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Bericht Projektgruppe Gesundheitsziele 08-2011

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Impressum

Für die langfristige Umsetzung der baden-württembergischen Gesundheitsstrategie sind die Gesundheitsziele eine wichtige Handlungsempfehlung auf betrieblicher Ebene. In den folgenden Abschnitten werden die vorgeschlagenen Ziele für Baden-Württemberg detailliert beschrieben, einschließlich einer Zusammenfassung der Begründung. Im Rahmen einer kooperativen Pilotstudie hat die AOK Baden-Württemberg in den Jahren 2006–2008 die Prävalenz der Behandlung von Typ-2-Diabetes erhoben.

Die Abbildung enthält die für die Bevölkerung Baden-Württembergs standardisierten Daten hinsichtlich Geschlecht und Alter. Obwohl derzeit etwa jeder zehnte Mensch in Baden-Württemberg an Diabetes leidet, gibt es kaum ein aktives Bewusstsein für die langfristigen Folgen von Diabetes. Ziel des Arbeitskreises Suchtprävention ist es, koordinierte Empfehlungen zur Suchtprävention in Baden-Württemberg zu erarbeiten, die als Grundlage für suchtpolitische Entscheidungen dienen.

Dazu gehört auch die feste Integration praktischer Übungsteile zur Schulung von Handlungskompetenzen und Fertigkeiten für gesundheitsbewusstes Einkaufen, Kochen etc., die z.B. - die Ergebnisse des nationalen Kin -. Inwieweit solche Schäden in Baden-Württemberg bezifferbar sind, sollte man beim Innenministerium erfragen.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Diesen Herausforderungen begegnet die Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg mit den darin definierten strategischen Zielen, Handlungsfeldern und Kernbotschaften. Es ist zur weiteren Konkretisierung und nachhaltigen Umsetzung insbesondere durch die im Rahmen der Umsetzung der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg eingerichteten kommunalen Gesundheitskonferenzen sowie auf Landesebene bestehende Gremien, Beiräte und Arbeitskreise vorgesehen.

Zusammenfassung

Einführung und Auftrag der Projektgruppe

Prozess Gesundheitsziele für Baden-Württemberg

  • Grundlegendes zur Vorgehensweise im Bundeszieleprozess
  • Zielekorb der Projektgruppe
  • Kriterienauswahl für den Zieleprozess in Baden-Württemberg
  • Auswahlprinzipien für die Gesundheitsziele Baden-Württemberg

Im Rahmen der Zielerarbeitung für Baden-Württemberg erarbeiteten alle Experten im Sinne eines Delphi-Ansatzes in einem ersten Schritt anhand ihrer Sichtweise und Erfahrung maximal drei Vorschläge für die mögliche Auswahl individueller Ziele. Bei der weiteren Auswahl wurde besonderes Augenmerk auf bestehende Aktivitäten, erfolgreich umgesetzte Projekte und geplante Initiativen bzw. Projekte in Baden-Württemberg gelegt.

Gesundheitsziele für Baden-Württemberg im Einzelnen

  • Diabetes mellitus Typ 2 Risiko senken und Folgen reduzieren
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
    • Exemplarische Daten aus Baden-Württemberg
  • Gesund aufwachsen
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
  • Depressive Erkrankungen und Folgen der Chronifizierung vermindern
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
    • Exemplarische Daten aus Baden-Württemberg
  • Gesund und aktiv älter werden
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
    • Exemplarische Daten aus Baden-Württemberg
  • Reduzierung des Konsums legaler Suchtmittel
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
    • Exemplarische Daten aus Baden-Württemberg
  • Brustkrebs früher erkennen und bekämpfen
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele
  • Gesundheit von Arbeitslosen
    • Hintergrund
    • Oberziele
    • Teilziele

Darüber hinaus weisen die Gesundheitsstatistiken des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg auf einen steigenden Bedarf an Gesundheitsversorgung hin. Die Analyse des Raucheranteils aus den Mikrozensus-Erhebungen 2003 und 2009 durch das Statistische Landesamt Baden-Württemberg zeigt, dass insgesamt fast jeder Vierte Raucher ist.

Ausblick - Erste Vorschläge für die weitere Umsetzung

Konkretisierungsbeispiele

Diabetes mellitus - Xund in BaWü

  • Hintergrund
  • Problemstellung und Status der Prävention
  • Umsetzungsplanung

Allerdings ist der Großteil der Risikobevölkerung bislang nicht durchgängig bereit und in der Lage, eigenverantwortlich gesundheitsbewusste Verhaltensweisen im Alltag umzusetzen. Für die Programme und Maßnahmen zur Lebensstilveränderung wurde eine begleitende Qualitätssicherung durch das bei der Diabetesstiftung DDS angesiedelte Qualitätsmanagementsystem „Koordination und Qualität in der Prävention“ (KoQuaP) entwickelt.

Reduzierung des Konsums legaler Suchtmittel - AG Suchtprävention

  • AG Suchtprävention
  • Darstellung exemplarischer Konkretisierungsbeispiele

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist derzeit eine der bedeutendsten chronischen Erkrankungen der Bevölkerung, die mit Störungen im Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen einhergeht und zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führt (z. B.: Im Allgemeinen trägt Diabetes zu einem deutlichen Rückgang bei der Lebensqualität und der Zunahme der Krankheitslast in der Bevölkerung.

Zur Information und Einbindung unterschiedlicher Zielgruppen in der Bevölkerung gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. erhöhtes Bewusstsein während der Schwangerschaft über die Auswirkungen des eigenen Lebensstils auf das ungeborene Kind oder Hauner H., Köster I, Schubert I.: Trends in Prävalenz und. ambulante Behandlung von Menschen mit Diabetes.

Aufgrund ihrer besonderen Verfügbarkeit (Rezeptpflicht) und Bedeutung in der somatischen, psychosomatischen und psychiatrischen Behandlung sollten sie in diesem Zusammenhang jedoch zunächst einen untergeordneten Platz einnehmen. Besonders wichtig ist die Gefahr einer Schädigung des ungeborenen Lebens durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Studien14 zeigen, dass Menschen mit gefährlichem Alkoholkonsum (und auch Tabakkonsum) in der medizinischen Grundversorgung gut erreicht werden können.

Grundsätzlich kann durch die bekannten Verhaltens- und Beziehungspräventionsmaßnahmen ein bevölkerungsweites Problemverständnis erreicht werden. Beispielsweise zeigt die breite Zustimmung zum Nichtraucherschutzgesetz, dass die Bevölkerung bereits Handlungsbedarf sieht und unterstützt. Reduzierung des Anteils von Rauchern in der Bevölkerung und alkoholbedingter Gesundheitsschäden auf den Bundesdurchschnitt sowie der alkoholbedingten Todeshäufigkeit auf den Bundesdurchschnitt.

Erste Priorisierungsvorschläge

Mitglieder der Projektgruppe

Bäderverband Baden-Württemberg Dr. Die Ärztekammer ÖGD Baden-Württemberg Dr. Der Verband Deutscher Heilpraktiker Herr Prof. Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie Landesverband Baden-Württemberg. Landesamt für Suchtangelegenheiten Jutta Ommer-Hohl AOK Baden-Württemberg Birgit Pfitzenmaier Stiftung Baden-Württemberg Herr Rainhard Schübel. Diese Anlagen sollen die weitere Arbeit zukünftiger Gremien, Arbeitsgruppen und Arbeits- bzw. Projektgruppen an den vorgeschlagenen Gesundheitszielen für Baden-Württemberg unterstützen.

Gesundheitszieleprozess auf Bundesebene

Hintergrund und grundsätzliche Bedeutung von Gesundheitszielen

Daher ist es für jeden Einzelnen wichtig, ein bestehendes Risiko für Diabetes bzw. Diabetes im Frühstadium frühzeitig zu erkennen, um die Möglichkeit zu einem rechtzeitigen, aktiven Eingreifen zu haben. Die Internationale Diabetes-Föderation (IDF-International Diabetes Federation) geht in ihren aktuellen globalen Schätzungen in der vierten Auflage ihres Diabetes-Atlas davon aus, dass es im Jahr 2010 in Deutschland etwa zu einer Zunahme der Zahl der Menschen mit Diabetes kommen wird ältere Menschen in der Bevölkerung.

Diese Gewichtungen weisen auf Defizite bei der Umsetzung, Entwicklung und Erforschung geeigneter Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen hin. In der frühen Kindheit erlernte und in der Familie weitergegebene Verhaltensmuster stellen Ressourcen (Selbstaufmerksamkeit, Selbstwirksamkeit) bzw. Risikofaktoren für psychische Stabilität und Gesundheit dar. Depression in der Gesellschaft und bei Arbeitgebern.

In aktuellen Statistiken berichten KVs und Krankenkassen von einem erheblichen Maß an Unter- und Fehlversorgung bei der Behandlung depressiver Erkrankungen. In 40 % der Fälle in der Familienhilfe (SpFH) liegt ein Alkoholproblem im Hintergrund, das aktiv in die Unterstützungsplanung einbezogen werden kann.

Kriterien für die Auswahl von Gesundheitszielen auf Bundesebene

Exemplarische Ausarbeitungen einzelner Gesundheitsziele

Diabetes mellitus Typ 2 Risiko senken und Folgen vermindern

Diabetes mellitus ist eine schwerwiegende Störung des Zuckerstoffwechsels im Körper, die zu einem chronischen Anstieg des Blutzuckers führt. Typ-2-Diabetes tritt häufig zusammen mit Übergewicht, Bluthochdruck und Störungen des Fettstoffwechsels („metabolisches Syndrom“) auf. Bei Patienten mit Diabetes und einem zusätzlichen vorangegangenen Herzinfarkt erhöhte sich das Risiko um mehr als das Doppelte [Haffner et al., N Eng J Med 1998].

Insgesamt wird im Hinblick auf makrovaskuläre Komplikationen davon ausgegangen, dass Patienten mit Diabetes mellitus. Insgesamt weisen Patienten mit Diabetes mellitus aufgrund der Vielzahl möglicher Folgeerkrankungen eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate auf. Die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus ist in den letzten Jahren in Deutschland und weltweit stetig gestiegen.

Diese Faktoren gelten auch als wichtige Gründe dafür, dass mehr Menschen in jüngerem Alter an Diabetes mellitus Typ 2 erkranken. In einer Folgestudie von CoDiM konnte zudem gezeigt werden, dass zwischen 2000 und 2007 die durchschnittlichen direkten jährlichen Krankheitskosten für Patienten mit Diabetes mellitus um 10,2 % anstiegen [Köster et al.,.

Depressive Erkrankungen und Folgen der Chronifizierung vermindern 24

Zusätzlich zu diesen Risikofaktoren bringen zahlreiche Publikationen den Wandel der Arbeitswelt selbst und spezifische Arbeitsplatzfaktoren (Unternehmenskultur, Wertschätzung, Selbstkontrolle etc.) mit der dramatischen Zunahme psychischer Erkrankungen, insbesondere depressiver Störungen, in Verbindung. Die Wirksamkeit psychoedukativer (z. B. Bäuml et al. 2008) und psychotherapeutischer Gruppen (z. B. Hautzinger 2008, Schaub et al. 2007, Riesch & Stangier 2006 usw.) bei Depressionen wurde ausführlich diskutiert, insbesondere in der Forschung zur kognitiven Therapie bei Depressionen . Ist. In einer WHO-Studie (2001) wird Depression als eine der weltweit häufigsten Ursachen für durch Behinderung beeinträchtigte Lebensjahre in der Altersgruppe von 15 bis 45 Jahren angesehen.

Hautzinger, M, (2006): Wenn ältere Menschen melancholisch werden: Hilfe für Betroffene und ihre Angehörigen bei Depressionen im Alter Beltz Verlag. 2008): Psychische Störungen als Kostenfaktor in der Arbeitswelt. Da die Ausschöpfung präventiver Potenziale zur Krebsfrüherkennung und -prävention in der Gesundheitspolitik einen hohen Stellenwert hat, ist in diesem Zusammenhang auch die Prävention von Alkohol und Tabak als Gesundheitsziel relevant. Aufklärung und Information lassen sich auch sehr gut in Schulprüfungen und in die Geburtsvorbereitung und die weitere Betreuung durch Hebammen integrieren.

Es bestehen sehr gute Voraussetzungen für die Früherkennung von riskantem und gefährlichem Konsum bei Erwachsenen. Müsste Alkohol heute als Droge den üblichen Zulassungsprozess durchlaufen, würde er sicherlich aufgrund seiner vielfältigen Wirkungen zugelassen werden – dann würde er aber im Betäubungsmittelgesetz landen …“24. Obwohl Deutschland immer noch dazu gehört Wenn es um die Spitzengruppe in Europa geht, wenn es um den Pro-Kopf-Alkoholkonsum geht, ist auch festzustellen, dass der Pro-Kopf-Konsum mit 12,9 Litern seit dem Höchstwert von 1980 Litern, wenn auch auf einem sehr hohen Niveau, kontinuierlich sinkt, und zwar im Jahr 2007 9,9 Liter.

Im Vergleich zur Verhaltensprävention ist Beziehungsprävention mit deutlich geringerem Aufwand umsetzbar und zudem wirksam.35 Eine wirksame und nachhaltige Maßnahme zum Schutz von Kindern vor Passivrauchen könnte beispielsweise durch die gesetzliche Einführung rauchfreier Spielplätze und Bushaltestellen eingeführt werden. 36 Die Stadt Heidelberg könnte mit dieser Maßnahme bereits Erfolg haben.

Brustkrebs früher erkennen und bekämpfen

Nachdem zwischen 2005 und 2008 in Deutschland je nach Region ein flächendeckendes bevölkerungsweites Mammographie-Screening eingeführt wurde, werden nun alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Wochen zu einer Reihe von Untersuchungen (Mammographie-Screening) in spezialisierten Zentren eingeladen Jahre. Nach unserem Kenntnisstand gibt es in Deutschland keine Studien, die die direkten und indirekten Kosten von Brustkrebs abschätzen. Behandlungsentscheidungen sollten nicht auf der Grundlage des Kalenders, sondern vielmehr auf der Grundlage des biologischen Alters und von Komorbiditäten getroffen werden, um eine Unterversorgung älterer Patienten zu vermeiden.

In solchen Situationen ist die ganze Familie von der Diagnose betroffen und auch Kinder müssen in dieser schwierigen Situation unterstützt werden. Die Studie „Gemeinsam gesund werden“ zeigt den Nutzen einer angemessenen psychologischen Betreuung von Mutter und Kind auf. Der Umgang mit der Diagnose und der Krankheitsbewältigung wird durch die psychoonkologische Betreuung der Patientinnen in allen zertifizierten Brustzentren berücksichtigt.

Den Patienten stehen hochwertige Informationsmöglichkeiten zur Verfügung, damit sie ihre Sorgen, Wünsche und Anliegen angemessen mit Therapeuten besprechen können. Umfangreiche Selbsthilfeorganisationen in Deutschland (z. B. Selbsthilfe für Frauen nach Krebs, Mamazone, Breast Cancer Germany e.V., viele lokale Selbsthilfegruppen).

Übersicht Gesundheitsziele des Bundes und der Länder (gesundheitsziele.de)

Er beschließt Handlungsfelder, Ziele und Teilziele zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg. Es gibt auch Ziele im Zusammenhang mit der Gesundheitsvorsorge und der Gesundheitsfürsorge. Reduzierung des Raucheranteils in allen Altersgruppen, Reduzierung des Alkoholkonsums in allen Altersgruppen, Reduzierung alkoholbedingter Verkehrsunfälle.

Verbesserung der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus (1994), die Ziel-/Unterzielformulierung wird derzeit überarbeitet.

Referenzen

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