Zur Verbreitung und Bestandssituation des Sumpf-Johanniskrautes (Hypericum elodes) im nordwestlichen Westfalen und in der Grafschaft Bentheim

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Zur Verbreitung und Bestandssituation des Sumpf-Johanniskrautes (Hypericum elodes) im nordwestlichen Westfalen und in der Grafschaft Bentheim

(Kaplan et al. 1989)

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Tuexenia 9:4 9 -5 3 . Göttinger 1989.

Z u r V er b r eitu n g u n d B e sta n d ssitu a tio n des S u m p f-J o h a n n isk ra u te s ( H y p e r ic u m elodes) im n o rd w e stlich en Westfalen

u n d in d er G r a fsc h a ft B e n t h e im

— Klaus Kaplan, Winfried Grenzheuser und Hellmut Lenski —

Zusammenfassung

Im nordwestlichen Westfalen un d d e r Grafschaft Bentheim w u rd e eine B esta ndse rhebung von H yp eri­

cum elodes durchge führt. Mit V orkommen an etwa 50 Gew ässern dürfte diese A rt innerhalb der Bundes­

republik D euts chland in der u nte rsuchten Region ihren V erb reitungsschwerpunkt besitzen. A spekte der Besta ndsschwankungen und G efäh rd u n g werden diskutiert.

A b s t r a c t

T h e dis tribution o f H yp ericu m elodes was investigated in th e north w este rn part o í Westphalia and the co u n ty o f Bentheim. W ith records at ab o u t 50 freshwaters sites, this species probably here has its main cen­

ter o f d istribution w ithin the Federal Republic o f Germany. Aspects of popula tion dynam ics and endanger*

m en t are discussed.

E in le it u n g

Das Sum pf-Johanniskraut gehört zu den atlantischen Florenelementen in Mitteleuropa. In der B R D ist es nur aus dem westlichen norddeutschen Tiefland, der Westfälischen Bucht, dem Niederrhein- und Rhein-Main-Gebiet bekannt.

Als eine Art der nährstoffärmeren Stillgewässer ist das Sumpf-Johanniskraut in den letzten Jahrzehnten aufgrund der Kultivierung und Eutrophierung seiner Standorte im Bestand stark zurückgegangen. In vielen Teilbereichen seines ursprünglichen mitteleuropäischen Areals ist es heute bereits erloschen; nach H A E U P L E R et al. (1983) kom m t H y p eric u m elodes nur noch in 2 Flächenstaaten der Bundesrepublik vor. Aufgrund der starken Rückgangstendenzen wird H y p eric u m elodes in den Roten Listen von Niedersachsen ( H A E U P L E R et al. 1983) und N o r d ­ rhein-Westfalen ( F O E R S T E R et al. 1979) als vom Aussterben bedroht eingestuft.

Vergleichsweise häufig w ar die Art den Angaben von H E G I (1965) zufolge ehemals im Nordwesten der Westfälischen Bucht (vgl. auch R U N G E 1972). Heute noch dürfte H y p eric u m elodes innerhalb der B R D in diesem westfälisch-niedersächsischen G renzgebiet seinen Verbrei­

tungsschwerpunkt besitzen. D a s Su m pf-Johanniskraut stellt somit für die nordwestliche West*

fälische Bucht nicht nur eine der besonders charakteristischen Pflanzenarten dar, sondern auch im Hin blick auf ihr Überle ben in der Bundesrepublik Deutschland eine der besonders schutz­

bedürftigen.

U m ein aktuelles Verbreitungsbild und einen Überblick über die Bestandssituation von H y p e ric u m elodes zu erhalten, wurde in der genannten Regio n im Bereich der Kreise Borken, Coesfeld und Steinfurt sowie des Landkreises Grafschaft Bentheim in den Jahren 1985 und 1986 eine Kartierung durchgeführt. F ü r die Verbreitungskarte auf der Basis von Meßtischblatt-Vier”

telquadranten wurden auch Beobachtungen der Autoren aus den Jahren 1982 bis 1984 und Lite­

raturangaben aus jüngster Zeit (WITT IG & P O T T 1982, P O T T 1982, H Ü S I N G 1986, R U N G E 1986) mit berücksichtigt. Die Anzahl der H y p e ric u m elo d es-G ew ässer pro Viertel­

quadrant wird durch Verwendung unterschiedlicher Sym bole dargestellt.

Vorkommen

H y p eric u m elodes gilt als ein charakteristischer Besiedler oligo- bis m esotropher Stillgewäs­

ser und kom m t in diesen überwiegend in den Strandlings-Gesellschaften (L it to relletea) vor.

Schwerpunktmäßig tritt es im E leo c h a rite tu m m u ltica u lis auf; diese Gesellschaft besiedelt die

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„zumindest zeitweise trockenfallenden Randbereiche und Uferregionen flacher H eidew eiher und M o o r t ü m p e l „ D e r nährstoffarme Unterwasserboden besteht aus grobfraktionierten Quarzsanden und ist meist von einer lockeren, mitunter sogar mächtigen Torfschiam m aufläge bedeckt“ ( P O T T 1982).

Im E leocharitetum m ulticaulis besiedelt H y p eric u m elodes oft als dominante A rt b e s o n d e r s die Bereiche mit höherem Wasserstand. Die se vom Sumpf-Johanniskraut dominierten B e ­ stände werden auch als Subassoziationen des E leocharitetum m ulticaulis ( D I E R S S E N 1975) oder sogar als eigene Assoziation (P I E T S C H 1975) beschrieben (vgl. auch W IT T IG 1980).

Auch im Untersuchungsgebiet wächst H y p ric u m elodes in mehr oder weniger a u s g e w o g e ­ nen Beständen des E leo ch a ritetu m m ulticaulis (i.w. S.) an nährstoffärmeren natürlichen H e i d e ­ gewässern und älteren künstlichen G ewässern; doch tritt es daneben auch häufig als Pionier an neuen Gewässern, oft auch zusammen mit Pflanzenarten wie z.B. Potam ogeton n a ta n s, P b r a g - m ites australis, G lyceria m a x im a u.a. auf, die auf nährstoffreichere, zumindest m eso tro p h e Standorte hinweisen; hier sind insbesondere extensiv genutzte oder aufgelassene Fisch- u n d Jagdteiche, größere und kleinere Sandabgrabungen, aber auch neu ausgeschobene verlandete Gewässer mit pionierhafter Vegetation zu nennen.

V erb re itu n g

Die östliche Arealgrenze des westeuropäisch verbreiteten Sum pf-Johanniskrautes verläuft durch das westliche Mitteleuropa (vgl. M E U S E L et al. 1965, H E G I 1965). D as geschlossene Verbreitungsgebiet reicht in Niedersachsen bis in den Bereich der Weser; in Westfalen verläuft die (ehemalige) südöstliche Arealgrenze durch die Westfälische Bucht, etwa auf der L inie O s n a ­ brück — Münster — Borken (vgl. Arealgrenze nach R U N G E 1972 in A bb. 1). Zwei isolierte Fundorte wurden aus der Senne und dem Raum Hagen gemeldet (vgl. M F .IE R - B Ö K E 1978, K E R S B E R G et al. 1985).

Alle in jüngerer Zeit im Untersuchungsgebiet bestätigten und neu entdeckten F und orte von H y p eric u m elodes liegen innerhalb der von R U N G E aufgezcigten Arealgrenze. D a s aktuelle Verbreitungsgebiet ist im Vergleich zu den älteren Angaben deutlich kleiner geworden. Im s ü d ­ lichen Bereich des ursprünglichen westfälischen Areals fehlt H y p e ric u m elodes nahezu vollstän- d i K-

A u ffä llig Verbreitungsschwerpunkte liegen im Gebiet des Gildehauser Venns einschließlich der angrenzenden В rechte sowie in den Sandgebieten entlang der E m s zwischen Rheine un d Ladbergen. Ebenfalls mehrere Fundpunkte liegen im Bereich der H ochm oorgebiete des n ö rd li­

chen Kreises Borken.

A uf die schwerpunktmäßige Verbreitung von Strandlings-Gesellschaften und deren A rte n im N ord en der Westfälischen Bucht weist auch P O T T (1982) hin. Aus der V erbreitungskarte von W IT T IG & P O T T (1982) werden die Verbreitungsschwerpunkte des Su m pf-Joh a n n isk ra u ­ tes allerdings nicht deutlich ersichtlich. Die insgesamt höhere Fundpunktdichte der v o rliegen ­ den Karte m ag vor allein auf die recht intensive Kartierung auch außerhalb der N a tu r sch u tzg e ­ biete zurückzuführen sein.

H ä u fig k e it , P o p u l a t i o n s g r ö ß e n , B e s t a n d s e n tw ic k lu n g

H y p eric u m elodes konnte im angegebenen Beobachtungszeitraum 1985 und 1986 (mit E r ­ gänzungen aus den Jahren 1982 bis 84) im Untersuchungsgebiet innerhalb von 23 Meßtisch- blatt-Viertelquadranten an ca, 46 Gewässern nachgewiesen werden. Zusätzlich werden 8 G e ­ wässer bzw. 7 weitere Viertelquadranten in der jüngeren Literatur genannt (s.o.). Faßt m an dicht beieinanderliegende, nicht mehr als 300 m voneinander entfernt liegende G e w ä sse r als einen Fundort zusam m en, so können unter Berücksichtigung der Literaturangaben 31 F u n d ­ orte unterschieden werden. Die meisten der Gew ässer liegen im weiteren Bereich des G ild e h a u ­ ser Venns und der Brechte (ca. 25) sowie in den Sandgebieten zwischen Rheine und L ad b e rge n (10). Außerhalb des Umersuchungsgebie tes sind nur wenige aktuelle Fundorte bekannt: so z.B . aus dem Niederrheingebiet zwei Fundorte im Bereich der Maasterrassen ( F O E R S T E R , m dl.

Mitteilung, vgl. auch C O E N E N 1981), ein F und ort in der M ark bei H ünxe ( P O T T 1982), In

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4 - 6 Gewässer 2 - 3 Gewässer 1 Gewässer

L i t e r a t u r a n g a b e n s e i t 19B2

S ü d ö s t l i c h e A r e a l g r e n z e in W e s t f a l e n (na ch Runge 1972)

Abb. 1 : Aktuelle Verbreitung von H y p eric u m elodes im n ordw estlichen Westfalen u n d im La ndkreis G ra f­

schaft Beniheim

Niedersachsen sind im Rahmen eines Program m s zur Erfassung von Gefäßpflanzen der Roten Liste (vgl. H A E U P L E R & G A R V E 1983) außerhalb der Grafschaft Bentheim bisher nur zwei Fundorte gemeldet worden (G A R V E , Landcsverwaltungsamt Hannover, mdl. M lu.). Drei wei­

tere Fundorte sind einem der Autoren (G .) bekannt. Alle fünf F undorte liegen in direkter N a c h ­ barschaft des Landkreises Grafschaft Bentheim.

D ie Populationsgrößen in den einzelnen G ew ässern des Untersuchungsgebietes schwanken zwischen wenigen Exem plaren und stattlichen, jeweils zwischen 50 m 3 und 100 m deckenden Beständen. D ie Gesamtfläche, die H y p eric u m elodes im Gebiet bedeckt, beträgt allerdings nur ca. 700 m'. Dabei entfallen allein etwa 540 m 2 auf nur sieben G ew ässer; bei dem größeren Teil der Gew ässer bedeckt H y p e ric u m elodes jeweils weniger als I m 2.

D a die meisten der G e w ä sser nur ein- bis zweimal im Beobachtungszeitraum aufgesucht wurden, dürften die Beobachtungen nur Anhaltspunkte über den Bestand und die Bestandsent­

wicklu ng dieser A rt geben, deren Populationen - vor allem abhängig von den Wasscrstandsver- läufen - erheblichen Schwankungen unterliegen können.

Auf starke langfristige Populationssch wankungen von L ilto rc lle te a -Arten weist auch R U N G E (1979) am Beispiel von L obelia d o r tm a n n a hin. Er hebt vor allem die Bedeutung ex­

tremer Trockenjalirc für den A bbau von Bodenauflagen (S p h a g n iim -D c c k e n ) hervor, die die Lobelie und vermutlich auch andere L itto re lle te a -Arten hemmen. Auf derartige Veränderungen

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am Standort ist vermutlich auch das plötzliche und massenhafte Wiederauftreten von H y p e r i­

cum elodes an Gewässern zurückzuführen, an denen die Art seit Jahren nicht mehr beobachtet worden ist (vgl. z.B. Beobachtungen von W IT T IG & P O T T 1982 fü r das Ep er Venn).

Gleichbleibend negative Bestandsentwicklungen und das Verschwinden von H y p e r ic u m elodes an vielen Fundorten dürfte bei dieser konkurrenzarmen Art durchweg mit der E u t r o ­ phierung und Verlandung der Gewässer Zusammenhängen. Daß die Art allerdings auch an ver­

landeten Gewässern mit Samen noch Jahrzehnte zu überdauern vermag, lassen Weiher v e rm u ­ ten, an denen Schlammauflagen und Konkurrenten beseitigt worden sind und H y p e ric u m e lo ­ des sich danach wieder einstellte. D arauf deuten z.B. Beobachtungen an einem entschlamm ten Gewässer nahe der Flöthe (T K 3712) hin. H ier kam es nach dem Ausschieben des G ew ässers im Juni 1984 noch im gleichen Ja h r zu einer Massenentwicklung von H y p eric u m elodes ( H O L T ­ M A N N , Tecklenburg, mdl.). Auch R U N G E (1986) nennt mit dem N S G Torfvenn (K r e is Warendorf) ein Gewässer, an dem das Sumpf-Johanniskraut etwa zwei Jahrzehnte nach dem E r ­ löschen des Bestandes im Gefolge einer Entschlammungsaktion wieder aufgetaucht ist.

Gefährdung

Auch wenn H y p eric u m elodes im Untersuchungsgebiet noch in vergleichsweise vielen G e ­ wässern nachgewiesen werden konnte, muß diese Art u.a. aufgrund der starken R ück gan gsten ­ denzen in der Bundesrepublik als hochgradig gefährdet angesehen werden. Ein Vergleich d e r aktuellen Verbreitungsgrenze mit der nach meist älteren Literaturangaben von R U N G E (1972) aufgezeigten (vgl. Abb. 1 ) ergibt eine erhebliche Einengung des Verbreitungsgebietes dieser A r t in Westfalen. H ier nimmt ihr Areal nur noch etwa die Hälfte der ursprünglichen Fläche ein.

W IT T IG (1980) und W IT T IG & P O T T (1982) erwähnen verschiedene Fundorte, an denen die Art erst in jüngerer Zeit erloschen ist. P O T T (1982) weist in diesem Zusamm enhang auf den b e ­ sonders drastischen Rückgang von Standorten der Strandlings-Gesellschaften innerhalb d e r letzten 30 Jahre hin. D ie starken Rückgangstendenzen von H y p eric u m elodes zeigen sich auch in den benachbarten Niederlanden ( W E E D A 1985); hier wurde die A rt nach 1950 nur noch in 116 „Q uadratstunden“ (uurhokken, entspricht in der Größe ungefähr einem M eßtischblattqua­

dranten), vor 1950 in 267 nachgewiesen. D e r aktuelle Bestand wird erheblich kleiner sein.

Neben der Entw ässerung und Kultivierung entsprechender Standorte dürfte in erster L in ie die zunehmende Eutrophierung der Landschaft für den Bestandsrückgang verantwortlich sein . Außer in größeren bisher vergleichsweise wenig eutrophierten Naturschutzgebie ten (z.B . G il- dehauser Venn, N S G Heiliges Meer) liegt der überwiegende Teil der Fundorte in Bereichen g r ö ­ ßerer Waldgebiete und Grünlandgebiete mit M oor- und Heiderestflächen. D e r in jüngerer Z eit drastisch zunehmende Nährstoffeintrag vor allem aus der Landwirtschaft (vgl. zu nehm end e Nitratbelastung des G rundw assers), oft im Gefolge der U m w andlung von Grünland in A ck e r­

land, dürfte sich in den nächsten Jahren weiterhin ungünstig auf die nährstoffarmen G e w ä s s e r und damit auch auf H y p e ric u m elodes auswirken.

N u r ca. 30% der H y p e r ic u m -G ew ässer liegen derzeit in Naturschutzgebieten. D ie meisten der übrigen Gewässer, aber auch G ew ässer der kleineren N S G sind durch standörtliche Verän­

derungen ständig gefährdet; hier ist besonders wieder die großflächige Intensivierung der la n d ­ wirtschaftlichen N u tzu n g in ihrer U m gebun g zu nennen. Es erscheint bezeichnend, daß die drei Gebiete, in denen H y p eric u m elodes schwerpunktmäßig im Untersuchungsgebiet noch vorkom m t (Gildehauser Venn/Brechte, Sandgebiet Rheine/Ladbergen, M oorgebiete des n ö rd ­ lichen Kreises Borken) neben H eide- und M oorresten vor allem noch größere Wald- und G r ü n ­ landflächen besitzen. Langfristig könnten H y p e r ic u m -b e stä n d e auch hier durch großflächige landschaftsökologische Veränderungen, wie sie z.B. im Gefolge von Flurberein igungen auftre- ten, gefährdet sein.

Z u m S c h u tz dieser A r t sch e in t so m it die großflächig e Sic herung ih re r L e b e n sr ä u m e v o r r a n ­ gig n o tw e n d ig . D a n e b e n k ö n n t e H y p e ric u m elodes sicherlich auch d u rc h M a ß n a h m e n des B i o ­ to p m a n a g e m e n ts , wie z.B. d u r c h N e u an la g e vo n G e w ä sse rn (nach d e n vorlieg en d en B e o b a c h ­ tu n g e n v o r allem in G e b ie t e n m it h o h e r F u n d o r t d i c h t e erfolgversprechend), eventuell a u c h d u rc h b e h u tsa m e Pflege b e ste h e n d e r G e w ä s se r g e fö rd e rt w e rden. A llerdings sind Ein g riffe in s ­

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besondere in natürliche oligotrophe G ew ässer in verschiedener Hinsicht problematisch, wie D 1 E R S S E N (1972) und R U N G E (1986) eingehend diskutieren und in der Regel nicht zu vertre­

ten.

Wir danken den Herren Dr. E. POERSTER (Kleve), E. GARVE (Hannover), H. HOLTM ANN (Tecklen­

burg), D. REELFS (t, Nordhorn) und H.O. REH AGE (Recke) für Hinweise auf Vorkommen von Hyperi­

cum elodes, Herrn E BOS (Winterswijk) für Hilfe bei der Literaturbeschaffung, Herrn Dr. H.W. B E N ­ NERT (Bochum) für die englische Zuammenfassung.

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Anschriften der Autoren:

Dr. Klaus Kaplan Winfried Grenzheuser Hellmut Lenski

Biologisches Institut Metelen e.V. Drosselstr. 10 Am Kuckuck 18

Samberg 65 4440 Rheine 4444 Bad Bentheim

4439 Metelen

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