Biostrom Oberhausen Management GmbH

In document Beteiligungsbericht der Stadt Oberhausen: (Page 94-104)

d) Geschäftsentwicklung aa) Bilanzdaten

2014 2015 2016

Veränder-ungen

Aktiva T€ % T€ % T€ % T€ %

Umlaufvermögen 33,39 100,0 33,73 100,0 33,57 100,0 -0,16 -0,47

Bilanzsumme 33,39 100,00 33,73 100,00 33,57 100,00 -0,16 -0,47

Passiva T€ % T€ % T€ % T€ %

Eigenkapital 31,77 95,2 31,81 94,3 31,78 94,7 -0,03 -0,09

Rückstellungen 1,22 3,7 1,41 4,2 1,50 4,5 0,09 6,38

Verbindlichkeiten 0,39 1,2 0,52 1,5 0,29 0,9 -0,23 -44,23

Bilanzsumme 33,39 100,00 33,73 100,00 33,57 100,00 -0,16 -0,47

bb) GuV

2014 2015 2016

T€ T€ T€

sonstige betriebliche Erträge 2,50 2,50 2,50

sonstige betriebliche Aufwendungen 2,35 2,46 2,53

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0,15 0,04 -0,03

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,02 0,01 0,00

Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 0,13 0,04 -0,03

Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,13 0,04 -0,03

cc) Kennzahlen zur Ertragslage

31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 Angaben in

Umsatzrentabilität: %

Eigenkapitalrentabilität: 0,40 0,11 -0,11 %

Cash-Flow: 0,13 0,04 -0,03 T€

Gesamtleistung je Mitarbeiter: #DIV/0 #DIV/0 #DIV/0 T€

Personalaufwandsquote: %

dd) Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur

31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 Angaben in

Sachanlagenintensität: %

Eigenkapitalquote: 95,17 94,30 94,66 %

Fremdkapitalquote: 4,83 5,70 5,34 %

e.) Lagebericht

Ein Lagebericht wird nicht erstellt.

 

OGM Oberhausener

Gebäude-management GmbH 100 %

WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH

51 %

STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH

100 %

PBO Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesell- schaft Oberhausen mbH

51 %

O.Vision Projektgesellschaft mbH 100 % . 40 %

Energieversorgung Oberhausen AG

10 %

Oberhausener Netzgesellschaft mbh

100 % . 80 %

FSO GmbH & Co. KG 50 %

Biostrom Oberhausen GmbH

& Co. KG 100 %

FSO Verwaltungs-GmbH 50 %

Biostrom Oberhausen Management GmbH

100 % . 50 %

innogy SE Quantum GmbH

10,42%

. 76,79 %

RWE AG 0,19 %

strasserauf GmbH 30 %

über mittelbare Beteiligungen

KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft

GmbH 6 % RWW Rheinisch-Westfälische

Wasserwerksgesellschaft mbH 0,0039 %

KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft

GmbH & Co. KG 6 %

Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH

0,63 %

STEAG GmbH 100 % 56,6% mittelbar Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr

GmbH 18,3 %

Energiegenossenschaft Handwerk e. G.

1,88 % (je 0,94 % )

über drei verschachtelte Beteiligungsgesellschaften

RW Holding AG 0,89 %

Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage

Niederrhein GmbH 15,18 %

GMVA GmbH & Co. KG 100 %

GMVA Verwaltungs-GmbH 100 %

Ver- und Entsorgung

10%

Biostrom Oberhausen GmbH & Co. KG

a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Anschrift: Danziger Straße 31 46045 Oberhausen

Kontakt:

Telefon 0208/835-0

Fax 0208/835-2697

e-Mail

service@evo‐energie.de

Internet

www.evo‐energie.de

Rechtsform: GmbH & Co. KG Stammkapital in T€: 1.000,00

Gesellschafter: T€ %

evo Energieversorgung Oberhausen AG 1.000,00 100,00

Gegenstand des Unternehmens:

Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, der Bau sowie der Betrieb eines Biomasseheizkraftwerkes in Oberhau-sen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Erfüllung des öffentlichen Zwecks:

Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks ergibt sich aus dem Gegenstand des Unternehmens. Durch entsprechende Auf-gabenerfüllung der Gesellschaft wird die gemäß § 108 Abs. 1 Nr. 7 GO NRW vorgeschriebene Ausrichtung auf den öffentlichen Zweck eingehalten.

Wichtige Verträge

b) Besetzung der Organe / Vertretung der Gesellschaft (Stand: 31.12.2016)

Vertreter der Stadt / der städt.

Beteiligung in der Gesell-schafterversammlung:

Geschäftsführung der Biostrom Oberhausen Ma-nagement GmbH

   

d) Geschäftsentwicklung aa) Bilanzdaten

2014 2015 2016

Veränder-ungen

Aktiva T€ % T€ % T€ % T€ %

Anlagevermögen 12.006,60 94,5 11.229,55 98,0 10.468,28 95,3 -761,27 -6,78

Umlaufvermögen 697,78 5,5 226,62 2,0 511,46 4,7 284,84 125,69

Bilanzsumme 12.704,38 100,00 11.456,17 100,00 10.979,74 100,00 -476,43 -4,16

Passiva T€ % T€ % T€ % T€ %

Eigenkapital 1.884,44 14,8 2.422,98 21,1 2.760,22 25,1 337,24 13,92

Rückstellungen 448,00 3,5 388,37 3,4 351,62 3,2 -36,75 -9,46

Verbindlichkeiten 10.371,94 81,6 8.644,83 75,5 7.867,90 71,7 -776,93 -8,99

Bilanzsumme 12.704,38 100,00 11.456,17 100,00 10.979,74 100,00 -476,43 -4,16

bb) GuV

2014 2015 2016

T€ T€ T€

Umsatzerlöse 4.789,54 5.135,33 5.148,46

sonstige betriebliche Erträge 261,77 1.131,21 43,98

Materialaufwand 3.632,15 3.222,43 3.183,57

Abschreibungen 781,41 780,64 761,28

sonstige betriebliche Aufwendungen 563,57 657,29 655,29

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00 6,03

Zinsen und ähnliche Aufwendungen 433,02 1.065,75 57,03

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -358,84 540,44 541,30

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,90 204,05

Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -358,84 538,54 337,24

Veränderungen der Kapitalrücklage und der

Gewinnrücklagen -358,84 538,54 337,24

Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 0,00 0,00

cc) Kennzahlen zur Ertragslage

31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 Angaben in

Umsatzrentabilität: -7,49 10,49 6,55 %

Eigenkapitalrentabilität: -19,04 22,23 12,22 %

Cash-Flow: 422,57 1.319,17 1.098,52 T€

Gesamtleistung je Mitarbeiter: #DIV/0 #DIV/0 #DIV/0 T€

Personalaufwandsquote: %

   

dd) Kennzahlen zur Vermögens-und Kapitalstruktur

31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 Angaben in

Sachanlagenintensität: 94,51 98,02 95,34 %

Eigenkapitalquote: 14,83 21,15 25,14 %

Fremdkapitalquote: 85,17 78,85 74,86 %

 

e.) Lagebericht

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Vorbemerkungen

Die Biostrom Oberhausen GmbH & Co. KG (BSO KG) hat auf dem postalisch mit Friedrichstraße 37, 46145 Oberhau-sen, bezeichneten Grundstück ein Biomasse-Heizkraftwerk (im Weiteren „BMK“) errichtet, welches über eine Laufzeit von 20 Jahren bis 2031 betrieben werden soll.

Das BMK arbeitet nach dem Grundsatz der Kraft-Wärme-Kopplung. Im Biomassekessel wird Wasser zu überhitztem Dampf aufgeheizt, der dann in einer Turbine entspannt wird. Der durch die Dampfturbine produzierte Strom wird in das Stromnetz des örtlichen Netzbetreibers Oberhausener Netzgesellschaft mbH eingespeist. Die Vergütungssätze für die Stromeinspeisung sind durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) über 20 Jahre gesichert. Die in der Turbine gleichzeitig anfallende Wärme, die im Dampf enthalten ist, wird zur Wärmeauskopplung genutzt und in das Fernwärme-netz der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) eingespeist.

Die BSO KG verfügt über kein eigenes Personal und profitiert in erster Linie von der langjährigen Erfahrung der evo hinsichtlich technischer und wirtschaftlicher Betriebsführung von (Biomasse-)Kraftwerken. Sie stellt die qualifizierten Mitarbeiter, die den operativen Anlagenbetrieb gewährleisten und über Know-how im Betrieb von Dampfkesseln, Dampf-turbinen sowie auf dem Gebiet der Strom- und Fernwärmeversorgung verfügen. Durch die Bündelung der kaufmänni-schen und technikaufmänni-schen Aufgaben bei der evo stehen eine sichere Infrastruktur wie geprüfte Buchhaltungs- und andere Systeme sowie Risiko vermeidende Regelungen für die gesamte Geschäftsabwicklung zur Verfügung.

Als Brennstoff wird ausschließlich Material aus der Landschaftspflege/Grünschnitt (laut EEG-Positivliste) und insbeson-dere Holzhackschnitzel aus der Landschaftspflege eingesetzt. Die Brennstofflieferung ist über einen langfristigen Liefer-vertrag (20 Jahre) abgesichert.

2. Gesellschaftsrechtliche Situation

Die Biostrom Oberhausen Management GmbH (BSO GmbH) ist die persönlich haftende Gesellschafterin der BSO KG und übernimmt deren Geschäftsführungsaufgaben; die weitere operative Tätigkeit - d. h. der Betrieb des BMK - obliegt der BSO KG.

Die evo ist 100%-ige Gesellschafterin beider Gesellschaften und übernimmt auf der Basis eines Dienstleistungsvertrages die kaufmännische Geschäftsbuchhaltung.

Herr Christian Basler ist Geschäftsführer der BSO GmbH und gleichzeitig Leiter der Energieerzeugung bei der evo.

3. Technische Bestandsanalyse

Im Jahr 2016 wurden in der Anlage 43.501 Tonnen Holzhackschnitzel verbrannt. Der Anteil der Rostasche im Verhältnis zur eingesetzten Brennstoffmenge lag bei 1,8 %, der Anteil der Feinasche bei 0,3%. Dies spricht für eine gute Qualität des eingesetzten Brennstoffs.

Die hohe Brennstoffmenge in Verbindung mit der guten Qualität des eingesetzten Materials spiegeln die hohe Verfüg-barkeit der Anlage im Jahr 2016 wieder. Die Zahl der Volllastbenutzungsstunden lag in 2016 bei 7670 Bh.

Die Bruttostromeinspeisung des Biomassekraftwerks lag im Jahr 2016 bei 20.219 MWh. Die dazu gehörende Fernwär-meerzeugung lag bei 69.866 MWh. Die Zahlen im Jahr 2016 sind geringfügig niedriger als die Erzeugungsdaten im Jahr 2015. Hintergrund ist hier, dass aufgrund aufwendiger Schamottsanierungen die Kesselrevision länger dauerte, als ge-plant.

Im Rahmen der Revision im Juni 2016 wurden Auffälligkeiten am Mauergewölbe im Bereich zwischen dem Feuerraum und dem ersten Zug festgestellt. In Abstimmung mit dem Kesselhersteller und der Versicherung wurde das Gewölbe komplett erneuert. Nach Einschätzungen von den beauftragten Gutachtern ist der Schaden am Gewölbe eine übersehe-ne Folge des großen Mauerwerksschaden aus dem Jahr 2014. Da noch keiübersehe-ne Rechnung vom Kesselhersteller zu der Gewölbesanierung gestellt wurde, konnte auch keine weitergehende Klärung mit der Versicherung zur Schadensregulie-rung erzielt werden.

Im Zuge der Generatorüberprüfung wurden auffällig schlechte Isolationswerte des Generatorständers festgestellt. Eine Revision des Generators wurde im Werk der Firma Benning durchgeführt. Eine Neuimprägnierung, Neuisolation des Wickelkopfes sowie ein „Umsternen“ des Generators haben nur eine geringfüge Verbesserung der Isolationswerte ge-bracht. Mit der Versicherung wurde sich darauf verständigt, dass der geschädigte Generator bis zur Revision 2017 mit vollem Versicherungsschutz weiterbetrieben werden darf. Zur Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit und Optimierung der Stillstandszeit der Revision wurde durch die BSO im Dezember 2016 ein neuer optimierter Generator bestellt. Dieser wird im Rahmen der Revision im Juni 2017 eingebaut.

4. Optimierungsmaßnahmen am Kessel

Das seit 2015 eingesetzte Online-Reinigungsverfahren „Bang & Clean“ hat auch im Jahr 2016 zur Anlagenverfügbarkeit wesentlich beigetragen. Die Reinigung mittels dosierter Gasexplosionen soll auch in den nächsten Jahren eingesetzt werden.

Im Rahmen der Revision im Juni 2016 wurden weitere Anlagenoptimierungen umgesetzt.

Im Bereich der Entaschung unter dem Gewebefilter gab es in der Vergangenheit vielfach Probleme mit Verstopfungen in den Ascheschnecken. Ursache ist, dass die Feinasche beim Abkühlen zum „Verklumpen“ neigt. Die Firma Polytechnik hat die störanfällige Ascheschnecke durch ein Becherwerk ausgetauscht. Das Becherwerk läuft seit der Inbetriebnahme störungsfrei und hat zum einen die Verfügbarkeit des Ascheaustrages deutlich gesteigert und zum anderen die Arbeits-bedingungen für die Mitarbeiter durch Reduktion des Staubanfalls wesentlich verbessert.

Im Bereich des Rauchgasfuchs wurden die Entaschungstrichter mit sogenannten Druckluftkanonen ausgestattet. Die heißen Aschen neigen dazu, in den Entaschungstrichtern haften zu bleiben. Dies geht soweit, dass die gesamten Asche-trichter nach relativ kurzer Zeit mit Asche zugewachsen sind. Um dies zu vermeiden, wurde in der Vergangenheit mit Hitzeschutzanzügen händisch der Bereich der Trichter mit Druckluft gereinigt. Die in der Revision 2016 installierten Druckluftkanonen haben diesen Reinigungsprozess automatisiert. Hierbei wird in Tanks gespeicherte Druckluft per Knopfdruck durch eine Düse mit Hochgeschwindigkeit in die verschmutzten Bereiche geleitet und damit die Staubabla-gerungen abgetragen. Dies hat eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Verschmutzungsgrad der Kesselanlage bewirkt.

Weiterhin wurde der Aschequerförderer unter dem Feuerraum durch eine modifizierte Variante ersetzt. Der Aschequer-förderer transportiert die bei der Verbrennung entstehende Rostasche ab. Die Rostasche ist sehr grob, hart und teilweise versehen mit Störstoffen. Der Querförderer ist daher einem hohen Verschleiß ausgesetzt. Die ursprüngliche Ausführung des Aschequerförderers hatte bei fortgeschrittenem Verschleiß einen Komplettaustausch zur Folge. Die im Rahmen der Revision 2016 eingebaute Variante des Querförderers hat gezielte Verschleißbleche, die nachdem sie aufgebraucht sind, gewechselt werden können. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung des Revisionsaufwands in diesem Bereich.

5. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 verzeichnet die Gesellschaft einen Jahresüberschuss nach Steuern von 337,2 T€. Dies ist auf einem störungsfreien Betrieb der Anlage zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse aus der Strom- und Wärmeeinspeisung in Höhe von 5.148,5 T€ sind im Vergleich zum Vorjahr gering-fügig um 13,1 T€ gestiegen. Gleichzeitig kam es zu einer Minderung bei den Materialaufwendungen um 38,9 T€ auf 3.183,6 T€.

Im Dezember 2015 hat die BSO KG ihre bis dahin bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgelöst, hierdurch kam es im Vergleich zum Vorjahr in 2016 zu einer Reduzierung des Zinsaufwandes um 1.014,7 T€. Aufgrund der auch zukünftig geringeren Zinszahlungen und der dadurch bedingten verbesserten Liquidität wird weiterhin davon ausgegangen, dass die Verbindlichkeiten aus den technischen/kaufmännischen Dienstleistungen sowie Grund-stückspacht gegenüber der evo, welche im größeren Umfang erst ab dem Geschäftsjahr 2016 reguliert werden konnten, sukzessive in den nächsten Jahren abgebaut werden können. Zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen hat die evo der Gesellschaft weiterhin einen Kreditrahmen von bis zu 400 T€ eingeräumt.

Die Eigenkapitalquote der BSO KG liegt in 2016 bei 25,1 % (Vj. 21,1 %), daraus resultiert eine entsprechende Fremdka-pitalquote in Höhe von 74,9 % (Vj. 78,9 %).

6. Chancen- und Risikobericht

Zur Sicherung der Unternehmensziele, des künftigen Erfolges des Unternehmens sowie zur Senkung der Risikokosten führt die evo halbjährlich eine Risikoinventur durch. Hierbei werden auch mögliche Risiken die BSO KG betreffend unter-sucht.

Damit Risiken frühzeitig erkannt und rechtzeitig angemessene Gegensteuerungsmaßnahmen ergriffen werden können, ist bei der evo ein Risikomanagementsystem, das auch die BSO KG einschließt, gemäß dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) implementiert.

In den beiden halbjährlichen Risikoinventuren wurden keine bestandsgefährdenden Risiken für die BSO KG erkennbar.

Auch für die Zukunft sind keine derartigen Risiken abzusehen.

7. Prognosebericht

Durch die im Jahr 2016 durchgeführten Optimierungsmaßnahmen und insbesondere durch die Onlinereinigung in einem Turnus von ca. zwei Monaten sind die 8.000 Betriebsstunden pro Jahr für 2017 als realistisch einzustufen.

Im Rahmen der Revision im Juni 2017 sollen weitere Bereiche des Kessels mit Druckluftkanonen zur Reinigung ausge-stattet werden. Hierdurch soll die Verfügbarkeit der Anlage noch weiter erhöht werden sowie die händischen Eingriffe im Bereich der hohen Temperaturen minimiert werden.

Wie bereits zuvor berichtet konnten in 2016 ca. 7.670 Volllastbenutzungsstunden mit der Anlage erzielt werden, somit lag man im Vergleich zur letztjährigen Prognose nur leicht unter dem angestrebten Zielwert. Weiterhin haben höhere Kosten der Revision dazu geführt, dass auch der angestrebte EBITDA von ca. 1,6 Mio. € um ca. 200 T€ unterschritten wurde.

Unter diesen Rahmenbedingungen sieht die Wirtschaftsplanung für die folgenden beiden Geschäftsjahre Ergebnisse vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern von rd. 1,6 Mio. € vor.

Oberhausen, 16. Januar 2017

Biostrom Oberhausen GmbH & Co. KG Christian Basler

Geschäftsführer

   

 

OGM Oberhausener

Gebäude-management GmbH 100 %

WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH

51 %

STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH

100 %

PBO Projektentwicklungs- und Beteiligungsgesell- schaft Oberhausen mbH

51 %

O.Vision Projektgesellschaft mbH 100 % . 40 %

Energieversorgung Oberhausen AG

10 %

Oberhausener Netzgesellschaft mbh

100 % . 80 %

FSO GmbH & Co. KG 50 %

Biostrom Oberhausen GmbH

& Co. KG 100 %

FSO Verwaltungs-GmbH 50 %

Biostrom Oberhausen Management GmbH

100 % . 50 %

innogy SE Quantum GmbH

10,42%

. 76,79 %

RWE AG 0,19 %

strasserauf GmbH 30 %

über mittelbare Beteiligungen

KSBG Kommunale Verwaltungsgesellschaft

GmbH 6 % RWW Rheinisch-Westfälische

Wasserwerksgesellschaft mbH 0,0039 %

KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft

GmbH & Co. KG 6 %

Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH

0,63 %

STEAG GmbH 100 % 56,6% mittelbar Fernwärmeschiene Rhein-Ruhr

GmbH 18,3 %

Energiegenossenschaft Handwerk e. G.

1,88 % (je 0,94 % )

über drei verschachtelte Beteiligungsgesellschaften

RW Holding AG 0,89 %

Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage

Niederrhein GmbH 15,18 %

GMVA GmbH & Co. KG 100 %

GMVA Verwaltungs-GmbH 100 %

Ver- und Entsorgung

10%

In document Beteiligungsbericht der Stadt Oberhausen: (Page 94-104)