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Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord · Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

Nr. 70 Oktober | November 2012

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2 Inhalt Seite Editorial Geistliches Wort 3

Geistliches Wort 3

Aus dem GKR 4

30. Ordinationsjubiläum Pfn. Uta Fey 5

Wir sind Eine Kirche 6

Ökumen Jetzt! 6

Kinder, Kinder 8

Mitteilungen/Amtshandlungen 10 Eine umgedrehte Blockflöte ist was? 11 Mozarts Große c-Moll-Messe 12

Gethsemane stützen 13

Geburtstage 14

Psalm 23 mit den Worten der Konfis 15

Gottesdienste 16/17

Regelmäßige Veranstaltungen 18/19 Auf ein Wort zum Stadtkloster 20/21 Drei Gemeinden – ein Ziel 22 /23 25 Jahre Cochabamba 24/25 Offene Kirche – eine persönliche

Annäherung 25

Veranstaltungsübersicht 26

»Berliner Winterreise« 27

Anzeigen 28 bis 29

Kontakte 30/31

Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

Auflage: 2000 Stück.

Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 zentralbuero@ekpn.de

Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 1. 11. 2012

Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw.

des Gemeindekirchenrates

Titelbild: »Großer Kopf und männliche Figur;

Epoxy und Holzspäne, Bronze bemalt, 4 x 4 m, 2010/12.«, von Bildhauer Stefan Balkenhol, in der Ausstellung der kath. St. Elisabethkirche in Kassel z. Zt. der documenta 13. Treppenwitz dabei: Balkenhol sollte seine Werke nicht gleich- zeitig mit der D 13 zeigen, die katholische Kirche öffente ihm den Raum, die evangelische Kirche hielt sich an das Gebot der documenta 13 und bot keinen Raum. Im Internet gibt es zum Künst- ler reichlich Stoff zum Lesen und Sehen.

D. Wendland

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdf- download auf der gemeindeeigenen Homepage www.ekpn.de

In diesem Jahr führen wir zum zehnten Mal am Volkstrauertag die Gedenkfeier an die Zwangsarbeiter durch, die in diesem Lager litten. Unser Wunsch ist: Dieses Mal sollen alle Gemeinden mit ihren Steinen der Erinnerung (Segen und Gethse- mane) daran teilnehmen, die sich am NS-Zwangsarbeiterlager der Kirche in Neu- kölln beteiligten! Bitte kommen Sie, am So, dem 18. November, 16 Uhr als Ver- treter Ihrer Gemeinde (U-Bhf-Hermannstraße) zum Gedenkgottesdienst und machen die Stunde am Gedenkstein auf dem Friedhof der Jerusalems- und neuen Kirchengemeinde zu einem starken Bekenntnis.

Liebe Leserinnen und Leser,

können Sie sich vorstellen, den Gemeindebrief zu abbonieren? 6 Ausgaben eines Jahres für 17,50 Euro – immer aktuelle Nachrichten und Daten aus der Gemeinde zu Hause im Briefkasten! Bitte schreiben Sie uns. Es würde uns helfen, den Gemein- debrief mit zu finanzieren. In der 70. Ausgabe finden Sie wieder wichtige Mit- teilungen, aber auch nachdenkenswerte Informationen und Berichte aus der Gemeinde. Wir brauchen Ihre Unterstützung! Das Redaktionsteam

Verschleppt. Getreten. Beschimpft. Bedroht.

Die NS-Zwangsarbeiter im kirchlichen Friedhofslager in Berlin-Neukölln.

42 christliche Gemeinden betrieben von 1942 bis 1945 gemeinsam mit der Evan- gelischen Landeskirche ein Zwangsarbeiterlager auf dem St. Thomas-Friedhof.

Im hinteren Winkel des Friedhofs, verborgen vor den Blicken Neugieriger, standen Baracken für die etwa 100 »Ostarbeiter«. Wie verträgt sich die in der Bibel fest- geschriebene Nächstenliebe mit diesem grausamen Verhalten von Christen? Wie konnte ein Mann der Bekennenden Kirche als Lagerleiter diese unmenschlichen Bedingungen dulden und sogar befördern?

Die Teilnehmer werden durch eine Ausstellung über das Lager sowie an den histo- rischen Lagerort und den Gedenkstein auf dem Friedhof geführt. Schautafeln im Ausstellungspavillon zeichnen Lebensläufe ehemaliger Zwangsarbeiter nach.

Führung: Gerlind Lachenicht, AG NS-Zwangs arbeit Berliner Kirchen gemeinden Termin: So, 28. Oktober, 14 Uhr

Treffpunkt: Ausstellungspavillon auf dem St. Thomas-Friedhof Hermann - str. 179, direkt am U-Bhf Leine-Str. oder fünf Min. von S-Bhf Hermann str.

Kosten: 10,– €

Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon: 030/ 25 81 85 112 oder

A. Zimmermann@kkbs.de.Weitere Informationen zu Führungen von CROSS ROADS unter www.crossroads-berlin.

Gedenken an Zwangsarbeiter

der Ev. Kirche in der Hermannstr.

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Der Anfang, die Genesis, von allem – so wird er in der ersten Geschichte der Bibel und in den ersten Worten des Johan- nesevangeliums beschrieben. Am Anfang war das Wort, das das große »Tohuwabohu«, »Irrsal und Wirrsal«, wie es Martin Buber übersetzt, befriedet. Am Anfang war das Wort des Ewi- gen, nicht die Tat, wie es Goethe im Faust dichtet. »BaRa« – das schöpferische Wort, das weit mehr ist als die bloße Buch- stabenfolge, Ausdruck eines schöpferischen Aktes. In ihm sind Zeit und Raum, Geborenwerden und Sterben, Lachen und Weinen, umfasst und aufgehoben. Alles ist in diesem Wort enthalten, Anfang und Ende, Himmel und Erde, alles, was webt und lebt. Und »Am Anfang« meint nicht nur ein prä- historisches Datum. Aus der Sicht des unsichtbaren Gottes meint »am Anfang« auch immer ein »Jetzt«, ein Hier und Heute, einen kreativen Akt, der, so Pater Willigis Jäger, »sich immer wieder neu im Sakrament des Augenblicks vollziehen will«. Die Worte »am Anfang« rufen so zu immer neuem Auf- bruch, einem Neubeginn zu etwas, was noch werden will und wachsen soll.

So hat im Jahre 1517 auch etwas seinen Anfang genommen.

Vor fast 500 Jahren ist mit Luthers Thesenanschlag etwas Neues auf- und der Protestantismus hat sich bahngebrochen.

Viele und uns heute selbstverständliche Werte wie Aufklä- rung und Demokratie, wie Individualität und Menschenwür- de, wie die Vielfalt der Religionen und die gegenseitige Tole- ranz sind gewachsene Errungenschaften der Reformation und ohne den kraftvollen Glauben und das mutige Wagen Martin Luthers nur schwer vorstellbar. Wir befinden uns mit- ten in der Lutherdekade im Zugehen und in der Erinnerung an das 500jährige Reformationsjubiläum 2017. Für Luther ist es dieses »Wort« gewesen, das »am Anfang war« und noch immer ist und bleibt, das ihn getragen und getrieben hat. Er schreibt dazu: »Beim Wort Gottes geht es nicht um viele und vielstimmige Worte, sondern um das eine Wort, um das, was Christum treibet.« In seiner Orientierung an diesem einen Wort fand er einen Neubeginn, einen Anfang, seine Angst vor dem alles beherrschenden, strafenden Gott zu überwinden;

einen Anfang, der viel Neues und die »Freiheit eines Christen-

menschen« brachte. Und dass mit diesem Wort nicht nur das gesprochene Wort im Lesen der Bibel und in der Form der Pre- digt gemeint ist, sondern auch das gesungene Wort, dafür steht auch der Reformator Martin Luther. Schon früh war das Singen ein Markenzeichen der Lutherischen, und die Musik galt als Herzschlag der Reformation. Luther dichtete und komponierte eingängige Strophen, die die Protestanten als Protestlieder schmetterten. In seinen Tischreden preist er

»die Musica« als ein »herrlich und göttlich Geschenk und Gabe«, die Menschen »fröhlich mache«. In einer seiner Tisch- reden heißt es: »Der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes eine ist die Musica. Der ist der Satan sehr Feind, damit man viel Anfechtunge und böse Gedanken vertreibet. Der Teufel erharret ihnen nicht. Musica ist der besten Künsten eine. Die Noten machen den Text lebendig. Sie verjagt den Geist der Traurigkeit, wie man am König Saul siehet.« Die Lutherdeka- de steht in diesem Jahr unter dem Thema »Reformation und Musik«. Denn der Gesang der Gemeinde ist von der »Witten- berger Nachtigall«, wie Luther auch genannt wurde, als »sin- gende Verkündigung« und der neuen Lehre hoch geschätzt worden.

Bis heute singen wir in alten Chorälen, Kantaten, Motetten, Oratorien und in modernen Liedern und Texten unserer Zeit von unserer Not und Klage ebenso wie von der Hoffnung und Stärke unseres Glaubens. Auch in diesem Geiste des einen Wortes Gottes wollen wir im Gottesdienst am Reformations- tag, dem 31. Oktober mit dem Jugend- und Gospelchor unserer Gemeinde kraftvoll und leidenschaftlich von unserem Glauben singen. Ich wünsche Ihnen persönlich – auch durch das Geschenk der Musica – kraftvolle Aufbrüche und Anfän- ge in Zeiten des Lachens und des Weinens, in Zeiten des Gebo- renwerdens und des Sterbens, in Zeit und Raum zu haben, umfasst und aufgehoben zu sein. Ich wünsche uns gemein- sam als Gemeinde, dass wir Bewährtes und Hoffnungsfrohes bewahren, die Realitäten nicht aus dem Blick verlieren und mit der Kraft und dem Wagnis des Glaubens aufzubrechen »in ein Land, dass ER uns zeigen wird.«

Ihr Pf. Heinz-Otto Seidenschnur

2 Inhalt Seite Editorial Geistliches Wort 3

Am Anfang. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und sprach: Es werde Licht.

Am Anfang schuf Gott den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.

Am Anfang sah Gott alles an, was er gemacht hatte, es war sehr gut.

Am Anfang. Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Psalm 147,3

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4 Aus dem GKR Jubiläum Innehalten – Gedenken 5

G K R

Aus der Arbeit des Gemeindekirchenrates

Aus den Sitzungen des Gemeindekirchenrates im August und September ist folgendes zu berichten:

Zur Absicherung der sonntäglichen Gottesdienste und An- dachten im St. Elisabeth-Stift gab es eine Vereinbarung zwi- schen unserer Pfarrerschaft und dem St. Elisabeth-Stift. Alle vier Pfarrer sind in den Predigtplan einbezogen und weitere Veranstaltungen werden von Mitarbeitern unserer Gemeinde gestaltet. Es wird auch festgestellt, dass die bestehende Part- nerschaft zwischen Gemeinde und St. Elisabeth-Stift weiter ausgebaut werden soll.

Zum 5-jährigem Jubiläum des Stadtklosters wird die Beleuch- tung des Torbogens zur Schönhauser Allee als Geschenk der Gemeinde finanziert.

Der GKR beschließt die Erneuerung der alten Vorhänge im Eli- as-Kuppelsaal.

Die Weiterarbeit am Gemeindekonzept wurde besprochen und festgelegt, dass auf unserer Klausurtagung am 28. und 29. September das Konzept weitgehend fertiggestellt werden soll.

Die Hausverwaltung, vertreten durch Frau Atrott, die für unse- re Gemeinde zuständige Mitarbeiterin, stellte die Arbeit und die Zuständigkeit der Verwaltung vor und erläuterte die Wirt- schaftspläne sowie weitere erforderliche Maßnahmen in der Zukunft für den Erhalt unserer Gebäude. Viele Probleme, die sich aus der täglichen Arbeit der Hausverwaltung ergeben, wurden diskutiert.

Dem GKR wurde Bericht erstattet über die Fertigstellung des neuen behindertengerechten WC’s im Gemeindehaus Kugler- straße. Über die barrierefreie Zuwegung zur Paul-Gerhardt- Kirche wurde diskutiert. Der Bauausschuss soll dazu neue Vor- schläge erarbeiten.

Für die dauerhafte Nutzung des Gossner-Kellers im Gemein- dehaus Elias wurde die Anschaffung eines Luftentfeuchters beschlossen.

Der GKR beschließt die Vermietung eines Saales des Gemein- dehauses Elias an das Elisabeth-Hospiz.

Für die Betreuung des Bauvorhabens »Sanierung Gethsema- nekirche« wird die Einrichtung einer Steuerungsgruppe beschlossen.

Zur Verbesserung des Raumangebotes für die Jugendarbeit wird die ehemalige Sakristei der Paul-Gerhardt-Kirche herge-

richtet. Über weitere Raumumnutzungen wurde diskutiert, ein Beschluss dazu konnte noch nicht gefasst werden.

Der GKR befasste sich mit der besseren Zusammenarbeit mit dem Gemeindebeirat und wird den Beirat bei wichtigen Ent- scheidungsprozessen rechtzeitig vorher einbeziehen.

Die nächste Gemeindeversammlung wird auf Beschluss des GKR am Montag, dem 22. 10. 2012 um 19.30 Uhr im Elias- Kuppelsaal stattfinden.

Wolfgang Schellig, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates

Andacht

zum Ewigkeitssonntag Friedhof Nordend, 15 Uhr

1623 erfüllte sich der Kaufmann Burckhard Großmann aus Jena einen Herzenswunsch. Er erteilte 16 Komponisten aus Mitteldeutschland den Auftrag, eine fünfstimmige Verto- nung des 116. Psalms anzufertigen. So entstand die Samm- lung: »Angst der Hellen und Friede der Seelen / Das ist: Der CXVI. Psalm Davids«Die Namen der beauftragten Kompo- nisten lesen sich wie das »Who is who« der Musikgeschichte des beginnenden 17. Jahrhunderts: Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Michael Praetorius, Melchior Franck und viele andere. Die Vertonung von Johann Hermann Schein steht im Mittelpunkt der musikalischen Ausgestaltung der Andacht zum Ewigkeitssonntag durch das Ensemble Ad Hoc unter Leitung von Kim Nguyen am 25. 11. 2012 um 15 Uhr in der Frieden Himmelfahrt Kapelle auf dem Friedhof Nordend.

Ergänzt wird das Programm durch Werke von Heinrich Schütz und den zeitgenössischen norwegischen Kompo- nisten Ola Gjeilo.

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4 Aus dem GKR Jubiläum Innehalten – Gedenken 5

30. Ordinations- jubiläum von Pfarrerin

Uta Fey

Am 31. 10. 2012, dem Reformationstag unserer Kirche, jährt sich zum 30. Mal die Ordination unserer Pfarrerin Frau Uta Fey. Für einen Pfarrer/Pfarrerin unserer Evangelischen Kirche ist das ein ganz besonderer Tag.

An diesem Tag erfolgte die Einsetzung bzw. Bestellung als Geistliche unserer Kirche mit allen sich daraus ableitenden Rechten und Aufgaben. Frau Pfn. Fey wurde am 31. 10. 1982 vom damaligen Bischof Forck in der Marienkirche in Ber- lin ordiniert.

Wir danken Pfarrerin Uta Fey für die segensreiche Arbeit in unserer Gemein- de und möchten ihr zu diesem Jubiläum sehr herzlich gratulieren und erbitten für ihre Arbeit in unserer Gemeinde wei- terhin Gottes Segen.

Am 04. 11. 2012 wird im Rahmen des Gottesdienstes in der Paul-Gerhardt- Kirche dieses Jubliäum gewürdigt.

Innehalten – Gedenken

Wir wollen gemeinsam – Katholiken, Baptisten und Evangelische – erinnern an die Novemberpogrome 1938 und wollen ein Zeichen setzen gegen rechte Gewalt und Mord in unserem Land.

9. November 2012 um 17 Uhr im Garten der Gethsemanekirche am »Geistkämpfer«.

Bitte bringen Sie eine Kerze mit.

Sitzmöglichkeiten werden nur sehr begrenzt vorhanden sein.

Katholische Gemeinde Heilige Familie

Evangelisch- Freikirchliche Gemeinde Zoar Evangelische Gemeinde Prenzlauer Berg Nord

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6 Wir sind eine Kirche Ökumene jetzt! 7

WIR SIND E I N E KIRCHE!

23 prominente Unterzeichner richten ihren Appell »Ökumene Jetzt!« an die gespaltene Christenheit. Sie bringen zum Aus- druck, dass die Spaltung der Christenheit in Katholiken und Protestanten unzeitgemäß ist und dem Willen Jesu wider- spricht. Es ist ein Aufruf zur Einheit, der die Kirchenbasis mobi- lisieren will. Dankenswerterweise hat der Bundestagspräsi- dent Norbert Lammert Frauen und Männer wie Richard von Weizäcker, Antje Vollmer, Günther Jauch, Wolfgang Thierse, Thomas Bach und weitere prominente Personen zusammen- gebracht.

Die Initiatoren haben ein kleines katholisches und ein großes evangelisches Jubiläum zum Anlass genommen für ihre For- derung »Ökumene Jetzt!«: 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil im Jahre 2012 und 500 Jahre Reformation im Jahre 2017. »Beide Ereignisse«, so heißt es im Appell, »betreffen nicht nur jeweils eine Konfession, sondern sind eine Heraus- forderung an alle und eine Angelegenheit insbesondere, aber nicht nur der Kirchen.«

Gleichsam als Überschrift und Leitwort haben die Initiatoren dem Appell einen Abschnitt aus der Bibel vorangestellt, Brief des Paulus oder eines Paulusschülers an die Epheser (4, 3-6):

»Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glau- be, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.«

Ein Bibelwort, das einer Art frühem Aufruf zur Einheit aller Christen gleicht und uns auffordert, jetzt noch mehr gemein- sam für unsere eine Kirche zu tun. Ich sage von ganzem Her- zen JA zum »Ökumene Jetzt!«

Dazu lade ich zunächst persönlich alle katholischen Schwe- stern und Brüder im Prenzlauer Berg ein, gemeinsam mit den evangelischen Christen von Prenzlauer Berg Nord dieser einen Kirche ein noch hoffnungsvolleres Gesicht zu geben.

Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur

Ökumene Jetzt!

In den kommenden Jahren erinnern die Christen in der ganzen Welt an zwei herausragende Ereignisse der Kirchengeschichte:

• 50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil,

• 500 Jahre Reformation.

In Deutschland soll die »Luther-Dekade« der Vorbereitung und Würdigung eines historischen Datums dienen, das im Rückblick eine Zäsur in der Geschichte nicht nur unseres Landes darstellt. Beide Ereignisse betreffen nicht nur jeweils eine Konfession, sondern sind eine Herausforderung an alle und eine Angelegenheit insbesondere, aber nicht nur der Kir- chen.

Wir werden uns an der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und Gottes- diensten zur Erinnerung und Würdigung des Zweiten Vatika- nischen Konzils wie der Reformation engagiert beteiligen, und wir wollen alles tun, dass nach den Jubiläen nicht alles so bleibt, wie es vorher war.

Weil uns Gott in der Taufe Gemeinschaft mit Jesus Christus geschenkt hat, sind Getaufte als Geschwister miteinander ver- bunden. Sie bilden als Volk Gottes und Leib Christi die eine Kir- che, die wir in unserem Credo bekennen. Deshalb ist es gebo- ten, diese geistliche Einheit auch sichtbar Gestalt gewinnen zu lassen.

Martin Luther wollte die Kirche erneuern, nicht spalten. Er wollte die Einheit der Kirche, damit die Welt glaubt (vgl. auch Joh 17,9-23). Die Einführung konfessioneller Vielfalt inner- halb eines Gebietes hielt er ausdrücklich für undurchführbar und unangemessen. Auch die lutherische Bekenntnisschrift Confessio Augustana betont die Notwendigkeit der Einheit der Kirche: »Denn das genügt zur wahren Einheit der christ- lichen Kirche, dass das Evangelium einträchtig im reinen Ver- ständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß gereicht werden.« (Confessio Augustana 7)

Dennoch kam es zur Kirchentrennung. Es gab gravierende Dif- ferenzen und Missverständnisse, aber die Spaltung hatte nicht nur theologische, sondern auch handfeste politische Gründe: Nicht die Glaubensüberzeugung führte dazu, dass man evangelisch oder römisch-katholisch wurde, sondern der Wohnsitz. Die Herrscher einer Region bestimmten die Konfes-

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6 Wir sind eine Kirche Ökumene jetzt! 7

sion ihrer Einwohner. Für die dauerhafte Trennung der Kir- chen wurden Machtfragen wichtiger als Glaubensfragen. Es war daher eine logische Konsequenz, dass das Anliegen, eine einzige christliche Kirche zu sein, auch nach der Kirchentren- nung immer wieder aufgenommen worden ist, wenn auch in unterschiedlicher Intensität.

Eine besondere Ausprägung erfuhr das Streben nach der Ein- heit der Kirchen mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962- 1965), das nicht nur zur pastoralen, sondern auch zur ökume- nischen Erneuerung einberufen wurde. Ein zentrales Doku- ment des Konzils, das Dekret über den Ökumenismus (Unita- tis Redintegratio), nimmt die Christinnen und Christen in die Pflicht, sich für die Wiederherstellung der Einheit der Kirche einzusetzen: »Christus der Herr hat eine einige und einzige Kir- che gegründet, und doch erheben mehrere christliche Gemein- schaften vor den Menschen den Anspruch, das wahre Erbe Jesu Christi darzustellen; sie alle bekennen sich als Jünger des Herrn, aber sie weichen in ihrem Denken voneinander ab und gehen ver- schiedene Wege, als ob Christus selber geteilt wäre (1. Kor. 1,13).

Eine solche Spaltung widerspricht aber ganz offenbar dem Willen Christi, sie ist ein Ärgernis für die Welt und ein Schaden für die hei- lige Sache der Verkündigung des Evangeliums vor allen Geschöp- fen.« (Vatikanum II, Unitatis Redintegratio Nr. 1)

»Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der euch zusammenhält. Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.«

(Paulus-Brief an die Epheser 4, 3-6) Damit steht das römisch- katholische Dekret nicht nur in der Tradition des Apostels Pau- lus, sondern auch in der Fortsetzung des lutherischen Anlie- gens. Es benennt zugleich, wo die Verantwortung für das Stre- ben nach der Einheit zu suchen ist.

Nicht nur die Hirten, sondern auch und gerade die Gläubigen sind zur Sorge um die Wiederherstellung der Einheit aufgefor- dert. »Die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit ist Sache der ganzen Kirche, sowohl der Gläubigen wie auch der Hirten, und geht jeden an, je nach seiner Fähigkeit, sowohl in seinem täglichen christlichen Leben wie auch bei theologischen und historischen Untersuchungen.« (Vatikanum II, Unitatis Redinte- gratio Nr. 5). Wir können und müssen die Sorge um die Einheit der ganzen Kirche nicht ruhen lassen, bis eine theologische

Einigung über das Amts- oder Abendmahlsverständnis zwi- schen den Kirchenleitungen erreicht worden ist. Und wir dür- fen uns auch nicht mit dem Ziel zufrieden geben, dass Kirchen sich gegenseitig als Kirchen anerkennen. Selbst wenn wir davon gegenwärtig noch entfernt sind: Dieses Ziel ist notwen- dig, aber zu klein! Wir wollen nicht Versöhnung bei Fortbeste- hen der Trennung, sondern gelebte Einheit im Bewusstsein historisch gewachsener Vielfalt. Heute ist die Kirchenspaltung politisch weder gewollt noch begründet. Reichen theolo- gische Gründe, institutionelle Gewohnheiten, kirchliche und kulturelle Traditionen aus, um die Kirchenspaltung fortzuset- zen?

Das glauben wir nicht.

• Offensichtlich ist, dass katholische und evangelische Christen viel mehr verbindet als unterscheidet.

• Unbestritten ist, dass es unterschiedliche Positionen im Ver- ständnis von Abendmahl, Amt und Kirchen gibt.

• Entscheidend ist jedoch, dass diese Unterschiede die Auf- rechterhaltung der Trennung nicht rechtfertigen.

In beiden Kirchen ist die Sehnsucht nach Einheit groß. Die Fol- gen der Spaltung werden im Alltag von Christinnen und Christen schmerzlich empfunden.

Wir würdigen die Anstrengungen um die Fortschritte der Öku- mene in den letzten Jahrzehnten. Wir sind dankbar, dass die Erfahrung der Gemeinschaft im Glauben und die praktische Zusammenarbeit katholischer und evangelischer Gemeinden vor Ort sich schneller entwickelt als der institutionelle und theologische Klärungsprozess.

Wir appellieren an die Kirchenleitungen, die tatsächlichen Entwicklungen in den Gemeinden vor Ort so zu begleiten, dass die Ökumene nicht in ein Niemandsland zwischen den Konfes- sionen abwandert, sondern die Trennung unserer Kirchen überwindet. An die Gemeinden appellieren wir, die Ökumene weiter voran zu treiben, kirchliches Leben miteinander zu gestalten, Räume gemeinsam zu nutzen und die organisato- rische Einheit anzustreben.

Als Christen im Land der Reformation stehen wir in der besonderen Verantwortung, Zeichen zu setzen und dazu beizutragen, den gemeinsamen Glauben auch in einer gemeinsamen Kirche zu leben.

(Quelle Internet)

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8 Kinder, Kinder Kinder, Kinder 9

St. Martinsumzug und -feuer am 11. November 2012

Ein Laternenumzug beginnt um 16.30 Uhr im Stadtkloster Segen (Schönhauser Allee 161) mit einem Anspiel.

Der zweite Laternenumzug startet um 16.45 Uhr in Elias (Göhrener Str. 11). Vermutlich startet ein dritter Later- nenumzug um 17 Uhr in der Mitte des Arnimplatzes.

Alle genauen Infos zu den Umzügenfindet ihr auf unserer Internetseite:

http://www.ekpn.de/gemeinde-aktiv/kinder-und-familien/

Unsere Laternenumzüge treffen sich im Friedrich-Ludwig- Jahn-Sportpark.

Dort werden wir das Martinsfeuer entzünden, ein kleines St. Martinsanspiel sehen, Lieder singen und Martinshörnchen teilen. Spenden werden für »Laib und Seele« und unsere Unkosten gesammelt.

So viele wie noch nie ...

Was??? Na, so viele Kilometer wie am Wochenende Anfang September sind wir mit dem Fahrrad noch nie an einem ande- ren Fahrradwochenende gefahren. Insgesamt waren wir 105,7 km von Freitag bis Sonntag unterwegs, und alle(!) haben durchgehalten. In Britz (nördlich von Eberswalde) haben wir in der Friedenskirche übernachtet. Von dort aus sind wir am Samstag zu einer Fahrradrundtour über Kloster Cho- rin, Ökodorf Brodowin und dem Schiffshebewerk Niederfinow aufgebrochen. Diese Tour war so lang, dass wir erst abends im Schein unserer Fahrradleuchten mit Heißhunger auf die uns schon erwartende Pizza heimgekehrt sind. Nach einer kurzen Nacht waren wir Gäste im Gottesdienst in der kleinen Dorfkir- che von Britz. Wir haben den Psalm gelesen und mit einem Anspiel zum Evangelium den Gottesdienst zum Thema »Dank«

mitgefeiert. - Und dankbar sind wir, dass wir auf der Hinfahrt alle mit den Rädern in den übervollen Zug passten, dass trotz etlicher kleiner Stürze niemand ernsthaft zu Schaden kam und dass wir diese Zeit fröhlich und behütet verbringen durften.

Tacho Stand allein am Sonntag!!

Fahrradhorde

So fertig war der eine oder andere

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FRED FLEDERMAUS

8 Kinder, Kinder Kinder, Kinder 9

Sa, 3.November 2012 um 10 Uhr in Elias

Thema: »Danke«

Unsere Glücksfee Hannah hat ARUNA, 11 Jahre, als Gewinnerin des Preis rätsels vom Mai/ Juni 2012 ausge- lost. Das Lösungswort war: »Pfing- sten«.

Der Preis – ein Eisgutschein – wird von Antje Erdmann an ARUNA übermittelt.

Das neue Rätsel!

Einsendeschluss ist der 1. 11. 12. entweder per Mail an preisraetsel@ekpn.de oder bei der Christenlehre in Elias oder Paul Gerhardt abgeben.

Name, Adresse, Alter nicht vergessen!

Gewinn: Eine Bratwurst und ein heißes Getränk zum St. Martinsumzug im Cantianstadion.

1. Was war St. Martin, bevor er Mönch wurde?

2. In welcher Stadt war St. Martin Bischof?

3. Was teilte Martin mit dem Bettler?

4. In welcher Stadt wurde St. Martin geboren?

5. Was bedeutet der Name Martin?

6. Welches Erlebnis bekehrte Martin, dass er Christ wurde?

7. Welches hohe Amt wurde Martin übertra- 8. Wer verriet ihn, als er gen?

sich nicht zur Wahl stel- len wollte für das hohe Amt?

1 2 3

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10 Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde Eine umgedrehte Blockflöte ist was? 11

Amanda Arendt Horst Paasch Ursula Matzinke Ursula Wessels Dr. Maria Schumann Margot Havenstein

Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.

1. Johannes 3, 19-20

Bestattungen Taufen

Mathis Götte, Philippa Schonger, Noah Nekwasil, Amalia Reuter, Marla Schlimok, Elsa Böcking, Katharina Bernal-Rose, Paula Wilnat, Julian Maaßen, Luise Nadvornik, Eva Nadvornik, Magdalena Herr, Jonas Arens, Franz Kuhlmann, Martha Griebenow, Edda Bielfeldt, Bela von Roth, Frida Thannhäuser, Marlene Taube

Siehe ich bin mit dir und will dich behüten, wohin du auch ziehst.

1. Mose, 28,15a

Geburtstagskaffee Herzliche Einladung

an alle, jung und alt, die im Oktober und November Geburtstag haben.

Wir freuen uns, Sie am Donnerstag, dem 29. November 15 Uhr

in den Räumen des Elias-Gemeindehauses begrüßen zu dürfen.

Es wäre schön,wenn wir bei Kaffee oder Tee, Kuchen und Saft miteinander ins Gespräch kommen, Lieder singen und eine Geschichte hören.

Ikki Opitz und Anne Friederike Opitz-Salié

Stefan und Nicole Krojer Jelle Diericks und Anke Buckentin Maria Kilwing geb. Wilke und Dorothea Kilwing

Florian Mayr und Sina Mayr geb. Weiskirch

Thomas Ueberschaar und Britta Ueberschaar geb. Neels Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

1. Korinther 13, 13

Trauungen

Herzliche Einladung zum Gemeindeabend

Sinnsuche

und Heilsversprechen in Berlin

Woran glauben die Deutschen heute?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Michael Utsch Ev. Zentralstelle für Weltanschaungsfragen bei der EKD

am Donnerstag, dem 1. November 2012 um 19.30 Uhr im Elias-Kuppelsaal

Der religiöse und spirituelle Markt in Berlin ist unübersichtlich und verwirrend. Berlin ist Hauptstadt des Atheismus und Supermarkt neu-religiöser Angebote. Von Astrologie bis Zen, von schama- nischer Lebensberatung über Heiledelsteine bis zum neurolingu- istischen Programmieren reicht das Panorama der Angebote.

Dr. M. Utsch arbeitet seit 15 Jahren als Wissenschaftler auf diesem Gebiet und gibt uns an diesem Abend einen Überblick und Einblick in die Vielfalt spiritueller Praktiken. Welche Sehnsüchte der Men- schen lassen sich darin erkennen und wie könnte die christliche

Kirche eine Antwort darauf geben?

J. Bosem und H.-O. Seidenschnur feierten am 26. 8. 12 in der Paul-

Gerhardt-Kirche Rainer Rosenmül- ler, Hannelore Haberstroh, Gabriele Wasiak, Ingrid Zatloukal, Wilfried Hil- debrand, Frank-Michael Radzio,

Jubelkonfirmation

Dr. Gisela Behne, Manfred Scheel und Hildelotte Lemcke

»Lobe den Herrn, meine Seele, und ver- giss nicht, was er dir Gutes getan hat.!«

Psalm 103,2

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10 Mitteilungen und Amtshandlungen in der Gemeinde Eine umgedrehte Blockflöte ist was? 11

Eine umgedrehte Blockflöte ist was?

Richtig, eine Orgelpfeife.

Das ist nicht der einzige Satz, der den Besuchern der Orgel- wanderung im Ohr bleiben wird. Oliver Vogt, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg führte ca.

40 Menschen durch die Orgeln der vier Gemeindestandorte.

Angeregt und gespannt lauschte das Publikum den Einfüh- rungsworten von Herrn Vogt in den Sitzbänken der Paul-Ger- hardt-Kirche. Eine warme Begrüßung leitete in allgemeine Worte zur Orgel an sich über. Schon war der Kantor nicht mehr zu sehen, doch aber zu hören. Denn es erklang ein Stück von Dietrich Buxtehude durch die Kirche. Danach konnten wir hoch an die Orgel gehen, wo bereits Stühle bereitstanden. In der nun erzählten Geschichte der Paul-Gerhardt-Kirche (PG) wurden nicht nur Fakten aufgezählt, z. B. dass PG eine Abzwei- gung der Gethsemanekirche war, weil der Gottesdienstraum zu voll wurde, sondern es gab immer den Zusammenhang zur Orgel, über welche auch allerlei Wissenswertes erfahren wurde. Zu der Geschichte von den vielen Umbauten und ver- schiedenen Plänen zur Registrierung wurden auch allgemei- ne Informationen weitergegeben, wie z. B. der Aufbau einer Orgel. Während Oliver Vogt ein weiteres Stück auf der 2-manu- aligen Orgel spielte, konnte man von beiden Seiten der Orgel auf einer Leiter oder einem Stuhl in die Orgel hineinschauen.

Nach einigem Warten an der Leiter, Klatschen für das schöne Spiel des Kantors und kurzen organisatorischen Ansagen, ging es weiter zur Gethsemanekirche (GK). An diesem war- men Sommertag war ein kurzer Spaziergang allen willkom- men. In der kühlen GK angekommen, kletterten alle mit höchster Ausdauer die zwei Stockwerke zur Orgel hoch. Auch hier wurden wir wieder mit einem hervorragend gespielten Orgelstück begrüßt. Danach holte der Kantor eine Blockflöte aus seinem Rucksack und blies einen Ton. Es war eine leichte Verwunderung zu spüren, warum denn jetzt über Blockflöten geredet würde. Doch dann drehte er die Flöte um und hielt sie neben eine kleine Orgelpfeife. Nun fiel allen die gleiche Bau- art der beiden Instrumente auf und Oliver Vogt erklärte, dass im Prinzip Blockflöte und Orgelpfeife genauso funktionierten.

Nun hat die Orgel bekanntlich viele Pfeifen, und zwar gibt es für jede Taste pro Register eine Pfeife. Das bedeutet, wenn

eine Orgel 25 Register aufweist, dann besitzt die Orgel im Ganzen etwa 1900 Pfeifen! Dabei gibt es auch unterschied- liche Bauarten, einerseits die Holzpfeifen, die besonders warm klingen und dann die Pfeifen aus Metall, die einen kla- ren und hellen erzeugen. Dieses neue Wissen wurde uns nicht nur erzählt, sondern einerseits mit der Orgel vorgespielt und andererseits auch in echt gezeigt. Man hatte eine viel bessere Vorstellung der Pfeifen – als Oliver Vogt verschiedene Pfeifen in der Hand hielt und selbst Töne auf ihnen produzierte.

Ein weiterer netter Spaziergang führte uns zum Elias-Kuppel- saal. Wie den meisten der Zuhörer bereits bekannt, wurde die Elias-Kirche an das Kindermuseum »MACHmit!« verpachtet, so dass die Gottesdienste im Elias-Kuppelsaal stattfinden.

Nach einem Flötenuhr-Stück von Mozart bekamen wir einen Einblick in die Orgelgeschichte, von der frühesten Entstehung bis zur heutigen Entwicklung und Verwendung in der Kirche.

Denn nicht immer war die Orgel in der Kirche zuhause. Lange war sie eine Art Statussymbol am kaiserlichen Hof, und wer in der Antike bei Orgelwettbewerben siegte, wurde sehr reich belohnt. Erst um 1300 wurde die Orgel offiziell als Kirchenmu- sikinstrument anerkannt. Zwischendrin spielte Herr Vogt »Le Cocou« von Louis Daquin. In diesem kommt das Kuckuck- Motiv häufig vor, die kleine Terz. Die Rätselaufgabe bestand darin, die Anzahl der vorkommenden Kuckuck-Motive zu zäh- len, welche eine Dame danach auch korrekt beantwortete. Bei diesem Stück hörte das Publikum auch aufmerksamer hin und genoss nicht nur die zur Orgel passenden Musik. Auch in diese verhältnismäßig kleine Orgel konnten wir hineinschauen.

Langsam zog sich der Himmel zu als wir weiter Richtung Segenskirche liefen. Nach so vielen Orgeln, Kirchen und Geschichten, hatte man nun einen guten Grundstock an Wissen und Erfahrung und erwartete nun gespannt die letzte der vier Orgeln. Auch in der Segenskirche, die als Stadtkloster Segen von der Communität Don Camillo geführt wird, wurden wir mit einem Stück begrüßt, welches in der zeitgenössischen Musik- sprache Jean Langlais klang. Das war für unsere Ohren recht ungewohnt, aber das Gefühl passte zur Orgel und zum Raum.

Nach einer kurzen Geschichte zu Kirche und Orgel und der Infor- mation, dass es sehr schwer sei, für diese besondere Orgel ein passendes Stück zu finden, bekamen wir von Levebure-Wely einen Bolero de concert zu hören.

Fortsetzung Seite 13

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12 Kirchenmusik Mozarts Große c-Moll Messe Eine umgedrehte Blockflöte ist Was? Gethsemane stützen! 13

Singschule • Eltern-Kind-Singen Singen mit Eltern und Kindern 0 – 2 Jahre Mi 1. Gruppe »Zwerge« 15.30 – 16 Uhr 2. Gruppe »Pfauen« 16.15 – 16.45 Uhr 3. Gruppe »Räuber« 17 – 17.30 Uhr Singschule • Minis

Singen mit 3 – 4jährigen Kindern Mo 1. Gruppe »Amseln« 16 – 16.30 Uhr 2. Gruppe »Spatzen« 16.45 – 17.15 Uhr 3. Gruppe »Lerchen« 17.30 – 18 Uhr Do 4. Gruppe »Nachtigallen«

16 – 16.30Uhr

Singschule • Vorschulkinder Winterkirche

Di 1. Gruppe: »Rosinchen« 16 – 16.45 Uhr Mi 2. Gruppe: »Cantinis« 16.15 bis 17 Uhr Singschule • Kleine

Kinder der 1. und 2. Klasse, Winterkirche Mi 1. Gruppe: »Cantores« 17.15 – 18 Uhr Do 2. Gruppe »Rosinen« 16.15 – 17 Uhr Singschule • Mittlere

Kinder der 3. und 4. Klasse, außerdem 5.-Klässler, die dienstags nicht können;

Winterkirche; Laetinis« Do 17 – 18 Uhr Singschule • Große

»Laeta Vox« – Kinder ab der 5. Kl., Jugendliche, Winterk., Di 17 – 18.30 Uhr Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«

do. 19 – 21Uhr, mit Stefan Wieske. Gethse- mane, Winterkirche; Junge Leute mit Lust auf Popularmusik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk, in groovigen Arrange- ments mit Klavier & Band

Gemeindechor

mi. 19.30 Uhr, mit Detlef Lehmann, Gem.-hs. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer, vierstimmig gemischter Chor, vielseitige Chorlit. alter u. neuer Meister Liturgischer Chor

mi. 19.30 – 2045 Uhr, mit Oliver Vogt, Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen und Stile Gethsemane-Kantorei di. 19.45 – 22 Uhr, mit Oliver Vogt, Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeit- genössische Komponisten, für Gottes- dienste u. Konzerte, regelmäßige Teil- nahme erwartet!

Mozarts Große c-Moll-Messe

Die Gethsemanekantorei führt Mozarts Große c-Moll-Messe am 10. November auf.

In einem Brief an seinen Vater vom 4. Januar 1783 erwähnt Mozart das Gelöbnis, dass er »ganz vür sich in seinem Herzen« ein Werk komponiert hat.

Die c-Moll-Messe ist im Grunde die erste Messe, die Mozart ohne Auftrag kompo- niert hat und zugleich seine letzte überhaupt. Ein Meisterwerk, dessen Motivation es zu komponieren, sein Herz in Auftrag gegeben hat. Diese »Herzensangelegen- heit« in Kombination mit dem ausgereiften und meisterlichen Kompositionsstil des späten Mozart machen die c-Moll-Messe zu einem seiner größten Vokalwerke, ver- gleichbar nur mit Requiem oder der Zauberflöte.

Mozart vereint unerhört stilistische Freiheit mit großer Tiefe des Ausdrucks. Hier ver- schmelzen auf glücklichste Weise der Stil des Barock und der Klassik, aber auch geistlicher und weltlicher Stil zu einem Werk, das ganz Mozart, nichts als Mozart ist.

Ergänzt wird unsere Aufführung durch die Trauermusik für Viola und Orchester. In seinem Londoner Exil schrieb Hindemith seine Trauermusik 1936 als Nachruf auf den verstorbenen britischen König Georg V.

Das abgedunkelte, verhangene, schwermütige Timbre der Bratsche gibt dem ganzen Stück seinen unverwechselbaren Klang. Solistin ist die stellvertretende Solo-Bratschistin des Konzerthaus-Orchesters, Constanze Fiebig.

Neben vier hochkarätigen Solisten musiziert das Orchester »ensemble callinus«. Die Gethsemane-Kantorei wird erstmals vom neuen Kantor Oliver Vogt geleitet. Lassen Sie sich dieses besondere Konzertereignis nicht entgehen. Weitere Informationen über den Kartenvorverkauf finden Sie in der Konzert-Anzeige oder auf unserer Gemeinde-Homepage. O. Vogt

Abschlusskonzert

ORGELSOMMER 2012 PRENZLAUER BERG NORD

Am Mittwoch, dem 10. Oktober findet um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche unter dem Titel »Organistiade« das Abschlusskonzert des diesjährigen Orgel- sommers statt. Neben Kantor Oliver Vogt musizieren Kim Nguyen, Martin Georg Schmidt und Stefan Wieske.

Reihe Orgel Plus

Am letzen Sonntag jedes Monats

findet in der Paul-Gerhardt-Kirche im Gottesdienst um 9.30 Uhr die Musik-Reihe Orgel plus statt.

Kantor Oliver Vogt gestaltet den Gottesdienst in musikalischer Form zusammen mit einzelnen Instrumentalisten, Sängern oder Ensembles.

Die nächsten Termine sind:

So., 28. 10. Orgel + Blechbläser So., 25. 11. Orgel + Chor Herzliche Einladung!

(13)

12 Kirchenmusik Mozarts Große c-Moll Messe Eine umgedrehte Blockflöte ist Was? Gethsemane stützen! 13

Die Geth- semane- kirche braucht Ihre Hilfe!

Bitte unterstüt- zen Sie durch Ihre Spende die Instand- setzung der Gethse- manekirche! Wir freuen uns über die bisher eingegangenen Spenden von Ronald Christoph, Christoph Lutz-Scheurle, Claudia Knepper,

Dr. Petra Klingler und Reinhard, Jens Rieser, Cornelia Klingler, Andreas Kröger, Martin Kornfeld, Holger Kienle, Stefan Leonards, Martin Zerbst, Johanna Seyffert-Stahl und danken dafür sehr herzlich.

Ja – ich werde Steinpate für Gethsemane!

Bitte überweisen Sie Ihren Betrag unter dem Verwendungs- zweck »Gethsemane stützen« auf unser Spendenkonto Kontoinhaber: KVA Berlin Mitte-Nord

Kto. 411 741 280 • BLZ 210 602 37 bei der Ev. Darlehensgenossenschaft Kiel Spendenzweck : Gethsemane stützen

Bitteschreiben Sie Ihre Adresse mit in den Verwendungs- zweck. Wir stellen automatisch Spendenbescheinigungen aus. Wünschen Sie weitere Informationen?

Wir beraten Sie gern! Danke für Ihre Spende!

Fortsetzung von Seite 11

Alle saßen gespannt auf den Bänken der Empore oder schau- ten begeistert in die Orgel, wärend Oliver Vogt dieses letzte Stück spielte. Der Raum wurde von der gewaltigen Musik erfüllt. So war die noch in vielen Teilen original erhaltene, klangprächtige Sauer-Orgel wohl selten oder schon lange nicht mehr gehört worden.

Damit war die Orgelwanderung zu Ende und nach und nach verließen die Teilnehmer/innen Empore und Kirche, doch nicht ohne sich entweder beim Kantor bedankt oder sich bei anderen Teilnehmer/innen positiv geäußert zu haben.

Nicht nur der große informelle Teil machte die Orgelwande- rung zu einem Erlebnis, sondern auch die anschauliche Erzähl- weise und eigene Begeisterung von Oliver Vogt, welcher nicht nur den Verstand, sondern durch die Musik auch die Herzen angesprochen hat.

Im kommenden Jahr wird es wieder eine Orgelwanderung geben. Und auch, wenn die Zuhörer hauptsächliche ältere Menschen waren, ist es doch für das junge Volk ebenso inte- ressant.

Genau so ist auch der Orgelsommer 2012, der am Mittwoch, dem 10. Oktober um 19.30 Uhr in der Gethsemanekirche in einer »Organistiade« mit den Organisten der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord zum Abschluss kommt.

Regina Lehmann

(14)

Dr. Ursula Lachmann 90 Jahre

Inge Stylow 91 Jahre

Anita Scheibe 80 Jahre

Ilse Faustmann 92 Jahre

Ilse Schmidt 96 Jahre

Walter Achterberg 90 Jahre Benno Niederhübner 80 Jahre

Peter Kraiczy 75 Jahre

Liesbeth Ogrzall 85 Jahre Ingeburg Kracht 80 Jahre Anna Schlumbach 93 Jahre

Raimund Müller 75 Jahre

Meta Meyer 94 Jahre

Wolfgang Janke 75 Jahre

Helga Vogel 75 Jahre

Ingeborg Wohl 93 Jahre

Dr. Christof Hardmeier 70 Jahre

Anni Kutzner 80 Jahre

Gerhard Blocksdorf 92 Jahre Charlotte Hildegard Korkow 91 Jahre

Ruth Schmidt 91 Jahre

Hans Müller 93 Jahre

Gerd Neumann 75 Jahre

Lise-Lotte Benter 93 Jahre

Helga Benner 70 Jahre

Elfriede Riemann 91 Jahre

Jutta Korn 75 Jahre

Gisela Kirsch 75 Jahre

Kristin Russow 75 Jahre

Dr. Hans-Heinrich Küster 70 Jahre

Herta Lehmann 100 Jahre

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Senioren- geburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschie- den und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst.

14 Geburtstage Psalm 23 mit Worten der Konfis 15

Geburtstage

Herzliche Geburtstagsgrüße an alle, die im Oktober und November Geburtstag haben. Besonders grüßen wir die Jubilare der Gemeinde:

Die Musikwerkstatt EKPN

wird eröffnet. Die MUSIKWERKSTATT EKPN ist eine neue Ein- richtung unserer Gemeinde.

Hier werden musikalische Workshops angeboten die nicht zum regelmäßigen Gruppenangebot gehören. An einer überschaubaren Zahl von Terminen wird mit eingeladenen Fachdozenten und den Kantoren unserer Gemeinde ein Musikprogramm verschiedenster Besetzungen erarbeitet und im Gottesdienst oder Konzert zur Aufführung gebracht.

Musikwerkstatt EKPN Posaunenchor – Brass & Orgel In diesem Workshop werden Werke für Blechbläser & Orgel erarbeitet. Teilnehmer sollten schon über den Anfänger-Sta- tus auf ihrem Instrument hinaus gekommen sein und die Bereitschaft mitbringen, das vorher versendete Notenmate- rial vorzubereiten.

Die musikalische Leitung hat Kantor Oliver Vogt.

Als Gastdozent konnte Christian Syperek gewonnen werden.

Herr Syperek hat an der Universität der Künste in Berlin und am Richard-Strauß-Konservatorium München Trompete stu-

diert. Als freischaffender Trompeter und Musikpädagoge hat er in den letzten Jahren viel mit Blasorchestern und Posau- nenchören zusammen gearbeitet.

Termine

Fr, 26. 10. 2012, 19 – 21 Uhr Probe (Winterkirche der Gethsemanekirche) Sa, 27. 10. 2012, 10 – 15 Uhr Probe (Winterkirche der Gethsemanekirche)

So, 28. 10. 2012, 9.30 Uhr Gottesdienst OrgelPlus in der Paul-Gerhardt-Kirche

11 Uhr Gottesdienst Gethsemanekirche So, 11. 11. 2012, 17.30 Uhr St. Martins-Fest Für weitere Informationen stehe ich gerne zur Verfügung.

Anmeldung bis zum 19. Oktober an Kantor Oliver Vogt:

o.vogt@ekpn.de 030 - 48 49 43 92

(15)

14 Geburtstage Psalm 23 mit Worten der Konfis 15

Psalm 23

mit Worten der Konfis

Mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden der 8. Klasse waren wir, Paul Beutel, Pf. Seidenschnur und ich, vom 31. 8. bis 2. 9. zur Wochenendrüste in Vietmannsdorf bei Templin, und am Wochenende vom 14. 9. bis 16. 9. werden wir in Halbe sein. Da es jetzt 58 in der Gesamtgruppe sind, haben wir zwei Wochenenden für je etwa die Hälfte der Gruppe angeboten. Thematisch haben wir uns mit Psalm 23 beschäftigt.

Der Dank der 1. Gruppe gilt besonders den Teamerinnen Cora, Dörte, Henriette, Lea und Sara. Im darauffolgenden Unterricht der Dienstaggruppe sind Psalmenübertragungen entstanden. Einige davon geben wir hier weiter. Es war eine sehr gelungene Rüstzeit in schöner Atmosphäre.

Pfn. Uta Fey

Der Herr ist mein Beschützer, er sorgt dafür, dass mir nichts fehlt.

Er zeigt mir die Schönheit der Welt und gibt mir Notwendiges.

Er erfreut mich und lässt mich richtige Dinge tun.

Wenn ich dich brauche, bist du bei mir.

Du lässt mich nicht scheuen.

Ich werde immer den Eingebungen folgen, und ich werde mich bei dir geborgen fühlen.

Gott beschützt mich und hilft mir.

Er sorgt dafür, dass es mir gut geht.

Er zeigt mir die schöne Seite der Welt und sorgt dafür, dass ich keinen Mist mache.

In ausweglosen Situationen hilft Gott mir und tröstet mich.

Du tust mir Gutes.

Mir wird es immer gut gehen und ich glaube für immer an Gott.

Der Herr ist mein Helfer, mir wird nicht viel fehlen.

Er schenkt das Essen und Wasser, das auch.

Er lässt mich lachen. Er hilft mir, auf dem Boden zu bleiben.

Und auch, wenn ich schon tief unten war, ich habe keine Angst: du bist da, du bist für mich da.

Du bist an meiner Seite, auch vor Feinden.

Du machst, dass es mir gut geht.

Glück wird folgen ein Leben lang, und ich werde immer bei dir bleiben.

Der Herr passt auf mich auf.

Er gibt mir alles, was ich brauch zum Leben.

Er macht mich glücklich. Und zeigt mir das Gute.

Und wenn ich verzweifelt bin, hilft er mir.

Er schützt mich vor Bösem.

Und in seiner Güte bin ich ewig.

Gott passt auf mich auf, er gibt mir alles, was ich brauche.

Er gibt mir zu essen und zu trinken.

Er bespaßt mich und passt auf, dass ich mich nicht verirre.

Ich weiß, dass er mir hilft, egal was mir passiert, da er immer bei mir ist

und mit seinem Zauberstab beschützt er mich.

Er macht meine Feinde zu Freunden, er segnet mich und sorgt dafür, dass es mir gut geht.

Er macht, dass ich ein guter Mensch bin, deswegen gehe ich oft in die Kirche.

Der Herr ist eine Respektperson, er sorgt dafür, dass mir nichts fehlt.

Er lässt mir lebenswichtige Dinge zukommen.

Er gibt mir Kraft für lange Nächte und erfreut mich ab und zu.

Der Herr passt auf, dass ich mich nicht mit falschen Personen befreunde.

Du bist mein Schutzpatron,

deine Anwesenheit erleuchtet finstere Stunden.

Du hilfst mir, Angst zu überwinden und sorgst für mich.

Du bist mein Glück

und lässt mich mein Leben lang nicht aus den Augen.

(16)

16 Gottesdienste Gottesdienste 17

Tag

Elias-Kuppelsaal

• Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche

• Stargarder Str. 77

Paul Gerhardt

• Wisbyer Str. 7

Stadtkloster Segen

• Schönh. Allee 161

Kleine

Ernst Barlach Ausstellung – sehen und lesen

wir zeigen Fotos einiger seiner Plastiken in Stoffdruck- technik und Sinnsprüche des Bildhauers, Schriftstellers und Dramatikers

vom 31. Oktober bis 30. November 2012 im Chorraum der Gethsemanekirche

geöffnet vor und nach den Gottesdiensten 10.30 –13 Uhr und zu den Zeiten der offenen Kirche

Die Bronzeplastik »Der Geistkämpfer« steht vor der Gethse- manekirche, sie ist ein Geschenk des Senates von Berlin in Anerkennung der Rolle der Gemeinde bei der friedlichen

Revolution im Herbst 1989. Ernst Barlach (1870 – 1938) sagt: »Es ist mein Glaube, dass dasjenige, was nicht durch das Wort auszudrücken ist, durch die Form in den Besitz eines Anderen übergehen kann.« Wort und Form stehen in dieser Ausstellung ergänzend nebeneinander, ein ein- drucksvoller Blick in Barlachs Gedankenwelt. Wir begegnen einem Mann, dessen überzeugende Ausdruckskraft von einer tiefen Frömmigkeit geprägt ist. Die Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit, die uns hier begegnen, sind, Gott sei Dank, frei und unabhängig vom Zeitgeist, von staatlichen oder völkischen Ismen.

So haben Bilder und Texte auch nach über siebzig Jahren nichts von ihrer Wirkungskraft verloren.

Johannes Bosem und Heinz-Otto Seidenschnur 07. 10. 2012

18. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A, N 11 Uhr Pfn. Fey

Familiengottesdienst, T, N, B 21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde: Was hält zusammen? Römer 12, 1-8« 14. 10. 2012

19. Stg. n.Trinitatis 9.30 Uhr Vikarin Busch, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, T, N, K 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis

Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde – Freiheit – Enge, 1. Kor 10, 23-33« 20.10. 2012

Taufsamstag 11 Uhr Taufgottesdienst, Vikarin Busch

21. 10. 2012

20. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Zeiske, K, N 11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Schorlemmer, K, N Predigtreihe:

»Du sollst nicht falsch Zeugnis reden.«

9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, N

11 Uhr Rainer Rosenmüller und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde: Wer gehört dazu? Galater 3, 26-28« 28. 10. 2012

21. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N

Predigtreihe: »Du sollst nicht begehren …« 9.30 Uhr Pfn. Fey, N, Orgel Plus 21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde – Lebensstil – eine alte Diskussion, Jakobus 2, 24-26«

31. 10. 2012

Reformationstag 19.30 Uhr Pf. Seidenschnur

Jugendchor 04. 11. 2012

22. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pfn. Fey,

Superintendent Dr. Höcker, Liturg. Chor, K, N 16 Uhr Abschluss Gospelworkshop

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit« 11. 11. 2012

Drittletzter Stg.

des Kirchenjahrs

9.30 Uhr Pfn. Fey, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N

11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit« 17. 11. 2012

Taufsamstag 11 Uhr Taufgottesdienst, Pf. Mangliers

18. 11. 2012

Vorl. Stg.i. Kirchenj. 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, Vikarin Busch, T, K, N 11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K, N, B

25 Jahre Cochabamba 21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit« 25. 11. 2012

Ewigkeitssonntag 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, Liturgischer Chor 14 Uhr Pf. Talis Redmanis

Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

(17)

16 Gottesdienste Gottesdienste 17

A Gottesdienst mit Abendmahl K Kinder-

gottesdienst N Gespräch

nach dem Gottesdienst T Taufe TR Trauung F Familien-

gottesdienst B Basar

Elisabeth-Stift St.

Gottesdienst jeden Sonntag

11 Uhr Tag

Elias-Kuppelsaal

• Göhrener Str. 11

Gethsemanekirche

• Stargarder Str. 77

Paul Gerhardt

• Wisbyer Str. 7

Stadtkloster Segen

• Schönh. Allee

161 07. 10. 2012

18. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A, N 11 Uhr Pfn. Fey

Familiengottesdienst, T, N, B 21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde: Was hält zusammen? Römer 12, 1-8«

14. 10. 2012

19. Stg. n.Trinitatis 9.30 Uhr Vikarin Busch, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, T, N, K 9.30 Uhr Pf. Mangliers, A, N 14 Uhr Pf. Talis Redmanis

Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde – Freiheit – Enge, 1. Kor 10, 23-33«

20.10. 2012

Taufsamstag 11 Uhr Taufgottesdienst, Vikarin Busch

21. 10. 2012

20. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Zeiske, K, N 11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Schorlemmer, K, N Predigtreihe:

»Du sollst nicht falsch Zeugnis reden.«

9.30 Uhr Pfn. Thorbahn, N

11 Uhr Rainer Rosenmüller und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde: Wer gehört dazu? Galater 3, 26-28«

28. 10. 2012

21. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N

Predigtreihe: »Du sollst nicht begehren …« 9.30 Uhr Pfn. Fey, N, Orgel Plus 21 Uhr AbendbeSINNung

»Gemeinde – Lebensstil – eine alte Diskussion, Jakobus 2, 24-26«

31. 10. 2012

Reformationstag 19.30 Uhr Pf. Seidenschnur

Jugendchor 04. 11. 2012

22. Stg. n. Trinitatis 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pfn. Fey,

Superintendent Dr. Höcker, Liturg. Chor, K, N 16 Uhr Abschluss Gospelworkshop

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

11. 11. 2012 Drittletzter Stg.

des Kirchenjahrs

9.30 Uhr Pfn. Fey, K, N 11 Uhr Pf. Mangliers, K, N 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, N

11 Uhr Pfn. Fey und Team Krabbelgottesdienst

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

17. 11. 2012

Taufsamstag 11 Uhr Taufgottesdienst, Pf. Mangliers

18. 11. 2012

Vorl. Stg.i. Kirchenj. 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, Vikarin Busch, T, K, N 11 Uhr Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur, K, N, B

25 Jahre Cochabamba 21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

25. 11. 2012

Ewigkeitssonntag 9.30 Uhr Pf. Seidenschnur, A, K, N 11 Uhr Pf. Zeiske, A, K, N 9.30 Uhr Pfn. Fey, A, Liturgischer Chor 14 Uhr Pf. Talis Redmanis

Gottesdienst in lettischer Sprache

21 Uhr AbendbeSINNung

»Leuchtzeichen in der Dunkelheit«

Die Zehn Gebote Jahresthema 2012

Predigtreihe, Filme, Konzerte 2. Halbjahr 2012 Ohne die Zehn Gebote ist die abendländische Zivilisation nicht denkbar. Sie beeinflussen bis heute die Grundlagen der Kultur, die Emanzipation der Geschlechter, die Sozial- und Strafgesetzgebung, die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit und vom Verhältnis der Generationen.

Denkt man an die Herkunft der Zehn Gebote, kommt einem die archaische Geschichte in den Sinn, in der Mose unter Blitz und Donner die Zehn Gebote auf dem Berg Sinai von Gott empfängt, auf zwei steinerne Gesetzestafeln geschrie- ben. Dass aber damals am Berg Sinai die Demokratie gebo- ren wurde, ist ein ziemlich neuer Gedanke, den Hannes

Stein in seinem Buch ›Mose und die Offenbarung der Demo- kratie‹ 1998 formuliert hat: »Als Mose die Gesetzestafeln mit den Zehn Geboten in Empfang nahm, wurde das freie Individuum geboren, das für seine Taten selbst verantwort- lich ist. Der liberale Gesellschaftsvertrag ist mit hebräischen Lettern geschrieben.« Gott schließt einen Bund mit seinem Volk und stellt jeden einzelnen Menschen unmittelbar zu sich: »Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägypten- land, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst …«

Einige geistliche und kulturelle Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sind darum 2012 unter das Motto der Zehn Gebote gestellt.

Begonnen im Februar, wird die Reihe nun im zweiten Halbjahr fortgesetzt. Alle sind herzlich willkommen!

Alle aktuellen Daten bitte dem Faltblatt entnehmen!

21. 11.

19.30 Uhr Ökumenischer

Gottesdienst am Buß- und

Bettag St. Augustinusin

(18)

18 Regelmäßige Veranstaltungen Regelmäßige Veranstaltungen 19

Angebote für Kinder Spielgruppen für Krabbelkinder bis 3 Jahre, Ort: Paul Gerhardt, do., 9.30 11.30 Uhr Kontakt: K. Loh Krabbelgottesdienste Ort: Paul Gerhardt,

21. 10., 11 Uhr, Thema: Hilfe, ich bin krank

11. 11., 11 Uhr, Thema: St. Martin Familiengottesdienste Ort: Paul Gerhardt

07.10., 11 Uhr, Tauf-Gottesdienst 04.11., 11 Uhr, Festgottesdienst zum Ordinationsjubiläum von Pfn. Uta Fey- mit Kindergottesdienst

Kindergottesdienste

regelmäßig in Elias und Gethsemane s.

S. 16/17 KUGKUK

Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche einmal im Monat sa. von 10 – 12 Uhr, 03. 11., Thema: Danke

Christenlehre in Paul-Gerhardt Die Geschichtensammler 1.+2. Kl.

di. 16.15 – 17.15 Uhr

mit Marthe und Margarethe Meinhold, Kaya Regnery und Katharina Loh Die Schatzsucher 3.+4. Kl.

mi. 17.15 – 18.15 Uhr, Katharina Loh Christenlehre in Elias

Die Geschichtensammler 1.+ 2. Kl.

mi. oder do. 15 – 16 Uhr

mi.: mit Lea Zora, Christian und Antje do.: mit Emil und Antje

Die Schatzsucher 3.+ 4. Kl.

mi. + do. 16.15 – 17.15 Uhr mi.: mit Charlotte, Felipa, Lucas, Cle- ments und Antje

do.: mit Aaron, Tobias und Antje Die Weltenbummler 5.+ 6. Kl.

mi. + do. 17.30 – 18.30 Uhr mi.: mit Philipp, Georg, Samuel und Antje

do.: mit Nina, Barbara und Antje

Junge Gemeinde Paul Gerhardt, Jugendkeller mo. um 18 Uhr für 14 bis 17-Jährige di. um 18 Uhr für 14 bis 15-Jährige mi. um 19 Uhr für 16 bis 18-Jährige do. um 20 Uhr für 17 bis 22-Jährige Kontakt: Paul Beutel, T: 4 45 74 25

Beratungsangebote Rechtsberatung kostenlos, Fachanwalt für Familienrecht Axel Huep, Anmeldung über das Gemeindebüro T: 4 45 74 23 oder direkt über die Kanzlei: 3 03 00 30 In EFG Zoar, Cantianstr. 9

2. Di im Monat 18 – 19 Uhr, Anmeldung über Gemeindebüro T: 4 48 42 67

Elias: do., 11 Uhr bis 12 Uhr Rechtsanwalt Matthias Brinkmann Ein Beratungsangebot, n i c h t nur für Laib & Seele Teilnehmer, Anmeldung ist nicht erforderlich

Väter & Mütter, Männer & Frauen Stillgruppe jeden 2. u. 4. Mi im Monat von 10 bis 12 Uhr

Kontakt: Ulrike Sandow, T. 44 73 32 31 Alleinerziehendengruppe do., 16 18 Uhr monatlich

Termine bitte erfragen bei Jana Scherle T: 41 71 59 61

PEKiP® Kursgebühr 65 €

Gemeinde freut sich über Spenden zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten.

Paul-Gerhardt

Termin a: fr., 10 – 11.30 Uhr Termin b: fr, 11.45 – 13.15 Uhr Leitung: Stephanie Neeb Elias

Termin a: do. 9.30 11.00 Uhr, 10 Treffen

Termin b: fr., 11.15 – 12.45 Uhr, 10 Treffen; Leitung Doris Krüger Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin:

Frau Reich T.: 25 81 85-410

E-Mail: familienbildung@kkbs.de www.fbs-stadtmitte.de Kiezfrühstück für alle Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, 27. 10., 24. 11.

von 11 – 13 Uhr

Kontakt: Pf. Zeiske, Bärbel Jenichen Mittwochs-Café für alle Generati- onen – Reden und Entspannen bei Kaffee und Kuchen, in Elias im Diako- nieraum, mi., 14 – 18 Uhr

Kontakt: Jana Scherle T: 41 71 59 61

Angebote für Seniorinnen/Senioren Segen 17. 10. und 21. 11 (Geburtstagskaffe) um 14.30 Uhr mit Pf. Mangliers

Gethsemane Frauenkreis 9. 10., 13. 11., 14 Uhr Fr. Dahlenburg u. Pf. Zeiske Apostelfrühstückskreis 24. 10. (außer der Reihe!), 28. 11. mit Fr. Dahlenburg und Pf. Zeiske

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18 Regelmäßige Veranstaltungen Regelmäßige Veranstaltungen 19

Angebote für Seniorinnen/Senioren Elias Seniorenfrühstück 8. 10., 5. 11., jeweils um 9 Uhr Paul Gerhardt

4. 10., 8.11., 15 Uhr, mit Pfn. Fey

Rund um die Bibel Bibelstunde Paul Gerhardt 25. 10., 15.30 Uhr mit Pfn. Fey 22. 11., 15.30 Uhr mit Pfn.Fey Bibelgesprächskreis Elias 15.10., 19. 11., 15 Uhr Bibelwerkstatt Gethsemane 17. 10., 7. 11., 20 Uhr mit Pf. Zeiske Alpha-Forum Stadtkloster 18. 09. bis 27. 11. 2012 dienstags, 19.30 – 22 Uhr, (nicht am 09. 10. 2012) S. Seite 21

Gebetsangebote Stadtkloster Segen:

Morgengebet mo. bis fr., 8 Uhr Mittagsgebet: mo. bis fr., 12 Uhr Nachtgebet: di. & do. 21 Uhr Kontakt: Stadtkloster T: 44 03 77 39

Taizé-Gebet: fr. 19.30 Uhr Kontakt: Christian Huge T: 33 50 65 50

Gethsemane: Ökumenisches Friedensgebet mo. 18 Uhr

Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt Mo., 8. 10., Exkursion in die

»Ladenkirche« Zachäus.

Einladungen folgen!

mit Pfn. Fey 6. 11., 20 Uhr,

mit Fr. Prof. Strohmaier-Wiederanders und Pfn. Fey

Offene Kirchen Gethsemane: Gethsemanekirche tagsüber geöffnet: Mo – Fr 11 – 17 Uhr Einzel- und Gruppenführungen nach Vereinbarung mit Frau Dr. Mersebur- ger, Termin nach Absprache.

T.: 4 49 16 72 Paul Gerhardt:

mo. bis fr. 13 bis 17 Uhr Stadtkloster Segen:

Sa 14 – 17 Uhr (s. S. 21) Kontakt: Communität Don Camillo

Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Donnerstag

ab 11 Uhr, Gemeindehaus Elias, Göhrener Str.11

zum Jahresthema »Die zehn Gebote« – Bilder zu den Zehn Geboten in Brandenburgischen Kirchen Gesprächskreis Elias I 11. 10. und 8. 11., 19 Uhr

Kontakt: Herr Lindenberg, T: 9 33 26 94 Gespräche über Gott und die Welt Elias: 9. 10., 13. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Pf. Seidenschnur Offener Kreis

11. 10., 8. 11. 2012, 15 Uhr Kontakt Frau Bosem, T: 4 42 63 81 Gesprächskreis Elias II Oktobertermin entfällt 7. 11., 19.30 Uhr Kontakt: Frau Krüger T: 4 44 40 56 Frauenhilfe Elias:

29. 10., 26. 11.,15 Uhr

Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst und Familiengottesdienst Paul-Gerhardt-Gemeindehaus Termine nach Absprache über Pfn. Fey Kindergottesdienst-Kreise Gethsemane: 4. 10., 8. 11., 19.30 Uhr, Pf. Zeiske

Elias Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn Kontakt Pf. Seidenschnur

Partnerschaftsprojekt 16. 10., 19 Uhr

Freundeskreis Cochabamba

Basare finden im Anschluss an die Got- tesdienste am 7. 10. und 18. 11. (Coch- abamba-Tag) statt.

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20 Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen Angebote im Stadtkloster 21

Auf ein Wort zum Stadtkloster Segen

Fünf Jahre Stadtkloster

Am 12. August feierten wir Geburtstag.

Seit fünf Jahren gibt es im Prenzlauer Berg das evangelische Stadtkloster.

Für die Kirchengemeinde gehörten eine kühne Idee am Anfang, Beharr- lichkeit bei der Suche einer Gemein- schaft und Mut, neue Wege zu beschreiten, dazu. Gisbert Mangliers ließ sich von den skeptischen Gemein- schaftsleuten nicht beirren und suchte weiter.

Nun gehört das Stadtkloster »dazu«.

Das wurde deutlich an den vielen Men- schen, die mitfeierten. Mit etwas Musik begannen wir um 19 Uhr, dann ein Vortrag von Axel Nehlsen mit dem Thema: Spiritualität unter Spannung – Glauben leben in der Großstadt.

Einige Stichworte aus dem Referat:

Christen gehören in die Städte. Das war das Umfeld, in dem das Christentum am Anfang wuchs. Drei Schritte zeigte Axel Nehlsen auf:

Wahrnehmen, was da ist. Die Rede vom gottlosen Berlin ist vorschnell und wenig fundiert. In den letzten Jahren sind viele kleine Bewegungen entstan- den, die in der Kirche und außerhalb der Kirche Wege suchen, glaubwürdig als Christ zu leben.

Reflektieren, was man gesehen hat.

Das bedeutet, dass man das Wahr- genommene in Beziehung bringt zu Gott. Das kann auf zwei Wegen gesche- hen: Im Gebet, in der Meditation, oder indem die Erfahrungen theologisch und/oder soziologisch gedeutet wer- den. Beide Zugänge gehören zusam- men. Wichtig dabei wird es sein, dass wir offen bleiben für das, was tatsäch- lich geschieht und uns nicht theolo- gisch oder ideologisch in die Enge füh- ren lassen. »Es kann nicht sein, was nicht sein darf«.

Gestalten, ist der dritte Schritt, der von uns gefordert ist. Denn jetzt geht es um auswählen und verzichten.

Fähigkeiten, die wir mühsam lernen müssen. Meditation und Gebet können helfen, weil sie helfen, sich auf Wesentliches zu konzentrieren. Vieles, was sich aufspielt, entfällt in der Stille vor Gott. Das Referat ermutigte mitten in der Stadt als Christen zu leben, zu glauben und zu hoffen. Grüße aus Kir- chengemeinde, Kirchenkreis und Com- munität rundeten diesen Teil ab. Viele BesucherInnen nutzen den kleinen Imbiss im Anschluss zum Gespräch.

Und dann die große Überraschung:

Freunde hatten bunte Luftballons vor- bereitet und ein Lied! Viele Karten mit

guten Wünschen stiegen in den Himmel. In der AbendbeSINNung um 21 Uhr feierten wir Abendmahl, Mahl der Gemeinschaft und der Danksagung.

Es war großartig zu sehen, wie viele mitfeierten. Christus lädt ein und ver- bindet Menschen über Grenzen hin- weg. Gemeinschaft entsteht, weil er in unserer Mitte ist.

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