Wer steht Interessenten zur Seite?

In document Strategische Steuerung der Sozial- und Jugendhilfe in Zeiten des demografischen Wandels (Page 62-75)

die Lösung allmählich anzubahnen.“

5. Wer steht Interessenten zur Seite?

GVB-Ansprechpartner in den Regionen:

Mittelfranken

Friedrich Blaser, Roland Streng, Theaterstraße 26, 97070 Würzburg Tel.: 0931 50113 E-Mail: rd.franken@gv-bayern.de

Niederbayern

Gerhard Hornauer, Dreikronengasse 2, 93047 Regensburg Tel.: 0941 54082 E-Mail: ghornauer@gv-bayern.de Oberfranken

Friedrich Blaser, Roland Streng, Theaterstraße 26, 97070 Würzburg Tel.: 0931 50113 E-Mail: rd.franken@gv-bayern.de

Oberbayern

Anton Kandler, Türkenstraße 22-24, 80333 München Tel: 089/2868-3890 E-Mail: akandler@gv-bayern.de Oberpfalz

Gerhard Hornauer, Dreikronengasse 2, 93047 Regensburg Tel.: 0941 54082 E-Mail: ghornauer@gv-bayern.de Schwaben

Peter Ferner, Am Hinteren Perlachberg 1 c, 86150 Augsburg Tel.: 0821 35005 E-Mail: pferner@gv-bayern.de

Unterfranken

Friedrich Blaser, Roland Streng, Theaterstraße 26, 97070 Würzburg Tel.: 0931 50113 E-Mail: rd.franken@gv-bayern.de

GVB-Genossenschaftsgründung:

Bayern

Wolfdieter von Trotha

Genossenschaftsverband Bayern e. V.

Türkenstraße 22-24, 80333 München Tel.: 089 2868-3571

Fax: 089 2868-3575

E-Mail: gruendungsberatung@gv-bayern.de www.gv-bayern.de -> Genossenschaften gründen

Integrierte Sozialplanung und Sozialraumorientierung

Die Arbeitsgruppe 1 befasste sich mit der integrierten Sozialplanung in Landkreisen sowie der Sozialraumorientierung in der Organisation des Sozialdienstes. Die Landkreise Coburg – vertreten durch Landrat Michael Busch und der Leiterin der Stabsstelle für Landkreisentwicklung, Martina Berger – und Bad Tölz-Wolfratshausen – vertreten durch Landrat Josef Niedermaier, Abteilungsleiter Daniel Waidelich sowie Jugendamtsleiter Ulrich Reiner – berichteten von ihren jeweiligen Erfahrungen bei der Umsetzung der weitreichenden Konzeptionen.

Der Landkreis Coburg hatte sich bereits im Jahr 2000 aufgrund der überproportionalen Steigerungen der Jugendhil-feausgaben auf den Weg gemacht, die Leistungsgewährung im Allgemeinen Sozialdienst stärker vor Ort zu bündeln und damit näher an die Leistungsberechtigten zu bringen. Nach der planerischen Abgrenzung von acht Sozialräumen konnten mit der Unterstützung der kreisangehörigen Gemeinden acht Sozialraumbüros errichtet werden, in denen die Sozialarbeiter zuständigkeitsübergreifend, aber rückgebunden an das Landratsamt vor Ort tätig sind. Im Ergebnis konnten die Leistungen vom stationären zum ambulanten Angebot umgesteuert, ehrenamtliche Unterstützung akti-viert und kreative Lösungen vor Ort entwickelt werden. Die Sozialraumorientierung hat sich im Landkreis Coburg vor dem Hintergrund der demografi schen Entwicklung zur umfassenden Handlungsmaxime im Sozialbereich entwi-ckelt.

Die Steigerungen der Jugendhilfeausgaben waren auch im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen der Auslöser, die Pla-nungsgrundlagen und die Leistungsgewährung im Sozialbereich anzupassen. Mit der integrierten Sozialplanung wird der Versuch unternommen, die verschiedenen Fachplanungen auf der Ebene der Landkreise ergänzt um eine demogra-fi sche Komponente zu bündeln, um Synergien zu nutzen und Schnittstellen aufzudecken. Der Landkreis hat dazu ein Modellprojekt auf den Weg gebracht, das in seiner umfassenden Konzeption für den Landkreisbereich Pilotcharakter hat. Die Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe hatte zum Ziel, in vier abgrenzbaren Sozialräumen präventive Netzwerke zu etablieren, die im Wesentlichen von den Trägern der freien Wohlfahrtspfl ege getragen werden. Statt Leiter von Sozialraumbüros wurden Regionalleiter eingerichtet, die gemeinsam mit den Vereinbarungspartnern der freien Wohlfahrtspfl ege die Bewirtschaftung eines regionalen Budgets verantworten. Mit der Verlagerung der Budget-verantwortung in die Sozialräume konnte neben einer erhöhten Kostentransparenz insbesondere eine Umsteuerung in der Leistungsgewährung ausgelöst werden.

Die an der Arbeitsgruppe teilnehmenden Landräte nahmen die Präsentation der beiden Praxisbeispiele zustimmend zu Kenntnis. Angesichts der demografi schen Entwicklung müssten die planerischen und organisatorischen Rahmen-bedingungen in den Landkreisen weiterentwickelt werden. Dabei komme es zum einen auf die Unterstützung seitens der kreisangehörigen Gemeinden an; zum anderen müsse jeder Landkreis in Abhängigkeit seiner örtlichen Strukturen seinen eigenen Weg fi nden.

Berichterstatter: Dr. Klaus Schulenburg

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Sozialraumorientierung

nah am Menschen – nah am Umfeld

< Rodach

<

Itz Lauter >

<Röden

Ahorn

Rödental

COBURG

Ebersdorf b. Coburg

Sonnefeld

Seßlach

Weidhausen Grub a. Forst

Niederfüllbach Untersiemau

Großheirath Weitram sdorf

Itzgrund Bad Rodach

Neustadt b. Coburg Meeder

Dörfles- Esbach

4 kreisangehörige Städte 13 kreisangehörige Gemeinden

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Struktur des Jugendamtes vor Sozialraumorientierung

Jugendamtsleiter/in

Kommunale Jugendarbeit Erzieherischer Kinder-und Jugendschutz Jugendhilfeplanung (2 VZ)

Allgemeiner Sozialdienst Büro im Landratsamt, Lkr. in Bezirke eingeteilt

(5 VZ)

Pflegekinderwesen und Adoptionsvermittlung (1 VZ besetzt mit 2x 0,5)

Wirtschaftliche Jugendhilfe

- Beistandschaft, Pflegschaft, Vormundschaft

- Wirtschaftliche Hilfen - Kindertageseinrichtungen - Unterhaltsvorschuss (UVG) - Buchhaltung

- Betreuungen (8 VZ)

2000

™ Dramatische Kostensteigerungen in den Vorjahren

™ Juli 2000: Haushalt der Jugendhilfe aufgebraucht

™ Politik artikuliert, quer durch alle Fraktionen, dringenden Handlungsbedarf

™

Schaffung einer Sozialplanungsstelle (ab Okt.2000)

™

Sparkommission aus Fraktionen und Sozialplanung

™

Politischer Auftrag an die Sozialplanung zur Weiterentwicklung der Jugendhilfe

™ Oktober 2000: Entwicklung des Konzeptes zur Sozialraumorientierung

™ Oktober 2000: Beschluss des JHA das Konzept

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Ausgangslage in der Jugendhilfe

a

Jugendhilfe soll einen breitgefächerten Katalog von

Unterstützungsleistungen zur Verfügung stellen, gleichzeitig aber dazu beitragen die Ausgabenseite der kommunalen Haushalte nicht überzustrapazieren

a

Jugendhilfe erreicht die Menschen und ihre Probleme zum Teil gar nicht, zum Teil eher zufällig und verspätet

a

Der angebotene Hilfekatalog der Jugendhilfe ist starr in seiner Struktur und relativ festgelegt in seinen Ausprägungsformen

a

Jugendhilfekarrieren sind in der Regel durch eine Vielzahl von

Beziehungsabbrüchen durch den Durchlauf verschiedener

Hilfeformen gekennzeichnet – die erreichten / erreichbaren Erfolge halten sich in engen Grenzen

Sozialraumorientierung als Chance

a Lebensweltbezug

`Hilfen sollen möglichst im sozialen Umfeld angesiedelt sein und über flexible Konstruktionen Bezugspersonen im Wohnquartier anbieten können

a Flexibilisierung

`ständige Neuentwicklung passgenauer Hilfen, die den sich ändernden Lebens- und Bedarfslagen gerecht werden können

a Beziehung statt Maßnahme

`Entwicklung von Hilfen die situativ auf der Grundlage einer tragenden Beziehung unterstützend wirken, unter Einbeziehung der vorhandenen Ressourcen

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Kernpunkte der Neustrukturierung intern

Einführung von Aufgabenbereichsleitungen (incl.

Controllingfunktion)

™

Gezielte Personalauswahl bei Neueinstellungen

™

Vertrauensarbeitszeit

™

Gezielte Fortbildung, Supervision und Praxisberatung in Koppelung mit einem unterstützenden und anleitenden Führungsstil

™

Methodenmix aus internem Qualitätsmanagement und externer Einschätzung von Fachleuten und Leistungsempfängern

™

Dienstort für die Mitarbeiter/innen des Sozialdienstes werden die Sozialraumbüros in den Gemeinden

Bildung von Sozialräumen

und deren personelle Ausstattung

In jeder Gemeinde Gemeindejugendpfleger / Gemeinwesenarbeiter/innen

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Sozialraumorientiertes Arbeiten am Beispiel

Mitarbeiterin seit 1996 im Amt für Jugend und Familie tätig

Hat den kompletten Prozess der Umstrukturierung miterlebt

Ist im Sozialraum Seßlach/Itzgrund/Großheirath eingesetzt und hat ihr Büro in der Stadt Seßlach im Bürgerhaus, das auch die Jugendpflege und die Bücherei beherbergt

Amt für Jugend und Familie

™ Regelmäßige Teilnahme des Ausschussvorsitzenden bei Dienstbesprechungen

™ Regelmäßige Zielabsprachen von Jugendamtsleitung und Ausschussvorsitzendem Jugendhilfeausschuss

™ Einbindung aller im Kreistag vertretenen Fraktionen

™ Einbindung der Sozialplanung

™ Einbindung der Fachgruppenleitungen

™ Starkes pol. Gewicht als Fachausschuss

Kernpunkte der Neustrukturierung

Jugendhilfeausschuss

-Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Kernpunkte der Neustrukturierung extern

Runder Tisch mit allen in der Jugendhilfe tätigen freien Trägern

™

Bekundung des landkreisseitigen Interesses gemeinsam mit den Trägern neue Wege zu gehen

™

Auslaufen lassen bzw. Kündigung der bisherigen Verträge und Vereinbarungen mit freien Trägern

™

Neuverhandlung mit den Leistungserbringern unter der Prämisse sozialraumorientierten Handelns / Abschluss von

Leistungsvereinbarungen

Effekt:

™

Viele Träger haben sich neu positioniert, einige sind nicht mehr für uns tätig, neue Träger sind hinzugekommen

™

Neue Kreativität in der Entwicklung von Hilfeformen

(z.B.

Heilpädagogisch-therapeutische Ambulanz statt Heilpädagogische Tagesstätte)

Struktur des Jugendamtes nach Umstrukturierung

Servicebüro Servicebüro

Leiter/in des Amtes für Jugend und Familie

Aufgabenbereichsleitung Präventive Jugendhilfe

Kommunale Jugendarbeit Jugendsozialarbeit Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Förderung der Erziehung in der Familie

(2 VZ)

Aufgabenbereichsleitung Soziale Dienste

Allgemeiner Sozialdienst ausgelagert in die Sozialräume vor Ort

(7,5 VZ = +2,5)

Pflegekinderwesen und Adoptionsvermittlungsstelle (1 VZ besetzt mit 2x 0,5)

Aufgabenbereichsleitung wirtschaftliche Jugendhilfe

Wirtschaftliche Jugendhilfe ab 2002 umstrukturiert nach Sozialräumen

(8 VZ)

Zur Landrätetagung des Bay. Landkreistags am 17.Oktober 2012

Was hat sich von 2000 bis 2012 getan?

™ Breiter politischer Konsens, dass dieses Herangehen das Richtige ist – auch wenn die Jugendhilfe nach wie vor hohe Kosten verursacht

™ Sozialraumbüros fest etabliert und aus der örtlichen Struktur nicht mehr wegzudenken

™ Mitarbeiter/innen alle mit Engagement an Bord – die Sinnhaftigkeit wird seit langem nicht mehr in Frage gestellt, sondern erkannt und das Arbeiten in dieser Form geschätzt

™ Neue Leistungsanbieter – auch viele „Privatpersonen“ die für uns tätig sind; das Feld passt sich den Bedarfen der Jugendhilfe an

™ Es werden beständig bedarfsgerechte Hilfeformen neu entwickelt – von der HPTA bis zur Familienkonferenz; keine „alten Zöpfe“ mehr

™ Immense Qualitätssteigerung in der Art und Weise der Hilfegewährung auch durch die Einführung von neuen Verfahrensstandards (bsp. Sozialraumteams, versch.

Formen kollegialer Beratung)

™ Kostenbewusstsein der Mitarbeiter/innen insb. m Bereich der stat. Hilfen hat sich klar erhöht

™ Stagnation der stationären Hilfen auf nahezu gleichbleibendem Niveau seit 2000 (!) bei deutlichem Anstieg ambulanter Hilfen

i

Struktur des Jugendamtes 2012

Servicebüro Servicebüro Jugendhilfeplanung

/ Jugendschutz Jugendhilfeplanung

/ Jugendschutz

Leiter/in des Amtes für Jugend, Familie und Senioren

Aufgabenbereichsleitung Jugend/sozial/arbeit

Kommunale Jugendarbeit (2 VZ)

Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) (1,5 VZ an drei Schulen)

Aufgabenbereichsleitung Soziale Dienste

Allgemeiner Sozialdienst ausgelagert in den Sozialräumen vor Ort (10,25 VZ = +2,75) Pflegekinderfachdienst und Adoptions-vermittlungsstelle (1,5 VZ = +0,5)

Aufgabenbereichsleitung wirtschaftliche Jugendhilfe

Wirtschaftliche Jugendhilfe umstrukturiert nach Sozialräumen -Beistandschaft /

Pflegschaft / Vormundschaft (3 VZ) - Wirtschaftliche Jugendhilfe

(1,1 VZ)

- Kindertageseinrichtungen (1,5 VZ)

Aufgabenbereichsleitung Senioren

Altenhilfeplanung/ seniorenpolítisches Gesamtkonzept (1 VZ) Gesetzliche Betreuungen (1 VZ)

FQAFachstelle für

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Nachlese zur

Sozialraumorientierung

™ Sozialraumorientierung ist kein Sparmodell…

…aber sie rechnet sich nachweislich!

™ In Zeiten des demografischen Wandels können wir es uns schlichtweg nicht leisten, Potenziale verkümmern zu lassen – jedes Kind und jeder Jugendliche ist wichtig – sowohl für seine eigene Zukunft, aber auch für unser aller Zukunft. Die Jugendhilfe kann hier Entscheidendes leisten.

™ Bürgerschaftliches Engagement wird zur immer wichtigeren Ressource. Durch sozialraumorientiertes Arbeiten wird das vorhandene Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zur Geltung gebracht und gleichzeitig neues Engagement gehoben.

Sozialraumorientierung stärkt auch den Zusammenhalt in den einzelnen Dörfern, da es auch darum geht füreinander einzustehen und sich zu helfen.

™ Sozialraumorientierung ist im Landkreis Coburg zur übergreifenden

Handlungsmaxime – weit über die Jugendhilfe hinaus - geworden. Sie findet auch in der Altenhilfe und der Gesundheitsprävention sowie in eigentlich allen Bereichen, die das Zusammenleben betreffen, Eingang.

Integrierte Sozialplanung und Sozialraumorientierung

im Landkreis

Bad Tölz – Wolfratshausen

Demographische Entwicklung

100/1910 95/1915 90/1920 85/1925 80/1930 75/1935 70/1940 65/1945 60/1950 55/1955 50/1960 45/1965 40/1970 35/1975 30/1980 25/1985 20/1990 15/1995 10/2000 5/2005 0/2010

Alter / Geburtsjahr

0 250 500 750 1.000

1.250 0 250 500 750 1.0001.250

Männer 2030 Frauen 2030 Männer 2009 Frauen 2009

Bevölkerung im Landkreis Bad

Tölz-Wolfratshausen 2030 im Vergleich zu Anfang 2010

Quelle: AfA/SAGS 2011

Demographische Entwicklung

2009 2024

Alters-gruppen

Mit

Wanderung

Veränderung

in % Ohne Wanderung

Veränderung in %

0-24 J. 31.705 28.597 -9,8 26.078 -17,7

25-50 J. 42.063 36.154 -14,0 32.831 -21,9

50-65 J. 22.021 30.448 +38,3 28.059 +28,7

65-79 J. 17.812 19.875 +11,6 19.344 +8,6

80 J. plus 5.484 10.375 +89,2 10.249 +86,9

Insgesamt 119.085 125.449125.449 +5,3 116.561116.561 -2,1

Demografie

im Verhältnis weniger Einnahmen

pro Klient / Kunde mehr Ausgaben

komplexere Dienstleistungen

höherer Arbeits-aufwand mehr

Hilfeempfänger

= mehr Klienten

1. In Anbetracht der jeweiligen Finanzlage das Gewährleisten einer Ressourcenbereitstellung für die Bürger in unserem Landkreis in höchstmöglicher Qualität und Quantität

2. Die kontinuierliche Erhaltung (und Verbesserung?) der Lebensqualität unserer Bürger und Bürgerinnen

3. Das Herstellen und Aufrechterhalten einer flächendeckenden, gleichwertigen und regional ausgewogenen Versorgung (=Chancengleichheit)

4. Deshalb: „Müssen wir alle Überlegungen und Planungen, die für unsere Bürger in sozialer Hinsicht wichtig sind, in eine zeitlich ausreichende, ganzheitliche und örtliche Planung zusammenfassen“.

Unsere Ziele

Integrierte Sozialplanung …

… bedeutet verstärktes Agieren.

… bedeutet erhöhte Steuerung.

… bedeutetmit den vorhandenen Mitteln besser auskommen.

Integrierte Sozialplanung Bad Tölz - Wolfratshausen

Ein vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördertes

Forschungs- und Modellprojekt

Stabsstelle in der Abteilung für Soziale Angelegenheiten, 50%:

Sozialmanager, Sozialarbeiter, langjährige Leitung von Nonprofit Organisationen

Wissenschaftliche Begleitung durch Katholische Stiftungsfachhochschule München

Forschungs- und Modellprojekt

Gewinn

• Planungsverantwortung über alle Abteilungen und Fachplanungen (= Erkennen und Nutzen von Gemeinsamkeiten)

• Sozialcontrolling in einer Hand (= Ausgabensteuerung des größten Kostenfaktors von unabhängiger Stelle)

• Abbau von fachlichen Grenzen („über den Tellerrand schauen, kritisch hinterfragen, sinnvolles Neues einfordern“)

• Fachkompetenz Behindertenhilfe im Hause (UN - BRK, Inklusion)

• kompetenter Ansprechpartner zum Thema „Demografie“

• Reduzierung externer Kosten (Beratung, Datenerhebung)

MNPM Prozess & Instrumente Inhalt

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