DEGES. Erläuterungen zum CAD-Objektabbildungskatalog B200. CAD-Datenhaltung mit Microstation und AutoCAD. Stand: Intermetric-B200-Lizenz

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DEGES

Erläuterungen zum CAD-Objektabbildungskatalog B200

CAD-Datenhaltung mit Microstation und AutoCAD

Intermetric-B200-Lizenz

Stand: 26.06.2014

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Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzung 3

2 B200-Objektstruktur 4

2.1 B200-Objektcode 4

2.2 B200-Objektklasse 4

2.3 B200-Ebene (auch Level oder Layer) 6

2.4 B200-Objektzähler 6

3 CAD-Datenstruktur mit MicroStation oder AutoCAD 7

3.1 Dateiformat 7

3.2 Arbeiten mit B200-Objektklassen 7

3.3 Zugelassene CAD-Objektarten 7

3.4 Zugelassene Grafikelementarten 8

3.5 Liniencodes 9

3.6 Punktnummerninformationen 9

3.7 Punkthöheninformationen 9

3.8 Höheninformation 10

3.9 Lage- und Höhenbezug 10

4 Übergabedaten 11

4.1 Koordinatenverzeichnis 11

4.2 CAD-Teilprojekt 11

5 intermetric B200-Lizenz 12

5.1 Feature-Tabelle 12

5.2 Zeichenvorschrift 12

5.3 Vorlagen-Dateien 13

5.4 Definitionsdatei für Schriften 13

5.5 Definitionsdatei für Linien 13

5.5.1 Microstation 13

5.5.2 AutoCAD 13

5.6 Definitionsdateien für Symbole 14

5.6.1 Microstation 14

5.6.2 AutoCAD 14

5.7 Glossar 14

6 Gelände- und Horizontaufnahmen 15

6.1 Horizontaufnahme (Aufnahmedatei) 15

6.2 Horizontaufnahme (Auswertung) 15

Horizontaufnahmeauswertung AN 15

Horizontaufnahmeauswertung AG 15

Differenz zwischen den Horizontaufnahmeauswertungen AN ./. AG 16

7 Definition der Abrechnungsbereiche 17

(3)

8 Auswerten je Abrechnungsbereich 17 8.1 Horizontaufnahmen, Auswertung für Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n)

erstellt durch AN- Bau 17

8.2 Horizontaufnahmen, Auswertung für Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n)

erstellt durch AG 17

8.3 Differenz zwischen den Horizonten AN ./. AG der Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n) 17

9 Datenübergabe 18

10 Dateinamenskonvention 19

11 Konvention Punktnummerierung 21

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1 Zielsetzung

Für Baumaßnahmen der DEGES ist ein CAD-Objektabbildungskatalog B200 auf Basis der CAD- Software Microstation oder AutoCAD vorgeschrieben. Dieser beinhaltet eine thematische Sammlung der abzubildenden Objekte sowie die Vorgabe einer eindeutigen graphischen Ausprägung innerhalb der CAD-Struktur. Ziel ist eine Bestandsdokumentation über alle DEGES- Projekte in einer konsistenten CAD-Datenstruktur. Der Objektkatalog beinhaltet die Belange des Straßenbaus genauso wie die des Gleisbaus.

Alle vorkommenden Daten des jeweiligen Projektes werden in die Segmente wie folgt aufgeteilt:

B = Bestandsdaten (Fortlaufende Bestandserfassung nach Baufortschritt) P = Projektgeometrie (Ergebnis der durchgerechneten Ausführungsplanung) G = Geländeaufnahme (Erdbau)

V = Vermessung (Grundlagen- und Sondernetze, Vermessungen für die Aufstellung der Ausführungsunterlagen / für die Ermittlung der Projektgeometrie)

U = Überwachung (Vermessungen zur Kontrolle der Bauausführung)

Je Segment kann eine Datenstruktur gemäß B200-Vorgabe erstellt werden. Die einzelnen Segmente sind anhand eines Kenners in der Dateinamenskonvention zu unterscheiden (siehe Abschnitt 10).

Grundsätzlich sind die Daten der einzelnen Segmente als 3D-Drahtmodell in den jeweiligen CAD- Dateien einzubringen, d.h. jeder gemessene Punkt liegt als 3D-Punkt im Projektkoordinatensystem (Lage und Höhe) in den CAD-Dateien vor.

Jeder Linienstützpunkt ist ebenfalls als 3D-Punkt zu setzen. Somit liegen alle Linien als 3D-Linien lage- und höhenrichtig im Raum vor.

Diese 3D-CAD-Daten der einzelnen Segmente sind dann Grundlage für eine räumliche Plausibilitätsprüfung, es können Planungskollisionen etc. frühzeitig erkannt werden.

An den Auftraggeber (DEGES, bzw BOL / BÜ) sind die jeweiligen CAD-Teilprojekte (CAD- Dateien gemäß B200-Strukturvorgabe als 3D-Drahtmodell), die zugehörigen Koordinatenlisten sowie die Grundlage (verwendete Ausführungspläne für Segment P oder Tachymeterprotokolle der Vermessung für Segment B) abzugeben (siehe Abschnitt 4).

Die jeweiligen Übergaben sind durch ein PDF-Formular protokolliert, dass je Projekt von der DEGES zur Verfügung gestellt wird.

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2 B200-Objektstruktur

2.1 B200-Objektcode

Eindeutiger Schlüssel zur Unterscheidung unterschiedlicher Objektarten. Der Objektcode ist 6- stellig, er setzt sich zusammen aus Klasse, Ebene und Objektzähler:

Klasse + Ebene + Objektzähler = Objektcode

KK + EE + ZZ = KKEEZZ

Vergleiche Datentabelle B200: (wird analog als Anlage 1

bzw. EXCEL-Tabelle B200_DEGES_Datenstruktur_ACAD.xls bereitgestellt)

2.2 B200-Objektklasse

Zweistellig (00-99), Trennung der vorkommenden Objekte in einzelne Themenkataloge, wobei die „Zehnerstelle“ der Kategorie ( = Klassenüberschrift) entspricht. Die einzelnen Klassen werden in einzelnen Zeichnungsdateien vorgehalten, wobei die Klassennnummer immer die letzten beiden Stellen des Dateinamens ergibt.

Kategorie 0 VERMESSUNG

01: BP = BEZUGSPUNKTE 02: ON = OBJEKTPUNKTE NETZ

03: KA = KATASTER, DIENSTBARKEITEN, BAULASTEN 06: OB = OBJEKTPUNKTE BAUMASSNAHME

09: BL = DEFINITION BLATTSCHNITTE Kategorie 1 GEBÄUDE UND INGENIEURBAUWERKE

10: GB = GEBÄUDE (VORHANDEN)

15: IB = INGENIEURBAUWERKE (VORHANDEN)

Kategorie 2 GELÄNDEFORMEN, NUTZUNGSARTEN, VEGETATION 20: GF = GELÄNDEFORMEN

25: NV = NUTZUNGSARTEN, VEGETATION

Kategorie 3 VERKEHRSANLAGEN STRASSE, STRASSENBAHN 30: SZ = STRASSEN (MIT ZUBEHÖR)

35: ST = STRASSENBAHN

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Kategorie 4 LEITUNGEN UND LEITUNGSEINRICHTUNGEN 40: MK = MEDIENKANÄLE

41: LU = LEITUNGEN UNBEKANNT 42: AW = ABWASSER/ENTWÄSSERUNG 43: WA = WASSERVERSORGUNG 44: FW = FERNWÄRME

45: GA = GAS 46: EL = ELEKTRO

47: FM = FERNMELDEWESEN 48: DL = DRUCKLUFT

49: TR = TREIBSTOFF

Kategorie 5 VORHANDENE VERKEHRSANLAGEN DB AG 50: GD = GLEISANLAGEN DB

55: SD = SIGNALANLAGEN DB

Kategorie 6 ZU ERRICHTENDE GEBÄUDE UND INGENIEURBAUWERKE

60: BS = BAUGRUBENSICHERUNG Vorläufiger Stand!

61: GR = GRÜNDUNG Vorläufiger Stand!

62: TS = TUNNEL SCHILDVORTRIEB Vorläufiger Stand!

63: TO = TUNNEL OFFENE BAUWEISE Vorläufiger Stand!

64: TB = TUNNEL BERGMÄNNISCHE BAUWEISE Vorläufiger Stand!

65: SB = STATIONSBAUWERKE Vorläufiger Stand!

Kategorie 7 DGM – GELÄNDEAUFNAHMEN

70: AE = AUFNAHMEHORIZONTE ERDBAU Vorläufiger Stand!

71: BK = AUFNAHMEHORIZONTE BODENKLASSEN Vorläufiger Stand!

72: SA = AUFNAHMEHORIZONTE STRASSENAUFBAU Vorläufiger Stand!

Kategorie 8 RESERVE (noch frei) Kategorie 9 RESERVE (noch frei)

XX: NN = RESERVE (noch frei), alle hier nicht aufgelisteten Klassen

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2.3 B200-Ebene (auch Level oder Layer)

Zweistellig (01-63), Trennung der Objekte innerhalb einer Klasse, dabei gilt folgende Konvention für die Ebeneneinteilung:

01-30: Objektarten, die grafisch ausgegeben werden (Linien, Symbole und Texte).

31-59: Objektarten, die bei der Ausgabe weggeblendet werden (z.B. Linienstützpunkte, diese haben ein „Ebenenoffset“ von +30 gegenüber der Ebene der zugehörigen Linienobjektart).

60-63: „Systemebenen“, der Textanschriebe für Punktinformationen, Punkthöhen und Punktnummern freizuhalten sind und bei der Ausgabe ebenfalls weggeblendet werden.

Ausnahmen für die obengenannte Ebeneneinteilung:

Klasse 09: „Definition Blattschnitte“

Klasse 50: „Gleisanlagen DB“

Klasse 55: „Signalanlagen DB“

2.4 B200-Objektzähler

Zweistellig (00-99), Nummerierung der Objekte je Ebene, dabei gilt folgendes Nummerierungsschema:

01 aufwärts: Linienobjektart je Ebene (bzw. in der entsprechenden Ebene die zugehörigen Linienstützpunkte)

51 aufwärts: Punktobjekte je Ebene 99 abwärts: Textobjekte je Ebene

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3 CAD-Datenstruktur mit MicroStation oder AutoCAD

3.1 Dateiformat

Der Austausch von CAD-Daten findet in Form von Microstation-DGN-Dateien (Format MicroStation V8) oder in Form von AutoCAD-DWG-Dateien (Format 2013 oder kleiner) statt. Das CAD-Format ist zu Beginn festzulegen.

3.2 Arbeiten mit B200-Objektklassen

Innerhalb eines Teilprojektes (oder Auftrages) ist je Klasse eine Datei anzulegen. Dabei setzt sich der Dateiname aus dem Teilprojektnamen und der Klassennummer zusammen.

Erläuterung Teilprojektname: siehe Kapitel 9: „Dateinamenkonvention“

Der Teilprojektdatenbestand gliedert sich auf in einzelne Klassendateien, die zueinander referenziert sind. Diese Klassendateien sind entsprechend dem AutoCAD-Vorlagedateien *.DWT (siehe 4.3) anzulegen und die Zeichnungselemente dreidimensional einzupflegen.

3.3 Zugelassene CAD-Objektarten

CAD-Objektart Grafik-Elementart Textobjekte als Texte

Punktobjekte als Symbol (Zelle in Microstation / Block in AutoCAD) Linienstützpunkte als Symbol (Zelle in Microstation / Block in AutoCAD)

Linienobjekte als Aneinanderreihung von Liniensegmenten über Linienstützpunkte, siehe unten!

Ein Linienobjekt setzt sich aus einem oder mehreren Liniensegmenten zusammen. Beim Erfassen von Linienobjekten muss eine ausreichende Anzahl von Linienstützpunkten berücksichtigt werden, um die räumliche Situation bestmöglich abzubilden. Bei der Konstruktion von Linienobjekten dürfen vorhandene Linienstützpunkte nicht vernachlässigt werden, d.h. auf jedem Linienstützpunkt muss ein Aufnahmepunkt in Form eines Symboles platziert werden.

Für die Darstellung der Linien sind nur folgende Elemente zugelassen:

Linie

2D-Polylinien 3D-Polylinien

Bogen / Ellipse / Kreis Komplexe Elemente aus AutoCAD-Zusatzmodulen, z.B. Objekt Wand aus AutoCAD-Architekture sind nicht zugelassen. Die Struktur beschränkt sich auf die originären AutoCAD-Elemente.

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3.4 Zugelassene Grafikelementarten

- Linien (alle „linearen Grafikelementarten“, siehe oben!)

- Linien benutzerdefiniert (wie Linien, jedoch mit Liniensignatur)

- Symbole (Zelle in Microstation / Block in AutoCAD)

- Texte

In der Zeichenvorschrift (grafische Ausgabe der B200-Objekte, siehe Anlage 2!), ist jede Objektart einmal dargestellt. Je Objektart sind die unterschiedlichen Grafikattribute eingetragen:

bei Linien: ZN = Zeichnungsnummer = Objektklasse

LV = Level = Ebene

CO = Color = Farbe

LC = Linecode = Linienart WT = Weight = Strichbreite

Objektcode Beschreibung bei Linien benutzerdefiniert: ZN = Zeichnungsnummer = Objektklasse

LV = Level = Ebene

CO = Color = Farbe

LC = Linecode = Linienart WT = Weight = Strichbreite

ULt = Userlinetype = Linienart benutzerdefiniert Objektcode

Beschreibung

Bei rechtsklappenden Linien sind die Scheitelpunkte 1, 2, ... n jeweils durch einen grauen Pfeil gekennzeichnet.

bei Symbolen: ZN = Zeichnungsnummer = Objektklasse

LV = Level = Ebene

CO = Color = Farbe

LC = Linecode = Linienart WT = Weight = Strichbreite

Cell = Zellname = soll Objektcode entsprechen!

Objektcode Beschreibung

Der Einfügepunkt in der CAD entspricht dem Aufnahmepunkt im Außendienst und ist durch einen grauen Pfeil gekennzeichnet.

bei Texten: ZN = Zeichnungsnummer = Objektklasse

LV = Level = Ebene

CO = Color = Farbe

LC = Linecode = Linienart WT = Weight = Strichbreite TX = Buchstabengröße = Textgröße

FT = Textfont = Schriftzeichensatz TJ = Textjustierung = Textausrichtung

Objektcode Beschreibung

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3.5 Liniencodes

Die in der B200-DEGES Datentabelle „B200_DEGES_Datenstruktur_ACAD.xls“ verwendeten Liniencodes 0 bis 7 entsprechen folgenden ACAD-Standardlinientypen:

0 = CONTINUOUS 1 = DGN-Style-1 (DOT) 2 = DGN-Style-2 (HIDDEN) 3 = DGN-Style-3 (DASHED) 4 = DGN-Style-4 (DASHDOT) 5 = DGN-Style-5 (HIDDEN) 6 = DGN-Style-6 (DIVIDE) 7 = DGN-Style-7(CENTER)

3.6 Punktnummerninformationen

Die Punktnummern müssen in Ebene 62 der entsprechenden Objektklassendatei als Textattribute vorgehalten werden. Der Einfügepunkt von Punktsymbol und zugehöriger Punktnummer muss dabei identisch sein.

Erläuterung zum Aufbau der Punktnummer siehe Kapitel 10: „Konvention Punktnummerierung“

Graphikattribute des Punktnummerntextes für alle Klassen:

Level 62

Farbe schwarz (co=7) LC = 0

WT = 1 TJ = LB

Font = TT Arial

3.7 Punkthöheninformationen

Optional können die Textanschriebe der jeweiligen Punkthöhe in Ebene 61 der entsprechenden Objektklassendatei gesetzt werden. Der Einfügepunkt von Punktsymbol und zugehörigem Höhentext muss dabei identisch sein.

Graphikattribute des Punktnummerntextes für alle Klassen:

Level 61

Farbe schwarz (co=7) LC = 0

WT = 1 TJ = LB

Font = TT Arial

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3.8 Höheninformation

Jedes Objekt ist mit Höhe zu erfassen. In der CAD sind alle Punkte und Linien mit Höhe einzubringen (3D-Drahtmodell).

Folgende Objekte dürfen ohne Höhe in die Zeichnungsdatei eingebracht werden:

- bechreibendeTexte

- Signaturen (z.B. Liniensignaturen)

3.9 Lage- und Höhenbezug

Für das Projekt sollen alle Aufnahmedaten in einem einheitlichen Lage- und Höhenbezugssystem abgelegt werden.

Vorgabe der Bezugssysteme gemäß Baubeschreibung (Pos. 3.11.1.5):

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4 Übergabedaten

Die Übergabedaten zu einem Teilprojekt bestehen aus:

- Koordinatenverzeichnis

- CAD-Teilprojekt

Das Koordinatenverzeichnis sowie das CAD-Teilprojekt müssen jeweils alle Punktobjekte und Linienstützpunkte eines Teilprojektes beinhalten, dabei müssen deren Attribute dem B200- Objektabbildungskatalog entsprechen.

4.1 Koordinatenverzeichnis

Koordinaten sind als XLS- oder ASCII-Koordinatenlisten zu übergeben.

Minimalanforderungen für das Übernehmen eines Koordinatenverzeichnisses in die CAD:

Punktnummer, Rechtswert, Hochwert, Höhe, B200-Objektcode, Punkthinweis (optional)

Erläuterung zum Aufbau der Punktnummer siehe Kapitel 10: „Konvention Punktnummerierung“

4.2 CAD-Teilprojekt

Das CAD-Teilprojekt besteht aus den Zeichnungsdateien der vorkommenden Objektklassen (siehe 2.2!).

Diese Zeichnungsdateien müssen enthalten:

- Alle Punktobjekte und alle Linienpunkte mit ihrer wahren Höhe

- Alle Linienobjekte mit ihrer wahren Höhe als Drahtmodell

- Texte als erläuternde Hinweise

- Signaturen als erläuternde Symbolik

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5 intermetric B200-Lizenz

Voraussetzung für die Anwendung des Objektabbildungskataloges B200 der DEGES ist ein CAD-System MicroStation (Version V8 oder höher) bzw. AutoCAD (Version 2013 oder höher).

Das CAD-System ist zu Beginn für alle Beteiligten festzulegen.

Eine intermetric B200-Lizenz besteht aus:

- Feature-Tabelle

- Zeichenvorschrift

- Vorlagen-Dateien

- Definitionsdatei für Schriften

- Definitionsdatei für Linien

- Definitionsdateien für Symbole (Zellen / Blöcke)

- Glossar

5.1 Feature-Tabelle

Die Feature-Tabelle mit den aufgelisteten Grafikattributen der CAD-Objekte wird wie folgt zur Verfügung gestellt:

- XLS-Tabelle B200_DEGES_Datenstruktur_ACAD.xls (digital)

- Ausdruck als Datentabelle B200

5.2 Zeichenvorschrift

Bereitstellung als Ausdruck der Tabelle Zeichenvorschrift B200 Derzeit insgesamt 32 Klassen:

Klasse 01: Seiten 1-4 Klasse 45: Seiten 1-6

Klasse 02: Seiten 1-2 Klasse 46: Seiten 1-6

Klasse 03: Seiten 1-6 Klasse 47: Seiten 1-6

Klasse 06: Seiten 1-2 Klasse 48: Seiten 1-6

Klasse 09: Seiten 1-6 Klasse 49: Seiten 1-6

Klasse 10: Seiten 1-4 Klasse 50: Seiten 1-6

Klasse 15: Seiten 1-2 Klasse 55: Seiten 1-4

Klasse 20: Seiten 1-4 Klasse 60: Seiten 1-6

Klasse 25: Seiten 1-4 Klasse 61: Seiten 1-6

Klasse 30: Seiten 1-4 Klasse 62: Seiten 1-6

Klasse 35: Seiten 1-4 Klasse 63: Seiten 1-6

Klasse 40: Seiten 1-6 Klasse 64: Seiten 1-6

Klasse 41: Seiten 1-6 Klasse 65: Seiten 1-4

Klasse 42: Seiten 1-6 Klasse 70: Seiten 1-4

Klasse 43: Seiten 1-6 Klasse 71: Seiten 1-4

Klasse 44: Seiten 1-6 Klasse 72: Seiten 1-6

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5.3 Vorlagen-Dateien

Vorlagendatei für Zeichnungsinhalte mit vordefiniertem Koordinatenfenster, vordefiniertem Zeichnungsmittelpunkt und vordefinierter Genauigkeitsauflösung (vier Nachkommastellen):

Vorlagendatei je Klasse „seed_3d_v8_XX.dgn“ für Microstation

„B200_DEGES_XX.dwt“ für AutoCAD

Vorlagendatei für Farbeinstellungen:

Farbtabelle mit 256 vordefinierten Farben „b200-col.tbl“ (Microstation) Die Farben entsprechen der Standarddefinition von AutoCAD.

5.4 Definitionsdatei für Schriften

Es werden die TrueType-Schriftfarben der Standardinstallation verwendet (TT Arial) Font-Library „b200_font.rsc“ (Microstation)

5.5 Definitionsdatei für Linien

5.5.1 Microstation

Linestyle-Library „b200_line.rsc“

5.5.2 AutoCAD

Für die CAD-Software AutoCAD sind die Linientypen in den jeweiligen DWT-Template-Dateien definiert. Die zugehörige *.SHX Datei wird mitgeliefert.

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5.6 Definitionsdateien für Symbole

5.6.1 Microstation

Je Klasse eine Cell-Library für die Microstation (wird auf CD geliefert), die letzten beiden Stellen des Dateinamens entsprechen der Klassennummer:

„b200ct01.cel“ „b200ct45.cel“

„b200ct02.cel“ „b200ct46.cel“

„b200ct03.cel“ „b200ct47.cel“

„b200ct06.cel“ „b200ct48.cel“

„b200ct09.cel“ „b200ct49.cel“

„b200ct10.cel“ „b200ct50.cel“

„b200ct15.cel“ „b200ct55.cel“

„b200ct20.cel“ „b200ct60.cel“

„b200ct25.cel“ „b200ct61.cel“

„b200ct30.cel“ „b200ct62.cel“

„b200ct35.cel“ „b200ct63.cel“

„b200ct40.cel“ „b200ct64.cel“

„b200ct41.cel“ „b200ct65.cel“

„b200ct42.cel“ „b200ct70.cel“

„b200ct43.cel“ „b200ct71.cel“

„b200ct44.cel“ „b200ct72.cel“

5.6.2 AutoCAD

Für die CAD-Software AutoCAD ist die Symbolik in den jeweiligen DWT-Template-Dateien als Block enthalten (DesignCenter).

5.7 Glossar

Die Erklärungen der verwendeten Abkürzungen in der Zeichenvorschrift sind im Glossar zur Zeichenvorschrift B200 (wird als Datei „20140117_Glossar_zur_Zeichenvorschrift_B200.PDF“

bereitgestellt) zu finden.

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6 Gelände- und Horizontaufnahmen

6.1 Horizontaufnahme (Aufnahmedatei)

Aufnahme

Datei der Messungselemente Bereich Teilaufnahme HU Horizont Urgelände bu i ( i= 1 – j) HO Horizont nach Oberbodenabtrag bo i ( i= 1 – k HB Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch

bA i( i= 1 –l) HK Horizont (h = 1-d) zwischen Böden

unterschiedlicher Bodenklassen bKih (h = 1 – d) (i = 1 –m)

6.2 Horizontaufnahme (Auswertung )

Horizontaufnahmeauswertung AN

Berechnungsdatei

DGM, DA 45, DA 49, DA 58 Zugehörige 3 D- CAD- Datei

Bereich

Teilaufnahme Vereinigungsmenge der Teilaufnahmen 1) HU Horizont Urgelände bu i ( i= 1 – j) BU j

HO Horizont nach Oberbodenabtrag bo i ( i= 1 – k BO k HB Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch bA i ( i= 1 –l) BB l HK Horizont (h = 1-d) zwischen Böden

unterschiedlicher Bodenklassen

bKih (h = 1 – d) (i = 1 –m)

Horizontaufnahmeauswertung AG

Berechnungsdatei

DGM, DA 45, DA 49, DA 58 Zugehörige 3 D- CAD- Datei

Bereich

Teilaufnahme Vereinigungsmenge der Teilaufnahmen 1) HU Horizont Urgelände bu i ( i= 1 – j) BU j

HO Horizont nach Oberbodenabtrag bo i ( i= 1 – k BO k HB Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch bA i ( i= 1 –l) BB l HK Horizont (h = 1-d) zwischen Böden

unterschiedlicher Bodenklassen bKih (h = 1 – d) (i = 1 –m)

1) Je Aufnahmehorizont gilt: Die zeitlich ältere Aufnahme hat Vorrang. Dies gilt auch. je Überlappungsbereich mit einer Folgeaufnahme. Hier ist nur der Teil der Folgeaufnahme anzufeldern, der die Altaufnahme ergänzt.

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Differenz zwischen den Horizontaufnahmeauswertungen AN ./. AG

Berechnungsdatei

DGM, DA 45, DA 49, DA 58 Zugehörige 3 D- CAD- Datei

Bereich

Teilaufnahme Vereinigungsmenge der Teilaufnahmen 1) HU Horizont Urgelände bu i ( i= 1 – j) BU j

HO Horizont nach Oberbodenabtrag bo i ( i= 1 – k BO k HB Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch bA i ( i= 1 –l) BB l HK Horizont (h = 1-d) zwischen Böden

unterschiedlicher Bodenklassen bKih (h = 1 – d) (i = 1 –m)

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7 Definition der Abrechnungsbereiche

Die einzelnen Abrechnungsbereiche sind zu Beginn der Baumaßnahme von BOL/BÜ und AN- BAU sinnvoll festzulegen und durchzunummerieren [10-99].

Abrechnungsbereich Bereich

Teilaufnahme Vereinigungsmenge der Teilaufnahmen 1) Ap ( p = 1 – n)

8 Auswerten je Abrechnungsbereich

8.1 Horizontaufnahmen, Auswertung für Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n) erstellt durch AN- Bau

HU (Ap) Horizont Urgelände

HO (Ap) Horizont nach Oberbodenabtrag HB (Ap) Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch

HK h (Ap) Horizont (h = 1-d) zwischen Böden unterschiedlicher Bodenklassen

8.2 Horizontaufnahmen, Auswertung für Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n) erstellt durch AG

HU (Ap) Horizont Urgelände

HO (Ap) Horizont nach Oberbodenabtrag HB (Ap) Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch

HK h (Ap) Horizont (h = 1-d) zwischen Böden unterschiedlicher Bodenklassen

8.3 Differenz zwischen den Horizonten AN ./. AG der Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n)

HU (Ap) Horizont Urgelände

HO (Ap) Horizont nach Oberbodenabtrag HB (Ap) Horizont nach Aushub für

Bodenaustausch

HK h (Ap) Horizont (h = 1-d) zwischen Böden unterschiedlicher Bodenklassen

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9 Datenübergabe

Die Daten sind zu liefern wie folgt:

Datenträger Horizontaufnahmen 1) Rohmesswertdateien nach dem

Auslesen aus der Messeinrichtung in dem Format der Meßeinrichtung (z.B. Leica-Datenbanken DBX / LQP, Trimble M5).

CD

Horizontaufnahmeauswertung

AN 1. Rohmesswertdateien nach

dem Auslesen aus der Messeinrichtung 2. Berechnungsprotokoll 3. 3D-CAD-Bestandsdaten

gemäß Ausschreibung 4. ASCII-Koordinatendatei

(Punktnummer, X, Y, Z, Code) 5. DGM in Form von REB-DA

45,49,58 (Ascii-Datei)

6. Plottfile der Horizontaufnahme CD

Definition der

Abrechnungsbereiche 7. CAD-Datei mit

Flächenbezeichnung und Abrechnungsumring, sowie mit Achse des

Abrechnungskörpers mit Stationierung der Haupt- und Hektometerpunkte und Angabe der

Krümmgselemente 8. Plottfile des

Abrechnungsbereiches

CD

Horizontaufnahmen,

Auswertung für

Abrechnungsbereiche p ( p = 1 – n) erstellt durch AN- Bau

9. 3D-CAD-Bestandsdaten gemäß Ausschreibung 10. ASCII-Koordinatendatei

(Punktnummer, X, Y, Z, Code) 11. DGM in Form von REB-DA

45,49,58 (Ascii-Datei)

12. Plottfile der Horizontaufnahme CD

Bei jeder Datenübergabe ist das Formularblatt „Formblatt_Datenabgabe.pdf“ digital mit auszufüllen und mit auf dem Übergabedatenträger mit abzuspeichern.

1)Bei allen Aufmaßen und Absteckungen sind Festpunkte als Kontrollpunkte zu messen und im Messprotokoll, unter Angabe der Differenzen zu den Sollkoordinaten, kenntlich zu machen.

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Fundament- oder Schnurgerüstabsteckungen werden in Form der gängigen Messprotokolle mit ausgewiesenen Soll-Ist-Differenzen übergeben. Für abgesteckte Punkte werden keine Zeichnungsdateien in vorgegebener Objektstruktur abgegeben.

10 Dateinamenskonvention

Folgende Angaben haben sich als wichtiges Filterkriterium für die Benennung der Dateien während der Diskussion herauskristallisiert:

1. Segmentzugehörigkeit (Bestand, Projektgeometrie, Geländeaufnahme/Erdbau, Vermessung, Überwachung)

2. Abrechnungsbereich (siehe 6.) 3. Aufnahmedatum

4. Objektklasse (für Zeichnungsdateien)

Folgendes Benennungsschema mit den vier oben benannten Inhalten wurde festgelegt:

P _ 1 0 _ J J M M D D a _ 7 0 . D W G

Segment [ B, P, G, V ] Abrechnungs-Bereich[ 10 – 99] Aufnahme-datum Lfd-Nr Messung / Tag[ a,b,c,…,z] ObjektklasseB200 [ 01 – 99 ] Dateisuffix[DWG, KOO, TXT, etc. ]

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19

Bsp.: G_10_080701b_70.dwg

Zeichnungsdatei über die zweite Aufnahme eines Geländehorizontes vom 01.07.2008 im Abrechnungsbereich 10 und zugehörig zum Segment „Geländeaufnahme“

Existiert nur eine Messung je Aufnahmebereich an einem Tag, so ist an Position 12 ein Unterstrich, bei mehreren Messungen ist ein Kleinbuschstabe zu setzen.

Nur bei Zeichnungsdateien ist die Objektklasse zu benennen. Bei der Benennung z.B. einer ASCII-Koordinatenliste ist an Position 14 und 15 jeweils ein „_“ zu setzen.

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Das Dateisuffix kann je Dateiart variieren:

- Zeichnungsdatei: *.dgn / *.dwg - ASCII-Koordinatendatei: *.koo - REB-Datenarten: *.D45, *.D49, *D58 - Plottfile: *.plo / *.plt

- Abgabe-PDF-Formular: *.PDF - ZIP-Übergabefile: *.ZIP

Das Benennungsschema versteht sich als Filterkriterium; es kann ebenso als Grundlage für den Aufbau eines Ablageverzeichnisbaumes und für die Benennung der Verzeichnisse dienen.

Das Zeichen „Unterstrich“ ist als optischer Trenner immer zu setzen, dient aber später als Platzhalter für evtl. zusätzlich in das Schema aufzunehmende Inhalte.

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11 Konvention Punktnummerierung

Die Punktnummer ist 12-stellig mit folgendem Inhalt zu generieren:

1 0 J J M M D D 1 2 3 4

Abrechnungs-Bereich[ 10 – 99] Aufnahme-datum Lfd-Punkt-Nummer jeTag jeAbrechnungs-bereich

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Diese 12 stellige Punktnummer ist bei der Abgabe sämtlicher Koordinatenlisten, Messwert- und Absteckprotokollen sowie Zeichnungsdateien zu verwenden.

In den Zeichnungsdateien sind diese 12-stelligen Punktnummern auf Ebene 62 der Zeichnungsdatei je Objektklassen als Text mit derselben Einfügekoordinate am Punktsymbol auf dessen Höhe in schwarz mit Ausrichtung links-unten sowie der Textgröße 0.05 im Font 40 zu erstellen.

Bei der Berechnung von DGM’s sowie der Weitergabe dieser in Form von REB-DA ist z.B. in der DA45 (Koordinatenliste) eine Punktnummer von maximal 7 Stellen vorgesehen. Des Weiteren kommt hinzu, dass je nach eingesetzter Software Zwischenpunkte bei Bögen zusätzlich berechnet oder die Dreieckseckpunkte der Vermaschung automatisch neu durchnummeriert werden. Bei der Weitergabe wird die Vermaschung innerhalb der Objektlassen 70, 71 oder 72 der Zeichnungsdateien mit den aufgenommenen Punkten und deren Punktnummern, also mit den Ausgangsdaten für das DGM übergeben. Die REB-DA-Abgabe dient nur als Schnittstelle für Prüfprogramme und hat den Sinn, die berechnete Vermaschung in Form der Dreiecksmaschen weiterzugeben. Die 7-stellige neu durchnummerierte Punktnummer innerhalb der DA45 ist hiermit zulässig.

Inhalt einer spaltenorientierten ASCII-Koordinatenliste: Punktnummer, Rechtswert, Hochwert, Höhe, Code (entsprechend B200-Objektkatalog).

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