntheit an den Nagel hängen. Seit- her konzentriert sie sich nur nur noch auf ihrer Karriere als Schlagersängerin. Zwischen Kirchhellen und Mallorca jettet sie hin und her und verbringt viele Stunden auf deutschen Autobahnen, um von einem Auftritt zum nächsten zu fah- ren.

Ein normales Leben in Kirchhellen

2017 bekommt sie zusam-

men mit ihrem Manager einen Sohn. In Kirchhellen führt sie ein relativ normales Leben ab- seits von grölenden Fans und Bühnenauftritte. An Wochen- enden wird aus Inga dann die Künstlerin Ina Colada, die mit ihren Auftritten Fans in ganz Deutschland und Mallorca ein- heizt. „Das funktioniert aber nur so gut, weil mich die ge- samte Familie unterstützt“, weiß die Sängerin.

Inga will beides nicht missen – das Leben im Scheinwerfer- licht und das Leben als Mutter und Hausfrau in der Heimat.

Auch wenn ihr das Umschal- ten manchmal nicht leichtfällt und es anstrengend ist, nach einem harten Partywochenen- de am Montagmorgen wieder früh für ihren Sohn aufstehen zu müssen, so genießt sie ihr Doppelleben in vollen Zügen.

Als Ina und als Inga. js

Das Doppelleben der Inga Riegel

Wie Schlagerstar Ina Colada der Spagat zwischen Mutter sein und Bühne gelingt.

Inga Riegel alias Ina Colada. Foto: js

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FREIZEIT

Einblicke in die Welt der Gastronomie und Gäste der Gladbecker Straße in Bott- rop zu den Zeiten der Coro- nakrise.

Gabi kniet vor ihrem Sohn Tim, dessen große Augen den schönen Springbrunnen auf dem Rathausplatz bewundern.

Die Sonne strahlt und in Mitten von hunderten Menschen ge- nießen Gabi und Tim den Mo- ment. Ab und zu fasst Tim in das erfrischende Wasser des Brunnens und freut sich über Nasse Finger. Genauer über die kleine Abkühlung an die- sem warmen Sommertag. Die Ärmel seiner dünnen Jacke sind schon etwas nass, aber das macht nichts. Schließ- lich sind es gegen 17 Uhr noch 24 Grad in Bottrops Alt- stadt und im Sommer ist alles eh unbeschwerter und nicht so schlimm. Einer von Gabis Freunden bringt ihr ein Getränk und für Tim eine Bratwurst im Brötchen mit. Der ganze Platz redet und lacht durcheinander.

Es ist viel los in der Innenstadt und die Menschen sind glück- lich. Gastronome bieten ihre Speisen aus Marktständen he- raus an, Wein und Bier werden neben alkoholfreien Getränken ausgeschenkt und da drüben steht sogar wieder der Antipas- ti-Stand. Super.

Wo sind wir? Auf dem Feier- abendmarkt in Bottrop. Der zwei-wöchentliche Anlaufpunkt für die Bürger dieser Stadt und darüber hinaus. Zusammen- kommen, lachen, feiern. Nicht zu lang, versteht sich. Denn es ist üblicherweise Donnerstag und die Anwohner am Ernst- Wilczok-Platz haben sich ihre Ruhe nach dem Feierabend auch verdient.

Doch wichtig: Nach Markt- schluss ist noch lange kein Ende in Sicht. Der Großteil der Marktbesucher verlagert nun zur Gastromeile im Rathaus- viertel. Die Gladbecker Straße.

Die Betreiber der anliegenden Restaurants und Bars machen sich schon seit mehreren Stun- den warm. Hier entstehen Ge- schichten, die man sich gerne erzählt. Tür an Tür sammeln sich verschiedenste Gastro-

nomiebetriebe für Speis und Trank. Dicht gedrängt auf der Straße stehen hunderte Besu- cher und zelebrieren den Som- mer. Neue und alte Freund- schaften leben auf. Es wird getanzt und jeder fühlt sich an- genommen und daheim.

Im Jahr 2020 bleibt dieser Sommertraum in Bottrop vorerst aus. Noch bevor der erste Feierabendmarkt auf dem Rathausplatz und der Gastromeile am 09. April star- ten kann, kommt ein Virus- ausbruch dazwischen. Keine Feste, keine Veranstaltungen.

Gastronomiebetreiber müssen zunächst komplett schließen.

Dabei rechnet man in Bottrop schon fest mit dieser jährlichen Feier, die sich über die Som- mermonate verteilt.

Ich treffe Abdel Hmadi, den Betreiber des beliebten Altstadt-Lokals »Rathaus- schänke«, an einem sonnigen Freitagnachmittag Ende Juni.

Er weiß sein Glück und die Un- terstützung sämtlicher Gäste und Stammtische zu schätzen:

„Der Stammtisch der ‚462er‘

hat mir eine tolle Summe ge- spendet und auch die 1. Kom- panie der Alten Allgemeinen Bürgerschützengesellschaft hat regelmäßig für hilfreiche Summen gegessen und ge- trunken!“

Der Ausfall des Feierabend- marktes in Bottrop reißt trotz- dem ein tiefes Loch in die Umsatzkasse. Abdel spricht im persönlichen Interview von einer mittleren fünfstelligen Summe, die er sonst durch

den Feierabendmarkt ein- nehmen würde. Er atmet tief durch. Seit der neuen Rege- lungen ab Anfang Juni konnte er dennoch eine Umsatzstei- gerung von zehn bis zwanzig Prozent resümieren. Dies liegt mitunter an der Gegebenheit, dass er die knapp 400 Quad- ratmeter im Außenbereich auf dem Rathausplatz nutzen und gestalten darf.

Abdel ist von Grund auf hoffnungsvoll. Ein positiver Mensch. Ich merke ihm jedoch ein Gefühl der Ungewissheit an. Das bestätigt er auf Nach- frage: „Ich habe gerade ange- fangen zu funktionieren, Geld zu verdienen. Wir hatten einen so starken Jahresbeginn. Alt- weiber, Rosenmontag. Bis zum 14. März lief es super.

Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass das Jahr 2021 einen Aus- gleich schaffen kann.“ Abdel baut auf die anhaltende Soli- darität seiner Gäste und gibt ihnen genau das zurück. Wäh- rend des halbstündigen Ge- sprächs auf dem Rathausplatz hat er immer ein Auge auf die Kundschaft.

„Einen Moment, die da vor- ne wollen sitzen. Ich komme gleich wieder.“ Ich sehe ihn mit den neuen Gästen Lachen und er bringt sie persönlich an einen Platz. Dann kommt er wieder: „Die beiden kommen schon seit mehreren Jahren her. Meistens bringen sie noch neue Gäste mit. Sie sind stolz auf ‚ihre‘ Rathausschänke.

Und das bin ich auch. Deshalb werde ich alles tun, um sie zu halten!“

Der Vorsitzende der »IG Gladbecker Straße« Irfan Durdu sieht der Sache posi- tiv entgegen.

Die Stadt Bottrop tut ihr Übri- ges zu einem positiven Blick in die Zukunft. Zum Beispiel stellt sie den Lokalitäten „kos- tenneutral“ mehr Fläche im Außenbereich zur Verfügung.

Dies fördere den Umsatz bei gleichbleibenden Kosten.

„Die Wirtschaftsförderung hat enorm gute Arbeit geleistet.

Die Informationspolitik der Stadt war durchweg gut. Man konnte einfach mit der Unter- stützung der Stadt rechnen“, fasst Irfan zusammen.

Der heftige Schock der plötz- lichen Schließungen sei zwar noch nicht komplett verdaut, aber er lobt das angepasste Verhalten der Gäste und Gast- ronomen. „Es ist schön, nach den ganzen Wochen, alle Ge- sichter wiederzusehen!“. Die fast schon normal gewordene Mund-Nasen-Maske unbeach- tet. Irfan wünscht sich eine angenehm sommerliche Atmo- sphäre in der Innenstadt, die einen möglichen Heimaturlaub um so schöner machen soll.

Gemeinsam mit der IG und den Verantwortlichen der Stadt plant er schon weitergehende Maßnahmen, die dieses ge- wünschte Gefühl in der Innen- stadt intensivieren sollen. „Es wird keine großen Veranstal- tungen geben. Das wollen wir auch nicht. Die Gesundheit ist viel wichtiger. Aber unsere Gäste und Bürger sollen sich gewohnt gut fühlen nach die- ser strapazierenden Zeit.“ mm

Gastromeile Bottrop – Anlaufpunkt der Stadt

Aber wie wirkt Corona auf die Meile?

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WOHNEN

Ob Bienen, Käfer oder Schmetterlinge – draußen kann man verschiedene In- sekten entdecken. Sie sind besonders wichtig für die Natur, aber warum?

Insekten helfen den Pflanzen, sich zu vermehren. Die Insek- ten, die von Blüte zu Blüte fliegen, nehmen bei ihrer Lan- dung etwas von dem Blüten- staub mit. Dadurch, dass sie auf vielen Blüten landen, ver- teilen sie den Blütenstaub an andere Pflanzen. Das nennt man „Bestäubung“.

Durch die Bestäubung kön- nen sich die Pflanzen dann vermehren. Denn wenn eine Pflanze sich fortpflan- zen will, braucht sie Früch- te. Im Inneren der Früchte werden die Samen gebildet.

Kirschen, Erdbeeren, Nüsse, Äpfel und anderes Obst finden beispielsweise Tiere sehr an- ziehend. Sie haben tolle Far- ben und sind süß. Wenn ein Vogel also so eine tolle saftige rote Kirsche isst, dann nimmt der Vogel auch den Kirschkern mit auf. Das ist der Samen der Kirsche. Irgendwo wird der Vogel mal „müssen“ und dann

landet der Kirschkern weit weg vom Baum auf der Erde. Hier kann dann ein neues Bäum- chen wachsen. Eine weitere Aufgabe der Insekten ist es, bei der Verrottung von Pflan- zen zu helfen. Verrottung be- deutet, dass z.B. abgestorbene Pflanzen und Blätter zerfallen.

Durch das Zerfallen werden sie zu Erde, in denen neue Pflanzen wachsen können. Die Insekten helfen, indem sie die Pflanzen und sogar herunter- gefallene Äste fressen. Damit lassen sie neue, besonders gute Erde entstehen.

Auch die Insekten, die in der Erde leben, halten die Erde gesund. Sie graben die Erde immer wieder um. Dabei wird der Boden belüftet und wird fruchtbarer. Außerdem sind In- sekten in der Natur besonders als Nahrung für andere Tiere wichtig. Viele Tiere sind Insek- tenfresser. Nicht nur Vögel, sondern auch Frösche, Mäuse und Igel ernähren sich von al- lerlei Insekten.

Bittet eure Eltern um Hilfe für die Insekten

Geranien und Fleißige Lies- chen sehen schön aus, zum Beispiel auf eurem Balkon.

Doch sie bieten den Insek- ten kaum Nektar und Pollen.

Redet doch mal mit euren El- tern, wenn ihr einen Balkon habt. Dann könntet ihr nämlich Sommerblumen kaufen, die für Insekten und Schmetter-

linge besonders gut geeignet sind. Hier ein paar Beispiele:

Mädchenauge, Sonnenkraut, Sonnenhut, Astern, Buschzin- nien, Männertreu, Löwenmäul- chen, Vergissmeinnicht und Stiefmütterchen. Aber es gibt noch viel mehr Blumen, auf die Schmetterlinge und andere In- sekten nur so fliegen. Am bes- ten, ihr fragt mal im Fachhan- del nach. Dann solltet ihr auch wissen, von wann bis wann

Christoph van Holt ist der Kopf hinter Bremer Bau- stoffe. Als Quereinsteiger kam er Ende der 80er Jah- re in den Traditionsbetrieb an der Horster Straße und ist heute Geschäftsführer.

Seitdem hat sich viel getan.

Und auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben.

Bereits 1878 gründete Ernst Bremer an der Kirchstraße in Bottrop ein Baugeschäft mit Bauschreinerei und einer Baumaterialienhandlung. Ins-

besondere nach dem zweiten Weltkrieg war die Nachfrage nach Baustoffen hoch. Das Unternehmen erweiterte sich nach und nach und wurde im- mer größer.

Die Geschichte vom heutigem Geschäftsführer Christoph van Holt beginnt im Jahr 1989. „Ich war eigentlich Versicherungs- kaufmann“, erzählt der 54-jäh- rige Bottroper. Sein Vater Peter van Holt war zu dieser Zeit Ge- schäftsführer und holte seinen Sohn ins Unternehmen. Eine Entscheidung, die Christoph

van Holt nie bereut hat. Im Ge- genteil sogar.

Immer innovativ und trendbewusst

„Fliesen sind mittlerweile mei- ne große Leidenschaft ge- worden. Und das merken die Kunden auch“, erzählt der Un- ternehmer. Jahr für Jahr treibt der Bottroper die Erweiterung und Verbesserung von Bremer Baustoffe mit an. „Das span- nende ist, dass immer neue in- novative und trendige Sachen auf den Markt kommen und

wir diese hier schnell unseren Kunden präsentieren können“, so van Holt.

Mit modernen Baustoffen und kompetenter Beratung wol- len die Bauprofis ihre Kunden bei der kostengünstigen Ge- staltung und Verwirklichung ihrer Baumaßnahme unter- stützen. Neben den handels- üblichen Baustoffen finden die Besucher in der Ausstellung auf über 300 Quadratmetern eine große Auswahl an Fliesen und Dekorationen. Haustüren, Innentüren aus Holz und Glas,

Warum sind die kleinen Krabbeltiere so wichtig?

Der Bottroper Bau-Profi

Seit 2013 führt Christoph van Holt die Geschicke bei Bremer Baustoffe an der Horster Straße.

euer Balkon Sonne hat. Das ist nämlich auch wichtig für die Auswahl der Pflanzen. Falls ihr kleine Geschwister habt, ach- tet bitte auch darauf, dass ihr ungiftige Pflanzen kauft.

Liebe Eltern und Großeltern, es wäre doch schön, wenn Sie diese Seite zusammen mit Ih- ren Kindern und Enkeln nutzen.

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dazu passende Beschläge ge- hören ebenso zum Sortiment.

Seit 2009 wird ein großes Handwerker-Netzwerk ausge- baut, auf welches Bremer Bau- stoffe in allen möglichen Be- langen bei Modernisierungen zurückgreifen kann.

2013 übernimmt Christoph van Holt die Geschäftsführung bei Bremer Baustoffe. Seitdem hat sich das Unternehmen positiv weiterentwickelt. Für den Un- ternehmer steht vor allem die Kundenzufriedenheit, kompe- tente Beratung und Zuverläs-

sigkeit im Vordergrund. Auch ökologische Gesichtspunkte sind ihm wichtig.

Engagement in Bottrop Wichtig ist Christoph van Holt auch seine Heimatstadt Bott- rop. In der Stadt zeigt er viel soziales Engagement, unter- stützt Vereine, das Hospiz oder das Kinderheim. Zudem ist er Mitinitiator der Hand- werkermesse. Bei kulturellen Veranstaltungen in Bottrop ist seine Firma auch immer am Start. „Es ist gut, wenn die In-

nenstadt belebt ist“, sagt er.

Einkäufe erledigt er so gut es geht lokal, um den stationären Einzelhandel zu unterstützen.

Für die Zukunft möchte der 54-Jährige vor allem die Digi- talisierung im Unternehmen vorantreiben. Dabei soll aber nicht der persönliche Kontakt

Als Quereinsteiger kam Christoph van Holt 1989 zu Bremer Baustoffe.

Heute ist er Geschäftsführer. Fotos: js

zum Kunden verloren gehen.

„Das steht nach wie vor an erster Stelle“, sagt er. Auch die Umgestaltung der Fliesenaus- stellung steht auf der Agenda.

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BOTTROPS BESTE

Herr Tischler, erzählen Sie mir was zu Ihrem Werde- gang. Was haben Sie ge- macht bevor Sie Oberbür- germeister wurden?

Ich habe in Dortmund Städte- bau studiert, dann ein Referen- dariat und ein zweites Staats- examen gemacht, was für Ingenieure eher eine Ausnah- me ist. Das ist aber dann die Eintrittskarte für den höheren Dienst in der Bauverwaltung gewesen. Im Anschluss habe ich in Köln und Dormagen ge- arbeitet. 1989 kam der „Ruf“

nach Bottrop. Umweltbeauf- tragter der Stadt Bottrop war damals meine erste Amtsbe- zeichnung, dann Abteilungs- leiter, Amtsleiter, später Bau- dezernent und irgendwann haben mich die Bottroper Bürgerinnen und Bürger zum Oberbürgermeister gewählt.

Was machen Sie eigentlich in ihrer Freizeit am liebsten als Ausgleich zum Job?

Ich renne viel und gerne. Leider habe ich eine Hüftverletzung, deswegen kann ich an die- sen schönen Marathonläufen nicht mehr teilnehmen. Wenn ich laufe, sieht es momentan eher aus wie eine Ente, aber ich laufe langsam bis zu fünf Mal die Woche durch Wälder und Parks. Um 5:25 schellt der Wecker, da stehen meine Schuhe schon bereit und dann geht’s los.

Wow. Das nenne ich diszi- pliniert. Welches ist denn Ihr Lieblingsreiseziel? Wo verbringen Sie gerne Ihren Urlaub?

Ganz klar in Frankreich. Ich finde das Land und die Men- schen toll. Ich habe mich im- mer geärgert, dass ich zwar das große Latinum absolviert, aber nie Französisch in der Schule gelernt habe. Deswe- gen habe ich lange VHS Kurse für Französisch belegt. Aktuell lerne ich die Sprache mit Inter- netkursen weiter und um mich im nächsten Urlaub zu artiku- lieren, bin ich auf jeden Fall auf einem guten Weg. Deswegen

habe dort schon 10 oder 12 Sommerurlaube verbracht.

Sind Sie eher der Strand oder Berge-Typ?

Ich liege schon ganz gerne mal am Strand, aber nach einer Weile brauche ich dann wieder Bewegung und schwimme meine Bahnen oder jogge einige Runden.

Ich gehe auch gerne spazie- ren in den Bergen, gehöre allerdings nicht zu den Hoch- alpin Besuchern. Das steht noch auf meiner To-Do Liste.

Wohin möchten Sie als nächstes reisen?

Der letzte vorgesehene Urlaub nach Zypern wurde aufgrund der Corona Pandemie, wie bei so vielen, gecancelt. Zypern aus dem Grund, weil es nicht nur geschichtlich interessant, sondern auch landschaftlich sehr schön ist.

Haben Sie eine Lieblingsfar- be und warum?

Meine Lieblingsfarbe ist blau, ohne eine Begründung. Die Farbe gefällt mir einfach. Es hat noch nicht mal so viel mit Schalke zu tun.

Was zählt zu Ihren Leibgerichten?

Es gibt zwei Varianten von Leibgerichten: Im Sommer esse ich gerne Fisch, Gemüse und Salat. Im Winter liebe ich selbstgemachte Klöße mit Rot- kohl und einem Stück Fleisch dazu.

Kochen Sie gerne selbst?

Ich kann vielleicht Nudeln warm machen und Eier, da ist meine Grenze auch schon er- reicht. Ich bin beim Kochen ein absoluter Dilettant. Meist kocht meine Frau und das kann sie wirklich sehr gut.

Haben Sie Haustiere?

Wir hatten sehr viele Haus- tiere: Es begann mit Meer- schweinchen, entwickelte sich zu einer Katze und parallel zu einem Hund. Leider ist keines mehr da. Wir sind eine sehr tierfreundliche Familie und ha- ben sehr darunter gelitten, als unser Hund, den wir damals aus dem Tierheim zu uns hol- ten, im Alter von 17 Jahren, verstorben ist.

Vielen Dank für das Interview.

hc

Vor ein paar Tagen hat er uns

an der Zukunft Bottrops teilhaben lassen.

Heute lernen wir den Menschen hinter der „Rolle“ als Oberbürgermeister kennen.

Ein mutiger Macher: Die Mario Grube Story

Mario Grube ist der Mann hinter dem Autokino am Movie Park. Der Kirchhellener Unternehmer über seinen Werdegang, Höhen und Tiefen und wie es mit dem Autokino weitergehen soll.

Entweder kann man als Unternehmer bei einer Kri- se ins Kissen weinen oder man sieht es als Chance und macht etwas Neues. Der Kirchhellener Mario Grube ist nicht der Typ, der den Kopf in den Sand steckt. Der 43-jährige Unternehmer hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele Höhen und Tiefen erlebt. Während der Corona-Pandemie hat er das Autokino am Movie Park aus dem Boden gestampft – und damit der gesamten Stadt einen Sommer lang ein Unterhaltungsprogramm der Extraklasse geschenkt.

„Man kann mutig sein, arsch- mutig oder verrückt. Ich bin schon an der Grenze zu ver- rückt“, gibt Mario Grube zu.

Was der 43-jährige anpackt, dass macht er richtig und mit jeder Menge Leidenschaft. Da- bei ist er bereit immer wieder ein hohes Risiko einzugehen.

Angefangen hat Mario Grube in den 90ern bei Redbull im Veranstaltungsbereich. Durch seine Kontakte in die Event- branche kommt er auf die Idee die eigene Event-Catering-Fir- ma „Lime:Line“ zu gründen.

Über die Jahre hinweg probiert er in der Gastronomie vieles

aus. Manches läuft gut, ande- res nicht. Doch der Kirchhelle- ner lässt sich trotz Rückschlä- gen nicht von seinem Weg abbringen.

„Irgendwann brauchten für un- sere Events Kaffee und wollte etwas haben, dass kein ande- rer hat“, erzählt Mario Grube.

2013 beginnt er zum ersten Mal selbst zu rösten. Als die Nachfrage explodiert, beginnt er die Marke „Mahlgrad“ aus- zubauen und den eigenen Kaf- fee auch außerhalb des Event- Caterings zu vermarkten.

„Pottkorn“

entsteht eher zufällig

Durch Zufall entsteht vier Jah- re später die Idee zum Pop- corn „Pottkorn“. „Unser Koch David Spickermann hat aus Langeweile Maiskörner in den Kaffeeröster geworfen“, erin- nert sich Mario Grube. Heraus kommt ein schwarzes Pop- corn. „Das ist ja kein Popcorn, sondern Pottkorn“, habe Mario damals gesagt.

David Spickermann ver- schwindet darauf kurz in die Küche und beginnt den ge- poppten Mais zu veredeln. In den nächsten Monaten ent- wickeln sie verschiedene Ge- schmacksrichtungen und be-

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ginnen „Pottkorn“ erst regional und mittlerweile auch interna- tional zu vermarkten.

„Dann machen wir es eben wieder selbst!“

Als Anfang des Jahres die Co- rona-Pandemie auch Deutsch- land erreicht, bricht dem Un- ternehmer durch Schließung der Kinos der Markt weg. Er beginnt die überall in Deutsch- land aufpoppenden Autokinos zu kontaktieren. „Aber keiner wollte uns“, erzählt Mario Gru-

be. Entmutigen lässt sich der Kirchhellener dadurch nicht.

„Dann machen wir es eben wieder selbst. Aber mit einer Bühne und den größten Künst- lern Deutschlands“, so der Plan.

Als Gastronom betritt Mario Grube nicht nur einen für ihn ganz neuen Bereich – sondern geht zusammen mit seinen Partnern ein hohes finanziel- les Risiko ein. Denn zu dem Zeitpunkt kann noch keiner wissen, wie sich die Pandemie

weiterentwickelt und vor allem wie die Veranstaltungen und das Kinoprogramm angenom- men werden.

„Wir haben immer Eier bewie- sen und alles, was ich anfan- ge, will ich auch geil machen“, erklärt Mario Grube. Nationale Superstars wie Max Giesinger, Pietro Lombardi, Sido oder Mia Julia geben sich im Auto- kino am Movie Park die Klinke in die Hand. „Das ist eine sehr spannende Zeit für uns und wir sind stolz darauf, was wir hier innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt haben“, so Mario Grube.

Ende Juli ist im Autokino Schluss

Bis Ende Juli wird es das Au- tokino am Movie Park noch geben. Dann ist Schluss. Fi- nanziell bleibt das Autokino- Projekt hinter den Erwartun- gen der Veranstalter. Für die Bekanntheit der Marke „Pott- korn“ ist das Autokino dagegen ein voller Gewinn. „Es war eine

geile Zeit, aber wir konzentrie- ren uns nun wieder auf unser eigentliches Geschäft“, erklärt Mario Grube.

Allerdings gibt es bereits Plä- ne für Events in Bottrop im nächsten Jahr. „Das Autokino ist der Grundstein für weitere Sachen“, verspricht Mario Gru- be. Ein neues Veranstaltungs- konzept wird in den nächsten Monaten entwickelt. Wo das Ganze stattfinden kann, steht noch nicht fest.

„Entweder man ist Unterneh- mer oder Unterlasser“, sagt Mario Grube. Das Unterneh- mer-Gen hat er von seinen Eltern mitbekommen. Die Rückschläge in seinem Le- benslauf haben ihn abgehär- tet. Rückblickend hätte er ein paar Sachen vielleicht anders gemacht. Doch im Großen und Ganzen ist er zufrieden, wie es gelaufen ist. „Jeder Fehler war wichtig, um da hinzukommen, wo ich heute bin.“ js

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FREIZEIT

FUN-Veranstaltungen im Autokino

An drei Terminen im Juli präsentiert FunCity Bottrop attraktive Autokino-Events zu den Themen Musik, Familie und Grusel. Der Vorverkauf ist gestartet.

Seit Mai finden regelmäßig Filmvorstellungen und Live- Konzerte im Autokino am Movie Park Germany statt, und dieses sehr erfolgreich.

Bekannte Künstler verschie-

denster Musikstile stan- den schon in Bottrop auf der Bühne, u.a. die Höhner, Brings, SIDO, Max Giesinger oder Mallorca-Star Mia Julia.

Ende Juli nun gibt es drei High- lights, die von FunCity Bott- rop präsentiert werden, dem Netzwerk der Bottroper Frei- zeiteinrichtungen und Hotels zusammen mit der Wirtschafts- förderung der Stadt.

Das Programm wurde von Vertretern der Wirtschafts- förderung und des Autokino- betreibers Happy Live GmbH vorgestellt und der Vorverkauf eröffnet.

Am 18.07.2020 holt FunCi- ty Bottrop unter dem Motto

„Musik ist FUN“ das Duo

„Gestört aber GeiL“ auf die Autokino-Bühne. Die bei- den DJs mischen melodische Klänge und Deep House mit eingängigen Popstücken und deutschen Texten und können echte Chart-Erfolge vorweisen.

Ebenfalls ein Leckerbissen für alle Fans elektronischer Musik:

Support-Act DJ FRDY, ein Pa- rookaville Resident DJ.

Am 19.07.2020 heißt es „Fa- milie ist FUN!“: hier steht Spaß für die ganze Familie im Vordergrund. Mit zahlrei- chen Aktionen auf der Büh- ne und als Höhepunkt dem Konzert „HULA HUP!“ mit den Kindersängern Volker Rosin und Nilsen. Besonders die jungen Kinder werden die beiden kennen und lieben.

Weitere Künstler steuert das städtische Kulturamt zu. Nicht nur das Programm, auch der Preis ist dabei mit 19,90 EUR für bis zu 5 Personen familien- freundlich. Und eine Überra-

schung für jeden Besucher gibt es obendrauf.

Am 31.07.2020 steht etwas ganz Anderes auf dem Pro- gramm. Zum Thema „Gru- seln ist FUN!“ erwartet die unerschrockenen Gäste eine Film-Gruselnacht mit Horror-Liveperformance.

Gezeigt wird der erfolgreiche Horror-Psycho-Film „ESCA- PEROOM“. Aber nicht nur das.

Gruseldarsteller sind live vor Ort und werden für zusätzli- chen Thrill sorgen.

Vorverkauf und Infos unter www.funcity-bottrop.de. Für alle Veranstaltungen gibt es erstmals auch OpenAir-Liege- stuhltickets!

Am Rande der Programm- vorstellung betonten die Be- teiligten noch einmal die gute Zusammenarbeit. Bastian Ringhardt von der Firma Hap- py Live GmbH zeigte sich er- neut dankbar dafür, dass die Wirtschaftsförderung über das FunCity-Netzwerk eine schnel- le Realisierung der Autokino- Idee ermöglicht hat. Dorothee Lauter von der Wirtschafts- förderung wiederum freut sich darüber, mit den Aktionen im Autokino auf die Freizeitmög- lichkeiten in Bottrop aufmerk- sam machen zu können: „Trotz Corona-Einschränkungen ist sehr viel möglich. Alle Freizeit- anbieter sind in unterschied- lichem Umfang wieder am Start.“

Übersicht, Termine und Preise auf der Folgeseite.

Bild: Martin Miseré Anzeige

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FREIZEIT

FUN-Veranstaltungen im Autokino

An drei Terminen im Juli präsentiert FunCity Bottrop attraktive Autokino-Events zu den Themen Musik, Familie und Grusel. Der Vorverkauf ist gestartet.

Bild: Martin Miseré Bild: Martin Miseré

Für alle Veranstaltungen gibt es erstmals auch OpenAir-Liegestuhltickets!

Vorverkauf und Infos unter www.funcity-bottrop.de.

Musik ist FUN!

Samstag 18.07.2020

DJs Gestört aber GeiL Support Act: DJ FRDY

Beginn 20:00 Uhr Autoticket: 49,90 EUR (für bis zu 2 Personen) Liegestuhlticket: 59,90 EUR

(für bis zu 2 Personen)

Familie ist FUN!

Sonntag 19.07.2020

Autokino-Kinderkonzert HULA HUP!

mit Volker Rosin und Nilsen Beginn: 11:00 Uhr Autoticket: 19,90 EUR

(bis zu 5 Personen) Liegestuhlticket: 19,90 EUR

(bis zu 5 Personen)

Gruseln ist FUN!

Freitag 31.07.2020

Film „ESCAPEROOM“ mit Horror-Live-Performance

Beginn: 22:00 Uhr Autoticket: 19,90 EUR

(bis zu 2 Personen) Liegestuhlticket: 10,00 EUR

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SPORT

Siegen durch Nachgeben

Beim Judo geht es nicht allein darum Stärke zu beweisen, sondern in erster Linie um die Vermittlung von Werten.

Aus dem Osten Deutsch- lands, über Kanada, Japan, Frankreich, Österreich und die Schweiz bis in den Pott.

Auf seinem Weg hat der 47 Jahre junge Sven Helbing schon einige Wettkämpfe in- ternational miterlebt. Seit 41 Jahren ist er diesem Sport sehr verbunden. Begonnen hat seine Karriere in der Nähe von Leipzig. Dort hat er Sport studiert und seine Trainerlizenz erworben.

Während er gerade noch in Schkeuditz einen Verein mit- gründete, bekam er das nächs- te Angebot. Einige Jahre nach seiner Tätigkeit als Jugend- und Bundesligatrainer sowie einen Meisterschaftssieg später für den ASV Salzburg, knüpfte er durch die ELE-Team-Challen- ge, ein Meisterschaftsturnier das 2009 in Bottrop stattfand, den Kontakt zu Volker Tapper, Teammanager des Bottroper JC 66. Aufgrund eines geplan- ten Projektes kamen die zwei ins Gespräch. Judo sollte in den Schulen Bottrops etabliert werden. „Ich war von neuen Möglichkeiten wie man Judo verbreitet, begeistert“, freut sich Helbing und fügt hinzu:

„Vor allem aber davon, wie die Wertevermittlung und die Historie dieser Sportart, wie- der mehr in den Mittelpunkt gerückt werden könnten. Ein Jahr danach brach er seine Zelte in Österreich ab und zog ins Ruhrgebiet.

„Ich habe jahrelang in der deut- schen Nationalmannschaft gekämpft und erfolgreich an der ein oder anderen Meister- schaft teilgenommen“, erzählt der Familienvater. „Internatio- nale Wettkämpfe habe ich na- türlich auch miterlebt. Darunter zwei Welt- und zwei Europa- meisterschaften.“ Besonders beeindruckt war er von den Wettkämpfen in Japan, dem

Mutterland des Judo, wo er gemeinsam mit einen Trai- ningskollegen aus Leipzig eine Kooperation mit einer High- School einging.

„Deutschland ist leider ein Fußballland, aber ich glau- be, dass man die Menschen trotzdem für Judo begeis- tern kann.“

„Ich liebe es, dass man sich nicht verstecken kann – Judo kann man zwar auch in einer Mannschaft ausüben, trotzdem stehst du allein auf der Mat- te. Du bist in diesem Moment verantwortlich, du gewinnst oder verlierst“, erzählt er ziem- lich mitreißend. Trotz jahre- langer Olympia Vorbereitung kann in einer Sekunde eines Kampfes alles vorbei sein. Die psychischen Anforderungen, die Judo mit sich bringt, kön- nen in Bezug auf das Leben nachhaltig sein. „Mir hat es in Prüfungssituationen sehr ge- holfen, weil ich besser mit dem Druck, den Erwartungen um- gehen und meine Nervosität kontrollieren konnte“, erläutert er. Kinder, die beispielsweise schon früh ihre erste Prüfung für den weiß-gelben Gürtel ab- legen, lernen bereits in jungen Jahren mit derartigen Situatio- nen zurechtzukommen.

Judo fordert den Körper und fördert die Konzentration Arme, Beine, Ausdauer, Bauchmuskeln, aber auch die Technik, Schnelligkeit und Wertevermittlung spielen eine bedeutende Rolle beim Judo.

Drei Prinzipien zählen zum Ur- sprung dieses Kampfsports.

Siegen durch Nachgeben, Op- timales Nutzen der geistigen und körperlichen Energie so- wie Wechselseitiges Gedeien.

Siegen durch Nachgeben heißt die Kraft des Gegners zu nutzen und auf die beste Angriffsmöglichkeit zu warten.

Das kann man sich so vor- stellen: Wenn zwei Menschen sich streiten, steht Kraft ge- gen Kraft, nichts bewegt sich, da ist es manchmal besser, für einen Moment nachzuge- ben, um Bewegung hinein- zubringen und damit einer Lösung entgegenzugehen.

Optimales Nutzen der geisti- gen und körperlichen Energie ist selbsterklärend. Es ist wich- tig zu wissen, wie man die ei- gene Kraft korrekt einsetzt und man muss darüber Bescheid wissen, was passiert, wenn ich was tue. Das Wechselseitige Gedeien bildet das dritte Judo- prinzip. „Beim wechselseitigen Gedeien sollten sich beide Kampfpartner gemeinsam for- dern. Ich muss immer darauf achten, dass meinem Partner nichts zustößt und er mit mir gemeinsam die Chance hat, besser zu werden. Wenn der Partner stärker wird, hat man selbst die Chance stärker zu werden“, fügt Helbing hinzu. In Japan wird auf diese Prinzipi-

en viel Wert gelegt. Dort korri- gieren sich die Kämpfer stän- dig gegenseitig. Da muss oft ein Trainer gar nicht eingreifen.

Die Piraten – JC 66 Sowohl als Trainer des Bott- roper Bundesliga-Teams des JC 66, legte er Wert auf das Mitgestalten öffentlicher Maß- nahmen und Veranstaltungen.

Inzwischen, als Nachwuchs- trainer und Sportlicher Leiter des Städtischen Judoförder- projektes an den Bottroper Schulen versucht er weiter- hin, die Öffentlichkeit für Judo zu interessieren. „Wir haben hier in Bottrop ein ungemeines Potential, was es noch weiter auszuschöpfen gilt. Und ich kenne so viele begeisterte Ju- dokämpfer von 4 bis 84. Ich möchte gern noch mehr Leu- ten zeigen, was für ein wert- und wertevoller Sport Judo ist.“

Sven Helbing und seine Ver- bindung zu Bottrop Auch wenn er sich gut in Bott- rop eingelebt hat, bleibt der Kontakt zur alten Heimat na- türlich bestehen. Egal ob Leip- zig oder Salzburg, bei jedem Besuch dort trifft er alte Weg- gefährten. „Im Judo ist man halt eine große Kampffamilie.“, so Helbing. Nach inzwischen zehn Jahren in Bottrop hat er hier Freunde und Familie, nicht zuletzt, weil seine Freundin aus Datteln kommt.

Für die nächsten Jahre zählt zu seinen Zielen, vor allem das Schulprojekt voranzutreiben.

„Wir haben wahnsinnig viele Ideen, Kinder in deren Entwick- lung zu fördern, zu motivieren und zu unterstützen, Lehrern helfend zur Seite zu stehen und den Umgang untereinan- der mittels Wertevermittlung zu verbessern. Dann haben alle Bottroper auch etwas von unserem Projekt. Den Kindern jedenfalls macht es immer rie- sige Freude, in den Judoanzug zu schlüpfen und selbst wenn sie nur bis zum weiß-gelben Gürtel Judo lernen würden, bekommen sie eine Menge für die Zukunft vermittelt“, lächelt er zufrieden. ch

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Das ist der neue Seat Leon.

Um die Liebe zur Musik zu tei- len, ist Seat eine inspirierende Kooperation mit Apple einge- gangen: Der neue Seat Leon kommt mit bis zu 12 Monaten Apple Music for free mit über 60 Millionen Songs zu den Kunden. Das bedeutet: bis zu einem Jahr kostenloser, wer- befreier Musikgenuss über Apple Music bei Abschluss eines Leasing-, Finanzierungs- oder Kaufvertrags für den neu- en SEAT Leon.

Der neue Seat Leon

steht im Autohaus Bellendorf zur Probefahrt bereit.

Dank Umbau entsteht ein gro- ßer Neuwagen-Showroom für Neuwagen.

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