Editorial. Was ist geschehen? Ja, was ist damals geschehen, heute noch die Ereignisse

Volltext

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Editorial

Clovis Défago

Das letzte Mal schrieb ich über das im Frühjahr all- seits beherrschende Thema Corona. Nach einer kur- zen Sommerpause ist dieses Thema wieder allge- genwärtig. Alle haben eine Meinung darüber, von sachlich bis emotional. Es wird viel darüber disku- tiert, obwohl es langsam aber sicher «gnüegeled».

Schlimmer noch, Diskriminierung sowie menschen- unwürdige Handlungen, Verbote und Repressionen sind die Folgen.

Wir sind angespannt. Es macht nervös. Die Unsi- cherheit darüber, was kommen mag, ist beträchtlich gerade auch hinsichtlich dessen, was ringsum ge- schieht. Der Range geht von dramatisch bis zu

«Wunder». Dabei geht vieles fast unter, was um uns noch ausserhalb Corona geschieht.

In dieser weltumspannend düsteren Situation geht dieses belastende Jahr seinem Ende entgegen. Das bedeutet auch, dass wir bald unser grösstes christli- ches Fest – Weihnachten – feiern.

Doch weihnächtliche Stimmung will nicht so recht aufkommen. Zu sehr nehmen uns Fragen, Unsicher- heiten und vielleicht auch Ängste in Beschlag. Auch können wir Weihnachten nicht so feiern, wie in früheren Jahren. Zu gross sind die Sorgen und Ein- schränkungen.

Trotzdem oder gerade deswegen dürfte die Hoff- nung von Weihnachten grössere Bedeutung erlan- gen als sonst.

Weihnachten – es geschah in der Nacht, in der Dun- kelheit, vielleicht auch in schwieriger Situation.

Kleine Lichter erhellten die Dunkelheit, ob im Stall, auf den Feldern oder auch als «Bethlehems Stern»

am Himmelszelt. Helle Engelsklänge verdrängten die Stille. Aufkommende Freude liessen die Sorgen vergessen. Erleichterung ging durch die Reihe der Hirten. Selbst die Weisen scheuten keinen Weg, das

Wunder von Weih- nachten zu suchen.

Was ist geschehen?

Ja, was ist damals ge- schehen, dass wir heute noch die Ereig- nisse dieser einen Nacht feiern? Ist es einfach eine durch zwei Jahrtausende übermittelte Saga? O- der hinterlässt diese vielgefeierte Nacht bei

uns auch Spuren der Neugierde, des Staunens, der Hoffnung, der Erleichterung?

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, ich wünsche Ihnen mit Ihren Angehörigen ein schönes, gesegne- tes und frohes Weihnachten. Eine frohgemute Zeit der Hoffnung, ein freudiges Fest der erhellenden Lichter zusammen mit Ihren Liebsten. Danke für Ihr Vertrauen, das Sie uns in diesem Jahr entgegenge- bracht haben.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihr enormes Engagement, für das grossartige Miteinander in diesem fordernden Jahr.

Clovis Défago

Präsident des Verwaltungsrats

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Editorial

Oliver Hofmann

In den vergangenen Jahren konnten wir zu dieser Jahreszeit bereits auf ein ereignisreiches und span- nendes Jahr mit vielen Erinnerungen zurückblicken.

Da waren doch unsere unvergesslichen Feste ge- meinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewoh- nern und deren Angehörige.

Da waren doch die gemütlichen Nachmittage im Sommer auf unserer tollen Gartenterrasse im Res- taurant Sole.

Da waren unsere tollen Ausflüge in die Region mit anschliessendem Umtrunk.

Da waren, Da waren, Da waren………

In diesem Jahr blicken wir ein klein wenig anders auf die vergangenen Monate zurück. Aufgrund der be- sonderen Situation mit dem Corona-Virus mussten wir an allen Standorten die gesamte Jahresplanung verwerfen und uns neu organisieren.

Anstatt grosse gemeinsame Feste mit unseren Liebsten, mussten wir zusammen mit den Verant- wortlichen Mitarbeitenden in der Alltagsgestaltung neue kreative Ideen entwerfen, um den Alltag bei uns im Haus etwas aufzulockern. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und haben trotz allem ver- sucht, für unsere Bewohnerinnen und Bewohner die Tage abwechslungsreich zu gestalten. In dieser Aus- gabe geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in un- sere kreativen Einfälle wie zum Beispiel das Sterne- natelier in Gossau.

Trotz Lockdown – Ein Vielfaches an Mehrarbeit An den einzelnen Standorten sind unsere Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter sehr gefordert. Die meis- ten unserer Bewohner sind bereits mit einer Vorer- krankung bei uns und gehören zur „Risikogruppe“.

Obwohl wir versuchen den Alltag so normal wie möglich zu gestalten, mussten wir in allen Bereichen weitreichende Umstellungen vornehmen. Ange- führt ein paar kleine Beispiele aus den einzelnen Be-

Hauswirtschaft Wäsche wird ver- mehrt sortiert, nach Gefahrenpotential gewaschen.

Die Mitarbeiterinnen in der Reinigung dür- fen nicht mehr zu zweit an einem Putz- wagen stehen.

Restaurant

Die Sitzordnung musste neu gemacht werden. Eine klare Trennung von ambulanten und stationären Be- wohnern ist vorgeschrieben.

Bei Verdachtsfällen wird umgehend auf Einwegge- schirr und Einzelservice im Zimmer umgestellt.

Pflege

Die Rapporte werden nicht mehr im Stationszimmer durchgeführt, sondern in den grosszügigen Räum- lichkeiten der Aktivierung.

In der direkten Pflege tragen Pfleger/innen und Be- wohner je eine Maske.

Bewohner

Im ganzen Haus gilt generelle Maskenpflicht, wenn man im Haus unterwegs ist.

Angehörige

Besuche sind nur auf Voranmeldung möglich.

Alle diese Massnahmen sind nur mit einem grossen Mehraufwand umzusetzen und bedeuten eine Be- lastung für alle Beteiligten.

Ich möchte Ihnen allen für das „aktive Mitmachen“

danken und wünsche Ihnen trotz allem eine besinn- liche Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest.

Oliver Hofmann

Gastgebender Geschäftsführer Gossau & Stein CEO Casa Solaris AG

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Inhaltsverzeichnis

Editorial Clovis Défago 2

Editorial Oliver Hofmann 3

Casa Solaris Unsere Philosophie 5

Durchlässigkeit à la Casa Solaris 6

COVID – 19 Facts and Figures 7

Masken 9

Grundsteinlegung Casa Solaris Kollbrunn 9

Zeitkapsel 10

Impressionen zum Bau in Kollbrunn 11

Casa Solaris Gossau Casa Solaris Lehrbetriebe 12

Unser Haus wird herbstlich dekoriert 14

Sternenatelier 15

Adventsfenster in Gossau 17

Aktivierung für Seh- und Hörbehinderte 19

Bewohnerinformation Corona 20

Samiklaus Gossau 21

Niederuzwil 23

Stein 25

Was ist eigentlich feldenkrais-punkt? 26

Das neue Casa Solaris Stein nimmt Formen an 28

Casa Solaris Stein – Handwerkerzmittag 29

Casa Solaris Niederuzwil 3 Engel für Casa Solaris Niederuzwil 30

Steckbriefe unserer Lernenden 32

Das „A-Team“ startet die Ausbildung 35

1. August Feier 37

Gedächtnistraining in der Aktivierung 39

Personalfest 40

Interview mit Frau Mirjam Schädler 42

Interview mit Herr Marco Grisinger – Mitarbeiter 43 Alters- und Pflegeheim Stein Neue Lernende – Albulena Hamiti 44

Impressionen nach der Isolation 45

Flaschenpost 46

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Casa Solaris – unsere Philosophie

Die Casa Solaris AG verfolgt mit ihren Betrieben zwei zentrale Kernaussagen:

Freiheit ist das höchste Gut - Sicherheit das tiefste Bedürfnis

Selbstbestimmtes Leben und Wohnen

Innerhalb der Casa Solaris sagen wir auch, dass diese Aussagen eine Quadratur des Kreises darstel- len.

Wir sind der Meinung, dass wir mit diesen wenigen Aussagen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Be- wohnerinnen und Bewohner treffen.

Freiheit ist das höchste Gut

Frei zu sein und nicht durch andere eingeschränkt zu werden erachten nicht nur wir, sondern auch viele Philosophen als das höchste Gut der Menschheit.

Ohne Freiheit wird die Welt rund um uns herum klein und eng.

Bei uns im Casa Solaris leben wir die Freiheit in die- sem Sinne, dass jeder Bewohner freiwillig bei uns Leben und Wohnen kann.

Sicherheit das tiefste Bedürfnis

Bei der Bedürfnispyramide von Maslow folgt das Si- cherheitsbedürfnis direkt nach den Lebensnotwen- digen physiologischen Bedürfnissen. Haben wir keine Sicherheit, so können wir die nachfolgenden Bedürfnisse nicht verwirklichen.

Mit dem Grundangebot innerhalb der Casa Solaris versuchen wir die physiologischen Bedürfnisse indi- viduell und umfassend zu decken. Für die Sicherheit für unsere Bewohnerinnen und Bewohner fühlen wir uns verantwortlich, so dass sich bei uns alle si- cher fühlen.

Selbstbestimmtes Leben

Bei einem Einzug in ein Casa Solaris ist uns die Selbstbestimmung sehr wichtig. Alle Entscheide über die Wohn- und Betreuungsform wie auch wel- che Dienstleistungen bezogen werden, besprechen wir gemeinsam und definieren diese.

Selbstbestimmtes Wohnen

Die Wahl der Wohnform kann vor dem Einzug in ein Casa Solaris bestimmt werden. Sei es eine Woh- nung, ein Studio oder ein gemütliches Zimmer. Ganz nach dem Gusto und den aktuellen Bedürfnissen.

Quadratur des Kreises

Die Quadratur des Kreises ist ein klassisches Problem der Geometrie. Die Aufgabe besteht da- rin, aus einem gegebenen Kreis in endlich vielen Schritten ein Quadrat mit dem gleichen Flächen- inhalt zu konstruieren.

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Durchlässigkeit à la Casa Solaris

Auf den ersten Blick scheint die Pflege einfach und unkompliziert zu sein. In vielen Gesprächen mit branchenfremden Personen stelle ich jedoch im Ge- spräch fest, dass die Pflege und was dahinter steckt doch ein klein wenig komplizierter ist als angenom- men.

In der Casa Solaris verfolgen wir den Grundsatz der Durchlässigkeit. Für uns heisst das, dass alle Bewoh- nerinnen und Bewohner beim Einzug ihre Wohn- form frei wählen, den Pflegebedarf ambulant oder stationär beziehen können, alle hauswirtschaftli- chen Dienstleistungen frei wählen, die Mahlzeiten im Restaurant oder in der Wohnung einnehmen können und das Caring dann beanspruchen, wenn Sie es benötigt. Eine Vielzahl von Kombinationsmög- lichkeiten, die eigentlich keine Wünsche offen las- sen um selbstbestimmt Leben und Wohnen zu kön- nen.

Insbesondere die Wahlfreiheit der ambulanten und stationären Pflege und das Wechseln innerhalb die- ser Form stellte auch den Kanton St. Gallen vor ein grosses Fragezeichen. Für den Kanton war es ein No- vum, dass das gleiche Pflegepersonal sowohl ambu- lant und stationär eingesetzt werden konnte. Es dauerte 5 Jahre bis der Kanton das Casa Solaris in Gossau aus dem Projektstatus entlassen hatte und das Prinzip der Durchlässigkeit in der Pflege ver- stand.

Wir hatten uns jedoch zu früh gefreut. Als wir un- sere Spitexbewilligung verlängern mussten, stiessen wir wieder auf fragende Gesichter bei den Bewilli- gungsbehörde. Wie kann es sein, dass das gleiche Personal sowohl Spitexleistungen erbringt und gleichzeitig in der stationären Pflege tätig ist. Der Spiessrutenlauf mit den Behörden fing von vorne an. Das Bewilligungsverfahren dauerte über ein Jahr mit einem intensiven Schriftverkehr hin und her. Ein reines Ping-Pong-Spiel. In St. Gallen haben wir es im Oktober 2020 endlich geschafft, dass wir die ent- sprechende Verlängerung erhalten haben.

Ambulante Pflege

Bei der ambulanten Pflege rechnen wir die medizi- nische Pflege mit Spitexleistungen ab. Bei unseren ambulanten Bewohnern erheben wir gemeinsam den notwendigen pflegerischen Aufwand und holen bei der Krankenkasse eine Kostengutsprache ein.

In der Casa Solaris können wir Bewohnerinnen und Bewohner bis maximal 90 Minuten direkter Pflege über die Spitexleistungen abrechnen. Übersteigt der tägliche Zeitwert die 90 Minuten, so erfolgt ein Übertritt in die stationäre Pflege. Ist ein Bewohner im Alterswohnen in Haus B und C erfolgt ein Über- tritt in das Haus A.

Stationäre Pflege

Bei der stationären Pflege wird bei jedem Eintritt der Pflegebedarf mit einer zwei wöchigen Beobach- tungsphase mit RAI ermittelt. Die ermittelte Pflege- stufe wird vom Hausarzt überprüft und bestätigt.

Anschliessend wird die medizinische Pflege über die Pflegestufe (Stufe 1 bis 12) über die Pflegefinanzie- rung abgerechnet.

Pflege

Die ambulante und stationäre Pflege wird vom glei- chen Pflegepersonal geleistet. Für unsere Bewohne- rinnen und Bewohner ergeben sich dadurch keine erkennbaren Veränderungen.

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COVID- 19 Facts and Figures

Krankheitssymptome

Das neue Coronavirus kann sehr unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen.

Die häufigsten Symptome sind:

 Symptome einer akuten Atemwegserkran- kung (Halsschmerzen, Husten (meist tro- cken), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen)

 Fieber

 Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns

Zudem sind folgende Symptome möglich:

 Kopfschmerzen

 Allgemeine Schwäche, Unwohlsein

 Muskelschmerzen

 Schnupfen

 Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbre- chen, Durchfall, Bauchschmerzen)

 Hautausschläge

Die Krankheitssymptome sind unterschiedlich stark, sie können auch leicht sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

Krankheitsverlauf

Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus können unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen ha- ben keine Symptome oder merken kaum, dass sie krank sind. Andere benötigen eine intensive Be- handlung im Spital.

Keine Symptome

Es gibt Personen mit einer Ansteckung, die gar keine Symptome haben. Sie wissen dann nicht, dass sie angesteckt sind und können deshalb das neue Coronavirus unbemerkt an andere Personen weiter-

Milder Verlauf

Eine grosse Mehrheit mit einer Ansteckung zeigt ei- nen milden Krankheitsverlauf. Das heisst, sie haben Symptome, die mild bleiben und nur wenige Tage anhalten.

Schwerer Verlauf

Bei einem schweren Verlauf sind die Symptome zu- nächst mild. In einem Zeitraum von fünf bis zehn Ta- gen verschlimmern sie sich. Die Erkrankten haben zum Beispiel anhaltendes Fieber und Krankheitsge- fühl und/oder bekommen Atemnot. Es kann sich eine Lungenentzündung entwickeln. In diesem Fall benötigt die erkrankte Person eine Behandlung im Spital, in vielen Fällen auch Sauerstoff.

Bei einem schweren Verlauf dauert die Erkrankung in der Regel zwei bis vier Wochen. Mit guter medizi- nischer Behandlung werden die Erkrankten in den allermeisten Fällen wieder gesund. Es gibt jedoch Symptome, wie zum Beispiel Müdigkeit, Kurzatmig- keit und allgemeine Schwäche, die nach der Gene- sung für längere Zeit bestehen können. Wissen- schaftler gehen heute davon aus, dass man nach der Genesung für eine gewisse Zeit, jedoch unklar wie lange genau, gegen eine erneute Ansteckung im- mun ist.

Ein schwerer Verlauf kann in jedem Alter auftreten:

Bei Kindern und Jugendlichen ist er sehr selten. Be- sonders gefährdete Personen haben hingegen ein

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Kritischer Verlauf

Bei einigen Personen verschlimmern sich die Atem- wegs-Symptome derart, dass sie eine intensivmedi- zinische Behandlung benötigen. Dann werden sie zur Unterstützung der Lungenfunktion maschinell beatmet.

Dank rechtzeitiger intensivmedizinischer Behand- lung überleben mehr als 80 Prozent der Erkrankten mit kritischem Verlauf.

Gemäss aktuellem Wissensstand sterben rund 5 Prozent der positiv getesteten Personen an den Fol- gen der Erkrankung.

Behandlung

Bisher gibt es keine spezifische Behandlung für Er- krankungen mit Coronaviren. Sie beschränkt sich auf die Linderung der Symptome.

Eine Erkrankung mit dem neuen Coronavirus kann man nicht mit Antibiotika heilen. Denn Antibiotika wirken nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakte- rien.

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Grundsteinlegung Casa Solaris Kollbrunn

Am 22. Oktober 2020 fand in Kollbrunn die Grund- steinlegung für unseren vierten Standort statt. Auch dieser offizielle Akt beim Bau war von der besonde- ren Situation betroffen und wir mussten wegen den neuen Bestimmungen die Teilnehmerzahl stark re- duzieren. Nur so konnten wir den geforderten Min- destabstand unter den Teilnehmenden einhalten.

Bei der Grundsteinlegung waren folgende Personen anwesend:

Clovis Défago Livin AG Jonathan Défago Livin AG Severin Andermatt Livin AG

Oliver Hofmann Casa Solaris AG Regula Ehrismann Gemeindepräsidentin

Herr Obrist Gemeinderat

Frau Lindauer Credit Suisse Herr Müller Credit Suisse David Looser Baukla AG Dario Ziltener Baukla AG

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Zeitkapsel – Zeitzeuge im Casa Solaris Kollbrunn

Das Vergraben einer Zeitkapsel hat für den Bauher- ren einen symbolischen Charakter und gehört zu den Bräuchen und Traditionen beim Bau dazu. Eine Zeitkapsel soll zeittypische Dinge für die nachfolgen- den Generationen wie Enkel oder Urenkel aufbe- wahren und dokumentieren.

Im Fall vom Casa Solaris in Kollbrunn wurde die Zeit- kapsel mit folgenden Gegenständen befüllt.

Inhalt der Zeitkapsel:

- Baupläne

- Kinderzeichnung des neuen Casa Solaris - Aktuelle Zeitung von 22. Oktober 2020 - Jahresbericht der Credit Suisse Living Plus - Pachtvertrag

- GU Vertrag

Zu guter Letzt fand auch eine Schutzmaske mit per- sönlicher Widmung von Clovis Défago darin Platz.

Oliver Hofmann meinte bei seiner Ansprache, dass man eher einen 20 Fuss oder 40 Fuss Container hätte nehmen müssen, damit die aktuellen Weltge- schehnisse in die Kapsel Platz hätten!

Zuletzt durfte jeder der Anwesenden mit einer Schaufel Beton die Zeitkapsel zudecken.

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Impressionen zum Bau in Kollbrunn

In Kollbrunn entsteht unser viertes Casa Solaris. Mit- ten in Dorfzentrum, an zentraler Lage, gegenüber des Bahnhofs entsteht unser neues Casa Solaris Koll- brunn.

Eröffnung Etappenweise ab Frühling 2022

Pflegeplätze auf der Pflegeheimliste 33 2.5- und 3.5-Zimmer-Alterswohnung 21

Restaurant 2

Kinderspielplatz . 1

Parkplätze 61

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Casa Solaris, Lehrbetriebe

Neben der Philosophie Casa Solaris ist es für uns ein zentrales Thema, dass der Aus- und Weiterbildung grösste Bedeutung beigemessen wird. Daher legen wir einen grossen Wert auf die Grundausbildung junger Menschen und die kontinuierliche Weiterbil- dung unserer Mitarbeiter.

Arianna Maffeo

Fachfrau Hauswirtschaft

Wieso hast Du dich für diesen Beruf ent- schieden?

Mit diesem Beruf, lernt man verschie- dene Abteilungen ken- nen, wie z.B. Küche, Service, Wäscherei und natürlich das hauptgebiet Reini- gung.

Wie waren die ersten Monate im BZGS Custerhof Rheineck

Die Schule ist anders als man sich gewohnt ist.

Man hat praktisch jede Woche eine oder mehrere Prüfungen. Auch der lange Weg zur Schule nach Rheineck.

Was waren die grössten Herausforderungen?

Sich der Name der Bewohner merken, damit man freundlich mit ihren Namen begrüssen kann.

Auch zu wissen was sie trinken oder was sie gerne möchten.

Sich die Reinigungsmittel zu merken wo sie vor al- lem eingesetzt werden.

Was gefällt Dir an der Ausbildung

Ich konnte vom ersten Tag an mithelfen und musste nicht herumstehen und zuschauen.

Bei der Arbeit merkt man gar nicht wie die Zeit ver- geht.

Natürlich habe ich auch Freude und Spass mit den

Was macht Dir weniger Spass?

Den ganzen Tag die Maske zu tragen macht mir we- niger Spass. Ansonsten kann ich nichts Negatives dazu sagen.

Tamara Mitrovic

Praktikum in der Pflege

Wieso hast du dich für diesen Beruf entschie- den?

Mir war schon immer klar, dass ich einen sozi- alen Beruf tätigen möchte. Als ich dann als Fachfrau Gesundheit schnuppern war wusste ich, dass ich eine Ausbil- dung zu diesem Beruf machen möchte.

Wie waren die ersten Monate im Casa Solaris?

Anfangs war es schwer für mich gewisse Bewohner zu verstehen oder zu erkennen was sie möchten, doch inzwischen bessere ich mich damit.

Was gefällt dir an der Ausbildung?

Mir gefällt vieles sehr gut an der Ausbildung wie zum Beispiel, dass wir ein super Team haben. Zu- dem wurde mir anfangs alles gut gezeigt und ich wurde gut in den Beruf eingeführt.

Was macht dir weniger Spass?

Mir macht fast alles spass weswegen dies eine schwere Frage für mich ist. Was mir eher weniger gefällt ist in Stresssituationen zu arbeiten. Allerdings weiss ich, dass dies dazu gehört und habe mich schon daran gewöhnt.

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Benjamin Cole Sierras Praktikum als Koch

Wieso hast du dich für diesen Beruf ent- schieden?

Ich finde Koch einen sehr wichtigen Beruf, der mich auch im Pri- vatleben bereichert.

Es ist eine schöne Tä- tigkeit etwas zu ko- chen und zu servie-

ren. Dank meinem Beitrag in der Küche kann je- mand anschliessend ein feines Essen geniessen.

Wichtig ist mir eine Lehre mit Zukunft. Köche wer- den immer benötigt, denn Roboter werden sie nie ersetzen können. Über Lebensmittel und die Gast- ronomie zu lernen motiviert mich speziell für diesen Beruf.

Wie waren die ersten Monate im Casa Solaris?

Meine ersten paar Wochen im Casa Solaris Gossau waren zuerst für mich eine Umstellung. Schnell habe ich mich an den Alltag gewöhnt. Ich wurde im Küchenteam sehr familiär aufgenommen. Ich merkte, dass ich im genau richtigen Betrieb das Praktikum angefangen habe. Mit meinen Vorgesetz- ten und Mitarbeitern verstehe ich mich sehr gut.

Mich motiviert es zur Arbeit zu kommen, weil ich weiss, dass die Zusammenarbeit in der Küche Spass macht.

Was waren die grössten Herausforderungen?

Was mir noch nicht so leicht fällt, ist das korrekte Schöpfen und Anrichten der Teller mit der passen- den Garnitur. Auch auf der Kochfläche bin ich noch am Lernen, wo sich alles befindet. Wie man das Messer richtig betätigt und Zutaten schön und gleichmässig schneidet, fällt mir noch nicht so ein- fach.

Was gefällt dir an der Ausbildung?

Dankbar bin ich sehr für die Möglichkeit meine Aus- bildung zu starten. Ich kann vieles von den professi- onellen Köchen im Betrieb lernen. Ich habe erfah-

viel üben werde ich nach meinem Abschluss allerlei Gerichte, Drinks, Desserts und vieles mehr zuberei- ten können. Kochen zu lernen begeistert mich!

Was macht dir weniger Spass?

Weniger Spass machen die einzelnen einfachen Ar- beiten, die ich zurzeit erledigen muss. Aber es ist ja selbstverständlich, dass ich zuerst vieles lernen muss, bevor ich ganze Menüs zubereite. Dafür habe ich genug Geduld, und arbeite trotzdem motiviert mit.

Praktikumsplätze Pflegehelfer/in SRK

Neben der beruflichen Ausbildung bietet wir an al- len Standorten auch die Möglichkeit das Praktikum für die Ausbildung zum Pflegehelfer/ in SRK zu ab- solvieren. Bisher konnten wir jedem Bewerber die Möglichkeit bei uns bieten.

Anfragen für einen Praktikumsplatz in der Pflege können Sie direkt an unsere Leitungen Pflege und Betreuung der einzelnen Standorte richten.

Gossau Mario Waltert 071 388 05 10 Niederuzwil Fabienne Gasser 071 524 20 10 Stein Peter Will 071 367 11 30

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Unser Haus wird herbstlich dekoriert

Frau Fisch war zuerst im Alters- und Pflegeheim Büel und konnte im August zu uns ins Casa Solaris nach Gossau wechseln.

In der Einzelaktivierung mit unserer Fachfrau für All- tagsgestaltung, Frau Regula Breitenmoser-Jung, entlockten wir ihr ihre Affinität für das Dekorieren von Räumen.

In allen Aktivierungen ist es ein wichtiges Ziel, dass selber etwas erschaffen wird und in der kreativen Arbeit ebenfalls einen Sinn gesehen wird.

Herbsteinzug in Gossau

Der September zeigte sich noch von seiner sonnigs- ten und wärmsten Seite. Es war einer der sonnigs- ten und wärmsten September seit Aufzeichnung.

Mit dem Oktober hat der Herbst Einzug gehalten und die Temperaturen sind innerhalb einer Woche sehr stark gesunken. Mit den sinkenden Temperatu- ren nimmt auch die Kraft der Sonne ab und die Bäume bereiten sich auf den Winter vor.

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Sternenatelier

Die besinnliche Adventszeit steht vor der Türe und im Sternenatelier der Aktivierung wird bereits wie- der fleissig gearbeitet.

In diesem Jahr drehte sich alles rund um Sterne und das in allen Variationen.

Wie im letzten Jahr haben unsere Bewohnerinnen und Bewohner aktiv bei der Gestaltung unserer Weihnachtsgestecke mitgeholfen. Diese können wie immer bei uns für einen bescheidenen Unkos- tenbeitrag gekauft werden.

Danke an Regula Breitenmoser-Jung für die immer kreativen Ideen!

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Adventsfenster in Gossau

In diesem Jahr ist alles anders. Da wir keine oder nur begrenzt externe Besucher bei uns im Casa Solaris Gossau empfangen können, haben wir entschieden, dass wir gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern grosse Adventsfenster kreieren, die von aussen bestaunt werden können.

Das Thema Sternen findet sich in jedem einzelnen Adventsfenster.

Alle Fenster können bis zum 10. Januar 2021 bei uns im Casa Solaris besichtigt werden.

Fenster 1

Empfang - Eingang Casa Solaris

Fenster 2

Bewohnerstübli – Erste Etage

Fenster 3

Eingang Tiefgarage

Fenster 4

Stationszimmer - Erste Etage

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Fenster 5

Raucherlounge – Erste Etage

Fenster 6

Stüble – Erste Etage

Fenster 7

Gartenrestaurant

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Aktivierung für Seh- und Hörbehinderte

Der Mensch hat insgesamt 5 Sinne

 Sehen

 Hören

 Riechen

 Schmecken

 Tasten

In der Aktivierung ist es das Ziel, dass alle Sinne gleichermassen geweckt und stimuliert werden.

Sind einzelne Sinne nicht mehr vorhanden, so müs- sen die Aktivierungsangebote entsprechend ange- passt werden.

Aktuell haben wir im Casa Solaris zwei Bewohnerin- nen mit einer Sehbehinderung. Hier werden in der Aktivierung gezielt die vorhandenen Sinne gefördert und genutzt.

Im Sternenatelier können unter anderem Sterne er- tastet und gefühlt werden.

Beim „Samiklaussäcklein“ können die einzelnen Sa- chen wie Nüsse, Mandarinen, Schokoladen ertastet, gerochen oder geschmeckt werden. Auch das Ra- scheln der Cellophanverpackung regen den Gehör- sinn an.

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Bewohnerinformation zu Corona

Regelmässig werden unsere Bewohnerinnen und Bewohner über die aktuelle Situation rund um Corona informiert.

Als Gefäss wird die Aktivierungsveranstaltung

„Gsund und Fit in den Tag„ verwendet.

Neben den Informationen aus der Geschäftsleitung welche Massnahmen und Richtlinien für alle Betriebe der Casa Solaris gelten, haben die Bewohnenden auch die Möglichkeit fragen zu stellen.

In der letzten Veranstaltung im Dezember wurde mit allen Anwesenden besprochen, was für Sie getan werden kann, wenn Sie an COVID-19 erkranken.

Resultat aus der gemeinsamen Besprechung war, dass fast alle eine zusätzliche COVID-19 Ergänzung zur bestehenden Patientenverfügung abfassten.

Darin können unsere Bewohnerinnen und Bewohner zum Beispiel festhalten, ob Sie bei einem kritischen Verlauf hospitalisiert werden möchten oder nicht.

Mit den Ergänzungen behält die bestehende Patientenverfügung immer noch seine Gültigkeit.

Am Dienstag den 8. Dezember 2020 hat Margaret Keenan als erste Frau in Grossbritannien die erste Corona-Impfung erhalten.

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Samiklaus im Casa Solaris Gossau

Auch dieses Jahr hat der Samiklaus den Weg zu un- seren Bewohnerinnen und Bewohner gefunden.

Mit einem grossen Abstand sind der Samiklaus und der Schmutzli mit einem Leiterwagen voller Überra- schungen gekommen und haben eine kleine Weih- nachtsgeschichte erzählt.

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Samichlaus Tag im Casa Solaris Niederuzwil

Dieses Jahr hatte der Besuch vom Samichlaus und dem Schmutzli am 6. Dezember nochmals eine ganz andere und intensivere Bedeutung.

Wir stecken mitten in einer sehr emotionalen, sehr aufwühlenden und auch traurigen Zeit, aufgrund der COVID 19 Situation. Unsere lieben Bewohner sind so stark, tapfer und finden sich trotz dieser aus- sergewöhnlichen Situation in der Zimmer Isolation so gut es geht zurecht und arrangieren sich mit der Situation so gut sie nur können. Daher wollten wir ihnen unbedingt eine kleine Freude machen und auf den traditionellen Samichlaus Besuch im Casa Sola- ris Niederuzwil nicht verzichten.

Unter den vorgegebenen Hygienevorschriften er- hielten daher unsere lieben Bewohner am 6.12.20 Besuch vom Samichlaus und Schmutzli. Die Freude in den Gesichtern unserer lieben Bewohner war of- fensichtlich und berührte unser aller Herzen, einige Freudetränen kullerten und wir sind so dankbar, dass der Samichlaus und der Schmutzli ihnen Freude und ein Strahlen ins Gesicht zaubern konnte.

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Die lieben Bewohner, welche nicht mehr unter uns sind, hätten sich bestimmt auch riesig darüber ge- freut und wir (die Bewohner wie auch das ganze Casa Solaris Niederuzwil Team) waren in Gedanken ganz besonders auch bei den Verstorbenen, ihren Angehörigen und den Liebsten.

Wir vermissen sie sehr, sind traurig über die Ver- luste und werden sie in liebevoller Erinnerung be- halten, ganz besonders auch jetzt in der Vorweih- nachtszeit und im Hinblick auf das Fest der Liebe.

Mögen sie in Frieden ruhen.

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Samiklaus im Casa Solaris Stein

Leider fällt in diesem Jahr das traditionelle Silvers- terchlausen im Kanton Appenzell Ausserhoden aus den bekannten Gründen aus.

Dafür hat auch im Alters- und Pflegeheim Büel der Samiklaus den Weg dorthin gefunden. Eine grosse Überraschung für alle Anwesenden. Waren die letz- ten Tage und Wochen doch ein klein wenig langwei-

lig. Das traditionelle Silvesterchlausen ist im gan-

zen Kanton Appenzell Ausserhoden abgesagt

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Was ist eigentlich der feldenkrais-punkt?

Im Parterre des grünen Hauses der Casa Solaris Überbauung in Gossau gibt es den feldenkrais- punkt, eine Praxis für komplementäre Methoden und Physiotherapie. Iris Loy arbeitet dort als The- rapeutin und es gibt weitere Angebote wie Yoga- stunden, Pilates und Meditation.

Ein Blick zurück

1992 war in der Physiotherapiepraxis Mathis/Fors- ter im Gerbhof Notstand, da ein junger holländi- scher Physiotherapeut vom Heimweh befallen war.

Iris Loy, damals noch im Kanton Aargau wohnend und tätig, sprang ein und verliebte sich in die Ost- schweiz. Anfangs arbeitete sie dort noch angestellt, eröffnete 1996 ihre eigene Praxis im Obergeschoss von Dr. Martin Baumanns Praxis und wirkte zuneh- mend komplementärtherapeutisch als Feldenkrais Lehrerin und Physiotherapeutin.

Da damals in einer rein schulmedizinisch ausgerich- teten Praxisgemeinschaft der Stand anders gearte- ter Therapien schwierig war, zog Iris Loy aus und gründete an der Hirschenstrasse Das Orange Haus direkt neben der NAFAG. Die Vision dieser Thera- peutengemeinschaft war, unter einem Dach ver- schiedene Therapien anzubieten zum Wohle der Kunden. Die Idee der Gemeinschaftspraxis war noch etwas verfrüht, dennoch arbeiteten 13 Jahre lang Physiotherapeutinnen, Gesprächs- und Malthera- peuten, Masseurinnen, eine Psychiaterin mit Psy- chologinnen, Kinesiologinnen und eben die Feldenk- rais Lehrerin Iris Loy dort.

Der Wechsel

Als dann das Casa Solaris 2015 die Tore öffnete, war die Zeit für Iris Loy reif zum Verkleinern und mit ei- ner Einzelfirma im grünen Haus dort einzuziehen.

Die Yogalehrerin Jolanda Hofstetter, die Pilates und Slings Myofasziales Training unterrichtende Conny Willibald und die Meditationen anleitende Rosma- rie Roth kamen mit und bieten ihre Stunden im Be- wegungsraum des feldenkrais-punktes an.

In der Physiotherapie ist wegen des Tarifvertrages die Leistung der Therapeutin mit einem engen Kos- tenrahmen verknüpft, was bewirkt, dass die Be- handlungszeiten normalerweise eher kurzgehalten sind. Iris Loy genügte es nie nur einzelne Körperteile von betroffenen Menschen zu behandeln. Der Hin- tergrund für ein überlastetes Gelenk, verkrampfte Muskeln, schmerzende Regionen muss weitgreifen- der erfasst werden. Dies braucht aber auch mehr Zeit pro Behandlung und hat seinen Preis. Da bietet die komplementärtherapeutische Ausrichtung im Zusatzversicherungsvertrag mehr Möglichkeiten.

Eigene Unfälle führten Iris Loy zur Feldenkrais Me- thode, die sie anfangs der neunziger Jahre lernte und seither mit viel Engagement und Überzeugung einsetzt.

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Moshé Feldenkrais und seine Methode

Die von Dr. Moshé Feldenkrais (1904 – 1984; Physi- ker, Ingenieur und Judoka) entwickelte Methode ist ein pädagogisches Konzept, welches über Bewusst- machen von Bewegungen zu neuen Erfahrungen im eigenen Körper verhilft. Sie fördert die Selbstschu- lung und wird in all jenen Bereichen angewendet, in denen menschliche Entwicklung im Mittelpunkt steht.

„Bewusstheit durch Bewegung“ ist die verbale Form der Methode und wird in Gruppen vermittelt. Dabei wird jede Person mittels anstrengungslosen und leicht auszuführenden Bewegungen zur Entdeckung der individuellen Bewegungsmöglichkeiten geführt.

Die Aufmerksamkeit wird auf harmonische und dif- ferenzierte Bewegungsabläufe gelenkt. Spielerische Vorgehensweise ersetzt Leistungsanspruch und Routine. Die Teilnehmenden lernen ohne Zwang und ohne Nachahmung die eigenen Bewegungs- muster kennen und verändern.

In der Einzelarbeit „Funktionale Integration“ wird die gleiche Idee des Erweiterns der eigenen Mög- lichkeiten und Herauskommen aus schädigenden Verhaltens- und Bewegungsmustern durch Berüh- ren und Bewegen von der Therapeutin ermöglicht.

Das Ziel ist schlussendlich, mehr vom eigenen Kör- per und seinen Möglichkeiten zu integrieren, um (Bewegungs-)Funktionen zu verbessern. Auch hier gilt es, keine Grenzen gewaltsam zu überschreiten, sondern mit kleinen Impulsen zur Leichtigkeit und Freiheit beim Bewegen und zu körperlichem, geisti- gem und seelischem Wohlbefinden zurück zu fin

den. Erfahrungs- gemäss und weil ja alle Wahrneh- mungen, Impulse und Ausführun- gen im gleichen Gehirn zusam- men kommen, verändert sich dann auch die emotionale und mentale Befind- lichkeit.

Diese Unterrichts – und Therapieformen kennen keine Altersgrenzen, holen jeden dort ab, wo er o- der sie sich befindet, egal ob Hochleistungssportler, Künstler oder Mensch mit körperlichen oder ande- ren Beeinträchtigungen. Da Iris Loy sich aus der Phy- siotherapie zur komplementären Feldenkrais Thera- peutin entwickelt hat, kommen vor allem Schmerz- patienten, Personen nach Unfällen oder Operatio- nen oder anderen Bewegungseinschränkungen o- der mit neurologischen Störungen sowie Menschen, die sich persönlich weiter entwickeln wollen zu ihr.

Da Lernen nie aufhört solange wir leben, ist eben auch das Alter keine Einschränkung!

Feldenkrais ist eine Leistung der Zusatzversiche- rung: je nach Krankenkasse und Versicherungsmo- dell erhalten sie eine Rückvergütung. Physiothera- pie wird in der Grundversicherung abgerechnet und es braucht eine Verordnung vom Arzt. Iris Loy macht physiotherapeutisch nur noch Lymphdrainage.

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Wie weiter

?

2021 erreicht Iris Loy das Pensionsalter. Gerne wird sie weiterarbeiten und ihr breites Wissen und Thera- pieren einsetzen. Letzte- res aber konzentrierter im Dienste der Klienten, die zu ihr kommen möchten.

Deshalb möchte sie etwas kürzer treten, vielleicht ein bis zwei Tage pro Woche weniger arbeiten. Auch den operativen Hauptteil der Praxisorganisation, Vermietung und Leitung abgeben…

Das heisst auch es gibt Platz und Raum für Neues, für jüngere KollegInnen, für andere Angebote!

Fühlen Sie Sich angesprochen, eine neue Herausfor- derung als Praxis-Inhaberin anzutreten.

 Oder wollen Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr An- gebot in Gossau in einer bestandenen Praxis mit Bekanntheitsgrad einbringen?

 Oder wollen Sie erstmal die Räume, die Kon- zepte, die offene Zusammenarbeit mit dem Casa Solaris kennen lernen?

Dann melden Sie Sich bei Iris Loy

E-Mail loy@feldenkrais-punkt.ch Telefon 071 385 45 81

oder beim Geschäftsführer des Casa Solaris Gossau, Oliver Hofmann

E-Mail oliver.hofmann@casa-solaris.ch Telefon 071 388 05 02

Das neue Casa Solaris Stein nimmt Formen an Was sagen unsere Bewohnerinnen und Bewohner

Unsere Bewohner/innen im Altersheim Büel konn- ten in den vergangenen Monaten den Baufortschritt des Neubaus im Gang auf dem Bildschirm mitverfol- gen. Casa Solaris Stein nimmt immer mehr Gestalt an und den Bewohner/innen wird bewusst, dass in einem Jahr der Umzug ins neue Heim bevorsteht.

In der Aktivierung haben wir unsere Bewohner/in- nen zu ihren Wünschen, Bedürfnisse und Empfin- dungen, betreffend dem Neubau befragt:

Sie freuen sich auf die neuen grösseren Räume.

Mehr Platz im Essraum und für die Aktivierung so- wie den neuen modernen Zimmer. Gespannt sind sie auf neues Personal und sind froh auch weiterhin vertraute und bekannte Gesichter zu sehen. Das neue Heim wird auch im Grünen stehen, sie werden jedoch den Panoramablick auf den Alpstein vermis- sen. Sie sind der Heimleitung dankbar für diese grosse Chance und freuen sich auf das Neue. Sie wis- sen, falls sie Fragen und Anregungen habe, dass die Leitung immer ein offenes Ohr für sie hat.

Am Schluss sagten die Bewohner/innen "wir neh- men es so wie es kommt".

Weitere Informationen

Unterlagen zu unserem neuen Casa Solaris in Stein können Sie direkt unter der Telefonnummer 071 388 05 05 oder per E-Mail gossau@casa-solaris.ch bestellen.

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Casa Solaris Stein - Handwerkerzmittag

Das neue Casa Solaris in Stein ist am Entstehen. Auf Anfang Oktober wurde das oberste Stockwerk beto- niert und die Stützen für die Dachkonstruktion in- stalliert. Ziel ist es, dass auf Ende Jahr das Gebäude dicht ist und mit dem Innenausbau begonnen wer- den kann.

Als kleines Dankeschön für die tolle Arbeit hat sich das Casa Solaris Gossau spontan dazu entschieden den Handwerkern Vor-Ort das Mittagessen zu spen- dieren.

Sutki Bektashi, Beni Défago, Manda Liechti und Oli- ver Hofmann standen am Grill und stärkten die Ar- beiter mit Bratwurst, Schüblig und einem feinen Bürli aus der Bäckerei Manser in Teufen. Mit 35 Würsten konnten der Hunger bekämpft werden.

Zum Dessert gab es einen feinen Zitronenkuchen und einen heissen Kaffee aus den Casa Solaris

„Mugs“ welche die Arbeiter als Erinnerung behalten durften.

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Drei Engel für das Casa Solaris Niederuzwil (Der BB Höck im Casa Solaris Niederuzwil)

Der BB Höck im Casa Solaris Niederuzwil Was ist ein BB Höck?

Der Berufsbildner Höck wird alle paar Monate (mind. 4 x im Jahr) stattfinden. Bei diesem „Höck“

wird ausgetauscht wo die Lernenden FaGe EFZ und die Berufsbildner stehen und was im Allgemeinen bevorsteht. Es werden offene Fragen beantwortet und bevorstehende Lernbegleitungstage oder die Lernwerkstatt geplant.

Die Berufsbilderinnen im Casa Solaris Niederuzwil alias die 3 Engel für das Casa Solaris Niederuzwil 😊 Wer sind wir?

Syrah Dux: 21 Jahre, FaGe, BB seit August 2020 Merkmal: Geduldige Person, die ihren Schützlingen die Ruhe weitergibt.

Shannon Grob: 24 Jahre, FaGe, BB seit August 2020 Merkmal: Motivierte Person, die ihre Schützlinge

Danijela Brkljaca: 35 Jahre, FaGe, BB seit August 2018

Merkmal: Strenge Mama, die ihre Schützlinge liebe- voll zum Ziel begleitet.

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Wie fühlen wir uns in der Rolle als Berufsbildnerin- nen?

Obwohl es eine Herausforderung ist, fühlen wir uns gut und geben das Beste, eine vorbildliche BB zu sein und unsere Schützlinge während ihrer Ausbil- dung Best möglichst zu begleiten.

Was sind unsere Ziele?

Unsere Lernenden fachlich und menschlich zu be- gleiten und in drei Jahren mit ihnen einen erfolgrei- chen Lehrabschluss feiern zu können.

Wir möchten die Freude am Pflegeberuf weiterge- ben, fördern und möchten, dass sie kompetente, herzliche und motivierte FaGe’s werden.

Was ist unsere grösste Herausforderung?

Es ist eine Herausforderung (als Fachperson und BB), alles unter einen Hut zu bringen, in jeder Situa- tion das Richtige zu machen und richtig zu handeln.

Unsere Berufsbildnerinnen in der Casa Solaris

In der Casa Solaris AG wird der Ausbildung ein sehr hohes Gewicht gegeben. Damit die Ausbildungen an allen Standorten professionell erfolgt, haben wir an allen Standorten verantwortliche Mitarbeitende für die Ausbildung.

Berufsbildner/Innen in Gossau

Nathali Scola Pflege

Ramona Schär Pflege

Romina Kirstein Pflege

Cornelia Meier Hauswirtschaft Ruben Teixeira Gastronomie Sutki Bektashi Küche

Berufsbildnerinnen in Niederuzwil

Syrah Dux Pflege

Danijela Brkljaca Pflege

Shannon Grob Pflege

Berufsbildnerinnen in Stein

Denise Rusch Pflege

Andrea Roth Pflege

Welche Berufe können in der Casa Solaris erlernt werden

Fachfrau/ mann Gesundheit Fachfrau Hauswirtschaft Koch/ Köchin

Restaurationsfachfrau/ mann

Alle Ausbildungen können als dreijährige Berufs- lehre mit dem Titel EFZ oder in zwei Jahren mit dem Zertifikat EBA abgeschlossen werden.

Informationen zu den einzelnen Berufen erhalten Interessierte an allen Standorten der Casa Solaris AG.

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Steckbriefe unserer Lernenden in Niederuzwil

Martina Boog, 31.07.2004, 9242 Oberuzwil, Ler- nende Restaurationsfachfrau EFZ

Ich bin eine sehr kontaktfreudige Person, bin gerne in Bewegung, habe Spass im Team zu arbeiten, ich kann Fremdsprachen benutzen und serviere und be- rate gerne.

Ich hatte einen sehr guten Start in die Lehre, habe viel neues dazugelernt, meine ersten Monate waren sehr informativ, ich habe mich mit meinem Team bestens verstanden, in den ersten 2 Wochen war es etwas strenger als in den anderen, ich war immer motiviert mehr zu leisten und mich zu beweisen.

Da Mathematik nicht zu meinen besten Fächern zählt, hatte ich manchmal, aber vor allem am An- fang Mühe bei den Gästen einzukassieren.

Am meisten gefällt mir an meiner Lehre, dass ich et- was mit Menschen zu tun habe, dass ich mein Ge- dächtnis durch das Aufnehmen der Bestellungen trainieren kann, dass ich mehr laufen muss als ste- hen oder ungefähr gleich viel und dass ich viele ver- schiedene Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfü- gung habe.

Das einkassieren der Gäste ist für mich die grösste Herausforderung, ich habe jedoch trotzdem Spass daran. Diese Frage wurde mir schon mal nach dem schnuppern gestellt, und ich hatte dort bereits Mühe etwas zu finden, was mir keinen Spass ge- macht hat. Der Grund dafür ist, dass ich alles sehr gerne mache und es nicht wirklich eine Tätigkeit gibt die mir nicht gefällt.

Marina Neumann, 17.02.1978, 9230 Flawil, Ler- nende Fachfrau Gesundheit (verkürzte Lehre) Ich wollte als kleines Mädchen schon Kranken- schwester werden. Ich habe 12 Jahre in der Gastro- nomie gearbeitet und dadurch mit vielen verschie- denen Menschen gearbeitet. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich gerne mit Menschen zusammen- arbeite. Anderen Menschen zu helfen und Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern ist für mich zu einer

Pflegehelferin habe ich gewusst, dass dieser Beruf die richtige Entscheidung war. Noch bis heute komme ich sehr gerne arbeiten und freue mich im- mer aufs Neue auf unsere Bewohner. Ich finde das Team sehr gut und ich bin dankbar, dass ich ein Teil davon bin. 😊 Und ich möchte noch eine lange Zeit ein Teil von diesem Team bleiben😊

Ich bin über einen Praktikumsplatz vom RAV im Feb- ruar 2018 ins Casa Solaris gekommen. In der Bau- phase habe ich mich 2x beworben, jedoch wurde meine Bewerbung abgelehnt. Da habe ich die Chance ergriffen und das Praktikum angenommen.

Ich fühlte mich vom 1. Tag im Casa Solaris Niede- ruzwil sehr wohl. Allerdings kamen in den ersten Wochen sehr viele neue Informationen auf mich zu und das forderte mich sehr. Bis zum heutigen Tag habe ich die Situation jedoch gut gemeistert und wurde nach einigen Hindernissen ein fester Teil vom Casa Solaris-Team. Nach 2 ½ Jahren bekam ich die Chance die verkürzte FaGe-Ausbildung zu machen.

Ich war mega happy, denn ich habe bis dahin nur Berufserfahrungen gesammelt, jedoch noch keine Ausbildung absolviert. Doch ich habe die Ausbildung erfolgreich gestartet und ich bin dankbar über die großartige Unterstützung von den Berufsbildnerin- nen, der Ausbildungsverantwortlichen und dem ge- samten Pflegeteam. Ich schätze den Austausch mit den anderen Lehrlingen sehr, denn ich konnte dadurch schon einige Unsicherheiten abbauen und mir Tipps für die Aufgaben als Lehrling holen. Hier und da bekomm ich auch mal einen guten Ratschlag von den „alten“ Lehrlingen😊

Meine allergrösste Herausforderung war und ist der Besuch der Berufsschule. Da meine Schulzeit schon eine ganze Weile her ist, machte ich mir große Sor- gen, ob ich das alles auch wirklich schaffe. Die Sorge wurde stärker, als es auf die ersten Prüfungen zu- ging. Doch zu meinem Erstaunen habe ich diese sehr gut gemeistert

und das macht mich sehr stolz😊, denn ich habe ein Ziel vor Augen und das möchte ich auch erreichen.

Ich freue mich sehr darauf, mein Berufsfeld zu er- weitern. Da ich nun schon 9 Jahre auf der Pflege ar-

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ich lerne bei der Lernbegleitung immer wieder dazu.

Ich finde die Unterstützung unglaublich großartig.

Ich kann mit meinen Berufsbilderinnen über alles reden und sie bereiten mich super auf die LAP vor.

Ich versuche auch das Gelernte von den Lernbeglei- tungen im normalen Pflegealltag umzusetzen. Denn je mehr ich damit arbeite, desto mehr Routine be- komme ich.

Dazu kann ich nicht sehr viel schreiben, da ich bis zum heutigen Tag sehr glücklich bin, dass ich die Chance auf eine Ausbildung bekommen habe und diese auch noch in einem supertollen Team absol- vieren kann. Ich weiß nicht, wohin mich mein Weg noch führt. Aber ich fühle mich zurzeit sehr wohl und gut aufgehoben im Casa Solaris Niederuzwil.

Sara Monticelli, 08.01.2005, 9245 Sonnental, Ler- nende Fachfrau Gesundheit

Ich bin eine sehr offene, soziale, hilfsbereite und kontaktfreudige Person. Gleichzeitig bin ich gerne unter Menschen und hab immer wieder Freude da- ran mit ihnen zu arbeiten. Zielstrebigkeit und Ge- nauigkeit gehören ebenfalls zu meinen Stärken. Ich wollte unbedingt einen Beruf erlernen, in dem ich Menschen helfen kann und meine Stärken zum Vor- schein kommen.

Ich habe ab dem ersten Tag gemerkt, dass ich den richtigen Beruf für mich gewählt habe und es gefällt mir im Casa Solaris immer mehr und mehr.

Bis jetzt traf mich keine besonders grosse Heraus- forderung, da ich auch ein super Team hinter mir habe, das mir immer Hilfe anbietet, falls ich welche benötige.

An meiner frisch angefangenen Lehre gefällt mir bis jetzt so ziemlich alles. Das Arbeiten, die Schule, das Team und das gesamte Casa Solaris.

Bis jetzt gibt es nichts an diesem Beruf was meine Moti- vation reduzieren könnte. An diesem Punkt ein grosses Dankeschön ans Casa Solaris, dass ich die Lehre als Fach- frau Gesundheit bei euch starten durfte.

Roberta Cimenti, 04.11.2004, 9247 Henau, Ler- nende Fachfrau Gesundheit

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, weil ich sehr gerne mit anderen Menschen zusammenar- beite, hilfsbereit und sehr kontaktfreudig bin. Aus- serdem ist dieser Beruf sehr abwechslungsreich, was ich sehr mag. Ich helfe anderen Menschen sehr gerne und finde es schön ihnen etwas Gutes zu tun.

Ich arbeite sehr gerne im Team und bin gerne in Be- wegung.

Ich habe sehr gut in die Lehre als FAGE gestartet und wusste schon von Anfang an, dass es der richtige Be- ruf sein wird. Zu Beginn war es ein wenig streng, aber das war nur bis ich mich eingewöhnt habe. Ich habe sehr viel Spannendes dazugelernt und es kommt immer wieder Neues dazu. Ich habe mich auch sofort im Team wohl gefühlt und man merkte die Zusammenarbeit schon zu Beginn. Mir wurde auch immer geholfen und gute Tipps gezeigt, die ich auf den Weg durch die Lehre mitnehmen kann.

Für mich war es sehr schwierig alles Zeitgemäss ein- zuplanen und ich bekam dann oft Stress. Auch sich auf so vieles zu konzentrieren war nicht einfach, doch mit der Zeit habe ich mich dran gewöhnt und es wurde immer besser.

An meiner Lehre gefällt mir sehr, dass ich mit ande- ren zusammenarbeite und anderen helfen kann. Ich fühle mich dann immer sofort besser. Ausserdem stehen mir sehr viele Weiterbildungsmöglichkeiten

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zur Verfügung, was sehr interessant ist. Bei dieser Frage finde ich nie die richtige Antwort, da mir ein- fach alles sehr an diesem Beruf gefällt. Das Einzige was mir persönlich schwer fällt ist sich von Men- schen zu verabschieden, die sich auf den letzten Weg machen.

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Das „A-Team“ startet die Ausbildung:

MarinA (FaGe), RobertA (FaGe), SarA (FaGe) &

MartinA (Restaurationsfachfrau)

Am Morgen, 05.08.20, wurden wir sehr herzlich am Haupteingang in Empfang genommen.

Beim Rundgang wurden wir schon einigen Mitarbei- tern vorgestellt. Martina hat ihre Ausbildung zur Restaurationsfachfrau im Casa Solaris begonnen.

Die anfängliche Nervosität legte sich im Laufe des Tages, jedoch war der Informationsfluss ziemlich hoch für uns.

Die Ausbildungsverantwortliche und unsere Berufs- bildnerinnen vermittelten uns ein Gefühl der Sicher- heit, sodass wir uns sehr schnell wohl fühlten.

Roberta und Sara besuchten auch noch die BMA – Schulung beim Technischen Dienst. Diese fanden die beiden Lehrlinge sehr spannend.

Am 2. Tag, 06.08.20, im Casa Solaris trafen wir uns alle in kompletter Arbeitskleidung. Wir starteten mit einem Rückblick auf unseren 1. Tag.

Nach einer kurzen Einleitung zum Verlauf des 2. Ta- ges, gab es ein Fotoshooting fürs Review. Dort hat- ten wir unseren ersten Bewohnerkontakt. Der Krea- tivität wurde freien Lauf gelassen. Es hat allen sehr Spass gemacht und es wurde viel gelacht.

Am Nachmittag wurden noch nachträglich Fotos mit Martina, Lernende im Service, nachgeholt.

Vor der Mittagspause erhielten wir einen kurzen Einblick ins Hygienekonzept vom Casa Solaris. Sara zeigte uns das richtige Händewaschen und Roberta übernahm das Vorführen einer Händedesinfektion.

Mit einem kleinen Kompetenzauftrag erfuhren wir kurz, wie man mit dem Lehrmittel arbeitet.

Zum Abschluss wurden wir noch ins Login am PC ein-

geführt.

Zwei spannende Tage neigen sich dem Ende zu und wir starten nun voller Elan

Ihr „A – Team“

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Einige Impressionen 

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1. Augustfeier, Bericht von Frau Maria Meien- berger, Bewohnerin

Es isch e spezielli Vaterlandsfier gsi, mit all üsne nette Bewohner, will sie imene chlinere Rahme (wegem Virus) und ohni Aghörigie statt gfundä hätt.

Als Igangswort hätts vom Hans Tschol ä schöni Red über Dankbarkeit und Schönheit vo üserem natur- verbundene Land zghöre geh.

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Feine Härdöfpelsalat mit Brotwürscht, guet brötlete Cervelats und amene 1. August Brötli hätt üs dä Marc Borer mit sim guet vorbereitete Team serviert.

Au die schöni Tischdeko mit chlyne Strohballe händ imponiert.

Jo, mir sind alli iverstande und dankbar, will mir i de ganze Schwyz so schöni, gueti und gepflegti Alters- und Pflegheim hend.

Zum fröhliche Teil hätt dä ganzi „Casa Solaris Chor“

schöni Volkslieder gsunge under dä Leitig vo dä

junge und ufgstellte Frau Huber.

„Schuss“ hätt dä feini, cremigi Dessert brocht, wo so passend für die warmi Summerzyt gsi isch.

Im Volksmund singed mir:

„Schwyzerländli isch no chli, aber schöner chönnts nit sy! Gang i d’Welt so wyt du witt, schöni’ri Ländli git’s gar nit!“

Schöni August Grüess

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Gedächtnistraining in der Aktivierung, Bericht von Frau Maria Meienberger (Bewohnerin)

So vieli Gueti Theme i dä Aktivierig für die ganzi Wu- che und eis däfo isch, s‘ Gedächtnis fit halte am Donnstig Morge.

Wenn üseri Gedankegäng nit alli Tääg gliech schal- tet, isch es Training und Uffrische e prima Sach.

Immer wieder neue Theme wie Koche, Chrüter, Sport, Natur oder mit Buechstabe neue Wörter finde sorged däbi für Abwechslig und die ganzi Gruppe isch mit grosser Spannig däbi. Mir chönd mit grossem Stolz immer öppis biträge, emol chli so und emol chli andersch.

D’Frau Kaufmann und d‘ Frau Huber sind im- mer guet vorbereitet und stuned nöd schlecht ab üsem grosse Wüsse.

Es hätt au immer Platz für es paar Wünsch zum Menüplan. So wünscht sich Gruppe wie- dermol –Rippli, Speck und Bohnen mit Sauer- kraut.

Herzliches Merci an Eu und bis nöchschte Donnstig.

Maria Meienberger

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Personalfest August 2020

Nach einer langen Zeit mit Einschränkungen, auch für das Personal des Casa Solaris Niederuzwil, be- schlossen wir, nach den Lockerungen des Bundes und des Kantons bezüglich Corona Virus am 25.08.20 ein kleines Fest zu feiern.

Unter der Berücksichtigung der Abstandsregelung stellte unsere Personalkommission einen gemütli- chen Grill Plausch auf die Beine. Das Spätsommer Wetter war ebenso auf unserer Seite und meinte es gut mit uns. Da wir das Fest auf dem Areal des Casa Solaris Niederuzwil feierten, wurden unsere lieben Bewohner vorgängig informiert, ja sogar vorge- warnt, für den Fall, dass unser Lachen mal wieder etwas lauter ausfallen sollte. Unsere lieben Bewoh- ner kamen vorgängig auf uns zu und liessen uns aus- richten, wir sollen es aber auch ja richtig geniessen, wir hätten es ihrer Meinung nach auch einfach ver- dient.

Um 17.30 Uhr trudelten die ersten Mitarbeiter ein und es gab feine belegte Brote.

Für alle Geschmacksrichtungen war was dabei. Da- nach schmiss die Personalkommission den Grill an und es gab feine Würste. Für das Essen und Trinken war gesorgt, wir liessen es uns alle schmecken.

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Anschliessend gab es einen Tischtennis-Plausch und für die Gesangskünstler oder die, die es noch wer- den möchten, ein Karaoke-Ecken. Es war schön wie- der einmal zusammen geniessen zu können, sich auszutauschen und zusammen Spass zu haben. Be- sonders an solchen Anlässen spüren wir immer wie- der unseren tollen Teamgeist als Mitarbeiter des Casa Solaris Niederuzwil. Gemütlich liessen wir den Abend ausklingen und diskutierten bereits über Ideen für das nächste Personalfest. Herzlichen Dank an die Personalkommission für diesen gelungenen Abend. Schön war’s.

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Interview mit Frau Mirjam Schädler (Bewohnerin) Wo sind Sie aufgewachsen?

In Gossau. Ich bin ein Jahr ins Hirschbergschulhaus.

Danach ging ich in die Schule (Hilfsschule), die mein Vater gegründet hatte.

Wie war Ihre Kindheit?

Als Kleinkind hatte ich etliche epileptische Anfälle, was zur Folge hatte, dass meine rechte Körperhälfte gelähmt wurde. So war mein Alltag geprägt von ver- schiedenen Therapien.

Was hatten Sie früher für Hobbys?

Mit 13 Jahren musste ich zur Kur nach Valens. Dort lernte ich Schwimmen. Dies hat sich über die Jahre zu einer Leidenschaft entwickelt, welche bis heute anhält. Seit 18 Jahren bin ich Mitglied im Schwimmclub „Flipper“ und nehme regelmässig an Wettkämpfen teil.

Hatten Sie Haustiere?

Ja, wir hatten immer Haustiere. Mal eine Katze, ein Hund und auch mal ein Meerschweinchen.

Was ist Ihre Lieblingsspeise?

Cordon bleu mit Pommes mag ich sehr. Aber auch Gemüse steht ganz oben auf der Liste meiner Lieb- lingsspeisen.

Wie sind Sie auf uns gekommen?

Mein Bruder hatte die Idee, dass es doch ganz prak- tisch wäre, dort zu wohnen, wo ich arbeite (Bucher- wäldli). Doch ich wollte nicht in das angegliederte Wohnheim meiner Arbeitsstätte einziehen. Gegen- über meiner Bushaltestelle bauten sie damals das Casa Solaris. So bin ich eines Morgens einfach vor- beigegangen. Das war gegen Ende der Bauzeit. Herr Borer begrüsste mich sehr freundlich und händigte mir die Wohnungspläne aus. So kam es, dass ich bald darauf meine eigene Wohnung beziehen konnte.

Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung bei uns im Casa Solaris?

Da ich noch arbeite, bin ich froh, wenn ich in meiner Freizeit meinen Hobbies nachgehen kann. Das sind Sticken, Stricken, Lesen und ab und zu Briefe an Freunde schreiben.

Gefällt es Ihnen bei uns?

Ja (lacht und strahlt). Hier kann ich ein selbstbe- stimmtes Leben führen und bin trotzdem gut aufge- hoben.

Vielen Dank für das Interview und die Zeit, die Sie sich genommen haben. Wir wünschen Ihnen wei- terhin viel Freude und Gesundheit hier im Casa So- laris Niederuzwil.

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Interview mit Herr Marco Grisiger (Mitarbeiter) Fachmann Gesundheit

Wie bist du auf das Casa Solaris Niederuzwil ge- kommen?

Über die App yooture (App für Jobsuchende).

Fühlst du dich wohl im Casa Solaris Niederuzwil Team?

Ja. Wir haben ein aufgestelltes Team mit sehr ange- nehmen Mitarbeitern.

Was ist deine Hauptaufgabe im Casa Solaris Niede- ruzwil?

Ich habe die Tagesverantwortung. Dazu gehört die Pflege und Betreuung unserer lieben Bewohner.

Hast Du ein Ziel, das du im Casa Solaris erreichen möchtest?

Ich arbeite seit August hier. Es gefällt mir sehr und mein mittelfristiges Ziel ist es, gut eingearbeitet zu sein und hier ganz anzukommen.

Gibt es ein positives Erlebnis im Casa Solaris, das dir besonders gut in Erinnerung geblieben ist?

Ich schätze es ungemein, dass ich mich stets an den Gastgeber, an die Leitung der Pflege und an meine direkte Vorgesetzte wenden kann. Sie sind offen für Fragen, Vorschläge und Anregungen und begegnen mir stets mit einem offenen Ohr. Das findet man nicht überall.

Weisst Du noch, welchen Traumberuf du als Kind hattest und was dich daran faszinierte?

Oh, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich glaube, ich hatte nie einen speziellen Berufswunsch als Kind. Nach meiner Erstausbildung als Koch und einigen Jahren Berufserfahrung kam der Wunsch auf, ins Gesundheitswesen zu wechseln, was ich mit der Ausbildung zum Fachmann Gesundheit dann auch getan habe. Diesen Schritt habe ich bis heute nicht bereut.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich liebe es, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Unser Junior ist fünf Jahre alt und hält uns ganz schön auf Trab.

Was ist die grösste Herausforderung bei deiner Ar- beit?

Die grösste Herausforderung und gleichsam die schönste Eigenschaft an diesem Beruf ist, dass kein Tag wie der andere ist.

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Da bin ich sehr pragmatisch. Gesundheit, Glück, Liebe und Zufriedenheit für meine Familie und mich.

Vielen Dank für das Interview und deine Zeit. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude hier in unse- rem Casa Solaris Niederuzwil Team.

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Neue Lernende Alters- und Pflegeheim Büel Albulena Hamiti – Fachfrau Gesundheit

Albulena hat bei uns am 1. August 2020 ihre Ausbil- dung als Fachfrau Gesundheit begonnen und wir vo- raussichtlich in drei Jahren ihre Ausbildung been- den.

Sie wird die erste Lernende im Büel sein, welche das bestehende Haus und das neue Casa Solaris Stein in der Ausbildungszeit erleben darf. Für die Lernzeit si- cher sehr spannend, da man einen direkten Ver- gleich von einer einfachen zu einer modernsten Inf- rastruktur machen kann.

Interview:

Wieso hast Du dich für diesen Beruf entschieden?

Mir macht es sehr viel Spass mit älteren Menschen zu arbeiten, ihnen zu helfen, für Sie da zu sein und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu schenken. Fachfrau Gesundheit war immer mein Traumberuf und mein Traum ist in Erfüllung gegangen.

Wie waren die ersten Monate im APH Büel?

Die ersten Monate waren sehr interessant. Ich habe viele Informationen bekommen, viele Regeln ken- nengelernt und wie es bei uns im APH Büel oder in der Casa Solaris abläuft.

Was waren die grössten Herausforderungen?

Die grösste Herausforderung war, die Namen der Bewohnerinnen und Bewohner in kürzester Zeit zu lernen oder mir auch zu merken. Damit habe ich zum Beispiel beim Servieren des Essens nicht verse- hentlich das falsche gebracht.

Eine weitere Herausforderung war es, Rückenscho- nend zu arbeiten. Oft habe ich vergessen das Pfle- gebett auf die korrekte Arbeitshöhe zu heben, da mir das elektrische Bett nicht bekannt war. Doch nun denke ich daran.

Was gefällt Dir an der Ausbildung?

Meine Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit ist sehr vielseitig, abwechslungsreich, spannend und sehr

voller Überraschungen. Jeden Tag lerne ich etwas dazu. Ich freue mich jeden Tag auf die Arbeit zu kommen. Ich habe mich sehr schnell eingelebt, fühle mich sehr wohl und wurde im Team sehr gut und herzlich aufgenommen.

Was macht Dir weniger Spass?

Ich kann mich nicht beschweren. Ich bin sehr zufrie- den mit meiner Ausbildung. Ich habe ein ganz tolles Team, die mich bei Unklarheiten aufklären und un- terstützen.

Die positiven Rückmeldungen der Bewohnerinnen und Bewohner und vom Team motivieren mich sehr.

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Alter- und Pflegeheim Büel Impressionen nach der Isolation

Mit den steigenden Fallzahlen in der Schweiz und auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden war es nur eine Frage der Zeit, wann werden wir einen ersten Fall in einem unserer Betriebe haben.

Am Freitag den 23. Oktober haben wir von einer Mitarbeiterin erfahren, dass Sie positiv auf das Coronavirus getestet wurde. In der Folge mussten wir das APH Büel für externe Besucher schliessen und unsere Bewohnerinnen und Bewohner in den Zimmern für mindestens 10 Tage isolieren.

Am 12. November am Mittag haben wir die vorge- schriebene Isolation bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern aufheben können.

Mit einem Glas Champagner oder Prosecco haben wir gemeinsam alle angestossen.

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Alters- und Pflegeheim Büel Flaschenpost

Wie viele Schweizerinnen und Schweizer verbrachte ebenfalls unsere Mitarbeiterin Manda Liechti ihre Ferien in der Schweiz.

Damit auch die Bewohnerinnen und Bewohner ein- mal aus dem Appenzellerland kommen, hatte Manda in der Aktivierung die Idee, dass Sie eine Fla- schenpost mit an den Vierwaldstättersee nehmen könnte.

Gesagt getan, wurde kurzerhand von den Bewoh- nenden eine Flaschenpost (PET natürlich) vorberei- tet und in die Ferien geschickt.

Eine Flaschenpost ist eine leere Flasche oder ein anderes schwimmfähiges Ge- fäß, das mit einem Dokument und even- tuell anderen kleineren Gegenständen gefüllt wird, um – wasserdicht verschlos- sen – in ein Gewässer (meist einen Fluss oder einen Ozean) geworfen zu werden.

Der Sender hat dabei die Hoffnung, dass die Strömung die Botschaft an einem an- deren Ort an Land spült, wo sie dann von einem Finder entdeckt werden kann.

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Das ganze Casa Solaris Team

wünscht allen einen guten Start ins

neue Jahr

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