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gemeindereport marienfelde

www.ev-kirchengemeinde-marienfelde.de 3 ·14 /Nr. 342

Pieter Bruegel d. Ä.: „Der Kampf zwischen Karneval und Fasten“

(Ausschnitt; Gemälde von 1559)

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3

… Gospel-Konzert

neulich beim …

L

iebe Leserin, lieber Leser, über vieles wird geredet, privat und öf- fentlich, absichtslos und meinungsbildend, aber auch zielgerichtet, um Personen und das, wofür sie mit Überzeugung eintreten, zu unter- stützen. In der Hoffnung, dass auch andere, Sie und ich, aufmerksam werden und sich einladen und für eine Sache gewinnen lassen.

Die Ausgabe des Gemeindereport für den Monat März enthält vielfältige und knappe Beiträge dieser Art. Generationen- übergreifend werden wir angesprochen, am Leben der Marienfelder Gemeinde teilzunehmen. Nicht nur mit-denkend, mit-fühlend und mit-handelnd, sondern auch durch das Mit-Feiern der Gottesdienste an den Sonntagen der vor uns liegenden Passionszeit. Auf einige aus- gewählte Beiträge möchte ich hier an dieser Stelle schon hinweisen:

Wie wir diese vierte Festzeit des evangelischen Kirchenjah- res „ohne falsche Gewissheit“ individuell und gewinnbringend gestal- ten können, lesen wir auf den S. 4 und 12.

In einem Porträt (S. 6–9) über die Leiterin des Übergangs- wohnheimes, gelegen „vor der Haustür“ der Gemeinde, wird uns ihre verantwortungsvolle Arbeit transparent dargestellt. Dass ein

„Rumpelbasar“ zukünftig auch andernorts ein Modell sein könnte, um in einer Kirchengemeinde weiterhin diakonisch handlungsfähig sein zu können, davon redet ein Erfahrungsbericht auf S. 10. Von einer Einladung zu einem ökumenischen Benefizkonzert, dessen Erlös dem Übergangsheim zugestellt werden soll, erfahren wir auf der S. 13. Ein ökumenischer Höhepunkt in der Gemeinde bleibt jedoch der Weltgebetstag am 7. 3. (S. 16).

Mit den besten Wünschen für eine anregende Lektüre, Pfarrer Helmut Schmelzer

editorial

W

eit vor dem eigent- lichen Einlass um 18.30 Uhr trafen die ers- ten Gäste ein um sich die besten Plätze zu sichern.

Das war sicher eine sehr gute Entscheidung, denn die Dorfkirche war rap- pelvoll, als pünktlich um 19.00 Uhr die Gruppe

„Zeitlos“ den musikali- schen Abend eröffnete.

Mit allen bestens bekannten Liedern wurde zum Mitsingen angeregt und so manche(r) dachte gern an seine „Jugendzeit“ zurück oder schwelgte in Erinnerungen. In der kleinen Pause erfolgten kleine Umbau- maßnahmen und dann war es soweit, dass

unser Gospel-Chor zum Einsatz kam. Wie immer waren die meisten von uns doch sehr aufgeregt. Nach den ersten gesunge- nen Liedern war das Eis dann dank dem tollen Publikum gebrochen. Es wurde mit- gesungen, geklatscht, die Füße wippten im

Takt und zum Schluss gab es sogar „standing ovations“, sodass eine kleine Zugabe fällig wurde. Noch ganz hingerissen von dem tollen Konzert soll der Dank an alle Mitwir- kenden, Helfer und in erster Linie dem Pub- likum nicht vergessen werden. Dank auch für die am Ausgang ge- sammelten Spenden.

Heidi Jäger

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D

as Jahr eilt voran, die Tage vergehen und ehe man sich versieht, steht Ostern vor der Tür. Aber ganz so schnell geht es nun doch nicht. Jetzt kommt erst die Fas- tenzeit, die mit dem Aschermittwoch beginnt und mit dem Karsamstag endet. Seit Jesu Tod erinnern sich die Christen in den Wo- chen vor Karfreitag an das Leben und Ster- ben Jesu Christi. Jesus verbrachte 40 Tage und Nächte nach seiner Taufe in der Wüste und fastete (Matthäus 4, 2).

Noch heute nutzen viele Menschen diese Zeit für sich selbst, um über ihr Leben nachzudenken und um Gott zu fragen, was er zu sagen hat. So kann das Fasten helfen, sich etwas vorzustellen: „Was wäre, wenn ich einiges verändern, auf etwas verzichten oder Neues ausprobieren würde?“

„7 Wochen ohne falsche Gewissheit“

lautet das Motto für die Fastenzeit 2014 der evangelischen Kirche (www.7wochenohne.

evangelisch.de). Eigentlich klingt das sehr selbstverständlich, ist aber in Wirklichkeit eine große Herausforderung. In der 1. Wo- che kann man sich über das „Selber denken“

Gedanken machen. Sich selbst entscheiden, worauf man verzichten kann oder ob man etwas Neues versuchen sollte. In sich hin- einhören, was will ich selbst für mich? Nicht auf andere hören und machen, was die Men- schen sagen. Nicht fasten, weil die Nachba- rin es gerade in Angriff nimmt. Nicht mit dem Strom schwimmen, sondern für sich selbst entscheiden. Nicht alles glauben, was

gedanken zum glauben gedanken zum glauben

Fastenzeit für die Seele

geschieht, denn viele sprechen nicht die Wahrheit. Also bei sich bleiben und schauen, was einem gut tut.

In der 2. Woche sind wir eingela- den, über das „Selber suchen“ nachzuden- ken. Wie oft verlege ich Dinge im Alltag, ich suche meine Brille, meine Schlüssel, meine Papiere oder meinen Einkaufszettel, nur um einige Dinge zu nennen. Meine Fami- lie hilft mir, sie wieder zu finden. Und ich bin immer dankbar für diese Hilfe. Aber wie ist es bei der Suche, bei der keiner helfen kann? Die Suche nach dem Glauben, nach Erklärungen für unbegreifbare Dinge führt zu persönlichen Erfahrungen, die jeder nur selbst machen kann. Viele Menschen sind auf der Suche nach Verständnis, nach Hilfe und Trost. Nur wer glaubt, kann die Hilfe, die von Gott kommt, spüren und annehmen.

Die Suche wird beendet, indem der Glaube in einem wächst.

Die 3. Woche ist gedacht für das

„Selber reden“. Da fällt mir ein Ausspruch von Shakespeare, dem englischen Dramati- ker, ein: „Redet wahr und lacht des Teufels“.

Ja, reden ohne zu lügen, die Wahrheit spre- chen, auch wenn es schwer fällt. Reden ist wichtig, aber wie? Vielleicht sollte man sich einmal ein Herz fassen und das sagen, was man immer schon laut aussprechen wollte, aber keinen Mut dazu hatte. Dem Chef sa- gen, was einen stört, dem Partner erklären, was man wirklich möchte und vielleicht dem Freund sagen, was einen bedrückt.

Nun kommt schon die 4. Woche, das „Selber handeln“. Ja reden ist gut, aber irgendwann muss auch mal gehandelt wer- den. Viele Bücher geben Ratschläge, viele Reden werden von mächtigen Personen ge- halten, aber dadurch wird nichts passieren.

Nur wenn man das alles in die Tat umsetzt, wird etwas geschehen. Ich kann nicht nur er- zählen, was ich alles vollbringen werde. Ich muss es beweisen, im Beruf wie im Privaten muss ein Handeln folgen. Vom Reden allein nehme ich nicht ab, verdiene ich kein Geld, werde ich nicht für meine Gesundheit sorgen können usw. In dieser Woche kann man gut überlegen: Was will ich noch tun, was habe ich getan, was habe ich nicht getan?

Darauf folgt die 5. Woche mit der Aufgabe sich „Selbst zu prüfen“. Es gibt Le- bensgeschichten, da überlegt man, wenn man sie hört, wie würde ich in dieser Situation vor- gehen? Man überprüft sich und seine Mei- nung und Vorstellung, ob man den gleichen Weg gegangen wäre oder einen anderen.

Man prüft für sich, was richtig ist. Wie stark oder wie schwach bin ich in Wirklichkeit? Ein kleines Beispiel: Man findet viel Geld, gibt man es ab oder behält man es? Eine Prüfung, die man besteht oder auch nicht. Vielleicht gehen heutzutage wegen fehlender Prüfung so viele Beziehungen auseinander. Wer weiß?

Es gibt viele Bereiche, wo man sich selbst prüfen kann und auch sollte.

In der darauf folgenden 6. Woche wird das „Selber erkennen“ wichtig. In Lu- kas 12, 8–12 heißt es: „Wer mich bekennt vor den Menschen, den wird auch der Menschensohn bekennen vor den Engeln Gottes. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, der wird verleugnet werden vor

den Engeln Gottes.“ Besonders schwer ist es, sich zu etwas zu bekennen, wenn man der Einzige ist, der diese Meinung vertritt. Allein gegen alle bedeutet, viel Kraft und Stärke zu haben. Aber leider ist der Mensch nicht immer so stark. Umso mehr sollte man ver- suchen, sich selbst treu zu bleiben und zu seinem Glauben und zu seinem Handeln zu stehen. Versprechen einzulösen, Dinge zu verteidigen und sich zu bekennen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ich stehe zu mei- nem Glauben, ich rede mit jedem Menschen über Gott, auch wenn derjenige überhaupt nicht zugänglich ist für Religion. Ich beken- ne mich zu Gott.

Die 7. Woche, die Karwoche folgt mit dem Motto „Selber leuchten“. Es ist gut, bei dem Glauben zu bleiben, dass alles wunderbar ist, manchmal begreift man es nicht, aber es ist die Wahrheit. Es ist gut, bescheiden und demütig zu bleiben, auch wenn man es manchmal verbergen muss. Es ist gut, voller Wissen zu sein in den Dingen, die von Gott kommen.

Wenn man selbst glücklich ist, dann strahlt man positive Energie aus. Die Men- schen um einem herum bemerken und füh- len die Veränderungen und spüren selbst die Kraft, die von einem ausgeht. Aber das geht nur, wenn man wirklich von innen heraus das Glück spürt.

Vielleicht geht es Ihnen nach die- sen 7 Wochen auch so. Überlegen Sie doch mal, ob Sie nicht über diese 7 Gedankengän- ge etwas „nachdenken“ möchten. 7 Wochen anders leben. Es wird bestimmt eine gute Erfahrung sein.

Ihre Monika Hansen

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6 gemeindereport marienfelde gemeindereport marienfelde

Uta Sternal und das Übergangswohnheim

menschen in marienfelde

S

eit 1954 wohne ich schon in Marienfelde und bin in dieser Zeit immer wieder an den Gebäuden des einstigen Notaufnahme- lagers und heutigen Übergangswohnheimes in der Marienfelder Allee vorbei gekommen, habe aber niemals einen Fuß hinein gesetzt.

Wie das so ist – wenn man etwas jederzeit tun kann, dann tut man es letztendlich gar nicht.

Als ich auf der politischen Wahlver- anstaltung in unserer Gemeinde Frau Uta Sternal kennen lernte, die uns als Leiterin des Übergangswohnheimes für Asylbewerber die Probleme der Bewohner schilderte, be- schloss ich, etwas Näheres über sie und das Heim zu erfahren.

Ich traf eine Verabredung mit ihr in ihrem Büro im Übergangswohnheim. Nach- dem der aufmerksame Pförtner mich auf den richtigen Weg gebracht hatte, lernte ich bei einer Tasse Tee eine sehr sympathische Frau kennen. Schnell merkte ich, dass man sie von ihrer Arbeit im Übergangswohnheim nicht trennen kann, und so beinhaltet dieser Bericht auch eine Beschreibung des Heimes.

Frau Sternal wurde 1965 in Hanau (bei Franfurt a.M.) geboren. Ihre Eltern ka- men aus der DDR, und ihr Vater hat das Notaufnahmelager schon in den 50-er Jah- ren kennen gelernt.

Frau Sternal ist katholisch aufge- wachsen, ist aber, da sie den Katholizismus als widersprüchlich empfand, aus der Kirche ausgetreten. Ich bin erfreut zu hören, dass

sie genau wie ich Pfadfinderin war, aller- dings beim Katholischen Bund.

Obwohl sie noch etliche Verwandte in der DDR hatte, die man von West-Berlin aus viel leichter hätte erreichen können, zog es sie erst nach dem Fall der Mauer hierher.

Zum Studium der Sozialpädagogik ging sie nach dem Abitur nach Münster. Da- nach lernte sie erst einmal die große weite Welt kennen, sie ging in die USA nach Ka- lifornien. Dort betreute sie bei einer katho- lischen Organisation Flüchtlinge und Woh-

menschen in marienfelde

nungslose. Das war die Initiation für ihre spätere Tätigkeit.

Zurück aus Amerika absolvierte sie, jetzt wieder in Münster, ihr Anerkennungs- jahr als Sozialpädagogin in einem Kranken- haus für herzkranke Kinder. Eine berühren- de Aufgabe, finde ich.

Nun kam der Internationale Bund (IB) ins Spiel. Es ist nötig, ein paar Worte dazu zu sagen. 1949 wurde der IB als „In- ternationaler Verein für soziale und bil- dungspolitische Aufgaben“ gegründet, der die aus den Ostgebieten geflüchteten jungen eltern-, heimat- und arbeitslosen Menschen aufnahm und betreute. Im Bereich der in- ternationalen Arbeit ist er gemeinsam mit 200 Partnern aus aller Welt an rund 105 Pro- jekten in 30 Ländern beteiligt. Wer mehr darüber wissen möchte, wird im Internet fündig oder besorgt sich die entsprechende Broschüre bei einem Besuch im Heim.

Beim IB begann nun die Berufstä- tigkeit von Frau Sternal. 1991 betreute sie in Berlin-Wedding zunächst wohnungslose Männer, beriet sie und half ihnen bei der

Wohnungssuche.

Das Wohnheim am Trachenberg- ring in Lankwitz, in dem damals noch „Gast- arbeiter“ und Aussiedler aus den osteuro- päischen Ländern wohnten, war 1995 ihre nächste Station. Sie leitete dieses Heim mit 287 Plätzen, die hauptsächlich für Allein- stehenden gedacht sind. Die wohnungslosen Männer, Spätaussiedler und Asylbewerber wohnen in Ein- oder Zweibettzimmern und nutzen die sanitären Anlagen, Küchen und Aufenthaltsräume gemeinsam.

Als im August 2010 das Notaufnah- melager Marienfelde wegen rückläufiger Spätaussiedlerzahlen schloss, wurden die Möbel in das Wohnheim am Trachenberg- ring geschafft. Doch kurz darauf eröffne- te der IB das Übergangswohnheim in der Marienfelder Allee wieder, da immer mehr Asylbewerber/innen nach Deutschland und Berlin kamen. Die Möbel wurden wieder zurück transportiert und Frau Sternal über- nahm auch hier die Leitung.

Im Gespräch merke ich immer wie- der, mit wie viel Begeisterung und Herzblut

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menschen in marienfelde menschen in marienfelde

sie hinter ihren Aufgaben steht. Da könnte man denken, dass sie gar keine Zeit mehr für ein Privatleben aufbringen kann. Das ist aber nicht so. Vor zwölf Jahren hat sie nach lan- ger Freundschaft ihren Mann geheiratet. Sie liest gern, auch mal nordische Krimis, hält sich mit Joggen fit und fördert ihr musika- lisches Talent mit dem Spiel der Klarinette.

Kinder hat sie keine. Bei ihrem beruflichen Engagement hätte sie wahrscheinlich auch nicht viel Zeit für sie.

Eines ihrer großen Anliegen ist der Abbau von Berührungsängsten zwischen den Einheimischen und den Heimbewohnern.

Diese kommen aus den unterschiedlichsten traditionell und religiös geprägten Ländern, in denen sie als andersgläubig, aus politi- schen Gründen oder ihrer ethnischen Her- kunft wegen verfolgt werden.

Im Übergangswohnheim leben Christen und Muslime aus den Staaten der GUS, aus arabischen Ländern und Afghanis- tan nebeneinander. Die Familien werden in den Häusern (Ein- bis Drei- Zimmerwohnun- gen in mehreren Wohnblöcken) so unterge- bracht, dass eine internationale Mischung entsteht. Frau Sternals Streben geht dahin, dass die Anwohner und Flüchtlinge sich ken- nen, schätzen und akzeptieren lernen und etwas miteinander tun haben sollen. Dazu kooperiert sie z.B. mit der Erinnerungsstät- te und Künstlern. An den Veranstaltungen nehmen die Bewohner aktiv teil.

Oder sie organisiert Feste, auf de- nen die Heimbewohner z.B. ihre heimatli- chen Bräuche vorführen und interkulturelle Tänze miteinander tanzen.

Frau Sternal möchte die Einrich- tung für die Bevölkerung transparent ma-

chen. Dazu finden im Haus z.B. öffentliche Ausstellungen statt. Im vergangenen Jahr hat das Heim sogar an der langen Nacht der Museen teilgenommen. Frau Sternal erhofft sich, liebe Leser, noch mehr Interesse dar- an. Ich habe mich schon entschlossen, mal hin zu gehen,obwohl ich kein Freund der Langen Nächte bin. Über die Aktion „An- kunft“ mit Künstlern berichteten wir in der Februar-Nummer des Gemeindereport.

Die Asylbewerber, die ja meistens kein Wort der deutschen Sprache kennen und bei uns erst einmal ziemlich hilflos sind, werden auch in anderer Hinsicht unterstützt.

Da gibt es Sozialpädagogen und Erzieher, die sich um die sozialen Belange der Asylbe- werber kümmern, z.B. aufenthaltsrechtliche Fragen, Beantragung von Leistungen, Woh- nungssuche, wenn der Asylantrag positiv be- schieden wurde (z.Zt. bei einem Drittel der Bewohner, Kinderbetreuung (50% sind Men- schen unter 18 Jahren), sowie Hilfe bei fami- liären Problemen, Vermittlung von Ärzten, Rechtsanwälten, Schulen und Kindertages- stätten. Besonders wichtig sind die Deutsch- kurse. Auch zum evtl. Schuldenabbau gibt es Hilfe. Viele haben sich für ihre Flucht hoch verschuldet. Andere sind traumatisiert und brauchen eine besondere Zuwendung.

Aus dem Flyer, den ich mir mitge- nommen habe, erfahre ich, dass die Hilfs- angebote in verschiedenen Sprachen – u.a.

Russisch, Arabisch, Kurdisch, Farsi, Serbo- kroatisch, Vietnamesisch und Englisch – an- geboten werden.

Nicht zu vergessen sind die ehren- amtlichen Helfer, die u.a. Schularbeitshilfe und auch Einzelbetreuung von Familien übernehmen. Auch Verwaltungskräfte tra-

gen zum reibungslosen Funktionieren des Heimes bei.

Zur Zeit sind von den 700 Plätzen 100 für Flüchtlinge aus Syrien reserviert. 500 Syrer soll Berlin aufnehmen, ganz Deutsch- land 10 000. Was ist das für eine Zahl im Vergleich zu den wesentlich ärmeren Anlie- gerstaaten Syriens! Sie haben schon Flücht- lingszahlen, die in die Millionen gehen.

Vielleicht kann sich noch mancher ältere Leser an die Kriegs-und Nachkriegs- zeit und an das Flüchtlingselend hier in Deutschland erinnern oder war sogar Be- troffener. Der Flüchtlingsstrom ging quer durch alle Bevölkerungsschichten – und so ist das heute auch noch, wie gerade Frau Sternal es in ihrem Heim erlebt. Es sind auch Roma aus Serbien da, die sich aller- dings nicht viel Hoffnungen auf einen po- sitiv beschiedenen Antrag machen können.

Dass sie in Serbien eine diskriminierte Min- derheit sind, spielt dabei keine Rolle. Sie be- kommen, solange sie hier sind, jedoch eine Grundsicherung und müssen sich nicht mit

Betteln durchschlagen wie die Roma aus den EU-Ländern.

Ich wohne hinter dem Übergangs- wohnheim und bekomme die Bewohner kaum einmal zu Gesicht. Ab und zu, wenn ich durch die Stegerwaldstraße am Zaun des Hei- mes vorbei gehe, versuchen kleinere Kinder ihre ersten Deutschkenntnisse mit freundli- chem Grüßen an mir auszuprobieren.

Ich möchte versuchen, für Sie, lie- be Leser, eine Familie zu interviewen. Das ist nicht ganz einfach, weil es Familien gibt, die sich auch hier noch verfolgt fühlen und deshalb nicht auffallen möchten.

Vielleicht ist aber doch eine Fami- lie zu einem Gespräch bereit. Die würde ich dann evtl. in einem der nächsten Gemeinde-

reporte vorstellen.

Ihnen, liebe Frau Sternal, wünsche ich weiterhin viel Erfolg und Anerkennung Ihrer so wichtigen Arbeit im Übergangs- wohnheim.

Hildegund Fischer

Der Kampf zwischen Karneval und Fasten, 1559 von Pieter Bruegel dem Älteren gemalt (heute im Kunsthistori- schen Museum in Wien). Eine mögliche Deutung bezieht sich auf die „verkehr- te Welt“, in der sich Protestanten und Katholiken befehden, wie in den Nie- derlanden zu Bruegels Zeit. Prinz Kar- neval (links) und Frau Fasten (rechts)

sind Spottbilder der Konfessionen:

Protestanten hatten die Fastenzeit ab- geschafft, da nach ihrer Ansicht weder Buße, Enthaltsamkeit noch gute Werke den Menschen vor Gott rechtfertigen, sondern allein der Glaube. Dies brach- te ihnen von katholischer Seite die Ver- dächtigung ein, sittlich und moralisch verkommen zu sein.

Zur Titelseite

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10 gemeindereport marienfelde gemeindereport marienfelde

Der Rumpelbasar Zehlendorf GKR-Rüste vom 7.–9. Februar 2014 in Fohrde

aus dem gkr kolumne

Z

uerst habe ich den Rumpelbasar als sinnvolle Möglichkeit, alte Klamotten und Bücher abzugeben, wahrgenommen.

Zweimal in der Woche, dienstags zwischen 9.30 und 11.30 Uhr und mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr konnte ich da auf einer Ram- pe mein Zeug abstellen, was von ehrenamt- lichen Mitarbeitern ins Innere dieses Gebäu- des an der Goertzallee geholt wurde.

Ich wusste, dass vorne auch Sachen verkauft werden. Dann bin ich aus Neugier- de mal reingegangen und war verloren. Es ist ein richtiges Second-Hand-Kaufhaus mit verschiedenen Abteilungen, Kleidung, Spielzeug, Haushaltssachen, Handarbeits- abteilung, Schmuck, Elektrosachen, Möbel, Bücher und CDs.

Ich brauchte natürlich nichts, aber der Jagdtrieb erwachte, wie in den Zeiten im vergangenen Jahrhundert, wo es in Berlin noch Sperrmülltage gab und man fiebrig nach antiken Stücken suchte und manches Mal fündig wurde.

Die Sachen im Rumpelbasar sind gepflegt und werden gegen geringes Geld verkauft, viel günstiger als beim normalen Trödel. Der Erlös geht in mehrere soziale Einrichtungen, darunter das Kinderhaus Ber- lin-Mitte und das Diakonische Werk Steglitz.

Das Angebot wechselt rasch und es ist ziemlich voll dort. Mein Mann, der in Kauf- häusern immer einen verbitterten Nichts-wie- hier-raus-Zug um den Mund bekommt, hat ein verdächtiges Glitzern im Auge, wenn’s

zum Rumpelbasar geht, und ich muss dem- nächst umziehen, weil bei uns der letzte Platz in der Wohnung von weiteren günstig ergat- terten Kunstbänden zugestellt wird.

Es gibt Leute, die sich in der reich bestückten Buchabteilung zehn Taschenbü- cher mitnehmen und sie lesen, um sie dann wieder an der Rampe zu spenden.

Ich selbst ergänze unseren Bilder- buchbestand für den Enkel von dort, und was dann noch was taugt, geht auch wieder dahin zurück.

Als mein jüngster Sohn bei uns im Garten seine Hochzeit feierte, habe ich Glä- ser, Teller und Platten engros mitgenom- men (für ’n Appel und ’n Ei) und sie nach der Hochzeit wieder dort hingebracht.

Einmal habe ich mir ein Nacht- hemd dort gekauft, weil ich so eines schon mal gehabt hatte und es mir zu klein war.

Komisch, dieses war mir auch zu klein! Es hatte auch noch mein Namenschild drin …

Zu bewundern sind die geduldigen und freundlichen Ehrenamtlichen, die oft schon seit vielen Jahren ihre Abteilung füh- ren, einrichten, beraten und verkaufen. Sie lassen allerdings nicht gerne mit sich feil- schen, denn die Sachen sind sehr preisgüns- tig und für die gute Sache feilscht man nicht.

Bei Interesse – „Rumpelbasar Zeh- lendorf“ (Einkaufszentrum Goertzallee, Nähe OBI) einfach mal googeln.

Elke Neukirch

A

uf seiner Sitzung am 07.02.14 hatte der Gemeindekirchenrat noch zwei Kreis- kirchliche Ämter zu besetzen. Er beschloss Pfn. Enke-Langner in den Kreiskirchlichen Haushaltsausschuss zu entsenden und be- nannte Herrn Volker Claus weiterhin als ehrenamtlichen Rechnungsprüfer. Weiter- hin wurden Ideen zur Finanzierung der Orgelgeneraleinigung vorgestellt und wie dementsprechende Spendensammlungen durchgeführt werden können. Näheres dazu wird in jedem Gemeindereport erscheinen.

Die Baumaßnahmen in der Dorf- kirche gehen in die Planung, der Bauberater des Kirchenkreises Tempelhof, Herr Eschwe, wurde mit der Vorbereitung der Baumaß- nahmen in der Dorfkirche beauftragt.

Der Gemeindekirchenrat beschloss weiterhin, dass am 22.06.14 in der Dorf- kirche ein Kantate-Gottesdienst mit Sup.

Böhm gehalten wird, der Gottesdienst im Dorothee-Sölle-Haus entfällt an diesem Tag.

Ein Fahrdienst vom Dorothee-Sölle-Haus zur Dorfkirche soll angeboten werden. Am 29.05.14 (Christi Himmelfahrt) werden in der Dorfkirche um 11 Uhr und um 14 Uhr Konfirmationsgottesdienste stattfinden, im Dorothee-Sölle-Haus findet um 11 Uhr ein Gemeindegottesdienst statt.

Der Gemeindekirchenrat beschloss weiterhin, dem Spendenaufruf von „Asyl in der Kirche“ für die „Lampedusa-Flüchtlin- ge“ zu folgen und widmete dafür die Kollek- te am 02.03.14 um.

An den darauffolgenden Tagen beschäftigte sich der Gemeindekirchenrat unter der Leitung des Gemeindeberaters Herrn Schmidt, mit den grundsätzlichen Aufgaben eines Gemeindekircherates und erarbeitete eine Geschäftsordnung für den Gemeindekirchenrat, die auf der Sitzung im März beschlossen werden soll.

Miriam Wojakowska

„Sölle“-Gesprächskreis

Der Sölle-Gesprächskreis trifft sich auch im März 2014 im Dorothee-Sölle-Haus.

Den Termin für dieses Treffen erfragen Sie bitte in der Küsterei (Tel. 7218036/7112071).

- Red.

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aktuell

S

icher ist Ihnen der jährliche Aufruf der Evangelischen Kirche schon einmal aufgefallen, und vielleicht sind Sie dieser Anregung auch schon einmal gefolgt (s.

auch S. 4 f.). Die Fastenzeit mit Beginn am Aschermittwoch soll daran erinnern, wie Je- sus fastend und betend 40 Tage in der Wüste verbrachte.

Religiös motiviertes Fasten, wie es früher üblich war, praktizieren heute nur noch wenige Menschen. Die sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern sind für viele Zeitgenossen aber dennoch eine willkommene Gelegenheit, auf die eine oder andere Lebensgewohnheit zeitweilig zu ver- zichten. Da bleiben bei vielen Alkohol und Zigaretten im Schrank, auf Süßigkeiten wird verzichtet, oder es gibt nur noch Gerichte ohne Fleisch.

Sicher haben Sie im Februar-Ge-

meindereport den ausführlichen und in- formativen Artikel unseres Kantors Peter- Michael Seifried gelesen, der auch von der zwingenden Notwendigkeit einer Gene- ralreinigung unserer nunmehr 20 Jahre alten Orgel berichtet. Die eingehende Schilderung der zahlreichen Einzelschrit- te dabei lässt auch erahnen, dass dafür die stolze Summe von € 20.000 bezahlt werden muss.

Leider hat man vor 20 Jahren nicht an die Bildung entsprechender Rück- lagen (€ 1.000 pro Jahr) gedacht, und die

€ 20.000 müssen jetzt aufgebracht werden,

was nur durch vorübergehende Entnahme aus anderen Rücklagen erfolgen kann, über freies Geldvermögen verfügt die Gemeinde nämlich nicht. Es werden natürlich auch Zuschüsse aus entsprechenden Hilfsfonds herangezogen, doch der Löwenanteil kann nur durch Spenden der Gemeindemitglieder und Freunden unserer reichhaltigen musi- kalisch-kulturellen Angebote aufgebracht werden.

Meine Frau und ich haben in den Fastenzeiten der vergangenen Jahre auf Al- koholisches verzichtet und die Ersparnisse wohltätigen oder gemeinnützigen Einrich- tungen zugewendet.

Einer Anregung aus dem Kreis un- seres neu gewählten Gemeindekirchenrats folgend, werden wir diesen Betrag jetzt für

7 Wochen Ohne – Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche vom 5. März bis 20. April 2014

aktuell

die Orgelreinigung einsetzen und rufen Sie auf, diesem Beispiel zu folgen.

Wenn sich nur 200 Menschen un- serer 8.600 Mitglieder zählenden Gemeinde mit einem Betrag von beispielsweise € 100 dazu bereit und in der Lage sähen, wäre das gesamte Problem schon gelöst.

Peter-Michael Seifried wird für die Spender(-innen) auf der gereinigten Orgel ein Sonderkonzert anbieten, evtl. zusam- men mit der Vorführung des Stummfilms

„Nathan der Weise“.

Hier noch einmal das Spendenkonto:

KVA Berlin Mitte-West

IBAN: DE80 1001 0010 0028 0131 00 BIC: PBNKDEFF

Zweck: 1316.00.9290.05.2100/Orgels. Mfd.

Sie sollten sich vor den 22 Stellen der IBAN nicht fürchten, sie enthält die Ihnen ver- traute 8-stellige Bankleitzahl und Ihre 10-stelli- ge Kontonummer sowie zusätzlich DE als Län- derkennung für Deutschland und eine 2-stel- lige Prüfziffer, die vor Zahlendrehern schützt.

Sehr wichtig ist allerdings die genaue Angabe des Verwendungszwecks, bei dem für viele Ge- meinden zuständigen KVA (Kirchliches Verwal- tungsamt) gehen nämlich täglich hunderte Be- träge ein, und ohne die obigen Angaben ist ei-ne korrekte Zuordnung nicht möglich.

Eine Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung) erhalten Sie nach tele- fonischer Angabe von Name und Anschrift (711 20 71); bis einschließlich € 200 reicht für das Finanzamt übrigens eine Kopie der Kontobelastung oder des Kontoauszugs.

Bernd Schmidt

Benefiz-Konzert

kultur

sonari.chor.berlin

Sonnabend, 5. April um 19.30 Uhr in der Kirche Vom Guten Hirten Bella Primavera – Schöner Frühling

G

emeinsam veranstalten die evangeli- sche Kirchengemeinde Marienfelde und die katholische Gemeinde Vom Guten Hirten ein Benefizkonzert in der Kirche Vom Guten Hirten. Der sonari.chor.berlin

wird ein vorösterliches Konzert geben zu Gunsten des Kunstprojektes ANKUNFT, das im Übergangswohnheim in der Mari- enfelder Allee 66 ab 14. Juni aktuelle Kunst ausstellt.

Der Chor lässt Blumen erblühen, die Gedanken in die Ferne schweifen und bekannte Melodien und Lieder von nach- denklich bis fröhlich erklingen. Das Konzert ist eine wunderbare Einstimmung in die ös- terliche Zeit. Der Eintritt ist frei!

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14 gemeindereport marienfelde gemeindereport marienfelde

partnerschaft tansania

Reise zur ersten Graduiertenfeier in der Mufindi Girl’s Secondary School

partnerschaft tansania

A

ls Reverend Masawa 2007 die Pläne zum Bau einer Mädchenschule vorstellte, standen auf dem Gelände in Nyanyembe im Kirchenkreis Mufindi keinerlei Gebäude, und es waren kaum Voraus- setzungen geschaffen, die eine schnelle Umsetzung vermuten ließen.

Im Januar 2010 konnten dann bereits die ersten Schülerinnen einzie- hen und mit dem Unterricht beginnen. Auch wenn der Anfang schwierig war, keine

Fachräume, nur ein provisorisches Küchen- gebäude und nur wenig Material zur Verfü-

gung standen, konnten 58 Schülerinnen im Oktober dieses Jahres ihren Abschluss nach einer vierjährigen Schulzeit feiern.

Alke Voß und Mari- anne Döhler waren für den Kirchenkreis Tempelhof der Einladung zu den Feierlich- keiten gefolgt und durften eine fröhliche und festliche Graduiertenfeier erleben.

Diese begann mit einem Gottesdienst, der vom Bischof der Süddiözese Isaya Mengele geleitet wurde. Bis zur Verleihung der Graduie- rungsurkunden gab es viele Grußworte, Ehrungen und

ein beeindruckendes Fundraising, das nach etwa zwei Stunden der Schule ca. 13.000 Euro an Bargeld und Über- weisungszusagen ein- brachte. Wir waren begeistert und auch fasziniert, wie in dieser kurzen Zeit so viel Geld gesammelt wurde.

A l k e V o ß und Marianne Döhler überreichten vom Part- nerschaftskreis jeder Schülerin eine Bibel,

„Der Jurist, der nicht mehr ist als ein Jurist, ist ein arm Ding“ (Luther)

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einen Kugelschreiber und persönliche Grüße. Diese wurden im Laufe des letz- ten Vierteljahres in der Grundschule am Dielingsgrund und während des Öku- menischen Stadtkirchenfestes am 25.

August 2013 gesammelt.

Am Abend zum Abschluss der Feier waren alle Gäste zum gemeinsa- men Essen eingeladen. Dieses hatten die Mädchen der drei anderen Klassenstu- fen am Vorabend zubereitet.

Gesättigt, voller Freude über diese erste Graduiertenfeier und auch erschöpft machten wir uns mit Einsetzen der Abenddämmerung auf zu unserem Quartier.

So ging ein wunderschöner Tag zu Ende.

Für den Partnerschaftskreis Tansania Marianne Döhler

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Wasserströme in der Wüste – Ägypten Hungertuchgang

ökumene weltgebetstag

Ökumenischer Hungertuchgang 23. März (Sonntag), 15 Uhr ab der ev. Dorfkirche Marienfelde Wie viele Brote habt ihr?

Wie viel Frieden habt ihr?

Wie viel Platz habt ihr?

Wonach habt ihr Hunger?

In ökumenischer Vielfalt, jung und alt gemeinsam, tragen wir ein Hun- gertuch mit einem Kreuz und vier bibli- schen Tischgemeinschaften durch die Straßen Marienfeldes. Wir beginnen bei der alten Dorfkirche in Alt-Marienfelde, halten inne beim Friedhof Marienfelder Allee und beim Übergangslager Marien- felde. Der Abschluss ist in der Kirche St.

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schließend zu einer Tasse Tee eingeladen sind.

Wie viel Interesse habt ihr?

Einladung zum Weltgebetstagsgottesdienst

7. März (Freitag), 18 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus.

Im Anschluss sind alle zu einem landestypischen Imbiss und ökumenischer Begegnung eingeladen.

Wie sieht die Zukunft aus, die das Volk in Ägypten und die Regierung in ihren Hän- den haben? Diese Frage ist wie die der Sa- maritanischen Frau: „Woher hast du also das lebendige Wasser?“ Es gibt Freude und Zorn, Hoffnung und Misstrauen, Wasser und Durst im Ägypten von heute. Aus dem Grundbedürfnis nach Überleben heraus oder inmitten des Konflikts fließt ein le- bendiges Wasser wie „Ströme in der Wüste“.

Dialog ist nötig, um gegenseitiges Vertrau- en aufzubauen. In der weltweiten WGT-Ge- meinschaft begleiten wir unsere Schwestern in Ägypten durch informiertes Beten und betendes Handeln.

Sie wollen den Weltgebetstag in einem ökumenischen Frauenteam mitgestalten?

Sie sind willkommen am 04.03. um 19 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus.

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reformationsdekade

Ulrich Zwingli, Reformator

U

lrich Zwingli träumte davon, seine refor- matorischen Bestrebungen in die ganze Welt zu tragen. Aber schon in seinem Hei- matland, der Schweiz, gelang es ihm nur in einigen deutschsprachigen Kantonen, seine Lehre umzusetzen.

Geboren wurde Ulrich Zwingli in der Schweiz am 1. Januar 1484, also ein Jahr später als Luther. In Wildhaus in Toggen- burg kann noch heute sein Geburtshaus be- sichtigt werden. Sein Vater war ein reicher Bauer und als Eidgenosse Stadtoberhaupt.

Durch ihn wurde Zwingli politisch geprägt.

Mit sechs Jahren zog er zu seinem Onkel zur schulischen Bildung. Im zehnten Lebensjahr wechselte er an die Lateinschule in Bern. Die Dominikaner in dem dortigen Klos- ter wurden auf seine Musikalität aufmerksam und warben um ihn. Der Vater lehnte eine Mönchsausbildung ab und ließ ihn stattdessen in Wien an der Universität studieren. 1506 schloss er in Basel sein Studium mit dem ma- gister artium ab. Obwohl er kein abgeschlos- senes Theologiestudium hatte, wurde er im selben Jahr zum Priester geweiht.

Unmittelbar nach dem Examen trat er in Glarus eine Stelle als leitender Pfarrer an, gewählt von den Glarner Bürgern. Er genoss dort großes Ansehen. Nebenher stu- dierte er Werke der antiken Klassiker und die Lehren der Kirchenväter. Außerdem lernte er Griechisch und konnte so das Neue Testament im griechischen Urtext lesen, wie Erasmus von Rotterdam es herausgegeben hatte. Spä-

reformationsdekade

ter übersetzte er es in Schweitzerdeutsch. Die Zürcher Bibel erschien noch fünf Jahre vor der Lutherschen Bibelübersetzung in Zürich

Erasmus von Rotterdam übte großen Einfluss auf ihn aus. Er lernte, einen neuen Sinn in den biblischen Texten zu suchen und zu erkennen.

Drei Jahre wirkte er als Leutpriester im Kloster Maria-Einsiedeln. Dort begann er bereits gegen den Ablass und die leere Volks- frömmigkeit zu predigen.

Aufmerksam auf ihn geworden wur- de er als Leutpriester 1519 an das Großmüns- terstift in Zürich gerufen. In seinen Predigten legte er nun immer das Evangelium aus und überzeugte damit die Bürger und den Rat.

Der Rat wies alle im Kanton tätigen Priester

an, nach der Auslegung Zwinglis zu predigen.

Großen Eindruck übte Martin Lu- ther auf Zwingli aus durch seinen Auftritt in der Leipziger Disputation (Gesprächsrunde) 1519. Nun wurde er immer deutlicher in sei- nen Verurteilungen der kirchlichen Lehren und Strukturen. Vieles übernahm er von Lu- ther, ging aber noch radikaler vor. Ihm lag an einer Neuordnung, die durch die Politik herbeigeführt werden sollte.

So kam es zu drei Zürcher Disputatio- nen, in denen Umsetzungen der Reformen be- schlossen wurden. Hunderte von Menschen, darunter viele kirchliche Würdenträger, nah- men an den Versammlungen teil. Für Zwingli war die Bibel die Grundlage des Handelns, denn Gottes Gnade wird nur durch Jesus Christus sichtbar und erlebbar, wie es in der Bibel zu lesen ist. Alles was nicht in der Bibel steht, darf in der Kirche nicht praktiziert wer- den. Deshalb verschwanden nach und nach die Bilder aus den Kirchen, Klöster wurden aufgelöst, die Beichte, Firmung, Prozessionen und Krankensalbung abgeschafft. Schließlich gab es keine Messen mehr und der Zölibat wurde aufgehoben.

1524 heiratete Zwingli daraufhin Anna Reinhart, mit der er schon zwei Jahre heimlich zusammengelebt hatte.

Durch Vermittlung von Philipp von Hessen kam es 1529 zu dem berühm- ten Marburger Gespräch zwischen Luther und Zwingli. In vielen Fragen erzielten die bei- den Reformatoren eine Einigung. Die Frage des Abendmahls jedoch konnte nicht gelöst werden. Zwingli beharrte auf der These, dass Brot und Wein Zeichen sind, die auf Leib und Blut Christi hinweisen, während Luther nicht von seiner Vorstellung abwich, dass Brot und

Wein im Abendmahl das bleiben, was sie sind aber real und tatsächlich zusätzlich die Eigen- schaften von Leib und Blut Christi bekommen (Ökumenisches Heiligenlexikon). Das führte schließlich zu Trennung der Reformströmung in eine lutherische und eine reformierte Kirche.

Zwinglis wichtigste und viel beach- tete Schrift „De vera ac falsa religione“ („Von wahrer und falscher Religion“) erschien 1525.

In seinen Reformbestrebungen war Zwingli darauf bedacht, Neuerungen erst stattfinden zu lassen, wenn er die Menschen davon überzeugt hatte. Als es zu Auseinan- dersetzungen und Angriffen durch die Täufer und andere Gruppierungen kam, riet Zwingli selbst zum Kampf mit dem Schwert. Es kam zu den Kappeler Kriegen. Am dritten Kappeler Krieg nahm Zwingli teil und starb am 11. Ok- tober 1531 auf dem Schlachtfeld.

Sieglinde Dürr

Zwingli mit Reformatorenmütze

Die Zürcher Bibel

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aus unserem kirchenbuch gottesdienste

Die Gottesdienste finden sonntags um 9.30 Uhr in der Dorfkirche (DK),

um 11.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus (DSH) statt, sofern nicht anders angegeben.

Abendkirche jeden Freitag, 18 Uhr, in der Dorfkirche.

Am 7. März keine Abendkirche wegen des Weltgebetstages um 18.00 Uhr im DSH.

(A) = Abendmahlsgottesdienst.

im März 2014

2. März – Estomihi

99.30 Uhr – Pfr. H. Schmelzer (A) 11.00 Uhr – Pfr. H. Schmelzer Freitag, 7. März – Weltgebetstag

18.00 Uhr – DSH – Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag 9. März – Invokavit

99.30 Uhr – Pfrn. U. Senst-Rütenik 11.00 Uhr – Pfrn. U. Senst-Rütenik (A) 16. März – Reminiszere

99.30 Uhr – Vikarin C. Maier 11.00 Uhr – Vikarin C. Maier 23. März – Okuli

99.30 Uhr – Pfrn. U. Senst-Rütenik

11.00 Uhr – Familiengottesdienst – B. Devasahayam + Team 30. März – Lätare

99.30 Uhr – Pfr. H. Schmelzer 11.00 Uhr – Pfr. H. Schmelzer 6. April – Judica

99.30 Uhr – N.N. (A) 11.00 Uhr – N.N.

Tauftermine: 20. April – 18. Mai – Juni (Termin bitte im Büro erfragen) (Anmeldung bitte bis drei Wochen vorher im Büro)

Bestattungen:

Frau Renate Feister, geb. Tubandt (Mfd.) 71 Jahre Herr Hans-Joachim Kieselbach (Mfd.) 76 Jahre

Herr Günter Gottschald (Mfd.) 85 Jahre

Frau Ingeborg Sonntag, geb. Böttcher (Mfd.) 80 Jahre Frau Marianne Tügend, geb. Wiegand (Mfd.) 92 Jahre

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kinderseite

Fastenzeit

B

ald ist wieder Fasching. Eine tolle Zeit zum Verkleiden, Spaß haben und le- ckere Sachen futtern. Danach, am Ascher- mittwoch, beginnt dann die Fastenzeit. Die dauert 40 Tage und geht bis Ostern. Warum 40 Tage? - fragst du dich jetzt? Das Vorbild dafür ist das 40-tägige Fasten und Beten von Jesus in der Wüste. Daran sollen wir uns erinnern und uns dabei auf Ostern vorbe- reiten. Wusstest du, dass der Advent früher auch eine 40 Tage lange Fastenzeit war?

Im Mittelalter durfte man während dieser Zeit nur einmal am Tag essen, meist am Abend. Fleisch, Eier und Milchprodukte waren verboten. Daher wurde aus Milch und Eiern, die rasch verderben, im Fasching schnell noch Krapfen gebacken. Solches Gebäck gibt es immer noch, wenn Fasching ist. Du kennst es heute als Pfannkuchen mit leckerer Füllung.

Auch in unserer Zeit wird noch ge-

kinderseite

fastet. Doch auf was du verzichtest, kannst du selbst entscheiden. Manche verzichten immer noch auf bestimmtes Essen wie Sü- ßigkeiten, aber es geht auch mit Fernsehen oder PC spielen. Aber warum fasten? Es geht darum, mal eine Zeit lang etwas anders zu machen als sonst und alles, was du hast, nicht als selbstverständlich zu sehen. Eine gute Möglichkeit, auch mal an andere Kinder zu denken, die auf so vieles verzichten müssen, was für uns zum normalen Leben gehört, wie frisches Wasser zum Trinken, eine Schüssel mit Essen oder ein Zuhause.

Das Verzichten auf etwas, das du gerne tust, ist schwer, doch wenn du es schaffst, ist das super und gibt dir ein tol- les Gefühl! Und wenn es nicht ganz so gut klappt, hast du es immerhin versucht.

Nächstes Jahr gibt es wieder eine Fastenzeit, dann läuft es sicher schon besser.

Rätsel

In diesem Wortgitter sind die unten ste- henden Wörter versteckt. Diese können von oben nach unten, von links nach rechts sowie rückwärts und diagonal zu finden sein.

Finde sie und streiche sie durch. Die übrig bleibenden Buchstaben ergeben von links nach rechts und von oben nach unten gele- sen einen Lösungssatz.

Zeichne feine Linien quer über das Papier in einem Abstand von 5 cm. Schneide das Blatt entlang der Linien in Streifen. Klebe einen Streifen zu einem Ring zusammen.

Durch den Ring steckst du einen weiteren

Streifen und klebst ihn zu einem Ring.

Durch diesen Ring wieder einen Streifen stecken und zum Ring kleben und so weiter bis alle Streifen verbraucht sind. Fertig ist deine Girlande.

Girlanden für Fasching basteln

Du brauchst pro Girlande: 2 Bogen buntes Papier DIN A 4 (Tonpapier), Lineal, Du brauchst pro Girlande: Bleistift, Schere (Zackenmuster ist toll), Kleber.

L G A T N O M N E S O R G U Z M U T S E F V P I E N F R S Z I M G F T A G E G T E N E L A A N I

I D N G S U O N F S A T R I S A T C N L N E K T L E T S R K H W L E N E A L O I U R O L S A T F N K S C E L E H A R B N D R H S C M C N H N W O E E E F A S C H I N G K N V E K N I M H C S R E

Ballons, Clowns, Fasching, Festumzug, Girlanden, Kamelle, Konfetti, Kostuem, Luftschlange, Maske, Narren, Pfannkuchen, Rosenmontag, Schminke, Verkleiden

Lösungssatz:

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

(Auflösung im nächsten Gemeindereport auf der Kinderseite).

Sabine Jacobs

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spendenaufruf

Spenden für die

„Lampedusa-Flüchtlinge“

in Berlin

neues buch

Freundliche Einladung

Sonnabend, den 5. April 2014, 18.00 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus,

Waldsassener Straße 9

E

ine Neuerscheinung wird Ihnen vorge- stellt. Zwei Schauspieler lesen aus mei- nem neuesten Buch, das gerade jetzt zum April 2014 erscheinen wird:

„Ein bisschen Homer für Leute von Heute“

Homer war Europas erster Dichter.

Mit seinen zwei Werken, der ILIAS und der ODYSSEE, beginnt die europäische Litera- tur. Worum geht es darin eigentlich? Das erzähle ich, nicht feierlich in Hexametern, wie Homer es tut, sondern in unterhaltsamer nachdenklich-lockerer Weise.

Dabei habe ich beim ersten Buch die Frage im Kopf: Sind wir Menschen dazu verdammt, in unser Unglück zu rennen?

Vielleicht erinnern Sie sich noch: Die schöns- te Frau das Altertums, Helena, wird entführt.

Daraus folgt dann der zehnjähriger Krieg um Troja.

Das Buch habe ich mit einigen Zeichnungen aufgelockert. Wie ich mir die verführerische Helena vorstelle, zeige ich Ihnen hier schon mal.

Und das zweite Buch, das von der zehnjährigen Irrfahrt des Odysseus erzählt, stellt mir die Frage: Ist unser aller Leben

vielleicht eine einzige Irr- fahrt?

I c h habe mein B u c h f ü r d i e j e n i g e n geschrieben, die gar nicht mehr (genau) wissen, wer Homer war und was er da geschrie- ben hat, die aber irgend- wo den Satz her haben, dass Homer ganz wichtig

ist und das, was er geschrieben hat, höchst interessant.

Es wird etwas zu trinken geben und nach der Lesung auch ein bisschen was zu essen. Und sogar auch etwas Musik. Der Ein- tritt ist frei; es steht aber ein Körbchen da für ein Dankeschön. Und natürlich können Sie das Buch käuflich erwerben; wenn Sie wollen, selbstverständlich handsigniert.

Ich freue mich auf einen schönen Abend mit Ihnen.

Herzlich Ihr Klaus Grammel

S

eit mehreren Monaten protestieren sogenannte „Lampedusa-Flüchtlinge“

auf dem Oranienplatz in Berlin für ein Auf- enthalts- und Arbeitsrecht in Deutschland.

Auch in anderen deutschen und europä- ischen Städten versuchen sie, durch Prote- ste auf ihre schwierige Situation aufmerksam zu machen. In der Regel kommen sie aus subsaharischen Ländern, haben mehrere Jahre in Libyen gearbeitet und sind 2011 auf Grund des Krieges nach Italien geflüch- tet oder wurden von Soldaten Gaddafis zur Überfahrt gezwungen.

In Italien lebt, auf Grund der an- haltenden Wirtschaftskrise, ein Großteil der Flüchtlinge unter erbärmlichen Bedingun- gen, viele sind obdachlos.

Italien hat den Lampedusa-Flücht- lingen aus Libyen humanitäre Aufenthaltsti- tel erteilt, hat sich im Moment der Ausgabe des Aufenthaltstitels jedoch für unzuständig erklärt und die Flüchtlinge unter Druck ge- setzt, in ein anderes EU-Land weiterzurei- sen. In dieser ausweglosen Lage haben viele der Lampedusa-Flüchtlinge Italien verlassen und sind z.B. nach Deutschland gereist. Mit ihrem italienischen Aufenthaltstitel haben sie in Deutschland jedoch keinen Zugang zum Arbeitsmarkt oder zu Sozialleistungen.

Ein Großteil der sogenannten Lam- pedusa-Flüchtlinge vom Oranienplatz befin- det sich nun in zwei verschiedenen Unterkünf- ten, organisiert von Caritas, Asyl in der Kirche und dem Flüchtlingsrat Berlin. Ein Bett allein

ist jedoch nicht alles, deshalb brauchen wir dringend Spenden für Lebensmittel, da die Flüchtlinge komplett von den Sozialleistun- gen in Deutschland ausgeschlossen sind und ein Arbeitsverbot haben. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an einer politischen Lö- sung des Problems, so dass sich die Flüchtlin- ge in Zukunft selbst versorgen können.

Derzeit überleben 38 Flüchtlinge in der Unterkunft in Marienfelde nur an Hand von Spenden. Diese sind nun aufge- braucht. Wir benötigen schnellstmöglich finanzielle Mittel zur Überbrückung der Situation, da ab Mitte Februar eine Ver- sorgung zur Verfügung steht.

Deshalb die dringende Bitte:

Spenden Sie an:

Asyl in der Kirche Berlin e.V.

Verwendungszweck: Lampedusa in Berlin Pax-Bank eG

IBAN DE64 3706 0193 6010 0690 15 BIC/Swift-CODE: GENODED 1PAX Unsere Unterstützung ist dringend gefragt!

Vielen Dank!

Pfr. i.R. Gottfried Brezger für den Flüchtlingsrat Berlin

Für nähere Informationen:

brezger@fluechtlingsrat-berlin.de fluechtlingsarbeit@teltow-zehlendorf.de

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standpunkte

Einspruch

standpunkte

V

iele von uns werden sich erinnern an die zahllosen Friedensfeste, Friedens - demonstrationen und Friedensgruppen in der Bundesrepublik und Berlin-West wäh- rend der 80er Jahre. Es ging um das Wett- rüsten im kalten Krieg und die Mittelstre- ckenraketen. Wir sangen damals: „… und sind wir schwach und sind wir klein, wir wol- len wie das Wasser sein, das weiche Wasser bricht den Stein …“

Und ich denke, wir waren wichtig, Dorothee Sölle war an unserer Seite, wir wur- den wahrgenommen und sahen uns als ein Teil der deutschen Bevölkerung, die dem Krieg eine Absage erteilen wollte.

Der kalte Krieg ist einstweilen vor- bei, aber Kriege in vielen Teilen der Welt kommen in ununterbrochener Reihe weiter über die Welt und terrorisieren sie.

Die größte Demonstration, die ich je mitgemacht habe, war in Neunzigern, als Bush mit Vorwänden – alle inzwischen als solche entlarvt – in den Irak einfiel. Stolz war ich, als die deutsche Regierung sich dem Druck des mächtigen Partners verweigerte, ich, die ich bis heute wegen der deutschen Vergangenheit, wegen der Judenverfolgung und dem Kulturbruch der Naziherrschaft ein gebrochenes nationales Selbstverständnis habe.

Die Rüstungstechnik hat sich seit- dem mächtig entwickelt, aber bis vor einiger Zeit war noch persönlicher Kampf nötig, um zu töten.

Jetzt ist das vorbei. Was in Compu- terspielen geübt wird, gibt es wirklich. Jede Woche unterzeichnet der Präsident der Ver- einigten Staaten eine Liste derer, die durch Kampfdrohnen auf Computerdruck fernge- tötet werden.

Aber der große Aufschrei bleibt aus. Ist es, weil die offizielle Begründung, es gebe gegen den Terrorismus keinen ‚sym- metrischen Krieg‘ mehr überzeugt, oder ist es unser Gefühl von Ohnmacht?

Dorothee Sölle schreibt dazu in ih- rem Vortrag ‚Der Gewalt dem Boden entzie- hen‘ vom 18.11.2001, also nach 9/11: „Wir leben in einem Kreislauf der Gewalt und wir sind in ihm gefangen. Unser Gefängnis ist sicher das best tapezierte der Weltgeschichte, aber gefangen sind wir doch im Kreislauf der Gewalt, die Gegengewalt erzeugt. Terror for- dert Gegenterror, der wiederum den ersten Terror steigert. Gibt es denn keine Freiheit mehr, aus diesem Zirkel auszubrechen? Müs- sen wir Kopfnicker und Zuschauer bleiben, wenn die Gewalt täglich zunimmt und das Leben der Mehrheit der Menschen, der Mit- geschöpfe und unserer Erde bedroht?“

Es ist unmöglich sich an allen Fron- ten abzuarbeiten. Ich möchte mich deswe- gen erst einmal darauf beschränken, einen Beitrag in der Abwehr von Kampfdrohnen zu leisten.

Jetzt, da die Anschaffung von Droh- nen in der Bundesrepublik bereits zur De- batte steht, wäre es Zeit, sich zu engagieren.

Ich glaube auch, dass dies zwar als Frage der Moral diskutiert wird, aber eigentlich ein Bombengeschäft für die Rüstungslobby ist, die hier Druck macht. Die deutsche Waffen- industrie gehört zu den größten in der Welt, und die Drohnen bringen richtig viel Geld!

Es gibt auch hierzulande eine Drohnen-Kampagne (http://drohnen-kam- pagne.de), die es zu verbreiten und zu unter- stützen gilt. Sie ist getragen von einer Fülle von inzwischen 143 Unterstützergruppen aus vielen politischen und kirchlichen La- gern, u.a. Aachener Friedenspreis e.V., attac – AG Globalisierung und Krieg, Codepink

Germany (siehe letzter Gemeindereport), Friedensinitiative Zehlendorf, Forum Frie- densethik (FFE) in der Evangelischen Lan- deskirche in Baden, IPPNW Deutschland – Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., Ökumenische Aktion ‚Ohne Rüstung le- ben‘, Basisgemeinde des Offenen Kirchen- kreises Erfurt, 6 regionale Gruppen von ‚pax christi‘ u.v.a.

Vielleicht gibt es auch in unserer Gemeinde Interesse, sich hier zu engagieren.

Elke Neukirch

Konzert

Das Mandolinenorchester

„Rheingold Berlin 1915“

am Sonnabend, dem 22. März, um 16.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Straße 9

Leitung: Hilmar Schmalenberg

spielt wieder für Sie

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hörbuch-empfehlung

Winterkartoffelknödel (u.a.) von Rita Falk

hörbuch-empfehlung

G

elesen wird „Winterkartoffelknödel“, wie auch die weiteren Folgen „Dampf- nudelblues“, „Schweinskopf al dente“,

„Grießnockerlaffäre“ und „Sauerkraut- koma“ von Christian Tramitz, der sein gan- zes schauspielerisches Können perfekt in jede einzelne Stimme legt.

Zur Handlung: „Winterkartoffel- knödel“ ist der erste Fall für Franz Eberho- fer und gleich ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neu- hofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht … Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkal- tenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt:

Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweine- braten, wo gibt.

Zu den wichtigsten Personen: Franz Eberhofer ist Dorfpolizist in Niederkalten- kirchen bei Landshut und lebt bei seiner stocktauben Oma und seinem ständig kif- fenden Vater (Alt-68er), der hinten im Gar- ten Hanf anbaut, in einem umgebauten Saustall. Auf die Oma lässt der Franz nichts kommen, vor allem lobt er ihre Kochküns- te. Der Papa liebt die Beatles und hört sie oft und dann sehr laut. Manchmal sogar so laut, dass Franz zu seiner Dienstwaffe greift und der nächtlichen Ruhestörung ein Ende setzt (keine Angst, er zielt nie auf den Papa,

nur auf den Plattenspieler). Die Oma liebt Sonderangebote. Deshalb ist das Badezim- mer im Saustall auch in den 70er Jahren mit Schachbrettmuster in erbsgrün und senfgelb gefliest, weil die Fliesen eben so billig waren.

Die Installation der Heizungs- und Sanitär- sachen hat der Flötzinger gemacht. Aller- dings wollte der Heizungspfuscher viel zu viel Geld dafür, aber da hat er die Rechnung ohne die Oma gemacht. Wenn die Oma al- lerdings doch mal böse mit ihrem Franz ist, dann geht der Franz zum Metzger Simmerl und kauft sich Leberkässemmeln, und egal wie voll die Metzgerei ist, Franz kommt im- mer als erster dran. Wen der Simmerl aller- dings nicht leiden kann, dem spuckt er auch mal ins Hackfleisch. Der Birkenberger Rudi ist sein bester Freund. Früher waren sie mal Kollegen bei der Polizei, bis der Rudi seinen Job verlor, weil er einen Kinderschänder - sagen wir mal nett: - kastrierte. Manchmal treffen der Franz und der Rudi sich in der Pathologie beim Günther, dem Leichenfled- derer in München. Und abends geht man in Niederkaltenkirchen eben zum Wolfi auf ein Bier. Franz hat einen Hund namens Lud- wig und einen Bruder namens Leopold, der von ihm nur „die Schleimsau“ genannt wird, weil der Leopold sich immer beim Papa ein- schleimt, was der Franz, ebenso wie den Le- opold selbst, so gar nicht leiden kann. Der Leopold ist mit Panida, einer Thailände- rin verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter, die eigentlich Uschi nach der ver-

storbenen Mutter von Franz und Leopold benannt ist, aber wegen ihrer Mandelaugen von Franz nur „Die Sushi“ genannt wird. Der Franz selbst hat eine Beziehung mit der Susi aus dem Rathaus, die aber auch nicht wirk- lich funktioniert, da Franz sich nicht binden möchte. Die Susi will aber langsam mehr, weil sie ja nicht mehr die Jüngste ist, was der Franz auch schon an ihrer Orangenhaut festgestellt hat.

Wir haben Tränen gelacht. Die Morde sind schon wichtig, sonst wäre es ja kein Krimi, aber selbst wenn sie aufgeklärt wurden, gibt es noch diverse Kapitel zu hö- ren, weil die Nebenhandlung eigentlich die Haupthandlung ist. Wir können diese Hör-

bücher wirklich jedem empfehlen, der mal wieder so richtig aus vollem Herzen lachen möchte. Natürlich sind sie auch als Buch erschienen.

Herzlichst Heike Palm

z.B. Die große Franz-Eberhofer-Box (12 CD’s), € 19,99. Der Audio Verlag, ISBN-10: 3862312623

ISBN-13: 978-3862312627 als Buch: bei dtv oder Weltbild

veranstaltungen

Veranstaltungskalender

7. März Freitag 18.00 Uhr DSH Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag

12. März Mittwoch 19.30 Uhr DSH GKR-Sitzung (nicht öffentlich) 22. März Samstag 14.30 Uhr Kinderhaus Abenteuernachmittag

22. März Samstag 16.00 Uhr DSH Mandolinenkonzert 27. März Donnerstag 19.00 Uhr DSH Kirchdiensttreffen 30. März Sonntag 17.00 Uhr Dorfkirche Passionskonzert

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kirchenmusik

Dorfkirche mit Klangvorhang

W

ieder ein Mo- natsanfang, wie- der ein Sonntag, wie- der 17.00 Uhr, wieder

… Nein! Es gab den Stummfilm „Christus, una mistica poesia“

von Giulio Antamoro aus dem Jahre 1916 in der Dorfkirche zu sehen UND zu hören.

Als ob die- ser Stummfilm allein nicht schon etwas ganz

besonderes ist, gab es für die Ohren neben Orgel und Klavier von Peter-Michael Sei- fried auch Chorgesang der Kantorei Mari- enfelde und des Samuel-Scheidt-Ensembles.

Ganz im Stil der ersten Aufführungen vor 100 Jahren.

Regisseur Giulio Antamoro schil- dert in seinem Film das Leben Jesu in drei als Geheimnisse bezeichneten Tei- len, über Verkündigung und Geburt bis zur Rückkehr nach Bethlehem, sein Le- ben bis zum festlichen Einzug in Jerusa- lem und von Passion bis zur Himmelfahrt.

Trotz dieses großen Werkes machte die Dorfkirche dann auf uns eher einen ge- mütlichen Eindruck, erinnerte irgendwie an das Heimkino von damals, die Diavor- führung der Urlaubs- fotos daheim im Krei- se der Bekannten. Mit dem „Diaprojektor“ in

der Mitte und den Stühlen ringsum für die gute Sicht.

Nur ein schwarzer Vorhang ver- steckte den gesamten Chorraum. Und wäh- rend vor dem Vorhang alles so ruhig war, war es hinter dem Vorhang hektisch bis zur letzten Minute. Technik wurde probiert, Noten sortiert. Immerhin waren es über 50 (fünfzig!) verschiedene Stücke aus Weih- nachtoratorium, Johannespassion, Elias u.a., die genau passend zum richtigen Zeitpunkt gesungen werden sollten.

Mit der fröhlich informativen Einstimmung unseres Kantors begann der Film. Man spürte förmlich das Knistern der alten Tonspur, das Knarren der alten Filmrollen – gehört hat man aber „nur“ das virtuose Orgel- und Klavierspiel und das fleißige Knistern der Chornoten. Während die alten Bilder an der Kirchwand flimmer- ten, entfaltete sich die Musik im Raum,

kam einfach schwung- und klangvoll über den Vorhang; mal fröhlich, mal traurig, mal leicht schwebend, mal brausend, so dass der Vorhang kaum zu halten schien.

Oft wusste man nicht, fesselten mehr die ausdrucksstarken und gestenreichen Bilder oder die „stimmige“ Musik – es war wohl beides und es war ein ganz besonderes Er- lebnis. Wir hoffen, es war nicht die letzte Aufführung dieser Art und können den Besuch der nächsten Veranstaltung nur empfehlen.

Vielen Dank allen Zuschauern und allen Mitwirkenden.

Ihre Regina, Gerd und Imke PS.: Nicht unwichtig. Von den fast 50 Zu- schauern kamen über 300 Euro an Spenden für die große Orgelreinigung zusammen.

kirchenmusik

Der Offene Abend/SHG Phönix lädt im Rahmen seines Kulturprogramms zu einem Vortrag mit Rechtsanwalt Dr. Martin Nanzka ein:

Thema: „Benachteiligte und ihr Recht! Sozialrecht in der Praxis.“

Zeit: Donnerstag, den 27. März 2014, 19.00 Uhr.

Ort: Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Straße 9.

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Hallo liebe Jugendliche!

Es ist wieder soweit: Die Anmeldung zum Konfirmandenunterricht für das Jahr 2014/15 beginnt am Montag, dem 10. Feb- ruar. Wenn du jetzt 13 Jahre alt bist und im nächsten Jahr konfirmiert werden möchtest, dann bist du bei uns richtig. Der Konfirman- denunterricht beginnt gleich nach den Som- merferien und findet wöchentlich, dienstags oder donnerstags im Dorothee-Sölle-Haus statt.

Verpflichtend ist die Teilname an der Konfirmandenfreizeit in der erste Woche der Herbstferien (20. bis 24. Oktober 2014) sowie drei Konfirmandentage.

Außerdem müssen der regelmäßige Besuch von Sonntagsgottesdiensten und ein gewisses Maß von Mithilfe in der Gemeinde eingeplant werden.

Die Konfirmationen finden im Mai 2015 statt. Das genaue Datum wird im Sep- tember/Oktober 2014 bekannt gegeben.

Für die Anmeldung bringe bitte Geburts- bzw. Taufurkunde und das letzte

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht 2014/2015

konfirmation 2015

Religionszeugnis mit. Wenn du nicht getauft bist, kannst du trotzdem am Konfirmanden- unterricht teilnehmen, denn für alle Nicht- Getauften wird ein Taufgottesdienst am 1. Advent stattfinden.

Anmeldung im Dorothee-Sölle Haus:

Montag bis Donnerstag, 10 – 12 Uhr Mittwoch, 17.30 – 19 Uhr

Tel: 7112071

Für weitere Auskünfte bin ich unter bernidev@hotmail.com zu erreichen.

Wir freuen uns, wenn du es weiter- sagst – du darfst gern deine Freundin oder deinen Freund zur Teilnahme am Konfir- mandenunterricht einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernard Devasahayam (zur Zeit verantwortlich für Konfirmandenarbeit)

einladung

„Singen macht Spaß, singen tut gut“

Der Wenckebachchor freut sich über Mitsänger/innen

W

ir singen seit 1990. Aus der Grün- dungsidee, mit Patientinnen und Pa- tienten für Patientinnen und Patienten zu singen, ist ein gemischter Chor geworden, dem heute auch Mitarbeiter des Hauses und Menschen aus den verschiedenen Stadtbezir- ken angehören, denen die Begleitung von Kranken am Herzen liegt.

Unser Chor ist mit seiner „singen- den Verkündigung“ Bestandteil der Seelsor- ge im Krankenhaus.

Wir proben jeden Montag von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr! Unser Repertoire reicht von volksmusikalischen Chorsätzen über Sätze aus dem „Geselligen Chorbuch“

bis hin zu Kirchenmusik, Gospel- und Pop- songs.

Notenkenntnisse sind nicht unbe- dingt erforderlich. Wir haben einen sehr geduldigen Kantor.

Einmal im Monat singen wir auf ein bis zwei Stationen des Krankenhauses.

Interessenten melden sich bitte bei

• U. Biller: Tel.: 033201 / 50 824

• M. Feldmann: Tel.: 0130 / 192553

• A. Eberhard: Tel.: 746 14 62

Oder Sie schauen einfach bei einer Chorprobe im Raum der Stille des Wencke- bach-Krankenhauses vorbei. Der Raum liegt ganz in der Nähe des Pförtnerhauses.

Andreas Eberhard

Großer Babybasar der Kita St. Alfons – (viel Auswahl mit über 20 Ständen) Am 10. Mai 2014 von 10.00–13.00 Uhr auf dem Gelände der St.-Alfons-Kirche:

Beyrodtstraße 4, 12277 Berlin (Ecke Emilienstraße).

Für Verkäufer beginnt der Aufbau um 9 Uhr. Die Standmiete beträgt 10 €.

Anmeldungen telefonisch bei Frau Warzecha (Kitaleitung): 030-7227061.

(Bei Regen findet der Babybasar in den Räumlichkeiten der Gemeinde statt.)

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Country, Bluegrass, Folk usw.

Am Samstag, 8. März 2014 um 19.00 Uhr im Jugendcafé „Down-Under“,

Waldsassener Straße 9.

Wenn du ein Instrument spielst, komm vor- bei und mache mit. Zuschauer sind auch herz- lich willkommen.

Eintritt frei!

Ein kleiner Imbiss wird angeboten.

Bernard Devasahayam Eine herzliche

Einladung zum Familien- Gottesdienst am Sonntag,

23. März, um 11.00 Uhr im Dorothee-Sölle-Haus.

In diesem Gottesdienst geht es um die spannende Geschichte, in der Jesus ganz wütend wird und aufräumt! Seid neugierig!

Wir freuen uns über euer Kommen.

Bernard + Team

„Jesus räumt auf …“

aus der gemeinde

„Open-Stage Unplugged“

in der Kirchengemeinde:

Dorfkirche, Alt-Marienfelde

Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Str. 9 Kirchhofsbüro, Marienfelder Allee 127 Ev. Dreikönigs-Kita, Kirchstraße 31 Kita im Familienzentrum

Diakoniestation, Weskammstr. 17 Kath. Gemeinde Vom Guten Hirten/

St. Alfons, Beyrodtstr.

Sen.-Residenz Hilde, Hildburgh. Str. 31 Geschäfte und Einrichtungen in der Marienfelder Allee:

Stadtbücherei

Bäckerei Boulangerie, Mfd. Allee 20 Bäckerei Thürmann, Mfd. Allee 28 Modeboutique Chiqueria, Mfd. Allee 61 St. Hubertus Apotheke, Mfd. Allee 49 Ursus-Apotheke, Mfd. Allee 75 Jörg’s Curry-Container

Bäckerei Lehmann, Mfd. Allee 99 Blumen Grunewald, Mfd. Allee 132 Blumenhaus im S-Bahnhof Marienfelde, Inh. Nguyen Thi Hanh

in der Kiepertstraße:

Friseur Artelt, Kiepertstr. 14 in der Hranitzkystraße:

Fleischerei Genz in der Malteserstraße:

Kosmetik – Fußpflege – Heilpraktikerin Ines Keindorf-Gottschald, Malteserstr. 187 im Bereich Alt-Marienfelde:

Anker-Apotheke Café Europa Blumen Menzel Bauer Lehmann

im Bereich der Hildburghauser Straße/

Einkaufszentrum:

Helgoland-Apotheke

im Bereich der westl. Hildburghauser Str.:

Blumen und Pflanzen Carola Rosche, Hildburghauser Str. 73

Burgapotheke, Hildburghauser Str. 53 Bäckerei Süd, Ö. Tercan, Ecke Weskamm- str. 19

Physiotherapie Faupel, Hildburghauser Str. 18A

in der Waldsassener Straße/

im Tirschenreuther Ring:

Quartiersbüro W 40

Oleander-Apotheke, Waldsassener Str.

Waschhaus, Waldsassener Str. 40 Supermarkt Nah und Gut, Waldsassener Str. 42a

Gemeinschaftshaus des Beamten-Woh- nungsvereins, Tirschenreuther Ring 68 am Marienfelder Tor:

Apotheke am Marienfelder Tor sonstige:

Birgitta Ströhmer, Physiotherapeutin, Belßstr. 8b

Seniorenwohnhaus, Belßstr. 1 Tauern-Apotheke, Albulaweg 29 (Mariendorf)

HEM-Tankstelle, Lichterfelder Ring Siedlung Richard-Tauber-Damm und Stadtrandsiedlung: Briefkasten-Verteilung für Interessenten (bitte anmelden)

… und in vielen Arztpraxen

Verteilstellen für den Report

nimm mich mit!

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anzeige seniorenprogramm

im März 2014

Dorothee-Sölle-Haus, Waldsassener Straße 9, Tel. 7112071

Seniorennachmittag dienstags 15.00 Uhr:

94. März, Fasching mit Life-Musik 94. März, und den Tanz-Girls.

94. März, Anmeldung erbeten!

11. März, Bücherverkaufstag 94. März, 12.00 – 17.00 Uhr

18. März, „Der Frühling ist über dem 94. März, Land“

25. März, Ausflug in den 94. März, Botanischen Garten 94. März, Treffpunkt DSH 13.30 Uhr

Ehepaarkreis

Montag, den 10. März, 14.30 Uhr Spiel- und Gesprächskreis jeden Mittwoch, 15.00 Uhr Seniorengymnastik jeden Mittwoch, 15.15 Uhr Sonntagscafé

am 16. März und am 23. März von 14.30 – 16.30 Uhr

Kegelgruppe

Kegeln in der Waldsassener Straße 40, Donnerstag, 6. März, 11.45 – 13.45 Uhr und

Donnerstag, 13. März, 17.00 – 19.00 Uhr mit dem Offenen Abend

Geburtstagsfeier (nur nach vorheriger Anmeldung) für Geburtstagskinder, die in der Zeit vom 17. Feb. bis 23. März Ge- burtstag hatten: im „Haus der Ideen“, Alt Marienfelde 39 (neben Bauer Lehmann):

Montag, 24. März, 16.00 Uhr

Gottesdienst im Seniorenheim „Hilde“

Montag, 31. März, 16.00 Uhr

Ihr Seniorenteam

Sprechstunden im Dorothee-Sölle-Haus Montag, 10.00 – 12.00 Uhr, Frau Lorenz Dienstag, 12.00 – 13.30 Uhr, Frau Schmidt

www.vitanas.de

Vitanas Senioren Centrum Am Stadtpark Stindestraße 31 | 12167 Berlin

 (030) 92 90 16 - 0

Vitanas Senioren Centrum Rosengarten Preysingstraße 40 - 46 | 12249 Berlin

 (030) 766 85 - 5

Vitanas Senioren Centrum Am Bäkepark

Bahnhofstraße 29 | 12207 Berlin

 (030) 754 44 - 0

Vitanas Senioren Centrum Kastanienhof

Bruno-Walter-Straße 4 - 6 | 12247 Berlin

 (030) 766 84 - 0

Lebensfreude kennt kein Alter!

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Qualifiziert und liebevoll betreuen und umsorgen wir ältere Menschen in allen Pflege- stufen, auch Urlaubs- und Verhinderungspflege

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Spezielle Wohnbereiche für Menschen mit Demenz

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Probewohnen

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Eigene Möblierung gern möglich

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Haustiere sind willkommen Im »Rosengarten« zusätzlich:

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Langzeitpflegestation der Phase F

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LZB-Station für langzeitbeat- mungspflichtige Bewohner Im »Schäferberg« zusätzlich:

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Seniorenwohnhaus

Referenzen

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